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RENTENANGST

Linke Saar Flügel schlagen um sich

Erstellt von DL-Redaktion am Dienstag 17. September 2013

Saarländische Linke kommt nicht zur Ruhe

Gestern noch schrieben wir, dass in einer politischen Partei, welche auf Manipulationen aufgebaut wurde keine fruchtbare Arbeit für die Bevölkerung geleistet werden kann. Heute lesen wir dann über die Fortsetzung dieses Drama in der Saarbrücker – Zeitung und fragen uns: Kreist hier der Berg und gebiert eine Maus? Oder anders gefragt: Sehen wir hier die Fortsetzung einer Auseinandersetzung zwischen den Gruppierungen im Saarland? Einen Lagerkampf zwischen zerstörerischen Egomanen und politischen Luftnummern welche sich zum Gespött der Beobachter machen und dann auch noch Politiker nennen möchten?

Ausgangspunkt war, wie alle lesen konnten, der Versuch einer Gruppierung möglichst viele der Saar Mitglieder mittels Manipulationen und einer entsprechenden Druckausübung zu ihren persönlichen Vorteil zu beeinflussen.

V.i.S.d.P. (Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes)
Redaktion Demokratisch-Links – Ingo Engbert – IE
(admin C) – ingo.engbert@demokratisch-links.de *)
Sitz und Gerichtsstand: Köln

 

Sehr geehrter Herr Engbert,

Sie kündigen mit Datum: 07.05.2013; 22.59 Uhr auf Ihrem Internet Block „Demokratisch links“ an, den Screenshot des „aufmerksamen Lesers“ aus dem Osten zu veröffentlichen.

Dieser bezieht sich auf einen Mailverkehr. Die darin enthaltenen Informationen sind und waren nicht öffentlich. Jegliche Veröffentlichung verletzt Privatsphäre und das Urheberrecht!

Da nach §88 TMG; §206 STGB sowie dem BDSG meine und die Rechte der Frau XXXX betroffen sind, fordere ich Sie hiermit (vorab per Mail ) auf diese Ihnen jetzt vorliegenden screenshots nicht zu veröffentlichen und auch keine Abschrift dazu zu veröffentlichen.

Ich gebe Ihnen hiermit zur Kenntnis, dass eine Abschrift dieses Briefes der Kanzlei XXXX     XXXX Saarbrücken, Frau XXXXX und dem Landeskriminalamt Saarbrücken zeitgleich weitergeleitet wird. Zugleich nehmen Sie zur Kenntnis dass dieses Schreiben an Sie adressiert ist und somit vertraulich ist. Jeglicher Veröffentlichung (auch auszugsweise ) wird hiermit ausdrücklich wiedersprochen.

Nehmen sie bitte auch zur Kenntnis, dass bei Nichtbeachtung dieser, ihnen jetzt vorliegenden Information, die Kanzlei XXXX ermächtigt ist, strafrechtliche Massnahmen gegen Sie zu erwirken.

Mit freundlichen Grüßen

(geschrieben am 08.05.2013 um 04.30 Uhr )

Die nun ins Gerede gekommenen angeblichen Manipulationen dürften doch an und für sich niemanden wirklich überraschen, oder? Hatten doch beide Seiten bereits über viele Jahre hinweg zeigen dürfen das sie es einfach nicht können. Und das auch noch nicht einmal gemeinsam. Es ist nun einmal nachgewiesen das Menschen welche in ihren Ursprungsparteien immer nur in dritter oder vierter Reihe gestanden haben nicht plötzlich zu Führungspersönlichkeiten generieren. Mögen die Ellbogen auch noch so kräftig ausschlagen und die Münder noch so viel Schaum absondern.

Es war der große Fehler von Lafontaine sich hier blenden zu lassen und sich vielleicht auch aus Zeitmangel für die falschen Personen entschieden zu haben. Aus lahmen Ackergäulen lassen sich keine Rennpferde machen und auf leere Köpfe lässt sich auch kein Trichter setzen. Politiker sind leider nur allzu selten bereit, gemachte Fehler einzugestehen.

Jetzt laufen also auch die Mitglieder aus Eppelborn davon? Mit einen der Brandstifter an der Spitze? Wünschen wir ihm doch einfach dass er noch schnell genug laufen kann, bevor ihm das zusammengerührte Elend wieder einholt. Ich bin mir hier ziemlich sicher das auch auf der Gegenseite noch Viele in absehbarer Zeit davon laufen werden. Zu wünschen wäre der Partei nur, dass auch hier die Richtigen das Weite suchen.

Zu diesen zähle ich die Naivlinge welche da glauben durch eine Änderung des Wahlsystem Manipulationen verhindern zu können. Je mehr Personen sich an Wahlen beteiligen dürfen, umso mehr Geld wird für Bestechungen investiert werden müssen. 150 Delegierte werden immer kostengünstiger zu kaufen sein als 500 Mitglieder, um hier einmal Zahlen ins Gespräch zu bringen.

Nein, der Fisch fängt schon vom Kopf zu stinken an und nun der Basisdemokratie eine Schuld zuzuschieben lenkt nur von der persönlichen Unfähigkeit ab. Verschiedene Personen fühlen nun die Kontrolle über das Ganze zu verlieren, sprich, nach Neuwahlen aus Vorstand und Partei schmählich verabschiedet zu werden und greifen so nach jeden Strohhalm. Schließlich ist es doch das erste Ziel weiterhin an der gedeckten Tafel zu sitzen, um nicht anschließend auf die Tafeln angewiesen zu sein.

