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Linke Saar Austritte

Erstellt von IE am Sonntag 6. Mai 2012

„Doof bleibt doof, da helfen keine Pillen …. und keine Medizin!

Datei:Wolfgang Schumacher und Oskar Lafontaine.jpg

Da haben wir dann wirklich einmal einen Tag gewartet um so die großen Worte des politischen Übervater von der Saar als „echte Worte am Sonntag“ besser auf die Hörigen seiner Zunft einwirken zu lassen. Schrieb uns doch schon gestern einer unser treuen Leser von der Saar in seiner Mail mit der er uns auch auf den Zeitungsartikel aufmerksam machte: „Doof bleibt doof, da helfen keine Pillen …. und keine Medizin !

Wer damit gemeint war, darüber schweigt des Sängers Höflichkeit und so dürfen wir feststellen das erwähnter Artikel in der abgelaufen Woche bereits als zweiter Versuch zu werten ist, in der Öffentlichkeit etwas Aufmerksamkeit auf sich selber zu lenken. Machte uns doch schon der Bericht des Spiegel klar, wofür in unseren Parlamenten Alterspräsidenten noch benötigt werden. Nach der endgültigen? Verabschiedung vom Feudalismus musste zwangsläufig auch auf die damals im Volke äußerst beliebten Hofnarren verzichtet werden, – welche sich dann durch Alterspräsidenten zumindest teilweise ersetzen ließen?

„Der Fisch fängt vom Kopf zu stinken an“ sagt der Volksmund welchem aber nur dann  voll zugestimmt werden kann wenn dieser nicht in einer Kloake schwimmt. Der stinkende Kopf ist aber auch nur der Hinweis auf eine Einzelperson welcher einem Situationsbericht nicht gerecht käme.

So berichtet die SZ von 20 zerbrochenen Fraktionen in den Kommunen und Landkreisen,  verweigert  hier aber einen Blick über den Gartenzaun. In Westdeutschland haben sich nach den jeweils entsprechenden Kommunalwahlen unterdessen weit über 100 Fraktionen auf den „unteren“ politischen Ebenen ohne Wahlen wieder in Wohlgefallen aufgelöst.

Die dazu wiedergegebene Kommentierung von Linsler ist aber so etwas von daneben, was uns sofort wieder das erste Zitat des Mail Schreibers in Erinnerung bringt. Linslers Forderung mit verlassen der Partei sein Mandat zurückgeben zu müssen soll nur von der eigenen Unfähigkeit ablenken. Vergleichen könnte man die Mandatsträger mit den Abteilungsleitern in einem Betrieb. Wenn diese in Scharen ihre Firma verließen wäre der Rücktritt des Personalchef unumgänglich und er käme damit seiner Kündigung wegen Unfähigkeit zuvor.

Warum werden nicht die wahren Gründe für den Untergang des Schiffes DIE LINKE genannt? Zumindest einmal öffentlich darüber nachgedacht? Die folgende Erklärung ist weder richtig noch einer Führungsperson würdig:

„Linsler führt die missliche Lage in vielen Kommunen darauf zurück, dass 2009 viele neue Mitglieder ohne Erfahrung für die noch junge Partei angetreten waren. Das Ziel sei damals gewesen, so viele Bewerber wie möglich aufzustellen“.

Das ist doch absurd! Junge – Alte Partei. Die meisten kamen doch aus anderen Parteien. Der Müll wurde doch auf Eselskarren, gezogen von Lafontaine an gekarrt, um diejenigen welche aufgebaut haben abzulösen. Eine jede Partei bekommt die Mitarbeiter welche sie sich verdient. Das was ihr bekommen habt, habt ihr euch nicht erarbeitet sondern nur verdient. Ein Sortiment aus dem bunten Lager aller Parteien, welchen die gefüllten Fresströge gelegen kamen.

Bewerber aufzustellen Herr Un – Demokrat. Nur als Erinnerung! In einer Demokratie werden Bewerber gewählt !! Da sie bei euch mehr aufgestellt, vielfach ermanipuliert wurden, musste die Sache in die berühmte Hose gehen, da viele Paradiesvögel nicht die berühmte Bindung in die Bevölkerung tragen konnten. Sie hatten ja noch nicht einmal eine Bindung in die Partei.  Einmal durch die Saar geschwommen und schon wurden Schwarze, Grüne, Gelbe, Blaue oder Gewerkschafter – Rot. Das mitgebrachte Denkschema ist heute noch in vielen Abstimmungen der Stadt- oder Kreis- Räte sichtbar und macht die Partei für den Wähler unberechenbar.

