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Linke Kleve-ohne Meldung

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 19. Juli 2013

Ex-Parteisprecher weist Töpfers Vorwürfe zurück

Stopp !! Du bist nicht angemeldet !!

Der Unterhaltungswert der DIE LINKE  ist nach wie vor ungebrochen. Es gelingt ihnen jeden Tag aufs neue, irgendeine Sau aufzutreiben welche sich durch irgendein Dorf treiben lässt. Die bei verschiedenen Personen aufkommende Sorgen, eine langweilige Sommerpause zu erleben verflüchtigen sich damit.

Waren wir noch vorgestern im Sauerland um gestern die Eifel aufzusuchen, beschäftigen wir uns heute mit den Kreisverband von Kleve am Niederrhein. Dort wurde, wie berichtet der Direktkandidat für die Bundestagswahl Parteiintern gewählt, es aber versäumt diesen auch anzumelden. Da bleibt nur die Feststellung: „Avanti Dilettanti“ in der freien Übersetzung etwa: „Vorwärts ihr Stümper“.

Natürlich erfolgt nun die große Schlacht um die für solch einen Rohrkrepierer Verantwortlichen auch öffentlich an den Pranger stellen zu können. Heißt es doch nicht von ungefähr: „Einer für Alle“ ! So sind wir auch sicher das in der Partei der Sozialisten jemand gefunden wird der seinen Kopf hinzuhalten hat. Ganz im Notfall gibt es ja noch eine Schiedskommission welche für solche Fälle prädestiniert scheint. Der Wähler reibt sich derweil die Augen. War er zuvor noch der Ansicht im eigenen Wahlkreis sei nur der CDU „Po-faller“ für dergleichen Ausfälle zuständig.

Dabei war gerade der KV Kleve für die LINKE von Parteigründung an, nur einer von vielen Problemfällen in NRW. Waren doch auch dort, wie unter anderen in den Kreisen WAF, Hagen, Steinfurt, um hier nur einmal ein paar Beispiele zu benennen, die Vandalen aus dem Landesvorstand gleich Heuschrecken über die Kreisverbände hergefallen, um die Weichen zu den Kommunalwahlen zu Gunsten ihrer Gruppierungen in der Partei entsprechend zu Manipulieren. In vielen Artikeln wussten die eigenen Leute von vor Ort hier auf DL darüber zu berichten.

Ex-Parteisprecher weist Töpfers Vorwürfe zurück

Die Partei „Die Linke“ hat es versäumt, ihren von der Kreis Klever Mitgliederversammlung im Dezember 2012 gewählten Direktkandidaten für die Bundestagswahl im kommenden Herbst, Sascha Töpfer (36) aus Straelen, fristgerecht bis zum vergangenen Montag, 18 Uhr, beim Kreiswahlleiter anzumelden. Die Verantwortung dafür trägt laut Sascha Töpfer der Ex-Kreissprecher der Partei, Norbert Hayduk (55) aus Geldern. Er sei von der Mitgliederversammlung beauftragt worden, die Anmeldung vorzunehmen. Diese Vorwürfe gegen ihn wies der 55-jährige Hayduk gestern vehement zurück.

Quelle: RP >>>>> weiterlesen

Fotoquelle: Wikipedia

Author Andreas Cappell from Erlangen, Germany
Reviewer Andre Engels

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4 Kommentare zu “Linke Kleve-ohne Meldung”

  1. exlinker sagt:

    das kann ja mal passieren
    immerhin wurden
    – keine stimmzettel dazugemogelt und dann ein anwalt-notar-gespann mit dem nachzählen b
    eauftragt.
    – es wurde kein passwort geklaut und
    – es wurden keine internen mails veröffentlicht und
    – das kann doch jedem mal passieren, dass man nach fast 8 monaten mit nem haufen scheiße dasteht, weil die LINKE nicht weiß was die LINKEn tun

