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Lafontaine zieht zurück

Erstellt von IE am Dienstag 22. Mai 2012

Lafontaine zieht seine Kandidatur zurück

Wie gerade – 17.20 Uhr – gemeldet wird, hat Oskar Lafontaine seine Kandidatur zurückgezogen. Er will seiner Partei einen „Neuanfang“ ermöglichen. Deshalb verzichtet der Saarländer auf eine Kandidatur als Parteichef der Linken und überlässt seinem Konkurrenten Dietmar Bartsch das Feld.

Er habe für sein Angebot aus Ost und West sehr viel Unterstützung erhalten, ließ Lafontaine mitteilen. „Ich habe allerdings zur Kenntnis nehmen müssen, dass meine Bereitschaft nicht zu einer Befriedung der innerparteilichen Auseinandersetzung geführt hat, sondern dass die Konflikte weiter eskaliert sind.“

Zur künftigen Doppelspitze muss mindestens eine Frau gehören. Wer das sein könnte, ist noch völlig offen. Lafontaines Lebensgefährtin Sahra Wagenknecht bekräftigte ihr Nein zu einer gemeinsamen Führung mit Bartsch.

Der Streit war auch ein Richtungsstreit: Bartsch wird vor allem von den Ostverbänden unterstützt, die einen gemäßigten Kurs Richtung Regierungsbeteiligung fahren wollen. Lafontaine stand für einen harten Oppositionskurs und wurde vor allem von den Westverbänden unterstützt.

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Grafikquelle   : DL privat — CC BY-SA 3.0

49 Kommentare zu “Lafontaine zieht zurück”

  1. Initiative_Demokratie u. Transparenz sagt:

    Lieber Dietmar Bartsch,

    wir danken Dir für Deine Standhaftigkeit.

  2. Michael sagt:

    So ist der Oskar. Wenn es nicht nach seinem Kopf geht, wirft er die Flinte ins Korn.
    Mir ist es daher unbegreiflich wieso so viele Saarländer immer noch OSKAR OSKAR johlen.

  3. Gilbert Kallenborn sagt:

    Hat der alte Blender jetzt nicht nur alle Medien der bürgerlichen Presse, sondern auch noch the top of the top – DL, was sonst! – geblendet ?
    Was für eine Kandidatur hat Lafontaie ZURÜCKGEZOGEN????? Er nie kandidiert ! Er hat nur gemobbt, erpresst, Druck ausgeübt, meine Sarah, mein Bierbaum müssen Posten kriegen…. mit dem Abgang von der Bühne Berlin wird nun klar: der Nächste, der fällt, ist Bierbaum!
    Wer nicht kandidiert – kann auch keine Kandidatur zurückziehen. Es fehlt nun noch, daß er Beifallsstürme erntet – „Das alles tat ich nur, um eine Spaltung der Partei zu verhindern…“
    Also sollte man nicht von der Rücknahme einer-legitimen -Kandidatur sprechen, sondern dem Scheitern einer Erpressung.
    Fakten, Fakten, Fakten.

  4. Rubbeldikatz1909 sagt:

    Wenigstens ist Herr Lafontaine jetzt konsequent. Ja, dieses Hick Hack
    zweier ausgeleierter Wege, hat eine erste Zwischenstation erreicht.
    Das ganze Gehampel fand ich von beiden Seiten aus als undemokratisch.
    Ich glaube allerdings nicht, dass ein Ende dieses Streits erreicht ist.
    Ein Neuanfang sollte mit jüngerem Personal erfolgen. Alles andere
    wäre ein Schritt in die falsche Richtung.

  5. Diogenes sagt:

    Endlich ist es geschafft: die Bundes-LINKE arbeitet weiterhin ohne Oskar im Vorstand und in der Fraktion. Was werden seine Gefolgsleute und Parteigänger jetzt tun? Bierbaum und Schindel könnten – zwecklos geworden – eigentlich abtreten. Oder wird Oskar jetzt andere Wege gehen? Vielleicht vermehrt Auslandskontakte pflegen. Oder den Weg ins EU-Parlament vorbereiten. Oder die Leitung der Rosa-Luxrmburg-Stiftung übernehmen.

    Oskar behält aber noch sein Mandat im Saarländischen Landtag, von wo aus er bislang die Landespartei von hinten herum gesteuert hat. Wenn er weiterhin die Fäden der Parteiführung zieht, kann sich im Landesverband Saar nichts zum Positiven ändern, blieben die Oskar’schen Machtstrukturen im Wesentlichen erhalten, blieben auch seine Getreuen und Hofschranzen in Amt und Würden.

