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Linke Ruhe vor dem Sturm?

Erstellt von IE am Sonntag 11. Mai 2014

Linke Ruhe vor dem Sturm?

Da kann sich DIE Linke an und für sich nicht beklagen, die Presse begleitet den noch laufenden Parteitag eigentlich sehr positiv. Zur Enttäuschung der Partei, welche nun einsehen müsste, dass alle ihre Vorhaltungen unbegründet waren? Denn wenn es jemand schafft sich selber zu erlegen, dann ist es alleine die Partei aus ihren Inneren heraus. Die Andeutungen welche gerade von diesen Parteitag in die Öffentlichkeit verbreitet werden zeigen, dass es dieser Partei unmöglich ist sich selber positiv zu verkaufen.

Da trifft man sich in einer riesigen, düsteren Halle in die praktisch kein Tageslicht Zutritt findet. Die Mitglieder, angestrahlt in der Mitte sitzend, lassen die Radrennbahn mit ihren Rängen als dunklen Hintergrund gerade noch erahnen. Finden dort im Zwielicht die Seilschaften zusammen um aus diesen Hintergrund an den Rädern der Partei zu drehen. Warum ist eine Linke Partei nicht in der Lage in aller Öffentlichkeit zu zeigen den Hinterzimmern und der Dunkelheit vielleicht entkommen zu sein. Ist das Werbemäßig der richtige Weg um so für Pluralismus, Offenheit und Demokratie zu demonstrieren? Oder stimmt das alles nicht, was die Partei da über sich selber verbreiten möchte?

Ja, es sind Sätze mit vielen Fragezeichen  welche Insider hier stellen müssen, denn Lockerheit und überlegtes Auftreten äußert sich nicht so, wie es besonders auch zwischen den Wahlgängen nach außen getragen  wird. Ist es nicht das Zeichen eines mangelnden Stil, wenn direkt vor Beginn eines Wahlgang die frisch gewählten Vorsitzenden der Partei ans Mikrofon treten um für einen ihnen sehr wahrscheinlich bequemeren Schatzmeister zu buhlen? Hat es der für vier Jahre als höchst kompetent und integer in der Öffentlichkeit geschätzte Amtsinhaber verdient derart hinterrücks behandelt zu werden.

Ein gleiches undemokratisches Verhalten legte das Duo Kipping/Riexinger bereits im November 2012 an den Tag als sie sich in RLP in landespolitische Belange von RLP vollkommen einseitig zugunsten von Alexander Ulrich einsetzte und zusätzlich die eigene Parteisatzung in Frage stellten. Wir berichteten am 25. und 26.  November in den Artikeln „RLP mit flotten Vierer“ und „Wahlzirkus in RLP“ über diesen Vorfall. Stand zu dem Zeitpunkt schon die Reise von Alexander Ulrich mit Merkel nach Saudi Arabien zu Verkaufsgesprächen für Panzer fest? Oder warum diese Unterstützung? Erstaunlich das gestern niemand bereit war den sofortigen Rücktritt dieser Herrschaften zu fordern, da solch ein Verhalten mit Demokratie nichts gemeinsam hat.

Geht es um den Griff in die Kasse welchen sich die Vorsitzenden für die Zukunft erleichtern möchten? Abrechnungserleichterungen für Spesen und sonstige Auslagen, wie es ähnlich aus Landesverbänden schon berichtet wurde? Warum setzen sich Diese den Gefahren solcher Gerüchte in vollkommen überflüssiger Weise aus. Sollte es Gründe für diese Entlassungsbefürwortung geben, müßte man dergleichen offen äußern. So werden nur die Türen und Tore für Spekulationen geöffnet als ein erneuter Hinweis aus der Partei, zu der von Gysi vermissten Umgangskultur.

