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„Lafos Favoritin – durchgefallen“

Erstellt von DL-Redaktion am Montag 6. Mai 2013

„Lafontaines Favoritin – durchgefallen“

Da nehmen wir den Vorschlag der/s KommentatorsIn tuttilinki für eine passende Überschrift gerne auf. Auch als Dank für die reichhaltigen Informationen aus erster Hand. Das sogar die Saarbrücker – Zeitung heute von einer „Bittere Schlappe für Lafontaine“ schreibt, nehmen wir nur allzu gerne zur Kenntnis und hoffen, dass sie uns dabei helfen möge, die „Denkmale des Kapitalismus“ innerhalb einer Linken Partei, nachhaltig zu zerstören.

War es der letzte Versuch in dieser Partei allen anderen Mitgliedern zu zeigen dass auch dort das Kapital feste zueinander steht? Wird der linke Sozialist nun seine private Schatulle öffnen um der „gefallenen Millionärin“ die Kasse wieder aufzufüllen? Viele Mitglieder scheinen erkannt zu haben das es schon gewisser Voraussetzungen bedarf um aus einem linken Herzen ein Weiches, ein Geberherz zu formen! 99 Prozent der restlichen Parteimitglieder erfüllen diese Voraussetzungen nicht, obwohl sie doch vielleicht davon träumen auch einmal in anderen Verhältnissen leben zu können?

Lafontaine hat schlichtweg übersehen hier auch eine Neid Debatte ausgelöst zu haben! So war die Niederlage der Claudia Kohde – Kilsch keine persönliche Schellte für sie persönlich. Dafür war sie politisch einfach zu unerfahren und auch unbekannt, als Politikerin. Ihre politische Unerfahrenheit ging soweit nicht zu sehen auf was sie sich hier eingelassen hatte. Sie wiederholte die Fehler ihrer Jugend, ihr blindes Vertrauen in andere Menschen. Dieses war, wie die Presse schreibt eine persönliche Klatsche, eine schallende Ohrfeige für Lafontaine. Die Mitglieder haben auch wohl hinter seinen Rücken getuschelt für wie überflüssig sie ihn mittlerweile halten.

Für Frau Kohde – Kilsch und viele anderen in der Partei mag auch der tiefe Fall des Thomas Lutze an diesen Tag als sehr gutes Anschauungsbeispiel für blindes Eifern gesehen werden. Er hat den Preis für das fehlende persönliche Charisma bezahlt, was Mensch sich nur erwerben kann, wenn er sich ohne Abhängigkeit bewegt. Dadurch das Lafontaine jetzt auf Kleinigkeiten wie Versäumnisse in der Anmietung von Werbeflächen hinweist, macht er deutlich hier bewusst auf eigentliche  Nebensächlichkeiten zum Selbstschutz hinzuweisen. Ein reines Ablenkungsmanöver.

Die wahren Vorwürfe gegen Lutze wären in seiner Arbeit und  Aufgabe als Landesgeschäftsführer zu suchen. Diesen Posten wäre er vielleicht gewachsen gewesen, wenn er dort von Anderen unabhängig gearbeitet hätte. So war er natürlich auch verantwortlich für die  in seiner Zeit durchgeführten Wahlen, welche anschließend selbst von der BSK als ungültig erklärt wurden. Auch ist es ihm nicht gelungen die Partei zu einer Einheit zu formen. Ein Grundmotto in der Linken war es immer alle Menschen als Mitglieder mitzunehmen und nicht als Querulanten zu diffamieren. Es wurden auch keine Strukturen geschaffen welche das auseinanderdriften der Fraktionen in den Gemeinde- und Kreisräten hätten verhinderten können.

Der Posten eines Landesgeschäftsführers ist der Wichtigste innerhalb der Landes- als auch Bundespartei. Dort werden normal die Weichen sowohl für die politische Richtung, als auch für ein verträgliches Miteinander gestellt. Das alles sind Arbeiten welche man nicht so als Nebenbeschäftigung erledigen kann. Der Posten ist auch als Bindeglied, zwischen den Vorständen und der Basis, als auch der Vermittler zwischen Partei und Fraktionen zu sehen und  durch die zusätzliche Ausübung eines Mandat wird die hier unumgängliche Neutralität zutiefst verletzt.

Durch unüberlegte Sprüche und emotionale Reaktionen in den Versammlungen wurde die Stimmung zusätzlich aufgeheizt und er zeigte sich nicht in der Lage dergleichen durch Ruhe und Besonnenheit entgegenzuwirken. Das alles wurde von Lafontaine und dieses vielleicht wohlweislich, nicht erwähnt ! Dort hätte er sich dann vielleicht den Vorwurf des Drahtziehers, eines Brandstifters  aussetzen müssen? Denn er war DIE LINKE  im Saarland, zumindest seinem Auftreten und seinen Ansprüchen entsprechend!