Diese Partei arbeitet nach dem bekannten Peter – Prinzip welches wie folgt funktioniert:

„In einer Hierarchie neigt jeder Beschäftigte dazu, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen.“ Einzige Einschränkung: Die Hierarchie muss hoch genug sein; sprich genügend Hierarchie-Stufen enthalten. In ausreichender Zeit steige in einer ausreichend komplexen Hierarchie jeder Beschäftigte bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit auf. Daraus resultiert Peters Schlussfolgerung: „Nach einer gewissen Zeit wird jede Position von einem Mitarbeiter besetzt, der unfähig ist, seine Aufgabe zu erfüllen“.

In Japan geht das Scham Bewusstsein ob des eigenen Versagens so weit, vereinzelt den Freitod zu wählen da man den an die Person gestellten Aufgaben nicht entsprechen konnte. Hier im Land dagegen treten die Versager die Flucht nach vorne an und bewerfen die eigen Leute mit Dreck, welche zu höflich sind den Dreck aufzunehmen und auf die Schmierfinken zurückzuwerfen.

Zu diesem Thema erhielten wir einen interessanten Kommentar unter dem Pseudonym „O. Liebknecht“ auf welchen wir noch einmal speziell hinweisen möchten. Wir vermuten den Schreiber dieses Kommentar in der Führungsspitze das Landesvorstand Saar. Im Original  nachlesbar auch unter den Artikel: „Homburger Chaos Tage“

„Bei der ex – Landesgeschäftsführerin ist es einfach – viel mehr Schaden hätte sie nicht anrichten können, auch wenn sie es drauf angelegt hätte. Doch was ist mit dem Landesvorsitzenden? Was ist, wenn der nicht einfach nur dämlich ist, sondern in Wirklichkeit ganz genau WEISS was er macht?

Was ist wenn das der beste Mann in Heikos Wahlkampfteam ist? Wer wußte denn in der SPD vor 5 Jahren wie sich unsere Partei entwickeln wird? Dass die Linke ausschließlich in den Wählerreservoirs der SPD angeln wird, war von vorneherein klar – wohl nicht nur uns…

Die SPD ist über 140 Jahre alt, war x-mal verboten, mußte im Untergrund Politik machen und hat genug Geld und Organisation um auf alles vorbereitet zu sein. Das Vermögen weit gestreut.

Gewerkschaften und Caritative Organisationen an die Partei gebunden. Und wer weiß, man kannte Oskar. Es war keine Kaffeesatzleserei vonnöten um zu wissen was für eine Art Landesvorsitzender er brauchen würde. Nicht unwahrscheinlich, dass man ihm genau den geschickt hat. Und wir wundern uns seit Jahren wie ein Genosse uns so geschickt die Organisation demontiert….

Also je länger ich darüber nachdenke – wenn RL nicht so blöd ist wie das Ergebnis seines Handelns nahe legt, dann ist alles Absicht. Dann ist er ein weiterer Maulwurf – entweder von der SPD oder vom Verfassungsschutz – und erfüllt bei uns einen ganz klaren Auftrag. Nur dass dieser Auftrag ihm nicht von der Landesdelegiertenversammlung erteilt wurde…“.

Siehe auch den Artikel der Saarbrücker- Zeitung  >> HIER <<

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38 Kommentare zu “Linke Saar Austritte”

  1. ichbins sagt:

    meine Rede 😉
    Btw, Eure Analysen und Glossen dazu sind immer wieder gut zu lesen, wärs nicht so ernst sogar amüsant. Aber es ist gut, dass Ihr die Finger in die Wunden legt und nicht müde werdet die Missstände aufzugreifen und anzuzeigen. Weiter so! DL ist wichtiger den je.

  2. pontius pilatus sagt:

    Schon als Gewerkschafler hatte Rolfi einen Hang zum Luxus. Verdi und Designer-Höschen, so kam er zu den Veranstaltungen. Jetzt Linker und kriegt immer noch nicht den Hals voll.