Seine Unzufriedenheit über die Nichtwahl des Dominic Heilig brachte der erneut zum Geschäftsführer gewählte Matthias Höhn klar zum Ausdruck. Das ist sein gutes Recht und auch ohne direkte Anwesenheit vor Ort war die Disharmonie deutlich spürbar. Als Überflüssig kann die Aufforderung des Parteitag gesehen werden, bis zu Jahresende eine zweite Fraktionsspitze zu wählen. Das kann die Partei fordern, obwohl diesen Leuten bewusst sein sollte, dass die Partei keine Weisungsbefugnisse über Fraktionen hat. Fraktionen sind unabhängig.

Unstimmigkeiten gibt es auch in Grundsatzfragen. So ist die Linkspartei offenbar nicht in der Lage, sich an die eigenen Forderungen zu halten um hier einmal ein Beispiel anzuführen. Sie macht sich dafür stark, dass Parteien keine Unternehmensspenden annehmen dürfen. Doch ein entsprechender Antrag, der der Linkspartei selbst genau das verboten hätte, bekommt keine Mehrheit. Als Eigentor bezeichnet die Bundestagsabgeordnete Halina Wawzyniak dieses Vorhaben auf ihren Blog.

Die heute noch anstehenden Wahlen verdienen eigentlich keiner Erwähnung mehr, dienen sie doch scheinbar nur noch als Staffage des Führungsduo Kipping / Riexinger. Hut ab vor dem Mitglied Glaser welcher als Einziger den Mut aufbrachte seinen Protest gegen dergleichen Machenschaften zum Ausdruck zu bringen.

So hinterlässt der äußere Eindruck weiterhin den Eindruck einer Kungelpartei welches sie dann auch durch die Wahl der Tagungsörtlichkeit schön zum Ausdruck bringt. Der Lagerkampf ist so lebendig wie nie zuvor. Auch wenn die Führung krampfhaft bemüht ist nach außen hin Ruhe zu zeigen, bringt sie das unsichere Parteigebilde durch eigenes Unvermögen und neue Ungeschicklichkeiten immer wieder aus dem Gleichgewicht. Dieses wird auch aus den Äußerungen auf Facebook sichtbar, wobei es uns um die Aussagen und nicht um die Personen geht:

T. L. : Die wiederholte Nichtwahl von Dominic Heilig ist ein Beleg für das Unpolitische in unserer Partei. Postengeschacher und Verhindern sind wichtiger als Inhalte und Pluralität. Der Gründungskonsens anno 2007 steht ziemlich auf der Kippe.

M. K. : Wie recht Du hast, und das durchgehend vom der Bundespartei über Landes- und Kreisverbände bis hin zu Ortsvereinen und Listen für Kommunalwahlen.

R.  D.: Hat es denn tatsächlich einen Konsens, den man auch ohne Einschränkung so bezeichnen kann, gegeben? Ohne Bauchgrimmen würde ich die Frage nicht mit JA beantworten wollen.
Wobei ich glaube, der Richtung in der Partei anzugehören, welche einen solchen wollten.
Dazu gehört ohne wenn und aber Veränderung.
Politik ist die Kunst des machbaren und da gehört dann auch Bewegung dazu.

M. P. : Dito lieber T. L. dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

M. B. : Das ist doch nicht wahr?

E. R. :  Eine lebendige Partei braucht ja auch keinen völligen Konsens, aber diese gewisse Flexibilität im Denken ist sicher bei den Linken noch verbesserungsfähig. Ich bin zwar selber ziemlich weit links angesiedelt, aber die alten ideologischen Grundsatzdiskussionen gehen mir gehörig auf den Sack !!! Ich will nämlich vor Allen was KONKRET verändern ! …

R. J. : Ziemlich ist noch geschmeichelt!

S. S.: War doch erstens ziemlich knapp und zweitens waren die zwei anderen doch auch recht gut und arbeiten auch schon lange an Inhalten. Welcher Gründungskonsens sagt uns denn, dass Dominic Heilig hätte gewählt werden sollen?

S. B.: Der Gründungskonsens ging von Pluralität aus. Und nicht davon, dass einer der bundesweiten Zusammenschlüsse bzw. seine ProtagonistInnen nun schon seit einigen Jahren regelmäßig diskreditiert werden und immer wieder „auf die Fr….“ kriegen.