Lassen wir uns überraschen was die Partei aus dieser Situation zu machen bereit ist. Der Basis wird durch die neue Situation die einmalige Möglichkeit zu einer Grundreinigung geboten. Gelingt ihr dieser Spagat nicht, werden auch im Saarland, wie im übrigen Westen bald die Lichter ausgeblasen und es stellt sich nur die Frage: Wer schließt die Tür als Letzter?

Bittere Schlappe für Lafontaine:
Linke lassen Kohde-Kilsch auflaufen

Mitten in seiner Rede platzte Oskar Lafontaine der Kragen. „Wenn ihr es nicht versteht, dass es uns wirklich zur Ehre ist, dass sich eine Spitzensportlerin für uns engagiert, dann tut es mir leid“, rief er gereizt einem Teil der knapp 600 Linken-Mitglieder in der Saarbrücker ATSV-Halle zu. Am Ende half auch sein Einsatz nicht: Die frühere Weltklasse-Tennisspielerin Claudia Kohde-Kilsch fiel beim Parteivolk kläglich durch: Für die 49-Jährige als Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl stimmten nach turbulenter Diskussion nur 103 der über 500 Delegierten. Für Lafontaine dürfte dies eine empfindliche Klatsche gewesen sein. Seine erste Niederlage in der stark von ihm beeinflussten Saar-Linken überhaupt.

Quelle  :  Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

Fotoquelle:

Redaktion DL / Saar/UP

27 Kommentare zu “„Lafos Favoritin – durchgefallen“”

  1. amore mio sagt:

    Um seinen Popo zu retten, müsste Lafo die CKK jetzt über die Klinge springen lassen. Unverfroren genug ist er ja, nach dem Motto: Ach, da habe ich mich getäuscht über ihre Qualitäten. Erst gestern ist mir aufgefallen, wie schlecht die doch ist.

    Zweite Möglichkeit: er ist beleidigt und macht die Fliege.
    Aber totschweigen und aussitzen ginge gar nicht, das dürfte er erkannt haben

  2. Gilbert Kallenborn sagt:

    Eine weitere Variante ist krank zu werden. Nur begrenzt Zeit haben. Wenig reisen, sagen die Ärzte. Und Sarah als Krankenschwester. Erspart Erklärungen.Dann steht die Saarlinke im September, Bundestagswahlkampf; da,wie die Kuh beim Donnern und kann den gut-fürs-Polit- Altenheim-Rethoriker Linsler die Arbeit machen lassen bzw. hat überhaupt kein Zugpferd mehr.
    Das wurde ja am 5.5.2013 öffentlich abgehalfttert.
    Nur-dies Pferd Lafontaine ist Meister im Zurücktreten, ER hat gar nichts zu verlieren, andere viel mehr.
    Wenn Lafontaine nun grollend in der Villen- Versenkung Silwingens (nun, es ist ein Hügel..) verschwindet, dann steht die Linke Saar mit lauter Politdilettanten da, derer Unfähgikeit bisher vom Oberprofi übertüncht wurde.
    Und geht unter. Seis drum. Der 2. Artikel der SZ, Innenteil Seite B2 „Abrechnung mit Lutze „ist auch lesenswert. Da kommen Wahlkampfdetails und erneut die 160.000 Euro-Frage auf.
    Das sind -DL Archiv weist es nach – die spurlos unbearbeitet verschwundenen Anträge Nr. 14 und 15 zum LPT in St.Wendel!!!! Der Linsler-Kredit!

  3. Opa Fielmann sagt:

    Oskar war es eine Ehre… !!!

  4. Dirk Scholl sagt:

    Buhrufe für Oskar lassen hoffen. Thomas hätte es wissen müssen!? Vielleicht lernt er ja daraus: Oskar ist schlicht und einfach ein A…

  5. exlinke sagt:

    ich hab noch was gehört,
    dass „unbekannte“ aufgestellt wurden – lol also die namen wird man ja noch kennen – oder is die mitgliederkartei immer noch so alt wie eh und je
    und dass zu viele genossen aufgetaucht sind, dass schnell die Verpflegung knapp war
    was für ein Schauspiel und warum filmte phelan nicht die Buhrufe
    lol

  6. Katja Huwig sagt:

    Wieso merkt ihr das alle erst jetzt? Traurig – traurig

  7. ichgreifmirandenkopf sagt:

    Meint Olaf wirklich, dass eine a… Promi???, die Partei retten könnte???
    Bestimmt nicht!
    Da müssten schon andere Kaliber kommen, aber die gehen bestimmt nicht in die Linke.
    Er hat ganz einfach verpasst, zu fördern, denn in den eigenen Reihen WAREN gute Genossen/Innen. Er hat nicht auf die Basismeinug gehört, die es ihm vor Jahren schon weissagten. Also,
    „Wer den Schaden hat, spottet jeder Beschreibung.“
    Ein „Promi“ ist noch lange kein guter Politiker und ein guter Politiker wird sich hüten, ein Promi (roter Teppichgehabe) zu werden.
    AABSTURZ! 🙂

  8. ichgreifmirandenkopf sagt:

    @ 6 Katja Huwig

    Was sollen wir jetzt erst merken??? Stehe auf dem Hydraulikschlauch!!!!!!!!

  9. Alter Sachse sagt:

    # 6

    Du hast uns doch mit deinen Weisheiten nicht gefüttert und wir brauchten dass gar nicht wissen, da wir uns von den fallenden Schleimtropfen nicht ernähren mussten.

  10. Oliver Kleis sagt:

    …viel schöner war die Bemerkung in Richtung Oskar: „Prominent? Wer von den nach 1978 Geborenen kennt denn noch Claudia Kohde-Kilsch?“

  11. Gilbert Kallenborn sagt:

    Wo bitte bekommt man eine ECHTE VOLLSTÄNDIGE Videoaufnahme der Veranstaltung -mit den vielsagenden Buh-Rufen, denn das ist ein absolutes Novum fürLafo in der Linken Saar, wie die Medien sofort bemerkten und berichteten?

  12. emschergenosse sagt:

    #6

    was bist du denn für eine??? Geht’s noch?

    Was merken wir erst jetzt? Ich habe dich hier noch nie gesehen, aber höchstwahrscheinlich bist du ein kleine Fake-lein, der unter diesem Deckmäntelchen meint, Kluges von sich zu geben.

    Wie armselig ist denn das??? Nicht einmal die Eier (-stöcke) haben, unter einem etabliertem Namen zu schreiben … „…traurig, traurig …“ – so ein Schwachsinn!!!

  13. Didi sagt:

    Habe Neumanns Bilder geschaut 🙂
    Mann oh Mann, sind die alle gealtert 🙂
    Lutze mit Bart, e Thomas, der steht Dir nicht 🙂

    Un der Internetbeauftragte des Kreises Saarlouis war auch Delegierter, mir fallt der Kopp ab 🙂
    Ob er seine Anträge wiederholt hat?

  14. ex linker sagt:

    jo da waren alte bekannte zu sehen. da machen sich wohl welche Hoffnungen es gäbe bald was zu holen
    die Aasgeier kreisen schon – aber da liegen nur noch die knochen rum

  15. Rosalie F. sagt:

    Katja Huwig sagt:
    Montag 6. Mai 2013 um 16:52
    Wieso merkt ihr das alle erst jetzt? Traurig – traurig

    Welcher „Prinz“ hat Dich wachgeküsst?

  16. amore mio sagt:

    Laut Focus dementieren die Linke und Barbara Spaniol einen Rückzug Lafos als Chef der Landtagsfraktion. Ja und warum verkündet das nicht die Sprecherin der Fraktion, Frau CKK? Hat es der die Sprache verschlagen?
    Warum dementieren die das überhaupt, wenn es „kompletter Blödsinn“ ist? Muss man denn über jedes Stöckchen springen oder waren die Gerüchte gar arg laut geworden?
    Und: Laut Spaniol wollen sie jetzt im Wahlkampf alle an einem Strang ziehen. Man beachte die Formulierung: Sie wollen, da steht nicht sie werden. Laut dem Artikel der Saarbrücker Zeitung soll Lafo indirekt gedroht haben keinen Wahlkampf zu machen, falls CKK durchfällt. Warten wir mal ab, wie engagiert sich die Landtagsabgeordneten zeigen. Die Linke Saar hat es heute nicht mal für nötig empfunden eine Presseerklärung zu den
    Listenwahlen auf ihrer Homepage herauszugeben. Sagt alles.