  3. Peter sagt:

    Könnt ihr euch noch die Propaganda Texte von Rolfi erinnern
    das sind ein paar Querulanten die sind nicht so schlimm wenn sie aus der Partei austreten.

  4. ichbins sagt:

    ob er daheim Spiegel hängen hat? Und diverse andre Herrschaften auch? Oder haben die Beziehungen zu Spiegelherstellern, heisst es nicht 7 Jahre Pech wenn Spiegel zu Bruch gehn?

  5. Oliver Kleis sagt:

    viel schlimmer als „Rolfi“ ist das Menschenbild des Bundesdeligierten aus dem Saarpfalzkreis. Der evangelische Pfarrer H-J. Gärtner hat bei der Kreismitgliederversammlung in Homburg es für nötig befunden sich darüber zu freuen, daß Leute gegangen sind, welche nur in der Partei gewesen wären um sich persönliche Vorteile zu verschaffen. Wenn Marx richtig lag, daß Religion Opium fürs Volk sei – ist Gärtner ein Großdealer der schlimmsten Art. Und der vertritt uns auf dem Bundesparteitag. Irgendwann wird jemand in Wikipedia beim Artikel über Pharisäer sein Bild hochladen…

  6. amore mio sagt:

    Was soll Gärtner denn auch anderes sagen. Genauso so ein Gerede wie bei Linsler. Wer ging, war überfordert, kann nichts, wollte zu viel etc.. Noch schön mit Dreck nachwerfen, glaubt doch draußen kein Mensch, dass alle Weggelaufenen so böse und dumm waren. Welches Bild die Linke gerade in ihrer Außendarstellung abgibt, ist an Dummheit nicht zu überbieten, so fängt man keine neuen Mitglieder.

  7. ichbins sagt:

    Wenn er die 3 von der Tankstelle meint ( Nattern am Busen der Chefin – die sich erst von ihrer Muttermilch nährten und sie dann bissen, wer ist da denn giftiger? ), könnte er recht haben, wenn er diejenigen aus IGB ect. und die vorher Gegangenen meint ( welche sich den Hintern aufgerissen haben um was zu bewegen ), dann nicht.

    Mich wundert, dass ein Theologe sich so einlullen lässt und dergleichen „predigt“. Kann man fast nicht vergeben. Aber Kirche und Politik sind stellenweise gleichzusetzen und gleichgestrickt wenns um Pfründe geht und das Fußvolk zu instrumentalisieren und auszubluten und dumm zu halten. Die zu recht Ausgetretenen werden als Ketzer diabolisiert und an den Pranger gestellt und vor einem Pseudotribunal gerichtet und geächtet.

    Dabei sind sie das Salz in der Suppe und haben den Großkopferten gezeigt so gehts nicht weiter. Es ist schade um die Gegangenen und Gegangenwordenen. Und nun beginnen auch die zu verschwinden und sich zu verdünnsieren, die gemerkt haben, dass ihr Trog nicht voll genug wird, also auf zu neuen Ufern.

    Schade, dass viele von den Aufrechten nicht mehr da sind um sich gegen die hahnebüchenen Sachen zu wehren. Was bleibt übrig in dieser Partei? Wer wird Opposition in der Opposition und dafür sorgen, dass dies Tun endlich aufhört? Menschen, die sich über 5 Jahre und mehr engagiert haben wurden rausgeekelt und rausgekehrt. Und darüber freun sich ein paar Verfehlte und meinen es seien ja nur die Querulanten und Nichtqualifizierten die Unintegrierbaren??? Was ist mit dieser Partei los und deren „Lichtgestalten“ und Propheten? Irrgeleitet???

    Und das Mandat sei zurückzugeben seltsam, dass die hl. B das nicht einfordert. Wer würde dann eigentlich nachrücken – niemand derzeit oder? Man darf auch gespannt sein wenn PD den Druck im Landtag nicht aushält und Ihr Mandat schmeisst, wer beerbt sie dann? Die SPD oder? Oder gehn beide dann leer aus. SPD und LINKE?