E. R. : Geht es dabei eigentlich um inhaltliche Differenzen, oder blos um Kleinkriege alter Seilschaften ???

P. S. : Das Du dass jetzt auch merkst, lässt mich hoffen.

S. S. : Wenn es nicht so traurig wäre, würde ich mich totlachen das dieser post von dir kommt T. !!!

E. R. : Sorry, aber ich bin nach meinem Parteiaustritt 2003 bei der PDS erst seit Anfang Feb. 2014 wieder in der Linkspartei ! Hab daher bisher zuwenig mitgekriegt. …. Ich hab aber mal vor, als neues Mitglied autonom zu bleiben !!!

W. H. : Keine Macht dem FdS.

W. H. : Vorwärts immer (in Richtung einer sozialistischen Demokratie), rückwärts (in Richtung einer zweiten SPD) nimmer!

W. H. :FdS = Forum des demokratischen Sozialismus.

E. R. : Fraktionierungen innerhalb der Linkspartei sind mir relativ schnuppe. Ich bin seit den 70-ern politisch unterwegs und benötige keine Nachhilfe in Gesinnungsfragen und brauche auch keine Gruppe hinter mir. Was zählt sind die Ergebnisse der gesamten Partei. *** Bei der Bundestagswahl hatte die Linkspartei plakatiert: ‚Wir sind nicht käuflich !‘ … Ich werde dieses Versprechen SEHR scharf im Auge behalten, und falls die Linkspartei sich korrumpieren lassen sollte (wie die Grünen), dann kann ich sehr schnell zum Feind dieser Partei werden ! Ein Scheitern des Projekts Linkspartei wegen Käuflichkeit hätte im Übrigen für die BRD unabsehbare Folgen

R. S. : Ein jegliches hat seine Zeit… danke für vier spannende Jahre als Bundesschatzmeister der Linken. Es war mir ein Fest.

C. W. : Wir danken dir für deine gute Arbeit und dafür, dass du nicht verbiegen lassen hast. Ich wünsche dir von ganzem Herzen alles gute im beruflichen und privaten Leben und denk dran, man trifft sich immer mehrmals !

S. B. : Danke mein Freund! Du fehlst jetzt schon.

G. P.-J.: Ich bedaure es sehr, das die Mehrheit der Delegierten Dich nicht wieder gewählt hat. Du hast hervorragende Arbeit geleistet, ich kann diese Entscheidung nicht nachvollziehen. Sie hat wie wir ja wissen nichts mit der Qualität Deiner Arbeit zu tun. Aber man sieht sich immer zweimal. Alles gute für Dich.

M. B. : Und wir waren nie Kaffee trinken.

J. W. : Ich danke dir für deine Arbeit und hoffe, dass du auch weiterhin eine wichtige Rolle in der LINKEN spielst!

O. F. : Danke, R. Ich hätte gerne länger mit dir zusammen gearbeitet.

R. S. : gratuliert  H. W. zur Wiederwahl und wünscht dem Parteivorstand anregende Debatten.

M. B. : Freue mich sehr darüber!!!

M. B. : Ich denke die Ergebnisse gibts erst morgen? Oder hat da wer in der Wahlkommission geillert?

M. B. : Die Auszählung war öffentlich!

M. B. : Das ist mir ja klar. Aber ich kenne doch meine Genossen. Die verschwinden dann doch immer schnell im Hotel. Kann mensch Ihnen auch nicht übel nehmen. Ich sollte mich auch wieder delegieren lassen.