    it’s the LINKE – so what –

  2. Jens-Uwe Habedank sagt:

    Dieses äußerliche Zeichen gestörter Inhalte, Personen und Zustände in der Kreis Klever Linken ist doch nur die Spitze vom Eisberg und war spätestens Herbst 2011 absehbar. Seinerzeit ignorierte man die Fortsetzung von „Gonder-Methoden“ durch seinen Lehrling Norbert Hayduk. Ein Axel Gonder war raus aus der Partei – der Geist blieb…
    Wir sprechen hier von Mitglieder ohne Beitragszahlungen ( die dafür „richtig“ abstimmen u.a. auch ein N. H. als Sprecher des KV mit 18 Monaten Ausstand), mehr scheinbare Privatentnahmen aus der Kasse als vermeintlich sachlich begründete Ausgaben, Vertreibung von aktiven Mitgliedern mit allerlei Mitteln, Unfähigkeiten hoch drei, fragwürdige Ansichten von Ratsvertretern (dem Sinne nach: „Hartzler sind faule Schmarotzer“)uvm.
    Wie gesagt – die Entwicklung war absehaber. Komisch ist nur, dass die die sich gestern noch einmütig und gemeinsam an allem UnLinken Dingen beteiligten ( z.B. Hayduk und Töpfer)sich heute um die Verteilung des Mini-Bären in die Köpfe bekommen – und z.B. darüber dann es in 7 Monaten nicht schaffen eine Kandidatur anzumelden.
    Besonders zu hinterfragen ist die Unwissenheit, Uninteressiertheit und Inkompetenz des Beauftragten vom Landesvorstand: Sascha Wagner – erst reißt er alles an sich (um Gehalt zu begründen?)und dann weiß er weniger als Nichts…

  3. Ingo Engbert sagt:

    Das scheint mir das größte Problem in der Politik allgemein zu sein. Dieser vorherrschende Dilettantismus über alle Parteien hinweg. Aber Politik ist kein Beruf welcher erlernbar ist. Es gibt keinen Meister oder Ausbilder wie in jeden anderen Beruf. Die Leute boxen oder treten sich in den Parteien nach oben, viele im jungen Alter. Eine Qualifikation braucht in keinen Fall nachgewiesen werden. Vielen fehlt jegliche Erfahrung im Leben. Der Umgang, die Führung von Menschen wie in einen Betrieb kann nicht vorhanden sein.

    Diesen Personen werden ganze Parteien oder sogar der Staat mit Millionen von Menschen anvertraut. Dann, wenn sie das erste mal Leistung zeigen müssen versagen sie, da sie es nie erlernt haben. Eine Autoreparatur lassen wir von einer Fachkraft erledigen. Sind wir krank suchen wir einen Facharzt auf. Keiner käme auf die Idee sein Auto zu einen Arzt zu bringen oder bei Krankheit einen Anwalt aufzusuchen.

    So haben wir es in der Gesellschaft zu 99 % mit politischen Hilfsarbeitern zu tun, welche von der Bevölkerung über alle Maßen bevorteilt werden. Anwälte, Mediziner oder Professoren können eher selten weder Flughäfen bauen, noch wirtschaftlich arbeiten. Sie können auch in den seltensten Fällen Menschen führen da sie viel zu viel mit sich selber und in ihren Aufgaben beschäftigt sind. Sie mögen Spezialisten in ihren Fach sein, aber in artfremden Fächern fehlen jegliche Voraussetzungen

    Nirgends wo anders in dieser Gesellschaft ist der Schein wichtiger als das Sein. Darum auch die Gier nach einer entsprechenden Reputation in der Form von Titel. Das ist Sand in den Augen von Außenstehenden. Das ist ein entscheidendes Problem in Partei und Staat. Wenn sich hier nicht entscheidend etwas ändert, eine gewisse Professionalität einzieht werden die Probleme größer und größer werden. Die Politiker stecken heute bereits im Neuland fest, und die Entwicklung wird sich immer mehr beschleunigen.

  4. Thomas A. Bolle sagt:

    @ Ingo:
    hier ein paar Vorschläge:
    Anhebung der Volljährigkeit auf 21 Jahre.
    Passives Wahlrecht erst ab 30 Jahre
    Nachweis über Fahigkeiten durch ehrenamtliche Mitarbeit in gemeinnützigen Organisationen.
    Persönliche Haftung bei nachweislicher Verschwendung von Steuergeldern.
    Möglichkeit der BT- oder LT – Mandatsbewerbung ohne Parteizugehörigkeit – Kosten.
    Verbot von Nebentätigkeiten oder Geschenkannahme während der Mandatsausübung.
    Rückkehr nach Mandatsverlust in den Beruf.
    Streichung von Rentenregelungen.
    Verbot der Anwesenheit von Lobbyisten im Bereich von BT oder LT.
    Abwahlmöglichkeit bei erhöhter Fehlquote.

    Wer Lust hat kann das noch ergänzen. Ich glaube es könnte noch eine Menge mehr zusammen kommen.

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