  8. AntiSpeichellecker sagt:

    Der Herr Doktor aus Homburg hat die Linke Saar fest im Griff.
    Gärtner muss mit den Wölfen heulen …

  9. Dieter sagt:

    genau! Schließlich fühlt Herr Pfarrer sich zu höherem berufen. Geschwollen reden kann er ja.

  10. Thomas A. Bolle sagt:

    Sagt der König zum Pastor:
    Halte du sie dumm, ich halte sie arm.
    Noch Fragen?

  11. Oliver Kleis sagt:

    für das erfolgreiche Absolvieren eines Theologiestudiums braucht man halt Latein-, Griechisch- und Hebräischkenntnisse. Von einer humanistischen Charakterbildung ist nirgendwo in der Studienordnung die Rede. Und auch die 10 Gebote muß er nur kennen – nicht einhalten. Aber der Verachtung seiner Gemeinde gibt sich jeder selber preis – er sogar mehr als viele andere!

  12. Schichtwechsler sagt:

    # 9
    Hajo G. soll mal gesagt haben, „er will viele Akzente setzen“. Er hat nicht gesagt, was es denn für Akzente sein sollen!
    Bisher ist er als Beisitzer im Landesvorstand nicht wahrgenommen worden. Als stellv. Landesvorsitzender wird das kaum anders sein.

    Lügen bringen Zuversicht und Vertrauen, denn die Wahrheit ist oft abschreckend (die Kirche steht in dieser Hinsicht den Politikern in nichts nach).

    Der Kirchenmann hat Ambitionen. Er hat großes Interesse, Macht zu erlangen. Er hätte sich sofort ins Abseits katapultiert, wenn er die wahren Gründe für die vielen Austritte dargelegt hätte. Um dem saarländischen Messias zu gefallen, muss man eben das sagen, was dieser gern von seinen „Untertanen“ hört sonst ist die angestrebte Karriere im Eimer.
    (Der Fußballprofi suggeriert den Vereinsbossen, dass der Verein sein Herzensstück ist. Doch sein Ziel ist nur ein sehr gut dotierter Vertrag). Beim Kirchenmann ist es kein Vertrag, sondern ein Platz am Fleischtöpfchen.

    Die Partei wäre ohne die vielen Pharisäern besser dran; in der Außenwirkung stünde sie dann nämlich nicht so schlecht da.

  13. Diogenes sagt:

    gut gesagt – könnte so zutreffen

  14. bertablocker sagt:

    Jau, der Kirchenmann hat Ambitionen, sich den Ranzen am Trog so richtig vollzuschlagen.
    Es sind aber nur die Evangelen, die scheinbar „so schlecht“ bezahlt werden, dass sie sich an der politischen Tafel zusätzlich bedienen müssen.

    Es ist sehr interessant und aufschlussreich, dass nach Juristen und Schulmeistern nun die Evangelen-Pfäfflein vermehrt in der Politik ihre Berufung zur Betreuung der Schäfchen durch setzen. Und keiner merkt, dass dabei deren Beutel immer voller wird. Mir kann doch keine erzählen, dass derartige Typen noch an den Gott der Bibel glauben.

    Mich würde es interessieren, was JChr dazu sagen würde. Kann mir vorstellen, dass der denen ganz schön den sprichwörtlichen „Arsch aufreissen würde“.

    Schande über diese „Seelsorger“.

  15. bertablocker sagt:

    sagt mal – „praktiziert“ dieser ‚Paster‘ noch???

  16. Sofya sagt:

    Die Entscheidung der Ausgetretenen ist zu respektieren.
    Wer sich über die Austritte freut, diese Freude auch noch publiziert, hat viel im Kopf, aber nicht alles.
    Was fehlt, braucht hier nicht näher erläutert zu werden.

  17. Günter Obermeier sagt:

    # 14 Das mit den Evangelen stimmt ja so auch nicht. Auch den Katholen scheint vielfach die Knete ausgegangen zu sein. Vielleicht sind aufgrund einer höheren Sensibilität die entsprechenden Jünglinge teurer geworden und das normale Einkommen ist nicht mehr ausreichend?