S.L.
„Überraschend beschloss der Parteitag mit knapper Mehrheit einen Antrag von mehreren Delegierten aus Nordrhein-Westfalen, wonach die Bundestagsfraktion bis zum Ende des Jahres eine quotierte Doppelspitze bekommen soll. Das dürfte die Diskussion neu beleben, ob die stellvertretende Fraktionschefin Sahra Wagenknecht als gleichberechtigte Chefin neben den amtierenden Vorsitzenden Gregor Gysi aufrückt. „Die Fraktion Die Linke im Bundestag ist aufgefordert, bis zum Ende des Jahreseine quotierte Doppelspitze zu wählen“, heißt es in dem beschlossenen Antrag. 220 Delegierte stimmten dafür, 193 dagegen, 26 enthielten sich.“
Ich halte diese und andere Entscheidungen des Parteitags für falsch. Das Argument, dass Doppelspitzen in unserer Partei „üblich seien“ ist unwahr. Die Fraktion im Europaparlament wird von Gabi Zimmer geführt und keine Landtagsfraktion unserer Partei außer jene in Hessen hat eine Doppelspitze. Ich bin gespannt, ob nun auch in Bremen Kristine Voigt und in Hamburg Dora Heyenn einen männlichen Fraktionsvorsitzenden zur Seite gestellt bekommen und im Saarland Oskar Lafontaine eine weibliche.
Schade, dass unsere neuen und alten Parteivorsitzenden in dieser Frage unseren Fraktionsvorsitzenden Gregor Gysi nicht unterstützt haben.

Fotoquelle: Wikipedia – ohne Angaben zum Autor – GNU

34 Kommentare zu “Linke Ruhe vor dem Sturm?”

  1. AntiSpeichellecker sagt:

    Facebook
    Steffen Bockhahn
    8 Min ·
    Der Parteitag ist vorbei und ich könnte mich freuen. Am Sonntag sprachen mir die Delegierten das Vertrauen aus und wählten mich in den neuen Parteivorstand.
    Doch eigentlich hatte ich gar nicht beabsichtigt zu kandidieren. Diese Entscheidung fiel erst am späten Samstagabend. Nachdem zwei meiner lieben Freunde, Dominic Heilig und Raju Sharma, mit teils widerwärtigen Methoden aus dem Vorstand getrieben wurden, waren Lücken aufgerissen. Ich werde versuchen, meinen Teil zum Stopfen der Lücke beizutragen. Fest steht für mich, dass DIE LINKE es sich nicht leisten kann, solche hervorragenden Genossen so vor den Kopf zu stoßen. Sie sind unbequem. Nur kann eine Partei, die in der Gesellschaft unbequem sein will, das sicher nicht ohne kluge, aber eben auch herausfordernde Geister sein. Wenn es nicht gelingt, diese Pluralität wirklich zu leben und eine kritische DebattenKULTUR zu installieren, sehe ich schwarz. Ich werde meinen Beitrag dazu ab sofort auch im Vorstand meiner Partei leisten.

  2. AntiSpeichellecker sagt:

    Oskars späte Rache

    http://www.fr-online.de/politik/linke-parteitag-in-berlin-oskars-spaete-rache,1472596,27094676.html

  3. Hans- Werner Tiefbrenner sagt:

    Als Beobachter des linken Parteitages kann ich nur feststellen, dass sich nichts geändert hat, auch wenn es von anderen Seiten schön geschrieben oder geredet wird.
    Steffen Bockhahn hat vollkommen recht, wenn er schreibt, daß „widerwärtige“ Methoden zur Anwendung kamen.
    Besteht nicht die gesamte Partei von Anbeginn an, besonders im Westen aus Widerwärtigkeiten?
    Hervorragende Genossen wurden ständig und immer aus der Partei gekickt, nur weil sie kritisch waren.
    Ist es nicht so, dass Kritik nur entstehen kann, wenn man den kompletten Durchblick hat und man sich nicht auf unlautere Methoden einläßt?
    Wie lange wollen sich die „aufrechten“ Genossen diesen Scheiß noch antun? Die Spaltpilze werden weiter arbeiten, um ihre Pfründe zu sichern und merken immer noch nicht, dass die Partei somit verloren ist.
    Kipping und Riexinger sind bei mir unten durch, knallhart.
    Sie haben sich auf die miesen Spielchen eingelassen, was der Partei weiter schaden wird.
    Ein Bierbaum wurde mit wenig Stimmen gewählt, aber es reicht aus, um wieder ein Ämtchen zu besetzen.
    Somit werden sie lustig weiter Intrigen schmieden, bis keiner mehr übrig bleibt.

