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Linke Bildung an der Saar

Erstellt von IE am Samstag 9. Februar 2013

Spaniol sieht Mangel an Erziehern als Alarm

Ist die Forderung nach den Rücktritt von Frau Schavan nicht unausweichlich in diesen politischen Geschäft? Hat nicht gerade eine Bildungsministerin das vorzuleben was sie von den Schülern erwartet? Wie werden sonst zum Beispiel Abiturenten einmal reagieren, sollten sie beim Schummeln ihrer Arbeit erwischt werden. Was von Anderen erwartet wird, ist von einer Politikerin auch vorzuleben.

Nach letzten Nachrichten ist der Rücktritt gerade geschehen ! Frau Wanka wird die Nachfolgerin.

So sieht die Umfrage in der Bevölkerung dann auch ziemlich eindeutig aus und 59 Prozent der Befragten sprechen sich in einer Umfrage dafür aus, dass Schavan ihren Posten verlassen muss.  Nur 28 Prozent wollen, dass sie im Amt bleibt. In einer weiteren Umfrage fordern sogar 67 Prozent der Befragten einen Rücktritt.

Die Bildung in diesen Land ist natürlich seit Jahren ein großes Problem und mit Sicherheit auch nicht ausschließlich mit den dafür eingesetzten finanziellen Mitteln lösbar. So lässt sich nicht alles in Kultur und Bildung einkaufen und ist auch nicht entsprechend bezahlbar. Eine große Verantwortung tragen hier auch die entsprechenden Lehrkräfte und Politiker welche von einen Großteil der Bevölkerung als Vorbilder gesehen werden möchten. Darum wird Schavan gehen müssen, Schummeleien sind in diesem Gewerbe untragbar, und das ist auch gut so.

Nicht um Schummeleien, sondern viel mehr um die Vorbildfunktion geht es auch bei der bildungspolitischen Sprecherin der Linksfraktion im Saarländischen Landtag. So sind wohl die vorgetragenen Forderungen kaum nachvollziehbar, wenn die Sprecherin Frau Barbara Spaniol eine bessere Ausbildung und Qualifikation der Erzieherinnen und Erzieher von der Landesregierung einfordert und ebenfalls einzulösende Vorbildfunktionen verschweigt.

Unverständlich hier auch die Reaktion der Landesregierung welche mit den entsprechenden Hinweisen hinter den Berg hält. Wäre ich als Elternteil meiner Kinder im Saarland wohnend, würde ich es nicht akzeptieren die Frau eines als kriminell zu Bezeichnenden und zu mehr als drei Jahren Haft Verurteilten Ehemann, im Landtag des Saarlandes sitzen zu sehen. Bildungspolitische Sprecherin? Welch eine Wertigkeit genießt da noch die Aussage?

Auf den bundesweiten zweifelhaften  Bekanntheitsgrad dieses Paares lässt sich auch aufgrund eines vorliegenden Urteils vom 25. 02. 2010 zum Medienrecht hinweisen. Das

>>> HIER <<<

verlinkte Urteil in einen Rechtsstreit zwischen der TAZ und dem Kläger ist eindeutig.

In einer gut geführten Partei wäre eine solche Situation der öffentlichen Show – Stellung wohl untragbar und würde auch nicht akzeptiert. Der größte Irrtum wäre es aber nun zu glauben dass dieses ein Einzelfall innerhalb der Partei wäre. Mitnichten, da laufen einige von solchen Exoten herum und die Frage „Warum laufen der Linkspartei die Wähler davon“ erklärt sich so praktisch von selbst.

Ach ja, eine Nachbemerkung noch. Der Sohn der Frau Spaniol besucht laut Informationen aus sehr gut unterrichteten Kreisen gar nicht die von ihr so kritisierten schulischen Einrichtungen des Staates. Sie ist finanziell in der Lage ihren Sohn auf eine Waldorf – Schule zu schicken. Auch eine Art der Wertschätzung ihrer eigenen politischen Forderungen!

Spaniol sieht Mangel an Erziehern als Alarm

Saarbrücken. Barbara Spaniol, bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, hat sich zum Erzieherinnenmangel geäußert, den der Geschäftsführer der katholischen Kita-Gesellschaft gegenüber der SZ beschrieben hatte. Spaniol forderte gestern die Landesregierung auf, umgehend bei der Kinderbetreuung in die Offensive zu gehen. „Hier gilt es, mehr Erzieherinnen und Erzieher auszubilden, besser zu qualifizieren und auch besser zu bezahlen“, so die Linke.red

Quelle: Saarbrücker-Zeitung

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Grafikenqullen    :    Red. DL/Saar – privat  /Aufnahme vom Fernseher – licensed under  C C Attribution-ShareAlike 3.0 Unported License.

12 Kommentare zu “Linke Bildung an der Saar”

  1. Gilbert Kallenborn sagt:

    Der Mangel an echten Wahlen,Wahlbetrug und Badematten klauende Ehemänner sind auch ein Erziehungsproblem.

    Auch müssen die am Hungertuch nagenden linken MdL, von grün bis rot,besser qualifiziert und bezahlt werden.

    Es wird Zeit,daß dem Spuk ein Ende gemacht wird,diese Volksverarscher erhalten bis zu 7000 Euro pro Monat für Wortblasen

    für eine „Soziale Gerechtigkeit“, die schon an der eigenen Haustüre endet und sich am Ende nur auf dem Abgreiferkonto niederschlägt.

    Und der eigene Bubi geht auf eine Waldorf -Schule?

    Na,dann kann sie ja dessen Namen mal vortanzen.