  18. Ingo Engbert sagt:

    Karikatur des Tages: Zu den Katholen oder Evangelen ?
    TAZ Heute !!
    >> Klick < <

  19. Calla sagt:

    oooooooooh, nix for you

  20. Jana sagt:

    Weise aus der Wäsche schauen, kann jeder, auch ein Pastor.
    Stellt Euch bildlich den Herr Pfarrer/Pastor auf der Kanzel vor. Sie würden sein Geschwätz zum Anlass nehmen zu gehen. Genau so verhält es sich bei den Linken.
    Nicht wenige haben von den vielen „Pappnasen“ in der PDL Saar die Nase so was von gestrichen voll.

  21. Diogenes sagt:

    1. Diese Diskussion driftet in persönliche Beleidigungen ab, die für mich unerträglich sind. Vielleicht halten sich die Autoren damit besser zurück.

    2. Daß H.-J. Gärtner von Beruf Pastor ist, ehrt ihn eher auf seine Weise. Daß er im Landesvorstand bisher nichts Vernünftiges beigetragen hat – sofern dies so ist – hat er sicher mit einigen anderen Überflüssigen gemein. Ihn zum Stv. Vorsitzenden zu wählen, muß dennoch nicht verkehrt sein, denkt man andere solche Figuren wie Sandy Stachel, die diese Rolle nicht mal im Traum ausfüllen können. Daß er sich so seltsam über die Austritte geäußert hat, kennzeichnet lediglich den Realitätsverlust der Obertanen und bestätigt meine Auffassung, daß die LINKE mit dem gegenwärtigen – die Realität leugnenden – Personal weder bestandsfähig noch refomierbar ist. – Gute Nacht, LINKE, also.

    3. Ein Wort zu Religion und Glaube. „Religion ist Opium fürs Volk“, sagte m.W. W.I. Lenin – völlig zu recht. Wer ernsthaft an die Glaubensaussagen – hier der christlichen – Kirchen glaubt, hat vermutlich seinen Verstand ausgeschaltet. Daß Pastoren und Pfarrer ernsthaft das für „wahr“ und „real“ halten, was sie täglich verbreiten, ist vermutlich das allergrößte – unglaubbare – „Wunder“. – Die LINKE wäre gut beraten, sich grundsätzlich zu einem atheistischen Humanismus zu bekennen, verbunden mit der strikten Forderung nach Trennung von Staat und Kirche und was dazu gehört. Diese Grundhaltung sollte einzelne „Gläubige“ aber keineswegs ausschließen – im Gegegnsatz zur CDU, zu deren Mitgliedschaft es das Bekenntnis zu einem christlichen Weltbild braucht. – Doch das gehört in eine anderes Forum.

  22. Eulenspiegel sagt:

    Gerüchteküche: „auf dem kommenden Bundesparteitag will der Pfarrer Prof. Bierbaum beerben“.

  23. AntiSpeichellecker sagt:

    # 21
    welcher Kommentar stellt für Dich eine „Beleidigung“ dar?

  24. Sofya sagt:

    #Daß H.-J. Gärtner von Beruf Pastor ist, ehrt ihn eher auf seine Weise#
    Ein Pastor der sich von gewissen Dingen aber nicht distanziert (sie duldet und deckt) hat kein MITLEID verdient.

  25. Ein Linker sagt:

    Wer erzählt denn wieder so einen Quatsch. Gärtner ist nicht als Delegierter gewählt worden, also vertritt er auch niemanden auf dem Bundesparteitag. Zum Zitat nur soviel, es war Marx der das gesagt hat und nicht Lenin:

  26. Thomas A. Bolle sagt:

    Der Pastor sollte erst einmal mit dafür sorgen das die Arbeitnehmerrechte ohne Wenn und Aber für Kirchenmitarbeiter/innen Anwendung finden. Als Pastor profitiert er davon und wenn er es als Linker fordert ist er illoyal gegenüber seinem Arbeitgeber und der Kirchenpolitik. Also müsste er aus der Kirche austreten oder seinen Beruf aufgeben. Wo steht er also wirklich?

  27. Sofya sagt:

    Niemand hat erzählt, dass Gärtner als Delegierter gewählt wurde; wer lesen kann ist klar im Vorteil.

