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LINKE DDR-Aufarbeitung

Erstellt von DL-Redaktion am Sonntag 30. Januar 2011

Stefan Liebich über Stasiunterlagenbehörde

„Jahn hat sich nie angepasst“

Die Linkspartei sieht die Stasiunterlagenbehörde kritisch. Deren neuen Chef Roland Jahn hat der Linkspartei-Abgeordnete Stefan Liebich trotzdem mitgewählt.

taz: Herr Liebich, am Freitag wurde Roland Jahn zum neuen Chef der Stasiunterlagenbehörde gewählt. Hat er Ihre Stimme bekommen?

Liebich: Ja und ich denke die von etlichen anderen aus meiner Fraktion auch.

Sie hatten schon vorher angekündigt, dass Sie Jahn wählen wollen. Gab es dafür Kritik aus den eigenen Reihen?

Nein, gar nicht. Roland Jahn hat sich Anfang der Woche unserer Fraktion vorgestellt und da gab es viel positive Rückmeldung.

Heißt das, die Linkspartei hat sich mit der Institution Stasi-Unterlagenbehörde ausgesöhnt?

Das nun nicht gleich. Es gab ja bei der Gründung heftige Debatten über den Sinn einer solchen Institution. Übrigens in allen Parteien, wenn ich daran mal erinnern darf. Leider hat die Art und Weise, wie die bisherigen Leiter die Behörde geführt haben, nicht dazu beigetragen, dass die Skepsis vor allem innerhalb unserer Fraktion abgenommen hätte.

Und was ist Ihre persönliche Sicht?

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

IE

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Quelle Eigenes Werk
Urheber Marc Rudnick

5 Kommentare zu “LINKE DDR-Aufarbeitung”

  1. Bundesdemokrat sagt:

    1945 würde der Fehler gemacht das nicht Deutsche die deutsche Geschichte aufgearbeitet haben. Allzu bereit schob man die Verantwortung auf Andere. Aber weil es viel zu viel Mitläufer gab machtge sich eine Art Demenz breit. Der Mantel des Schweigens und das Tuch des Vergessens wurden getragen oder übergeworfen. Auf der Strecke blieben die welche unter den Verbrechen gelitten hatten oder starben.
    Dieses gleiche Verhalten ist von vielen Bürgern der ehemaligen DDR an den Tag gelegt worden. Die jenigen die nur allzu schnell zur Tagesordnung übergehen heissen nicht umsonst Opportunisten.
    Es sind Wetterfahnen die hinter ihrer gespielten Entrüstung, Betroffenheit und hervorgehobenen Unschuld verbergen. Personen die nach eigenem Bekunden völlig unschuldig hinein gezogen wurden. Niemals haben sie freiwillig etwas wisssentlich mitgemacht.
    Und deswegen dürfen diese Unterlagen nicht verschwinden und die Geschichte muss von uns Deutschen selbst aufgearbeitet werden.
    Es muss so gut wie möglich verhindert werden das noch mehr IM`s in irgend eine Verantwortung kommen.
    Und die Opfer haben das Recht zu erfahren wem sie ihr Unheil „verdanken“.

  2. allemachtdendrähten sagt:

    Wir sind nun mal die Nachfolgerin der SED und zwar nicht nur formaljuristisch. 1989 hat sich der Sonderparteitag bewusst gegen die Auflösung entschieden. Und das gilt auch für die Gründung der Partei Die Linke 2007.“ – Stefan Liebich – MdB Die Linke

    Diese Aussage von Liebich beweist eindeutig, dass wir bei der Gründung der Partei bewusst getäuscht wurden. Denn viele in der Partei, darunter auch ich, fühlen oder fühlten sich nicht als Nachfolger von Mördern in Uniform oder auch in Zivil.

  3. Mona sagt:

    Meine 2 Cent dazu:
    http://ecx.images-amazon.com/images/I/41-JsCQwOZL._SS500_.jpg

  4. Dieter Carstensen sagt:

    Die Linke ist die reinste Mogelpackung! Nie wieder werde ich die wählen, oder unterstützen! Ich bin fertig mit diesen Leuten.

  5. Jano sagt:

    Ich werde ebenfalls nie wieder die Linke und ihre Mogler unterstützen.

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