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RENTENANGST

Linke Narren an der Saar

Erstellt von DL-Redaktion am Sonntag 7. November 2010

Genossen,wacht endlich auf

Foto © Reinhold Fahlbusch. CC BY-SA Wikimedia Commons

An der Saar jagt ein politisches Highlight das anderere. So wurde am 28.10.2010  in der „Saarlouiser Rundschau“ der Wert des Mandates von Oskar Lafontaine als Bundesdelegierter in Rostock beim Bundesparteitag in Frage gestellt. Da die Delegierten Wahlen  unterdessen für ungültig befunden und wiederholt werden mussten, durchaus berechtigt.

So wird am 11. 11. 2010 um 13:00 Uhr nun im Landtag über die Gültigkeit der Landtagswahl vom 30. 08. 2009 entschieden. Innerhalb dieser Sitzung soll auch über das weitere Vorgehen in dieser Sache entschieden werden. (Zufällig am 11.11. ? Für Kölsche Klüngel Köppe ist das Datum ein begriff !

Auch für die Saarbrücker Zeitung bietet sich fast tagtäglich Anlass mit einem negativen Artikel auf  Dilettantische Führungsriegen, sei es in Bund, Land, Kreis oder Stadt hinzuweisen. In seinem Leitartikel vom 03. 11. 2010 geht zum Beispiel Stefan Vetter ausführlich auf die Probleme der Gesamt Partei ein und es fällt ihm sichtlich nicht schwer dem „selbst ernannten Motor für einen Regierungswechsel“ die dafür nötigen Qualitäten abzusprechen.

Am 05. 11. 2010 ist in der gleichen Zeitung eine Richtigstellung des Gilbert Kallenborn über die Unrechtmäßigkeit eines gestellten Ausschlussantrag seines  KV nachzulesen.

In seinem Urteil vom 02.11.2010 erklärte das Amtsgericht die am 31.10.2010 entzogenen Mitgliedsrechte des Gilbert Kallenborn für nichtig.

Urteil des Amtsgericht: siehe Hier

Urteilsbegründung des Amtsgericht: siehe Hier

Am 06.11.2010 schließlich berichtete wieder die Saarbrücker Zeitung über dieses Urteil. Ich zitiere hier einen Auszug:
„Vor dem Kreisparteitag in Hülzweiler schließlich entzog der Landesvorstand der Partei Gilbert Kallenborn die Ausübung seiner Mitgliedschaftsrechte. Er durfte deswegen in Hülzweiler weder sprechen noch wählen. Zu Unrecht, wie jetzt das Amtsgericht Saarbrücken entschied. Es ordnete an, dass der am 31. Oktober ausgesprochene Entzug der Rechte aufzuheben sei.“

Zum Schluss noch ein persönlicher Aufruf von Gilbert:

Genossen,wacht endlich auf !

Schumacher, gedeckt von  Rolf Linsler , demontiert die Partei die Linke ÖFFENTLICH als undemokratische Rechtsbeuger am demokratischen Wahlrecht in der BRD. Er lebt außerhalb der Gesetze, jeglicher politischer Grundnormen und  macht einfach was er will, zum persönlichen Machterhalt, aus Postengier. „Die Zwei“ stellen die Partei die Linke gezielt durch Aktionen, wie die Feme-Wahl von Heusweiler am 31.10.2010, als SED und Stasi-Nachfolgetruppe dar.  Die hier gegen mich,  verübten Wahlrechtsverletzungen

1.)  Ensdorf                    21.03.2010         Landes -und Bundes -Delegiertenwahl

2.)  Kerlingen                 26.03.2010         GVWallerfangen  Vorstandswahlen Hülzweiler

3.)  Hülzweiler                31.10.2010         erzwungene Neuwahl

wegen Schumacher-Rechtsbeugung (vgl.auch Linke LSK Beschluss Reg 23/10, Bundesschiedskommission  „Kallenborn gegen Schumacher vom 19.9.2010“

sind einmalig in der Parteiengeschichte der BRD.  Bei den  Wahlvorgängen an der Saar -eine Rechtsbeugung nach der anderen ! In Serie ! So dann wird dem Kritiker welchem vor bislang allen  Gerichten, so  vom LG ( 5 T 156/10 v. 20.4.2010) über das AG bis hin zur  Bundesschiedskommission DIE LINKE das Recht bestätigt wird, mit Parteiausschluss verfolgt?  Ihr tickt ja nicht mehr sauber! Werft endlich die Personen  raus welche der Partei Schaden zufügen!

Gilbert Kallenborn   GV Wallerfangen, die Linke  5.11.2010

Ich bin mir sicher, heute nicht den letzten Artikel über das „Saarländer SED Kader“ geschrieben zu haben und spreche dir Gilbert Kallenborn unbekannter weise hier meine herzlichen Glückwünsche zu deinen Erfolgen aus. Du weist vor allen Dingen auf das große Problem in der „West – LINKEN“ hin welches da lautet: „Der Fisch fängt am Kopf zu stinken an“. Ich wünschte mir einige „echte Linke“  Mitglieder deiner Sorte zum aufräumen in NRW, wo überwiegend noch eine devote  Unterwerfung vor der versagenden Obrigkeit zu Hause ist.

Zu den Vorkommnissen im Saarland hier viele weitere Hinweise!

IE

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Grafikquelle :

Grafikquelle  :  Auf einer „Bunt statt Braun“-Demo gegen Pegida in Deutschland. This message on a german protest march against the xenophobe „Pegida“ says „diversity instead of simplemindedness“.

© 2015 Reinhold Fahlbusch. CC BY-SA Wikimedia Commons

4 Kommentare zu “Linke Narren an der Saar”

  1. W. Becker sagt:

    Die gesamte Urteilsbegründung hätte schon interessiert, nicht nur der Vortrag des Antragstellers.

  2. DL-Redaktion sagt:

    zu 1.)
    Sobald uns weitere Informationen vorliegen werden wir diese Öffentlich machen.

  3. saarländische Asterix sagt:

    An alle aufrichtigen LINKE:

    Agent 1,09 m ist im Einsatz.

  4. Ingo Engbert sagt:

    @ 3.)

    1,09 m ?

    Dann ist bei Euch nicht nur der LAVO Vorstand im Kindergarten hocken geblieben ?

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