  2. AlternativerLinker sagt:

    Vielleicht gehört Papi Pollak dem Schulverein an?

    http://www.waldorfschule-bexbach.de/unsere-schule/schulverein/

    http://www.waldorfschule-bexbach.de/unsere-schule/was-ist-waldorf/

  3. Ichbins sagt:

    Der Kleine kann nun ja nun wirklich nichts für seine tollen Eltern, oder?

  4. Harlekin sagt:

    Kinder eifern ihren Eltern nach …

  5. Bahadur sagt:

    Jungle World Nr. 43, 22. Oktober 2009

    http://jungle-world.com/artikel/2009/43/39594.html

  6. Politclown sagt:

    # 4
    kann, muss nicht sein.

  7. Oliver Kleis sagt:

    @all: lasst Kinder – egal welche Eltern sie haben – hier raus!

  8. Ichbins sagt:

    über die Eltern kann einiges zu Recht sagen, aber der Kleine kann da echt nichts dafür, der ist eher Opfer. Was hat so ein Kind von seinen Eltern, Karriere ect da. Kind untergebracht währendessen. Und der Papa eingefahren. Das tut so einer Kinderseele nicht gut, also warum auf ihm rumhacken ( wegen seiner Eltern? ), der leidet genug
    der hat sie sich nicht ausgesucht, wie soll er das kompensieren und sich wehren. Seine Eltern haben Kritik berechtigt verdient. Er ist ein Kind und nicht für die Taten seiner Eltern verantwortlich und hat keine Häme verdient. Ich hoffe für ihn er wird anders. Er wird älter werden. Ich beneide ihn nicht. Aber es sind nun mal seine Eltern. Und für deren Entscheidungen kann er auch nichts.

  9. Dirk Scholl sagt:

    Ich bin wahrlich kein Verfechter oder gar Bewunderer dieser „bildungspolitischen“ Brecherin. Aber diesen Kommentar empfinde ich als a) höchst gefährlich und b) unqualifiziert. Denn a) erinnert mich das an die unseeligen Zeiten der Sippenhaft und b) sollte sich der Kommentator auf faktische Verfehlungen jener Spitzengrünen konzentrieren statt das private Umfeld zu beleuchten. Und da würde sich sicherlich genügend Grund zur Kritik finden. Dass an dieser Stelle noch ein Kind mit reingezogen wird, ist die Spitze von a) und b)!

  10. Gilbert Kallenborn sagt:

    Bildungsdebatte – auch und gerade Bildung von Kindern – ohne Kinder?

    Es ist auf den ersten Blick richtig zu sagen “Haltet die Kinder raus ..” – aber wie dann die Eltern reflektieren,die über die Bildung anderer Eltern, anderer Kinder im Landtag ff sitzen – und dort über FREMDE KINDER entscheiden! Die sind auch nicht “rausgehalten” – die sind voll eingebunden!

    Andersrum:

    Was soll das mit der Sippenhaft zu tun haben ,diese wurde angewendet zur Hinrichtung per Standgericht z.B. der Widerstandskämpfer 1944 .
    Soll das tabu sein, eine angebliche Linke, vormalige grüne Politikerin daran zu messen, wo ihr eigenes Kind die Schulausbildung erhält, worüber die Mutter dann öffentlich für ANDERE etwa ARBEITERKINDER, mit Gesetze erlässt, die Regierung angreift usw. Die Anti-Vietnam Bewegung in den USA führte einen guten Slogan:
    “War is good business.Invest your son” Krieg ist ein gutes Geschäft.Investiere deinen Sohn.
    Also was macht ihr mit den EIGENEN Kindern, wenn ihr über die Kinder der anderen Bürger politische Macht ausübt?
    Der Sohn von Oskar Lafontaine z.B. geht, teuer bezahlt, in eine Privatschule. Der Millionär Lafontaine hat je die Kohle. Gleichzeitig gibt er -so Spaniol, deren Mann auch im 1/2Millionenbereich angesiedelt war -einen über die Erziehung der Arbeiter, der Unterprivilegierten, während er seine eigene Vorzugsstellung als Großverdiener ausnutzt.
    Darum geht es. Linke Glaubwürdigkeit nicht “Kinder reinziehen…” “Das private Umfeld”ist bei Personen des öffentlichen Lebens von Ihnen selber auf den Prüfstand gestellt. Wer einen von Arbeiterkindern schwafelt, selber aber Eliteschulen bezahlt, ist ein verlogener Politker. Woran sollen sie sonst gemessen werden-ausser an dem, was sie selber TUN. Am Geschwätz in den Talkshows oder an den glattgebügelten Statements auf der linken Webseite, vom Neuen Deutschland bis rodena ? Das hat nichts mit Kinderreinziehen zu tun, im Gegenteil. Es entlarvt deren Eltern.

  11. Schichtwechsler sagt:

    Erziehung zum Klassenhass?
    Waldorfschüler verspotten ihre Chorweiler Nachbarn
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=15565

  12. Rosalie F. sagt:

    # 3 und # 7
    Den vorherigen Kommentaren ist weiß Gott nicht ein kritischer Satz zu dem kleinen hübschen Spaniol-Fratz zu entnehmen.
    Zu schreiben „ein Kind wird mit reingezogen“, ist die Höhe.
    Aus dem Spaniol-Lager wurde eine Kandidatin 2009 (Aufstellung Landtagswahl) äußerst scharf angegangen, -sinngemäß Heuchelei vorgeworfen- weil deren Kinder auf die Waldorfschule gehen…
    Kinder werden zu Toleranz erzogen.
    Diese Toleranz ist Politeltern meist fremd, damit sie anderen, welche nach ihrer Auffassung nicht auf „ihrem Niveau“ angesiedelt sind, vorschreiben können, welche Schule ein Kind der „Unterschicht“ zu besuchen hat.

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