  4. [bremer] sagt:

    Wenn nicht der vorher ausgekungelte Kandidat gewinnt, sondern der demokratisch von der Basis gewählte, wird eher der gesamte Kreisverband in die Spaltung getrieben, als das ein demokratischer Entscheid akzeptiert wird. Alles schon vor Ort erlebt. Das ist „Demokratie a la LINKE“!
    ‚Mal sehen wieviele bei der Strategie übrig bleiben ……

  5. Engelstrompete sagt:

    # 4
    Das Demokratieverständnis der Linken wird von Tag zu Tag absurder.

    Die schönste Linke aus dem Saarpfalz-Kreis habe ich auf keinem Foto entdecken können? Musste sie zuhause bleiben?

    Ein miserables, aber angemessenes Wahlergebnis für Prof. Dr. Bierbaum! In diesem Fall wäre weniger mehr gewesen.

    # 1 Bockhahns Aussage „sie sind unbequem“.
    Unbequem für gewisse Seilschaften, aber nicht für die Partei.

    Sobald der 25.05. vorbei ist, werden die Grabenkämpfe wieder lustig munter weitergehen.

  6. alpensee sagt:

    Wo war eigentlich die Familie der Chinesentante, die reist doch
    immer im Rudel an?

  7. ichbins sagt:

    Wer? Mit wem? Wieso und weshalb?

  8. frans wagenseil sagt:

    #6

    Für 3 Tage in Berlin waren wohl die Spesen zu hoch, für den fliegenden Teppich, den Sohnemann und die Oma.

  9. Linksdrachenmaus sagt:

    Äntschi hat sich vermutlich mit MdL Spaniol abgesprochen. Die hat ihr Bundesdelegierten-Mandat nicht wahrgenommen und sich vertreten lassen.

  10. Brunnenmolch sagt:

    14. MAI 2014 Landesverband
    Wahlkampfkundgebung mit Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine
    Saarbrücken, Gustav-Regler-Platz (Rathaus St. Johann/Innenhof), 16 Uhr.

    https://scontent-b-ams.xx.fbcdn.net/hphotos-prn2/t1.0-9/p526x296/10364187_10201704840928604_5746029829978693665_n.jpg

    Gegen 16 Uhr saß Oskar Lafontaine mit seiner treuen Anhängerschaft (Groeber, Engel) sowie der Spitzenkandidatin Kohde-Kilsch in der Fußgängerzone (Brunnen).

    Ist die Veranstaltung ins Wasser gefallen?

  11. Saarbrigger sagt:

    Ich hab‘ sie kurz nach 16.30 Uhr in Richtung Karstadt laufen sehen.
    Der „Chef“ wollte reden und niemand kam?

  12. elze knörz sagt:

    #11

    ja, der liebe OLAF hat es scheinbar noch immer nicht begriffen, dass die Leute ihn und seine Bagage überdrüssig haben.
    Gleiches gilt auch für eine alte Vogelscheuche aus dem Sulzbachtal, die immer Freudentänze aufführt, wenn sie den OLAF erblickt.

  13. Zuschauer sagt:

    Was ist denn da passiert? Oskar strahlt und lacht auf der gestrigen Demo in Saarbrücken????
    Alle Pokriecher waren versammelt.

  14. Untertan sagt:

    Und der SR meldet 250 Zuhörer. Mehr Mitglieder hat die Partei an der Saar nicht mehr um einem unreifen Früchtchen und einer herabgefallenen Frucht zu zu hören?

