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Lafontaines politischer Unsinn

Erstellt von DL-Redaktion am Dienstag 24. Dezember 2013

Lafontaines politischer Unsinn

File:Jan van Aken im Gespräch (5407037347).jpg

Als politischen Unsinn bezeichnet der Vizechef der Linken Jan van Aken die letzten Aussagen Lafontaines zu der Aufstellung von Windrädern in bestimmten Regionen des Saarlandes, womit er sich auch klar gegen das Programm der Partei stellte.

Das ist dann auch das Salz in dieser Suppe der Partei. Einmal an die Spitze gewählt erhalten diese den berühmten Jagdschein, ausgestellt von der Partei für Gerechtigkeit. Sie können fortan machen und sagen was immer sie wollen, während von der Basis jegliche Kritik an die Partei als parteischädigende Aussage geahndet wird.

Schärfere Kritik hätten wir gerne über die neue Position der CDU Allzweckwaffe Frau von der Leyen gehört. Sie braucht zwar als Doktorin der Medizin heute den Eid des Hippokrates nicht mehr ablegen, sollte aber zumindest der „Genfer Deklaration des Weltärztebundes“ Ethisch und Moralisch verpflichtet sein. Das Gelöbnis, aus der Wikipedia, lautet wie folgt:

Bei meiner Aufnahme in den ärztlichen Berufsstand gelobe ich feierlich:

 

mein Leben in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen.

Ich werde meinen Lehrern die schuldige Achtung und Dankbarkeit erweisen.

 

Ich werde meinen Beruf mit Gewissenhaftigkeit und Würde ausüben.

 

Die Gesundheit meines Patienten soll oberstes Gebot meines Handelns sein.

 

Ich werde alle mir anvertrauten Geheimnisse auch über den Tod des Patienten hinaus wahren.

 

Ich werde mit allen meinen Kräften die Ehre und die edle Überlieferung des ärztlichen Berufes aufrechterhalten.

 

Meine Kolleginnen und Kollegen sollen meine Schwestern und Brüder sein.

 

Ich werde mich in meinen ärztlichen Pflichten meinem Patienten gegenüber nicht beeinflussen lassen durch Alter, Krankheit oder Behinderung, Konfession, ethnische Herkunft, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, politische Zugehörigkeit, Rasse, sexuelle Orientierung oder soziale Stellung.

 

Ich werde jedem Menschenleben von seinem Beginn an Ehrfurcht entgegenbringen und
selbst unter Bedrohung meine ärztliche Kunst nicht in Widerspruch zu den Geboten der Menschlichkeit anwenden.

 

Dies alles verspreche ich feierlich und frei auf meine Ehre.

Aber Ethik und Moral scheinen wohl zwei mit der Politik völlig unvereinbare Vorstellungen zu sein. Oder wie anders wäre erklärbar eine Medizinerin als Kriegsministerin zusehen. In den amerikanischen Spionagefilmen „James Bond“  ging es da schon ein wenig ehrlicher zu und es wurde „eine Lizenz zum töten“ ausgestellt, während hier zu Lande noch von einem Verteidigungsministerium gesprochen wird. Es ist doch beruhigend von Christen regiert zu werden.

Linken-Vizechef über die Sehnsucht nach Westerwelle

 

Dem neuen Außenminister Frank-Walter Steinmeier von der SPD traut er nicht so richtig. Dennoch ist der stellvertretende Linken-Vorsitzende Jan van Aken davon überzeugt, dass seine Partei mit SPD und Grünen auch in außenpolitischen Fragen auf einen Nenner kommen wird.

Herr van Aken, Deutschland hat nun erstmals eine Verteidigungsministerin. Könnten Sie 2017 der erste Linke Minister im Bendlerblock werden?

Nein, niemals Verteidigungsminister, nur Außenminister (lacht). Oder Friedensminister, denn ich setze mich ja vor allem für Abrüstung ein. Mir gefällt nicht, dass sich die letzten Verteidigungsminister immer stärker in außenpolitische Fragen eingemischt haben.

Dann bringt es also nichts, dass mit Frau von der Leyen nun eine als Modernisiererin bekannte Frau an der Spitze des Verteidigungsressorts steht?

Nur weil etwas neu oder modern daherkommt, ist es nicht gleich gut. Auch Guttenberg wollte ein Modernisierer sein. Wenn modern heißt, dass die Bundeswehr eine schlagkräftige, weltweit verfügbare Einsatztruppe ist, dann ist das gar nicht gut.

Guido Westerwelle pflegte als Außenminister eher eine Kultur der militärischen Zurückhaltung. Werden Sie ihm nachtrauern?

Nachtrauern ist ein großes Wort. Aber ich befürchte tatsächlich, dass es künftig Situationen geben wird, in denen ich mir wünschen werde, dass auf dem Stuhl des Außenministers nicht Steinmeier, sondern Westerwelle sitzen würde. Westerwelle hatte sich wenigstens getraut, die Bundeswehr nicht in den Libyen-Krieg zu schicken.

Sie sind strikt dagegen, die Bundeswehr im Ausland einzusetzen, doch nicht mehr alle in ihrer Partei denken so. Wenn Ihr Fraktionschef Gregor Gysi zu dem Thema spricht, dann lehnt er Kampfeinsätze der Bundeswehr ab, sagt aber nichts mehr generell über jeden Auslandseinsatz. Bewegt sich da etwas?