    Falls er nicht freiwillig auch im Saarland aufgibt, bleibt nur der Versuch, ihn von außen so unmöglich zu machen, dass dieser Fall eintritt. Für die Landespartei wäre dies die Grundvoraussetzung für einen generellen Neuanfang. Hoffen wir also – und bleiben wir aktiv.

  6. amore mio sagt:

    Es werden weitere Köpfe rollen: Adlatus Bierbaum und Kofferträger Schindler können sich jetzt ihre erneute Kandidatur für den Bundesvorstand abschminken. Auch Wagenknecht ist angezählt.
    Tschüssikowsky, euch wird niemand vermissen

  7. SiggiDarga sagt:

    Ich finde es gut das Oskar seine Kandidatur zurück gezogen hat. Es ist nur zu hoffen das Dietmar dieses genauso macht. Der zukünftige Kurs der Linken darf nicht über die Wahl zum Vorsitzenden entschieden werden. Natürlich müssen wir entscheiden ob wir zukunftig einen Schmusekurs mit der SPD fahren wollen oder kompromißlos für ein demokratisches Wirtschafts- und Finanzsystem kämpfen wollen. Dieses kann nicht über eine Vorstandswahl entschieden werden. In den Vorstand müssen Leute gewählt werden die nicht nur für einen Flügel der Partei sprechen, sondern für die gesamte Partei. Deshalb ist jetzt ein personeller Neuanfang notwendig. Hier kann ich Rubbeldikatz nur voll zustimmen. Die beste Lösung wäre aus meiner Sicht eine weibliche Doppelspitze. Geeignete Kanditatinnen dafür gibt es ausreichend. Allerdings sollte es niemand sein der ein Landtags- oder Bundestagsmandat hat.

  8. Thomas A. Bolle sagt:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/kommentar-lafontaine-verzichtet-auf-kandidatur-fuer-linken-vorsitz-a-834585.html

  9. Bernd Höfler sagt:

    Auf FB wird gepostet, dass morgen K. Kipping und K. Schwabedissen ihr Kandidatur für den Parteivorsitz erklären werden.
    Kipping könnt ich ja verstehen, aber wer in NRW nur 2,5% holt…

  10. ichbins sagt:

    hach ja
    https://fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net/hphotos-ak-prn1/556683_406990552657552_191988740824402_1288080_1903827346_n.jpg

  11. Olli sagt:

    @9

    Und vor allem haben beide zusammen nicht halb soviel Format, Intelligenz und Autorität wie Oskar. Mit den beiden Mädels ist die Partei erledigt. Für Bartsch gilt dasselbe. Bartsch ist ein Mann ohne Prinzipien. Bestenfalls ein Technokrat, von dem keiner weiß, für welche Inhalte er steht. Schlechtestenfalls ein machtversessener Intrigant. Im Grunde sowas wie Merkel für Pseudo-Linke.
    Sauber an die Wand gefahren!

    P.S.:
    Apropos Pseudo-Linke: liest hier eigentlich auch jemand die hier verlinkten Nachdenkseiten oder sind die nur verlinkt, um dieser Seite ein „linkes Image“ zu geben? Ich glaube, den Link solltet ihr streichen. Mit der Rheinischen Pest seid ihr besser bedient. :-)

  12. R.Funden sagt:

    Nachdem sein ehemaliger Lehrjunge Heiko Maas ihm den Fußtritt gab, hoffte Lafo auf ein Comeback im Bund, denn im Saarland kann er sich nach der Maas-Schmach nicht mehr sehen lassen. Aber auch in Berlin hat man ihn durchschaut und man stellte ihm den Stuhl vor die Tür.

    Sollte sich Lafo auch im Saarland zurückziehen, wird es lustig:
    – Schumacher rückt in den Landtag nach und
    – Ensch-Ensch, derzeit stell. Landesvorsitzende, übernimmt das Ruder.
    Schöne Aussichten, es können bereits Spenden abgegeben werden für den Kranz zur Beerdigung der Saar Linke

  13. Claudia L. sagt:

    #5
    Falls er nicht freiwillig auch im Saarland aufgibt, bleibt nur der Versuch, ihn von außen so unmöglich zu machen, dass dieser Fall eintritt.