  15. Thomas Weigle sagt:

    „…und der Haifisch, der hat Zähne“, die hat er zweifelsohne, der Haifisch,und rote Haare hat er auch, der Haifisch. Die Hardcore Stalinisten haben die Partei fest im Griff. Alles andere ist Augenwischerei. Auch das Herbeiwünschen einer Niederlage bei den kommenden Wahlen (Europa) wird wohl eher nicht in Erfüllung gehen. Die politische, nicht die parteiliche Linke in der Bundesrepublik ist durch die Übernahme der PdL durch Lenin-und Stalinanhänger dauerhaft geschwächt. Eine „Partei neuen Typs“ a la SED bezieht einen nicht unwesentlichen Teil ihrer Stärke aus dem sektenhaften Verhalten und der rigorosen Ausschalten kritischer, dem eigenen Denken verpflichtender Mitglieder. Da eine neue Parteigründung wenig Erfolg verspricht, bestenfalls lokal begrenzte Erfolge zu erringen vermag, steht die nicht an stalinistische, trotzkistische, maoistische oder kimoistische gebundene Linke vor der Frage: Was tun?? Schönen Tag noch allerseits.

  16. [bremer] sagt:

    Solange da noch ‚was zu holen ist (u.a. Staatsknete), ist das nicht vorbei. Und anschließend bleiben die „Hardcore-Sektierer“ übrig. Hat man bei der DKP gesehen nachdem ab 1990 kein Geld mehr aus Ost-Berlin floß.

  17. Untertan sagt:

    Ach irgendwann merken auch die größten Idioten dass die Wand härter ist als der Kopf. Ist ja auch nicht so wichtig. Diese Köpfe, so nennen die das, was unter der erhobenen Faust sitzt, kann ehe keiner brauchen.

  18. [bremer] sagt:

    Dazu: „The Last Waltz“ mit Wolfgang Gehrcke im Spiegel 49/1989
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13496338.html

  19. humor ist wenn man sagt:

    Wie kann man nur so lebensfremd sein, und mittwochs um 16 Uhr eine Veranstaltung in Saarbrücken abhalten. Da hatte wohl mal wieder Katja Groeber die Finger drin und kein bisschen überlegt. Wer soll denn da kommen? Mitglieder mit Arbeit sitzen zu dieser Zeit noch im Büro und die vielen ohne Arbeit haben kein Geld, um zentral nach Saarbrücken anzureisen. Und warum sollten sie kommen? Für die Europawahl kandidiert kein Saarländer. Und welches Thema zu den Kommunalwahlen, das alle interessiert, sollten Wagenknecht und Lafo ansprechen? Jede Kommune hat andere Probleme und die übergreifenden Probleme wie die Finanzen sind hinlänglich bekannt. Was bleibt also noch übrig? Frau Spaniols Oberbürgermeisterwahl in Homburg? Interessiert in Saarbrücken und dem restlichen Saarland keine Wutz. Reden von Frau Ensch-Engel und Kohde-Kilsch? Abgehalferte Politikerinnen, mit denen kein Blumentopf zu gewinnen ist. Nach dem neuesten Trend sind die Linken Saar in der Umfrage von 16 auf 13 Prozent gefallen. Bei der nächsten Umfrage sind sie garantiert einstellig. All diesen Personen sei Dank und dem sturen Oskar, der unbeirrt seine Personalpolitik fortsetzt. Hoffentlich gibts nächste Woche bei den Kommunalwahlen eine ordentliche Abreibe, dann erlebt Napoleon sein nächstes Waterloo und kann wieder in Silwingen auf den doofen Wähler kreischend vor sich herschmollen.

    250 Zuhörer sollen in Saarbrücken gewesen sein? Da haben sie aber alle Passanten mitgezählt, die den Platz großräumig umliefen bzw. all diejenigen, die seitlich vom Reglerplatz an den Bushaltehäuschen auf öffentliche Buslinien warteten oder dort ausstiegen.

  20. thomas weigle sagt:

    @ Bremer hübscher link, der uns zeigt, dass aus halbwegs jungkommunisten betonkommunisten werden (können).
    Ich sehe allerdings nicht, dass die PdL in absehbarer Zeit aus dem Bundestag fliegt, jedenfalls nicht 17. Mit deinen und den Worten anderer, es ist noch mächtig was zu holen von der schönen Staatsknete. Die PDLer werden jedenfalls noch lange ein Klotz am Bein der hiesigen Linken insgesamt sein, so wie es DDR und RAF in der alten Bundesrepublik waren.