Ja, das beobachte ich auch. Aber das ist nicht die Position der Linken. In unserem Grundsatzprogramm steht, dass wir die Bundeswehr aus allen Auslandseinsätzen holen wollen. Und es ist klar, dass wir uns nicht an einer Regierung beteiligen werden, die Soldaten in einen Kampfeinsatz schickt. Das ist die rote Linie.

Quelle: Tagesspiegel >>>>> weiterlesen

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22 Kommentare zu “Lafontaines politischer Unsinn”

  1. Bäbbsche sagt:

    Wunderschöne Aufnahme

    http://www.die-linke.de/partei/organe/parteivorstand/parteivorstand-2012-2014/

  2. amadeus sagt:

    ist der in der ersten Reihe querliegende der 1. Kassenprüfer?

  3. engel sagt:

    2 #
    Voll daneben.Das ein Mensch sowas von sich gibt ist beschämend. Was soll das denn sein ? Oder was?

  4. amadeus sagt:

    @3

    Das scheint ein Blindenhund zu sein, oder ein blinder Hund.
    Mit den Erfahrungen hier aus dem Saarland auf Landes- und Kreisebene bezüglich den Kassenführungen und -Prüfungen, hätte dieser erkennbar aufgeweckte, scharfsinnige Deutsche Schäferhund die allerbesten Qualifikationen für das anspruchsvolle Amt des 1. Kassenprüfers auf Bundesebene.

  5. Bengel sagt:

    # 2

    Bengel

    Durchaus richtig, Kommentator # 1 hat wohl nicht so genau hingesehen! Na ja jetzt aber realistisch. Brauchte nicht Jeder der dort Abgelichteten solch Einen?

    Denn, ist es schon einmal irgendeiner Institution vergleichbar gelungen, sich innerhalb einer so kurzen Zeit selber so gründlich zu zerstören? Das Zeitfenster für die LINKE wurde von dieser lange wieder geschlossen, da die Selbstversorger Angst um ihre Posten hatten.

    Eine Unterstützung ist nicht mehr Empfehlenswert, was die letzten Jahre gezeigt haben, in denen es immer weiter bergab geht. Niemand sollte seine Perlen nach den Säuen werfen.

  6. Anchovy sagt:

    # 3
    Hast wohl was gegen eine gute Schnüffelnase? 😉

  7. Montag sagt:

    Westerwelle hat genügend Steilvorlagen geliefert. Nun kann sich niemand mehr an ihm abarbeiten :-)

  8. SILVESTER sagt:

    WIE GUT DASS ES „KAISER NAPOLEON VON DER SAAR“ NICHT GESCHAFFT HAT SEINE SCHNÜFFELNASE ALS BUNDESSCHATZMEISTER ZU INSTALLIEREN.

  9. Severin sagt:

    http://www.dielinke-saar.de/fileadmin/Pdf-Dateien/Dokumente/Lebendige_Kommunen.pdf

    Ist das alles???

  10. Engelstrompete sagt:

    besser als nichts!

  11. Albert Sch. sagt:

    # 9
    Der Landesvorstand sollte zusehen, dass die Ortsverbände im Kommunal-Wahlkampf über das notwendige finanz. Mittel verfügen können! Oder sollen Mitglieder wieder in die eigene Tasche greifen?

  12. Felix Wasserstrahl sagt:

    # 9 – Na also, es geht doch! Weiter so!!!

  13. Mike Schlau sagt:

    Resümee des Kommunalwahlkampfes 2009: Ein trübseliges Bild :-(

  14. Anna Lüse sagt:

    Hier tut sich auch nix

    https://www.facebook.com/claudia.kohdekilsch?fref=ts

  15. amadeus sagt:

    Aber weniger als mehr!!!

    Da haben scheinbar einige noch nicht begriffen, wo der Unterschied zwischen 2009 und 2014 liegt.
    2009 war ein Selbstläufer und 2014 wird ein Rohrkrepierer.

  16. Pälzer sagt:

    Wenn ich daran denke, dass die Kreisvorsitzende des KV Saarpfalz einige OV’s 2009! mit Almosen abgespeist hat, wird mir für das kommende Jahr angst und bange.

  17. Peter L. (Pfalz) sagt:

    Mitglieder wie Walter B. oder Gilla S. werden den Geldbeutel schön geschlossen halten.

  18. Heinrich Wellner sagt:

    Gilla Schillo? Die ist doch aus der Partei der „sozialen Gerechtigkeit“ hinaus komplementiert worden!!!

  19. Saarländischer Linker sagt:

    Ja, da waren die Winkeladvokaten in den Schiedskommissionen Landes- und Bundesweit noch in Würden und nahmen wohl entsprechende Aufträge entgegen. Heute würde sich die Partei vielleicht sogar freuen, solch ein Personal noch zu haben. Aber, Fehler macht im Leben jeder, schlecht ist es nur diese zu wiederholen. Und ich glaube nicht das dieses passieren wird.

  20. Sailor sagt:

    @ 18 In wenigen Wochen wird es da eine Überraschung geben.

  21. Böllerchen sagt:

    @ 20 Sailor

    Da wird die „Pappschachtel“ geöffnet :-) :-) :-)

  22. Sailor sagt:

    @ 21 Ein großes Fass wird geöffnet 😉

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