  17. Gilbert Kallenborn sagt:

    Keine Presseerklärung, kein vollständiges Video…
    Die Linke ist die Nachfolgepartei der SED der DDR.Und fertig! Ich gehörte zu denen, die das nie glauben mochten, die das für eine Story der konservativen oder der rechten Ecke hielt, bis dann die Tatsachen sich über die Jahre so summierten, daß man es nicht mehr abstreiten konnte. Daß Widerstand Pflicht wurde.
    Während die Parteitage – so auch Göttingen der Linken, Bund -z.B. der Piraten life gestreamt werden, jederman online zuschauen kann oder so leicht ein Video bekommt, ist die Lüge der „Transparenz“ der Linken offenkundig.
    Wo sind sie denn alle, die „Internetbeauftragten“, die Gesundbeter der Partei, wenn es darum geht, der Bevölkerung einen echten ungeschminkten Eindruck des 5. 5. 2013, Saarbrücken zu vermitteln – auch und gerade der Buh-buh- Rufe gegen Lafontaine!!!
    Was ist denn der Internet -„Auftrag 2??? Die Methoden der SED zum inneren Zustand der Partei hier an der Saar zu praktizieren?
    Diese Linke -Saar- hat keine Transparenz. Sie will keine, sie lebt von Lug und Betrug.

  18. Schichtwechsler sagt:

    #16
    bei dem Namen Spaniol wird mir speiübel…

  19. Schichtwechsler sagt:

    Waren alle anwesenden Mitglieder auch stimmberechtigt?
    Die Tricks der Dame aus Homburg sind bekannt…

  20. Anna Rita sagt:

    Ploetz in ihrer Rede „Armut ist doof“.
    Als Studierte so was zu sagen, verschlägt einem intelligenten Menschen glatt die Sprache. Es ist dringend geboten, am 22.9. die Linke auf dem Wahlzettel zu übersehen!!!

  21. frans wagenseil sagt:

    @10

    …, was das nicht die Dingens?

  22. tuttilinki sagt:

    # 10 Oliver

    Habe 2 Männer (26 J.u. 23J.) und 2 Frauen (28 J.u.19 J.) befragt. Wer ist Heino, CKK und Steffi Graf? Heino kannten 2 Personen (26 u. 28), CKK kannte eine (28 J.) nur dem Namen nach, „weil im Sportteil der „BLÖD“ etwas stand.“ Steffi Graf kannten 3 Personen (außer der 19 J.)

    Vielleicht hätte Oskar Steffi Graf nominieren sollen, deren Bekanntsgrad doch ein klein wenig (ich will nicht übertreiben) größer ist als der von Claudia Kohde-Kilch.

    # 19

    „Die Tricks der Dame..“
    Es waren meist die Tricks des grünen Gatten. Aber der ist z.Z. im Urlaub, ich glaube in Spaniolien, oder wie das Land so heißt.

    # 20
    „Armut ist doof“ ist eine zielgruppenspezifische Ansprache für die jüngere Generation, die darauf reagiert. Dies hat weniger mit Intelligenz zu tun. Und am 22.9. muss man die LINKE wählen, weniger wegen der Plötz, sondern wegen der LINKEN. Am Sonntag(5.5.), das war nur ein Gefecht, am 22.9. ist es aber eine Schlacht.

  23. Anneliese Adams sagt:

    @22
    Richtig, eigentlich müsste man die Linke wählen. Nicht wählbar wegen Spaniols „Mädche“ und Oskars „Püppche“ sowie der Edelkommunistin!

    Die Tricks des Gatten wurden übernommen.
    Die „vielen“ Besuche von MdL Georgi bei dem berühmten „Badematten-Liebhaber“ sind nicht aus Nächstenliebe geschehen.

  24. alfons helmut sagt:

    # 13,

    Sorry Didi,

    keine Besserwisserei nur ein Hinweis.
    Es war eine Landesmitgliederversammlung, keine Delegierten-versammlung. Die haben wir nur bei Parteitagen!

  25. frans wagenseil sagt:

    @22

    … und nicht zu unterschätzen:
    Wenn Heino im Wahlkampf mit seinem Rolls Royce vorgefahren wäre, hätte das das sicher bei der auf den harten Kern geschrumpften Restwählerschaft Eindruck gemacht und jedem Hartz 4 – Empfänger Perspektiven eröffnet.
    Wenn ein Kuchenbäcker Rolls Royce fahren kann, dürften für den Hartz 4 – Empfänger die Aussichten auch nicht soooo schlecht sein.

  26. exlinker sagt:

    Heino kennt auch jeder und der kann sogar singen.
    Heino is aber nicht total doof und verzweifelt
    deswegen macht der um die LINKE einen großen Bogen

  27. Didi sagt:

    @ 24 Alfons Helmut

    Danke für den Hinweis, lach. Irren ist ja menschlich.

    Aber Du musst mir doch Recht geben, wenn ich hier und heute sage, dass T.L mal auf einige klugen Köpfchen hätte hören müssen, oder wenigstens mal darüber nachdenken sollen, denn er könnte es wissen, was aus solchen Verfilzungen entstehen kann, nämlich dass sich das „Volk“ (was den Durchblick hat) eines Tages wehrt.

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