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Linke Maulwürfe unterwegs?

Erstellt von DL-Redaktion am Montag 29. April 2013

DIE LINKE fordert Schlussstrich für anonyme Politik

Es war schon ein schwerer Schlag für die Menschen im Ruhrgebiet erleben zu müssen wie ihre Arbeitsplätze bei Kohle und Stahl mehr und mehr verloren gingen. So war man gezwungen nach und nach auf andere Arbeitsplätze umzusteigen und neue Berufe zu erlernen. Nur den allerwenigsten gelang es, die in ihren alten Berufen erlernten Tätigkeiten, auch innerhalb des neuen Job anwenden zu können.

So ist es nicht weiter Verwunderlich das besonders die Stadt Essen bemüht ist ihren Ruf als Messe-Platz kontinuierlich weiter auszubauen. Sind diese Veranstaltungen vielleicht sogar das wichtigste Bindeglied um sich auf Dauer auf den Internationalen Marktplätzen präsentabel zu zeigen! Das dieser für den Ausbau der Messe zuständige Bauausschuss mehr wie ein Geheimbund aus dem Mittelalter arbeitet zeigt dieser daran dass nun dort von Verrat die Rede ist. Diverse Einzelheiten aus dieser „Vertraulicher Runde“ seinen in die Öffentlichkeit gekommen und würden damit die größte Einzel – Investition der Stadt seit Kriegsende gefährden.

„Ein Loch ist im Eimer – äh im Messe Bauausschuss, so wird es uns aus Essen gemeldet und in der WAZ lesen wir:

„Wir müssen aufpassen, dass wir nicht nach draußen die falschen Signale aussenden“, sagt ein Aufsichtsrat, der nicht genannt werden will. Denn längst hat sich in der Branche herumgesprochen, dass der Messe-Standort Essen zumindest politisch Macken aufweist. So konnte man im „m+a report“, einem zweisprachigen Fachmagazin für die Messewirtschaft nachlesen, dass „Die Verantwortlichen im Rathaus alles andere als geschickt agieren und ein eher merkwürdig anmutendes Selbstverständnis haben“. Das eh schon angekratzte Image der Essener könne „keine weiteren Schrammen vertragen“.

„Hülsi“ ist sauer, lesen wir weiter. Gemeint ist damit der pensionierte, ehemalige Stadtdirektor Christian Hülsmann welcher sich in dieser Position noch sein Gnadenbrot erwirtschaften kann. Wie in der Politik und allen Parteien üblich, die Einkommen sollten schon innerhalb der Familie verbleiben. Da kann dann leicht auf Junge Nachwuchskräfte verzichtet werden.

Der Maulwurf soll natürlich aus der LINKEN kommen. Scheint diese Partei doch aufgrund ihres allgemein üblichen Auftreten dazu prädestiniert zu sein, ehemaligen Bergleute als Maulwürfe in die Stadträte zu entsenden. Wäre ja auch eine logische Folge der politischen Arbeit. Erst wird durch Indiskretionen für die Entlassung von Arbeitern gesorgt um anschließend mit um so mehr Vehemenz für deren Arbeitsplatz Erhalt plädieren zu können.

Innerhalb der eigenen Partei sieht das natürlich dann ganz anders aus. Dort setzen sich die „Spitzen“ in irgendwelchen Hinterzimmern zu Kungelrunden zusammen und versuchen auf diesen Wegen die Partei kontrollieren zu können. So geschehen auch in der Nachbarstadt Gladbeck aus der bereits vor wenigen Wochen folgende Nachricht verbreitet wurde:

DIE LINKE fordert Schlussstrich für anonyme Politik

Fraktions- und Parteivorstand der Gladbecker LINKEN erwarten von ihren Mitgliedern, auch künftig keine anonymisierten Kommentare in Internetforen abzugeben.
Nach ausführlicher Diskussion kam DIE LINKE zu der Entscheidung, auf abfällige und diskriminierende Äußerungen, die gegen DIE LINKE gerichtet sind, nicht anonym zu reagieren.
DIE LINKE hofft, dass die übrigen Parteien und Fraktionen diesem Beispiel folgen und auf stadtbekannte Kommentatoren dahingehend einwirken.

 Wir hoffen, damit einen Beitrag zur Beendigung der schwer erträglichen Internetpöbeleien zu leisten.

 Rüdiger Jurkosek
Stadtverband DIE LINKE. Gladbeck

 Olaf Jung
Ratsfraktion DIE LINKE. Gladbeck

 Dieser Beitrag wurde eingesetzt von Ralf Michalowsky

Quelle: Lokalkompass

Dieser Typ war einst Pressesprecher der LINKEN NRW und unterstützte mit einigen Anderen, zu denen auch  Blocks als Landesgeschäftsführer und Remmers als Nachläuferin gehörten, diese bei ihrer Arbeit die Partei dahin zu bringen, wo sie sich heute befindet. Politikexperten erster Güte mit einem guten Gespür für die eigene Tasche. Der folgende Einzug als MdL in den Landtag von NRW war dann folglich auch nur von kurzer Dauer.

Wie gesagt Pöbeleien werden grundsätzlich nur von Oben in der Partei der sozialen Gerechtigkeit geduldet. Wir spüren aber vermehrt das sich die Basis auflehnt, es wird unruhig. Das kann zur Zeit als Mitglied nur Anonym gehandhabt werden, da ansonsten gleich die Richter, sprich Schiedskommissionen als willige Handlanger und Vollstrecker der Vorstände in Aktion treten und Parteiausschlüsse aussprechen.

In der WAZ lesen wir wie folgt:

Den Messe-„Maulwurf“ auf dem Kieker

Politik gegen Plaudertaschen: Weil sie die Linken verdächtigen, Nichtöffentliches in Sachen Messe öffentlich zu machen, will die CDU vertrauliche OB-Runden boykottieren. Sogar der Messe-Bauausschuss wurde abgesagt.

 „Hülsi“ ist sauer. Nach seiner festen Überzeugung haben die Linken mal wieder zur Unzeit gequatscht, haben nicht zum ersten Mal vertrauliche Dinge aus dem Bauausschuss der Messe „nach außen getragen“ und damit die „vertrauensvolle Zusammenarbeit“ bei der größten Einzel-Investition der Stadt seit Kriegsende „gefährdet“.

Also hat Christian Hülsmann, der zwar als Stadtdirektor pensioniert ist, unter anderem aber im Messe-Aufsichtsrat noch sehr aktiv mitmischt und seine Mails unter der Adresse huelsi@essen.de empfängt, kurzerhand die nächste Sitzung des eigens für das Projekt gegründeten Bauausschusses abgesagt. Mit dem Segen des Oberbürgermeisters übrigens.

Quelle: WAZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia

Author Stefan Didam – Schmallenberg

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Ein Kommentar zu “Linke Maulwürfe unterwegs?”

  1. AntiSpeichellecker sagt:

    Für kritische Linke ist die Anonymität ein MUSS und der einzige Schutz vor Verfolgung, Diffamierung und Mobbing.

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