Ja, auch Lutze, der jetzt gerne als Saubermann auftreten möchte wird nun von der Vergangenheit eingeholt und feststellen Versäumtes nicht nachholen zu können, da es auch in seiner Zeit als Geschäftsführer und Noch-Mandatsträger im Bundestag viele Vorkommnisse gab, welche nicht recht zueinander passten. Für den Neuaufbau der Partei im Saarland wie auch im übrigen Westdeutschland wäre es sicher am besten würden nur wenige Kandidaten, am besten keine, ihr Ziel, einen Sitz im Bundestag, erreichen, da nur so die Gewissheit gegeben ist neue Fundamente zu setzen.

Saarländische Linke kommt nicht zur Ruhe

Aus Ärger über die innerparteilichen Zustände haben rund 30 Mitglieder aus Eppelborn die Linkspartei verlassen. Zudem prüft der Landesvorstand, ob bei der Versammlung am 30. Juni Geld im Spiel gewesen sei. (Veröffentlicht am 17.09.2013)

Als Konsequenz aus den jüngsten Diskussionen hat sich der Parlamentarische Geschäftsführer der linken Landtagsfraktion, Heinz Bierbaum, gestern für Änderungen beim Verfahren der Listenaufstellung ausgesprochen.

 Ausgerechnet am 70. Geburtstag ihrer Galionsfigur Oskar Lafontaine haben die Saar-Linken wenige Tage vor der Bundestagswahl neue Hiobsbotschaften erreicht. Gestern Abend haben aus Protest und wegen „Unzufriedenheit mit den innerparteilichen Zuständen“ der Vorstand des Eppelborner Gemeindeverbands und zahlreiche Mitglieder, darunter die Abgeordneten des Gemeinderats, sowie zwei Neunkircher Kreistagsabgeordnete und weitere Mitglieder die Partei verlassen. Die rund 30 Personen erheben Vorwürfe gegen den Bundestagsspitzenkandidaten Thomas Lutze sowie die Neunkircher Kreischefin Andrea Küntzer.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Fotoquelle: DL/Redaktin

9 Kommentare zu “Linke Saar Flügel schlagen um sich”

  1. AG Basisdemokratie sagt:

    Mit dem Übertritt von einem grünen Auslaufmodell begann der Untergang.
    Das Einsammeln von abgehalfterten Gewerkschaftlern von ver.di und IG hat ebenso dazu beigetragen.

  2. Celine sagt:

    Zurueck zur Oskar Diktatur

  3. KliKlaKlawitter sagt:

    Gehe ich recht in der Annahme, dass es sich bei dem Absender des Schreibens an Herrn Engbert um den Eppelborner handelt?

  4. Ichbins sagt:

    auf Facebook wird bei der beim 2. Mal Unterlegenen heftigst diskutiert und sie sieht sich erneut als Opfer. Was ein Kuddelmuddel und das kurz vor der Wahl. Definitiv alle unwählbar. Affenzirkus!!! Wer hat nun wen wie geschmiert und bezahlt? Diese Gebaren machen alles kaputt und wo ist der Mutterkreis der Geldbeutel??? Wer hat wirklich Mitglieder “ bezahlt „? Ein Possenspiel.

  5. amore mio sagt:

    Dass die Richtigen davonlaufen, das hat sich bisher kaum bewahrheitet. Überwiegend waren es sehr gute, wertvolle Mitglieder, die die Schnauze einfach gestrichen voll hatten.
    Ab und zu gingen auch mal diejenigen, die keiner vermisste.

    Dass am Ende nur noch rivalisierende Splittergruppen übrig bleiben, diese Gefahr bestand latent bereits seit über 5 Jahren und der nichtsnutzige Landesvorsitzende Linsler hat sehenden Auge zugelassen, dass es weiter eskaliert. Jetzt wird er im Herbst seinen Hut nehmen und will bestimmt noch für seine Dienste gebührend gelobt werden. Einen Tritt in den A.. und einen Parteiausschluss hätte er verdient.

    P.S. Warum haben die Austretenden eigentlich nicht bis Freitag gewartet, dann wäre die Aufmerksmakeit – so ganz kurz vor der Wahl- bestimmt noch größer gewesen.

    Die Wahl wird am Sonntag wohl in die Hose gehen und auf den
    Landesparteitag darf man sich jetzt schon freuen. Wie wollen die nochmals die Kurve kriegen?

    Und das Bierbäumchen war mal wieder besonders klug. Ja, er weiß von Umschlägen, er weiß sogar davon, dass Geld in den Kuverts war, aber dass es irgendwie was Krummes sein soll,das muss er entschieden zurückweisen. Wenn alles so harmlos und legal war, warum hat Lutze dann heute nicht den Wähler in der Zeitung aufgeklärt?

  6. Oberthaler sagt:

    Dem parlamentarischen Geschäftsführer, Prof. Dr. Heinz Bierbaum empfehle ich einen Blick in den Spiegel, besonders in das gefakte Protokoll der Versammlung vom 08.03.09 !!!

  7. Ichbins sagt:

    https://www.facebook.com/photo.php?fbid=169528043238442&set=a.136696623188251.1073741828.100005437412260&type=1&theater hat der Herr Zimmer vergessen, dass es eine Spezialität von Polly und seiner Gattin war dass plötzlich viele neue Gesichter wählten, die man danach und auch vorher nie mehr sah.. projeziert der Gute nicht etwas zuviel????

  8. Ichbins sagt:

    ich befürchte trotz alledem wird das Ergebnis für die Saarlinke doch zu gut sein und sie sich bestätigt fühlen, die werden es niemals lernen

  9. Frühspätaufsteher sagt:

    Tja, Zimmer denkt an eine eigene Partei.
    Mit dem Geld von Polly ist vieles möglich. Man kann sich vielleicht sogar in eine Partei „einkaufen“.

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