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Linke Fahnenflüchtige

Erstellt von DL-Redaktion am Dienstag 16. April 2013

Rot-Rot startet die Operation Fahnenflucht

DIE LINKE Bundesparteitag 10-11 Mai 2014 -116.jpg

Der schwenkt die Fahne für Jeden  –  Hauptsache rote Fahne

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Eine steile These, aber bestimmt mehr als eine vage Andeutung welche hier von der Rheinischen-Post aufgestellt wird? Wir werden es sehen, nachvollziehbar ist jedoch in der LINKEN praktisch alles. So heißt es doch in der Werbung schon: „Nichts ist unmöglich, die LINKE“. Und die Schlussfrage, die einzige welche letztendlich offen bleibt: „Wie heißen die singenden Politiker in diesen Video“? Oskar und Klaus?

Der Artikel erscheint auch genau zum richtigen Zeitpunkt, wird doch heute das Saar-Verfassungsgericht den Döring-Wechsel hin zur SPD überprüfen. Döring wechselte bekanntlich direkt nach den saarländischen Landtagswahlen, unter der Mitnahme ihres Mandat, so wie in der Politik allgemein üblich, von der Linken in die SPD Fraktion.

Das gleiche könnten wir uns natürlich auch nach den Bundestagswahlen vorstellen, wenn die Linke es denn überhaupt schaffen sollte, wieder bundesweit über die fünf Prozent zu kommen. Es wäre ja auch gut vorstellbar das viele der linken Antis, gleich zu den neuen Antis, den gegen Europa wechseln? Gleich und Gleiches zieht sich doch bekanntlich an und in den letzten Landtagswahlen hat sich die Partei ehe nur noch von müden drei Prozent wählen lassen.

Hieß es nicht vor vielen Jahren von bekennenden Linken schon einmal. „Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten“, so lesen wir heute von Kipping in einen Interview, und das verdächtig weinerlich, dass ihre Partei in der letzten Zeit immer wieder auf rot/grün zugegangen sei, diese aber leider jegliche Zusammenarbeit ausgeschlossen hätten. Andersherum behauptet die LINKE aber an jeder Stelle das ohne Sie keine neuen Mehrheiten gegen die jetzige Regierung möglich sei. Was denn nun? Bestehen schon heimliche Wechselabkommen? Stille Leihmandate? Steht dem Wähler ein Wandel von der Partei zu einer Firma für Leiharbeiter bevor? Wir verleihen Abgeordnete, auf Zeit!

Das Interview: >>>>> HIER <<<<<

Beachtet werden sollte auch dass sich doch gerade die Partei DIE LINKE überwiegend aus Überläufer zusammensetzt. Nicht nur die aus der SPD. Vielen der noch heute im Bundestag Sitzenden aller Parteien ist doch diese Praxis aus den Zeiten des „Kalten Krieges“ nur allzu geläufig.  Zogen doch schon vor den Bau der Mauer ganze Familien in den Ostteil, wie auch aus dem Osten Menschen in den Westen zogen. Da gibt es sogar einige erst heute sehr prominente Familien, denen die damalige Politik im Osten besser gefiel. Nach dem Bau der Mauer hieß es doch auch dann regelmäßig: „Eins, zwei, drei, der Tausch ist vorbei“, auf der Glienicker Brücke !

Dabei ist das alles doch letztendlich auch eine Frage des Angebotes und der Nachfrage. So wird vielleicht schon bei der Aufstellung von Landeslisten darauf Rücksicht genommen. Da soll die Linke des Saarland  laut hören sagen praktisch Zahlungsunfähig sein. Was läge da näher als nach den Wahlen einer/n MandatsträgerIn meistbietend zu verkaufen? An die SPD oder die Grünen, vielleicht? Als sogenannter lebender Lastenausgleich? Wurde ein Teil der Mauer nicht erhalten um sich das spannen eines Netzes zu ersparen?

Haben wir doch zu Beginn auf den bekannten Werbeslogan hingewiesen. Welche andere Partei hat denn berühmtere Wendehälse als noch lebende Beispiele anzubieten? Viele laufen doch Querbeet, reagieren auf jeden Windhauch gleich Brummkreisel oder wenden gleich den Drehtüreffekt an. Natürlich muss die Tür schon elektrisch angetrieben sein, alles andere wäre mit Arbeit verbunden.

Sie könnten auch verglichen werden mit den Flaschensammlern welche heute immer öfter in den Parkanlagen anzutreffen sind. Kein Cent wird ausgelassen. Das fängt bei einen ehemaligen Finanzminister an und zieht seine Kreise bis, hinunter bis in in die Ortsverbände. So wird Mensch sehr schnell von Gejagten zum Jäger.

Das ist die Moral des Überlebens und wird innerhalb der Partei gerne Solidarität genannt.  Gleiches wird auch im internen der Partei gespielt. Der Wechsel von Plattform zu den Antis, hinüber zu den „Marx Brothers“, ein buntes Kreiseln auf die Suche nach ein wenig Selbstdarstellung. Denn auch in der LINKEN herrscht schon lange das US System: „Vom Tellerwäscher zum Millionär“. Anders gesagt: „Vom A-Kriecher zum linken Stinker“.

Rot-Rot startet die Operation Fahnenflucht

SPD und Grüne beteuern, dass sie sich nicht von der Linkspartei tolerieren lassen wollen. Müssen sie vielleicht auch nicht. SPD-Linke setzen auf Überläufer.

Niemand hat die Absicht, mit der Linkspartei zu kooperieren. Keine Koalition. Keine Tolerierung. So haben es die Spitzenleute von SPD und Grünen dem Wahlvolk versprochen. Selbst wenn es im Herbst nach der Bundestagswahl also ganz, ganz knapp nicht für Rot-Grün reichen sollte, will sich SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück nicht mit Stimmen der Linkspartei wählen lassen.

Muss er vielleicht auch nicht. Es gibt einen anderen, eleganteren Weg, die Linken als Kanzlermacher zu nutzen: das Modell Überläufer. Oder besser: Operation Fahnenflucht. Sollten Rot-Grün nach der Bundestagswahl nur eine oder zwei Stimmen zur Mehrheit fehlen – angesichts der Umfragen und der Ergebnisse bei der jüngsten Landtagswahl keine besonders gewagte These –, setzen manche Genossen auf Überläufer: Linkspartei-Abgeordnete, die aus fadenscheinigen Gründen aus ihrer Fraktion austreten und als parteilose Parlamentarier fortan der rot-grünen Truppe als Stimmvieh dienen. Oder gleich ganz das Parteibuch der SPD annehmen.

Quelle: RP-Online >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle    :    Bundesparteitag DIE LINKE Mai 2014 in Berlin, Velodrom:

Achtung: Dieses Bild ist nicht gemeinfrei. Es ist zwar frei benutzbar aber gesetzlich geschützt. Note: this image is not in the Public Domain. It is free to use but protected by law. Bitte benutzen sie nach Möglichkeit als Bildbeschreibung: Blömke/Kosinsky/Tschöpe in unmittelbarer Nähe beim Bild oder an einer Stelle in ihrer Publikation, wo dies üblich ist. Dabei muß der Zusammenhang zwischen Bild und Urhebernennung gewahrt bleiben.

  • CC BY-SA 3.0 de
  • File:DIE LINKE Bundesparteitag 10-11 Mai 2014 -116.jpg
  • Erstellt: 21. Mai 2014

 

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