    Geht doch einfach nach dem „bayrischen Zersetzungspapier“ vor, dessen Herkunft nach wie vor ungeklärt ist. Aber angesichts solcher Beiträge deutet sich an, woher das Papier stammt. N’est-ce pas? 😉

  14. Thomas A. Bolle sagt:

    Liebe Leser von DL

    Es wird so kommen wie ich es bei meinem Kommentar unter „Links, am Morgen danach“ vermutet habe. Man wird Bartsch mit allen Mittel verhindern wollen.

    http://nachrichten.t-online.de/fuehrungsstreit-bei-der-linken-frauen-gehen-in-die-offensive/id_56633662/index

    Nur wer meint das jetzt überall Frauen das „non plus ultra“ seien, irrt genau so. Etwas, das woanders funktioniert, lässt sich nicht einfach kopieren. Für mich wird eine Linke nicht deshalb automatisch wieder wählbar, weil da plötzlich Frauen aus dem Hut gezaubert werden.

    Frage:
    „Wo bleibt die Gleichberechtigung, die immer von den Frauen angeführt wird, in diesem Fall?“

  15. emschergenosse sagt:

    #11
    Eine „treffliche“ Analyse, die NACHDENKSEITEN als Imageförderer für DL anzusehen. Vielleicht weil Jens Berger vermehrt schreibt?
    Ich formuliere es einmal vorsichtig: Ahnung hast du wie die Kuh vom Sonntag, lieber Olli! Heute schon durch die Mitte gekommen?

  16. AntiSpeichellecker sagt:

    # 11
    Der machtversessene Intrigant kommt aus dem Saarland.

    #13
    kritische Stimmen werden seit 2008 nach dem „Bayern-Dossier“ in der Saarlinken außer Gefecht gesetzt
    Aus wessen Feder das Papierchen stammt, dürfte jetzt allen klar sein.

  17. Diogenes sagt:

    #13.

    „Geht doch einfach nach dem “bayrischen Zersetzungspapier” vor, dessen Herkunft nach wie vor ungeklärt ist. Aber angesichts solcher Beiträge deutet sich an, woher das Papier stammt. N’est-ce pas?“

    Als letzten Auslöser für Oskar Entschluss, jetzt aufzugeben, vermute ich Gregor Gysis Frontwechsel. Vielleicht waren es auch mehrere Gegenkadidaturen, die aufzeigen, dass Parteivolk sich traut, als Alternative zum Parteigott – Selbstwahrnehmung – aufzutreten.

    Dass die Partei mit Oskar ihren intelligentesten und durchtriebensten Politiker und befähigsten Rhetoriker verliert, sei unbestritten, gehört es doch zur Glanzseite seiner Person. Die Rückseite sieht anders aus.

    Maßlose Überheblichkeit, die Methode, mit einem Netzwerk aus Freunden und Angestellten die Schaltstellen zu besetzen, das rücksichtslose Wegbeißen aller Kritiker und Gegner, die Missachtung von Demokratie und Recht und Gesetz, etc. sind wesentliche Gründe z.B. für die meisten DL-Blogger, diesen Menschen loswerden zu wollen – wie weiland schon die SPD.

    Wer unterstellt, das Bayern-Dossier könnte mangels Urheberkenntnis auch von Oskar-Gegnern stammen, hat offenbar gar nichts begriffen. „Wir“ wollen, dass Methoden gemäß Bayern-Dossier, die „wir“ in verschiedenen Oskar-verbundenen Landesverbänden beobachtet zu haben glauben, künftig verschwinden. Eine Voraussetzung war die Machtbeschränkung Oskars (kein Bundesvorsitz). Die andere wird sein Abtritt von der politischen Bühne im Saarland sein.

    Für dieses wichtige Ziel werden „wir“ noch eine Weile weiterarbeiten müssen, denke ich.

  18. ichgreifmirandenkopf sagt:

    @ 11 Olli

    Es steht jedem frei, sich für ein Amt zu bewerben… Dann tu es doch Olli, stell dich der Wahl. Falls du gewählt werden solltest, dann mach es besser als alle Anderen, wo du meinst, dass sie nichts drauf haben. Der Olaf hat alle schön im Stich gelassen, gelle? Los schreib deine Bewerbung! Tu es, mach es!

  19. UP. sagt:

    #11
    Du bist ein NO-Name, Olli; denn weder besitzt du Format noch Intelligenz oder Autorität, sonst wärest du in Verbindung mit wirklichem sozialen Bewusstsein ein Gegner von OLaf.
    Wenn du die beiden Frauen so runterputzt ohne sie zu kennen, kann man davon ausgehen, dass du nicht einmal einen FUFFI dafür erhalten hast, sondern nur einer der Schleimspurfolger Oskars bist. Also ganz billiges Mitläufertum – nicht einmal Blockwart!

  20. Karlheinz sagt:

    # 18

    veni, vedi, vici … das war einmal.
    Bestes Beispiel O. Lafontaine.