  28. Ein Linker sagt:

    Ich kann lesen

    „viel schlimmer als “Rolfi” ist das Menschenbild des Bundesdeligierten aus dem Saarpfalzkreis. Der evangelische Pfarrer H-J. Gärtner hat bei der Kreismitgliederversammlung in Homburg es für nötig befunden sich darüber zu freuen, daß Leute gegangen sind, welche nur in der Partei gewesen wären um sich persönliche Vorteile zu verschaffen. Wenn Marx richtig lag, daß Religion Opium fürs Volk sei – ist Gärtner ein Großdealer der schlimmsten Art. Und der vertritt uns auf dem Bundesparteitag.“

  29. Pimpf sagt:

    Wollte der Herr Pfarrer im Landesvorstand nicht einmal mit „Abtrünnigen Mitgliedern“ Gespräche führen? Wo war er denn, als die Luft brannte?
    Also meiner Seits bitte kein Erbarmen. Ein Pfarrer hat vermittelnd zu wirken innerhalb einer Gruppe, wenn er schon selbst Mitglied dieser ist. Postenhascherei steht im genau so wenig, wie irgendwelche Äußerungen, die nicht neutral sind. Wenn man die menschlichen Schwächen betrachtet, dann ist er nicht anders, wie jeder. Aber in seiner beruflichen Sonderstellung müsste es ihm klar sein, dass er die Aufgabe hat, seine „Schäfchen“ zu betreuen und die Anhörung deren Probleme. Wenn ich kein Vertrauen zu diesem Menschen haben kann, dann Finger weg. So einfach ist das. Ein Pfarrer in einer linken Partei sollte aber besondere Fähigkeiten besitzen. Denn die vielen politischen Strömungen gilt es zu kompensieren. Er könnte eine wichtige Rolle dabei spielen. Tut er es nicht, nimmt ihn keiner ernst, denn nach wie vor ist der linke Gedanke – Trennung von Kirche und Staat. Dies polarisiert ganz besonders die Kommunistische Plattform und dann ist alles ein Widerspruch in sich. Also aufpassen, die Glaubwürdigkeit wird in Frage gestellt.

  30. saarlaender sagt:

    @ 28 und vorherige

    Gärtner hat als Gottesmann eine besondere Affinität zur „Christlichen Nächstenliebe“.
    Das muss man immer bei ihm berücksichtigen.

  31. GillaSchillo sagt:

    Die Parteispitze – nicht nur im Saarland, auch im Bund – trägt selbst dazu bei, dass sie in der Gunst der Wähler seit einem Jahr auf Tiefflug ist
    Es tut mir in der Seele leid lesen zu müssen, dass die Linke gegen den Untergang kämpft.

    Allen echten Linken-Mitgliedern und Kritikern sei gewünscht, dass sie ihren Weg weitergehen und sich von den „ALTEN“ nicht unterkriegen lassen…

    Die Chance auf dem Bundesparteitag in den geschäftsführenden Vorstand gewählt zu werden, sind m.E.
    äußerst gering für den Gersheimer Pfarrer und Segler.

  32. ichbins sagt:

    Vorsitzende und Beisitzerin gleichzeitig?
    http://www.dielinke-saarpfalzkreis.de/index.php?id=824
    Keine Schriftführung mehr? So wenig Leute im Vorstand, aber viele Mitglieder waren ja nicht vor Ort wie man hört.
    Bei Facebook stand Haake bei der Statusmeldung von dem MdB Plötz. Hat sie sich vertippt? Etwas unübersichtlich die Aufstellung. Nicht ganz schlüssig.

  33. Siebenpfeiffer sagt:

    Auf der Hut muss Mensch bei der Fähnchenschwenkerin sein. Schmiert der Basis gern Honig um den Bart.

  34. Lilly sagt:

    Wer Kaffeesatz von Katzensch… unterscheiden kann, sollte um die Lady Plötz einen riesengroßen Bogen machen.

  35. ichbins sagt:

    Es schmieren einem einige gläserweise Honig um den Bart und tun nobel und freundlich und gerecht… aber ob das Kalkül ist oder echt? Man weiss es nicht mehr.

  36. GillaSchillo sagt:

    zu 98% Kalkül.

  37. Dengmerter sagt:

    Kritiker sind Realisten die sich trauen die Wahrheit zu sagen (Lieblingsspruch von Gilla S.)

  38. Dengmerter sagt:

    # 35
    Der größte Honigschmierer ist der stellv. Kreisvorsitzende im KV Saarbrücken.

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