DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

Linke empfehlen Griechen

Erstellt von DL-Redaktion am Montag 20. August 2012

Sie müssen sich selbst helfen !

A@a avlomonas beach serifos greece - panoramio.jpg

Heute ein Beispiel wie schnell sich lockere Sprüche von PolitikerInnen als billige Polemik entlarven lassen. Laut einer dapd Meldung in der Freien Presse aus Sachsen fordert Sahra Wagenknecht in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ vom heutigen Tag:

„Griechenland soll nach Ansicht der Partei Die Linke weitere Finanzierungslücken selbst schließen. In einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Montagausgabe) schlug Parteivize Sahra Wagenknecht dazu beispielsweise eine einmalige Millionärsteuer vor.

Der griechische Staat kann seine Liquidität einfach über eine einmalige fünfzigprozentige Solidarabgabe auf die Vermögen der griechischen Millionäre sichern“, sagte die Bundestagsabgeordnete.

Eine weitere Milliardenspritze der EU lehne ihre Partei ab, da diese „nur an die Banken“ fließe.“

Ist es nicht seit langen bekannt das griechische Millionäre ihre Vermögen schon lange auf ausländische Banken deponiert haben und der heimische Staat auf diese Gelder nicht zugreifen kann? Im übrigen genauso wenig wie die deutschen Politiker auf die Gelder von im Ausland lebenden Bürgern wie z.B.  Schumacher, Beckenbauer und Co..

Wäre es nicht angebrachter erst einmal im eigenen Land für Ordnung zu sorgen? Dazu fehlt ihr hier die Macht, über welche sie in Griechenland erst recht nicht verfügt. Das Resümee: Nichts als leere Sprüche.

Wird sie mit der Hilfe solcher Leeraussagen wohl wieder 100 Bücher mehr verkaufen?

Haben nicht verschiedene Politiker aus verschiedenen anderen Parteien in den letzten Wochen zumindest ähnliches verlauten lassen und sind dementsprechend hart kritisiert worden, oder haben wir das alles nur wieder falsch verstanden da wir es nicht richtig verstehen wollen ?

Quelle: Freie Presse >>>>> weiterlesen

———————————————————————————————————————————

Grafikquellen   :

a@a avlomonas beach serifos greece

Ein Kommentar zu “Linke empfehlen Griechen”

  1. RosaLux sagt:

    Ein inhumaner und unkluger Standpunkt der LINKE. Griechenland braucht zweierlei:
    – Weiteren Milliardenkredit zur Fütterung der Banken
    – eine Art Marshall-Plan zur Förderung der Konjunktur
    Das reine Sparprogramm – Merkels und Schäubles wahnwitzige Idee – zerstört Staat und Gesellschaft. Wer für ganze Staaten kein anderes Rezept hat als das der sparsamen Hausfrau, hat die Ökonomie wohl nicht verstanden. Bedauerlich, dass dieser Müll in schier unauflösbare Verträge eingebunden wurde, weshalb unsere dummen Finanzköche nur noch juristisch zu argemntieren brauchen, nicht mehr inhaltlich. Motto: was wir einmal dumm beschlossen haben, darf nie wieder geändert werden. NUr den auf Ewigkeit geschlossenen (!!!) Konkordaten vergleichbar.
    Was die CDU für richtig hält, sollte für die LINKE jedenfalls inakzeptabel sein.

Kommentar schreiben

XHTML: Sie können diese Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>