  21. Advocatus Diaboli sagt:

    Ernst sagte, alle in der Partei, die zu Lafontaines Entscheidung beigetragen hätten, müssten sich auch dafür verantwortlich erklären. Die Partei sei nun in einer „sehr ernsten Lage“.
    **************************
    Ernst hat ein ernsthaftes Problem!!! Er verkennt, dass die Lage ernst ist, seit er an der Partei-Spitze ist.

  22. Advocatus Diaboli sagt:

    Linken-Bundesvize Bierbaum hat sich für Sahra Wagenknecht als neue Parteivorsitzende ausgesprochen.
    ************************************************

    Typisch gewerkschafts“stalinistisches“ Geblubber.

  23. Advocatus Diaboli sagt:

    Gewerkschaftsstalinisten und Oskars Sprachrohre dürfen am 02. Juni/3. Juni nicht mehr gewählt werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass Napoleon nicht wieder Strippen ziehen kann.

  24. R.Funden sagt:

    Interessant waren gestern vor allem 2 Nachrichten, die wieder einmal deutlich zeigen, wie Lafo mit seinem Umfeld umgeht:

    1) Die Spitze der Saar-Linke war nach eigenen Aussagen überrascht, Linsler äußerte sich nicht, schickte einen Pressesprecher vor, der auch nichts sagte, außer, dass man überrascht sei.
    Was genau heißt das? Das man es aus dem Radio erfuhr? In dieser Partei ist ja bekanntermaßen nichts unmöglich.

    2) Lafos neue Pressetante habe es von ihren Kollegen erfahren. Soso. Merkt Lafo langsam, wen er dort eingestellt hat und traut er ihr bereits nach 3 Wochen schon nichts mehr zu? Oder nimmt er die Dame nicht ernst? Arbeitet sie überhaupt oder nur auf dem Papier? Sehr merkwürdig.

  25. Stan sagt:

    # 9
    Hallo Olli ! Hier ist Stan,
    Auch für ein paar Tage auf Heimaturlaub?
    Ich habe dich im Schattenreich immer vergeblich gesucht, aber die haben dich wohl auf eine andere Ebene gebracht. Auf die für Demagogen?
    Andere haben ja immer behauptet das ich der Klügere von uns Beiden war. So zeigst du auch heute wieder dass du ohne Führer nicht auskommen kannst und hast dich in deinen Urlaub sofort wieder an einen Neuen mit seiner Eva gehangen. Sicher das Bärtchen fehlt, dass trägt der andere Opa, damit das nicht so auffällt.
    Da kann ich mir doch nur den Kopf kratzen.

  26. SiggiDarga sagt:

    *14
    Hallo Thomas.
    Natürlich wird nicht alles besser wenn Frauen an die spitze einer Partei gewählt werden. Aber wir brauchen Personen an der Spitze unserer Partei die für die ganze Partei sprechen. Wenn es bei den Linken um Machtspielchen ging, dann ging dieses immer von Männern aus. Ich sehe auch keine männlichen Kandidaten, die als Vorsitzender, die Partei für die zukünftigen Aufgaben vernünftig aufzustellen. Wir brauchen unverbrauchte Kandidat/innen/en die in der Lage sind die Partei zu einen. Das hätte weder Lafontaine gekonnt, noch könnte das Dietmar Bartsch. Darum Frauen an die Macht……..

  27. saarlaender sagt:

    Auf dem Bundesparteitag im Juni ist nur ein Schuss in dem Revolver.
    Wenn der nicht sitzt, wird es keine Reparatur mehr geben, dann kommt 2013 bei der Bundestagswahl das Ende, unweigerlich.
    Diese Feststellung ist unabhängig von Personen für alle gültig.
    Diese Situation spricht aber für Dr. Bartsch als Mitglied des zu wählenden Duo’s.

    Wenn’s schief geht, wird es 2013 einen neuen Posten geben, der einem dann 70-jährigen auf den Leib geschrieben ist, den des Testamentvollstreckers.
    Er kann dann durch alle Talkshows tingeln und die Situation erklären und auf die unendlichen Fehler verweisen, die andere gemacht haben.

  28. aldibe sagt:

    Rolfe Linsler hat die Sprache wiedergefunden. Er bedauert -zusammen mit Bierbaum- Lafos Entscheidung und (jetzt kommts): beide gehen davon aus, dass Lafo im Saarland Fraktionsvorsitzender bleibt.
    Man achte mal auf die Formulierung. SIE GEHEN DAVON AUS, da steht nicht, dass sie es sicher wissen.
    Das heißt für Nichtinsider: An der Saar-Spitze ist alles beim alten, nur noch schlimmer. Redete in der Vergangenheit kaum einer mit dem anderen,ist es jetzt so, dass untereinander gar nicht mehr kommuniziert wird. Warum sollte sich ein Lafo auch mit dem Landesvorsitzenden abgeben oder mit einem Herrn Bierbaum, wer sind die denn auch schon.