  21. ichbins sagt:

    er lacht sich nen Ast
    https://www.facebook.com/DieLinkeWadgassen/photos/a.757308154303547.1073741848.678682355499461/757309454303417/?type=1&theater

  22. [bremer] sagt:

    Auch bei den Dinosauriern hat es 5 Massensterben bedurft, bis die ausgestorben waren.

    Die Wahlkampfkostenerstattungen werden auf die Wahlperiode verteilt ausgezahlt. Und diese gibt es bei Bundestag & EU > 0,5% und bei Landtagswahlen > 1%. Das dauert also.

  23. Saar Aktivist sagt:

    # Bremer

    Macht nichts. Halten wir uns selbst für diese Dinos, damit liegen dann alle Vorteile in unserer Hand.
    Wir brauchen keine Wahlen gewinnen, sind frei und nicht auf die Almosen der Bürger angewiesen.
    Haben wir einen Tag keinen Spaß, bleiben wir ruhig. Wenn die Anderen aufhören verhungern sie.

  24. Ella Klein sagt:

    #22
    der Kirkeler Maulwurf neben dem „schönsten“ Mann von der Saar :-)
    Wo war der Alte Mann vom Sägeweiher?

  25. [bremer] sagt:

    @ Saar Aktivist: Genau. Und sich das „Schauspiel“ mit Genuss anschauen. Die stecken ihre ganze Energie nur noch in Machterhalt.
    Und die „Pfründe“ werden weniger und die Kämpfe werden härter.
    ‚Mal sehen, wenn der Nächste in der 16. (oder mehr?) Runde k.o. geht.

  26. Lydia Vottel sagt:

    Es ist wunderbar, das Treiben von aussen zu betrachten. Ich lehne mich dehnend zurück und grinse mir einen. Besser wie jedes Theater. Die Bühne ist die Partei Die Linke.

  27. alpense sagt:

    Nanu, ist die Trulla links neben Lafo nicht Christiane Krajewski? Was macht die denn bei den Linken? Ist sie es wirklich? Will die wechseln? Hat sie schon gewechselt? Hat Oskar ihr was versprochen?

    Krajewski war mal zu SPD-Zeiten Ministerin im Saarland und zuletzt in Berlin als Ministerin im Gespräch, im Wahlkampf, wenn man der Blödzeitung Glauben schenken kann, ins Gespräch gebracht von Peer, mein zweiter Vorname ist Slotmachine, Steinbrück. Hat aber nicht geklappt mit Berlin. Und nu? Zu den Linken? Das würde Babsi Spaniol, Kohde-Kilsch und Ensch-Engel aber gar nicht schmecken, denn dann würde Oskar diese Damen als Lieblinge mal ratzifatz absägen.

  28. alpense sagt:

    zu 21
    also, je länger ich dieses Bild betrachte, umso ähnlicher wird diese Dame Christiane Krajewski. Was hat die da nur gemacht?

  29. Ruth Landgraf sagt:

    Der Bundesparteitag zeigte wieder einmal wie die Mühlen innerhalb der Linken mahlen. Na ja, wie auch immer das weitergeht, die Partei wird gerade durch solche Art von Parteitagen schwächer und schwächer.

  30. Maria Teufel sagt:

    Oskar zu seinem ausgezeichneten linken „Nachwuchs“ gratuliert 😀

  31. [bremer] sagt:

    Wann kommt denn endlich der Kasperle mit dem Besen ?

  32. Saarländer sagt:

    „Menschen einen Floh ins Ohr setzen, das ist die Spezialität“ von der Riegelsberger Schwätzkapp.

    https://scontent-a-fra.xx.fbcdn.net/hphotos-prn2/t1.0-9/1237000_757309284303434_8104290051700200125_n.jpg

  33. Georg sagt:

    # 24
    http://www.dielinke-saarpfalzkreis.de/typo3temp/pics/cdbac2d95c.jpg

  34. [bremer] sagt:

    @ Georg: Wer ist das ? Die Jungen Pioniere ? Die „Zukunft der Partei“ ?

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