    Wenn die Saar Linke jetzt nicht aufwacht und Diva Oskar mal kräftig den Marsch bläst, ist sie selbst schuld. So viel Verstand müssten die doch haben zu erkennen, dass Oskar nur noch schadet und im Weg steht. Selbst Linsler und Bierbaum haben es nicht nötig sich so degradieren zu lassen, und die Mitglieder erst recht nicht.

    Zeigt dem Napoleon endlich die Rote Karte, weg mit ihm, er ist nur noch unerträglich in seiner Selbstverblendung.

  29. Olli sagt:

    http://www.nachdenkseiten.de/?p=13322

    Neskovic über Barsch:
    http://www.jungewelt.de/2012/05-22/047.php
     
     

    Wir sind nicht im Kasperlestheater, lieber Olli!
    UP.

  30. Helga Mertens sagt:

    Huch, wieder so ein Clerikaler.
    Ein Blick in die „junge Welt“ ist ja das gleiche wie ein Griff ins linke Klo. Das sind doch die Mauerbauer der Neuzeit.

  31. Olli sagt:

    „Wir sind nicht im Kasperlestheater, lieber Olli!“

    Doch, genau das seid ihr! :-)
    Ein frustrierter Kindergarten. Querulanten und Neidhammel, die kein Pöstchen abbekommen haben. Und unfähig zu politischem Denken. Kurz: eine Zusammenrottung reaktionärer Kleinbürger.

  32. Olli sagt:

    „Ein Blick in die “junge Welt” ist ja das gleiche wie ein Griff ins linke Klo. Das sind doch die Mauerbauer der Neuzeit.“

    Tja, liebe Helga,
    wenn man zum Inhalt nichts zu sagen hat, kann man ja immer noch den Überbringer der Botschaft köpfen bzw. das Medium denunzieren. Nicht wahr? 😉

    Wo sollte man sich denn deiner Meinung nach über linke Themen informieren? Bei der Springer-Journaille oder beim Spiegel?

  33. Stan sagt:

    Olli, Olli, habe ich dir nicht immer gesagt dass das mit dir nicht gut Enden wird. Ich habe doch zu unseren Lebzeiten mit dir geschimpft wenn du mit dem Stürmer daher gekommen bist. Das was du damals zu rechts warst bis du heute zu links. Hast du nicht bemerkt das Despoten immer gleich sind? Hast du heute noch die gleiche Figur wie früher?
    Meine Güte, Olli, jetzt muss ich mir schon wieder den Kopf kratzen.

  34. Gilbert Kallenborn sagt:

    Erst nachdem der Diktator die Bühne geräumt hat, gibt es jetzt schlagartig 8 (! ) Kandidaten und Kandidatinnen! Zählung des – ARD – Berichtes vom 23.5.2012 – 22.45 h.
    Jetzt, wo kein Risiko mehr da ist, den Zorn des Großmogulen Lafontaine auf sich zu ziehen – dem die gesamte Partei egal geworden ist, außer seinem eigenen Posten im Saar-Landtag, jetzt kommen die Helden/innen aus den Löchern, Risiko: Null ! ! !
    Jetzt, kommt „Frauenpower“ – aber erst nachdem der Patriarch polit-sepukko beging, jetzt hat auch Katja Kipping Lust – vor 8 Tagen erklärte sie noch, als junge Mutter ginge die Familie vor (Kleinkind vorhanden). So verspielt man Glaubwürdigkeit. Ein Mangelgut der Linken. Wirklich starke Frauen wären auch gegen Lafontaine angetreten, als der noch gefährlich war.
    Das hier ist Leichenfledderei – Ziel, Bartsch verhindern, um damit den letzten Job für den Polit- Auftragskiller zu vollziehen.
    Lafontaine bleibt im Saarland, Fraktionschef der Mini-Republik.
    Und Schumacher bleibt arbeitslos, der Hilfsarbeiter im Landtag hat ausgemobbt. Es dauert nur alles solange, bei der Saar-Mafia, bis durchdringt:
    Der Pate ist „tot“. Beerdigung am 2. und 3. Juni in Göttingen. Kommt alle zum Leichenschmaus.

  35. aldibe sagt:

    Nur will die Leiche noch nicht wahrhaben, dass sie tot ist und geistert weiter durch die Gegend.

    Lafo labert bei Anne Will, was Demokratie ist (warum praktiziert er sie nicht mal in den eigenen Reihen) und führt seine Dauerthemen Banken, Griechenpleite, Mindestlöhne etc etc zum x-ten Mal aus.

    Niemand interessiert mehr, was ein Oskar L. zu sagen hat. Er kann sich seine Theorie und seine Politik sparen, nur noch ein kleiner Teil wird die Linke wählen und es wird künftig nicht mehr reichen, um an die Fleischtröge zu kommen.
    O.L. laufen ebenso die Wähler weg wie der Gesamtpartei, denn das, was sich jetzt im Großen zeigt, hat doch im kleinen an der Basis angefangen mit den triefe Zerwürfnissen. O.L hat sich im Saarland um nichts gekümmert, wie auch Linsler. Das kann man tun, wenn man starke Leute in den Kreisen hat.
    Aber die tun nichts, weil sie entweder
    a) mit der Politmafia unter einer Decke stecken und Vorteile wittern
    b) keine eigene Schwäche zeigen wollen und lieber selbst herumdoktern, bis zu merken, sie schaffen es nicht und alles geht den Bach herunter

    oder
    c)(sehr selten), sie kümmern sich, bitten Lafo und Linsler um Hilfe und bekommen die kalte Schulter gezeigt.

    Tja, dann ist irgendwann der Letzte weg
    Dann hilft auch kein Auftritt bei Anne Will mehr.

  36. bertablocker sagt:

    #31
    Doch, genau das seid ihr!
    Ein frustrierter Kindergarten. Querulanten und Neidhammel, die kein Pöstchen abbekommen haben. Und unfähig zu politischem Denken. Kurz: eine Zusammenrottung reaktionärer Kleinbürger.

    Grööhllll – was bist du denn für ein Zeitgenosse??? Deine „Bewertung“ ist wirklich der Brüller! Menschenskinder – du bist vielleicht ein Knaller…

  37. Zacharias sagt:

    # 35
    Falsch!
    O.L. hat sich intensiv um die Basis-die Kritiker- gekümmert. Hat er nicht auf öffentl. Veranstaltungen heruntergebetet „Neurotiker, Querulanten, Prozesshansel“?
    Die Argumentation seiner Fans, Oskar weiß von nichts, ist somit eindeutig widerlegt. Man beschimpft und beleidigt Mitglieder nicht, wenn man kein Hintergrundwissen hat.

  38. Zacharias sagt:

    Lafontaine wird sein Glück im Silwinger Garten finden

  39. aldibe sagt:

    Oh Gott, was müssen die Nerven blank liegen, wenn man keinen anderen Ausweg mehr sieht, als die vielen Kritiker pauschal zu beschimpfen. Dabei hat die Spitze im Bund zumindest ja mal zugegeben, dass man zu sehr mit internen Streitereien beschäftigt war/ist und zumindest mal hier eine eigene Schuld eingeräumt wird. Aber sich selbst zu beschuldigen, käme Lafo nie in den Sinn, wäre ja ein Zeichen der Schwäche. Nu ja, soll er weiter andere beleidigen, hilft keinem weiter

  40. ichbins sagt:

    Man sollte gehn wenns am Schönsten ist, das hat OLaf verpasst und demontiert sich leider gerade selber – so konterkariert er sich selber und das was man mal an Ehrfurcht und Respekt für ihn hatte, denn er war gut, war geht nun ins gegenteil. Er stürzt sich selber vom Sockel und sein Lebenswerk? Er ist für Altersstarrsinn doch noch zu jung, hat vieles überlebt aber was er nun zulässt, wie er agiert und nicht reagiert, eher überreagiert macht ihn zu einer Karrikatur von sich selber. Und es trifft nicht nur ihn – ein Zugpferd welches nicht lahmt sondern durchgeht und alles mitreisst und dann kommen sie unter die Hufe

  41. Diogenes sagt:

    zu 31 Olli
    “Wir sind nicht im Kasperlestheater, lieber Olli!”
    dazu Olli: „Doch, genau das seid ihr! Ein frustrierter Kindergarten. Querulanten und Neidhammel, die kein Pöstchen abbekommen haben. Und unfähig zu politischem Denken. Kurz: eine Zusammenrottung reaktionärer Kleinbürger.“

    Aha, endlich erfahren „wir“ die große Wahrheit über uns: „wir“ – alle – sind nichts anderes als Querulanten, die ihre kleinliche Freude daran haben, grundlos zu meckern und die anständigen und fleißigen und vor allem die zu politischem Denken Fähigen schlecht zu machen. – O.K., das trifft „uns“ alle tief. – Eine bescheidene Bitte noch an Dich, Olli: kannst Du uns ein paar der von Dir so positiv geschätzten LINKE-Aktive nennen, damit „wir“ Deine so richtige Aussage besser wertschätzen können?

    Betroffen erfahren „wir“ auch, dass „wir“ nichts anderes als „Neidhammel“ sind, neidisch, weil „wir“ kein „Pöstchen“ abbekommen haben. (Richtige Posten wären für „uns Partei-Nieten“ ja ohnehin nicht in Frage gekommen, das sehen wir ein.) Aber an welche Pöstchen für „uns“ hast Du gedacht, Olli, die „wir“ leider nicht bekommen haben: als 7. Beisitzer in einem Unter-OV im Hochwald? Oder als Wahlhelfer bei der Kassenprüferwahl? Oder als Flyer-Verteiler im Wohnumfeld?

    Neidisch könnten „wir“ allerdings werden, wenn „wir“ an die inzwischen zahlreich gewordenen Fraktionsangestellten denken, die statt arbeitslos ihr Dasein zu fristen über ein ordentliches Einkommen verfügen – der LINKE sei Dank. Mich z.B. hat niemand gefagt, ob mir nicht auch ein Zuverdienst in Parteidiensten bekömmlich wäre. Kannst Du meine kleine Frustration darüber nachvollziehen? Neidisch könnte man auch auf die – jetzt nur noch 8 – MdL werden, weil „wir“ nicht einmal gefragt wurden, ob „wir“ uns nicht auch dafür geeignet hielten. Anderen wurde die Kandidatur – dank Oskars Nachhilfe – fast aufgedrängt. Wie findest Du das?

    Schließlich erfahren „wir“ aus Deinem berufenen Mund, dass wir eine „Zusammenrottung reaktionärer Kleinbürger“ sind. Hört, hört, welch starkes Urteil. Stammt das neue „Unwort des Jahres“ wirklich von Dir? Richtig stark: „Zusammenrottung“, klingt nach „kriminelle Vereinigung“, oder wie Landfriedensbruch, jedenfalls ordinär und gefährlich. „Reaktionär“ sollen „wir“ ebenfalls sein. Weißt Du auch, was der Begriff – Du meinst es ja als Schimpfwort – bedeutet? Und schließlich sind „wir“ alle „Kleinbürger“. Jo mei, bist Du das denn nicht? Oder bist Du Teil der obersten superreichen Tausend? Oder gehörst Du zu den Ärmsten, Hartz IV-Empfänger, etc.? Keine Schimpfe, ich möchte Dich nur als „Nicht-Kleinbürger“ einordnen können.

    Abschließend herzlichen Dank, auch im Namen aller anderen, denen Du mal so richtig gezeigt hast, was für miserable Kleingeister „wir“ alle sind. Tief betroffen gehen wir jetzt in Sack und Asche. —–

    Jetzt mal im Ernst: Verschone uns bitte mit Deinem Müll, der das normale DL-Niveau weit unterschreitet.

  42. Oliver Kleis sagt:

    … nur zur Klarstellung:
    Ich bin NICHT Olli

  43. amore mio sagt:

    Zu Diogenes:
    Welches richtige Pöstchen willst Du denn haben? So, wie Du schreibst, bist Du anständig und damit passt Du nicht in diese Partei. Da wird nur nach vorne gewählt und eingestellt, wer die ganzen Spielchen mitmacht.
    Geh doch mal auf eine Sitzung des Landesausschusses oder Landesparteitages und dann verlange mal detaillierte Unterlagen zur Kassenlage. Die Unterlagen, falls Du überhaupt welche bekommst und falls die Unterlagen vollständig sind, würden Dir die Augen übergehen lassen. Da würde sich mancher wundern, für was (und wen) da so alles Geld da ist.

    Selbstverständlich darfst Du als normales Mitglied keinen Einblick in all das erhalten, deshalb auch kein Zubrot für Dich, von Dir verlangt man -wie von allen anderen-, dass sie für lau ranklotzen. Du hast es richtig beschrieben: Plakate aufhängen, Flyer und Zeitungen verteilen, Dienst am Stand, das Körbchen bei Wahlen herumreichen und für den 8. Beisitzerposten kandidieren. Wenn Du Glück hast, wirst Du auch zu den Sitzungen eingeladen, bei denen du über bereits im privaten gefasste Beschlüsse informiert wird, wichtige Mitteilungen werden aber meist- natürlich rein zufällig- vergessen.
    Vergiss es einfach mit dem Laden. Da wird beim normalen Mitglied nicht auf Qualifikationen geschaut, sondern nur darauf, wie man es am besten ausnutzen kann. Und wenn jemand keine Lust mehr hat, dann das alte Spielchen, das wir ja kennen: Querulant, nicht teamfähig usw..
    Erst heute hat Linsler mal wieder in der Saarbrücker Zeitung die Kritiker recht pauschal beschimpft: Da war gar von nachtreten die Rede. Fragt sich nur, wer zuerst angefangen hat. Da kann man nur noch schreien, was interessieren mich all diese innerparteilichen Konflikte, die nur aufhalten in der Arbeit. Löst sie endlich oder löst Euch als Partei auf!

  44. SiggiDarga sagt:

    Naja.
    Ich verstehe ja, dass es nicht angenehm ist, wenn euch jemand den Spiegel vorhält, Diogenes. Als ich Ollis Antwort auf den Vorwurf des Kasperletheaters las, musste ich schon schmunzeln. Hab sofort die Gesichter der Herausgeber dieser Seite vor mir gesehen.
    Ich muss nur eine Einschränkung machen: Udo war nie ein Pöstchenjäger und ist nie aus Frust über verlorene Kandidaturen hier gelandet. Und vor Überzeugungstätern hab ich durchaus meinen Respekt. Das sieht bei anderen, die hier schreiben (oder geschrieben haben), schon ganz anders aus.

  45. ichbins sagt:

    @ 42 Du bist zwar schon (ein) Oli – aber eben in der Tat nicht dieser (stänkernde) Olli. Glaube aber nicht, dass da wer dachte dass Du und der eine Person sind… Merkt man ja auch an Schreibeweise und Statements und Du würdst nicht unter Deinem Spitzamen gegenteilig schreiben was Du unter dem kompletten Namen schreibst… Das Ichbins Fake was unter meinem Nick schrieb konnte man via IP ja auch sehn, dass das nicht von mir kam auch wenn ich diesen Nick benutze. Probieren ja manche gerne mal schreiben unter dem Nick oder Namen eines andren um Zwietracht zu säen. Gilla war glaub auch schon so benutzt worden. IPs beweisen zwar nicht immer alles, wenn jemand woanders am PC war, aber man merkt schon wenn einer versucht typische Schreibweisen zu imitieren.

  46. Diogenes sagt:

    zu 32 Amore Mio
    hab verstanden – bin auch schon weg – bin einer der März-Geschiedenen – kann mich dennoch nicht so richtig lösen – sex Jahre der (heimlichen) Hoffnung, es könnte irgendwie besser werden, und der wachsenden Enttäuschung, dass sich nichts ändern kann, weil die internen Strukturen weitaus übler (sprich: krimineller) sind, als naiv angenommen. –

    2007 Brief an Lafontaine, er möge sich um die Streitereien kümmern (natürlich irre Idee, von früher: wenn das der Führer wüsste! Doch der Führer wusste nicht nur alles, sondern war meist auch der Täter!) – ähnlicher Brief 2007 an Linsler (wie konnte ich nur so blöd sein anzunehmen, auf diese Weise das Geringste ändern zu können! Alles landete vermutlich ungelesen in Ablage P (Papierkorb).

    Viel später erst begann ich, die Funktionsweise des Oskar-Systems zu begreifen: Strippen ziehen, nie als Verursacher in Erscheinung treten, andere (Stellvertreter) für sich handeln lassen, nichts Schriftliches hinterlassen, gelegentlich das Parteivolk aufwiegeln, Widerständler mobben, ggf. ausschließen, dies gern mit getürkten „Beweisen“. Letzteres funktionierte seit Herbst 2010 fast problemlos, seitdem im Saarland erstmals fraktionsbezahlte (UN-)Rechtsanwälte als wiss.Mitarbeiter angestellt wurden und gleichzeitig die Schiedskommission dem Landesvorstand = der Fraktion faktisch unterstellt wurde. Seit dem konnte für den Landesvorstand nichts mehr schiefgehen, denn wer bezahlt wird, muss seinem Boss Folge leisten.

    Auf diese grandiose Idee muss man erst einmal kommen: Schiedsverfahren mutieren zu vorher einstudierten Schmierentheater, zur Show mit verteilten Rollen, dessen Ergebnis (das Urteil)lange vorher beschlossen war, vom Paten. Josef Stalin – Gott hab ihn selig – lässt alle LINKEN freundlich grüßen.

    Wir können ja froh sein, dass die Partei weder Geldstrafen noch Folter noch eine Form der Todesstrafe kennt, bislang jedenfalls. (Hoffentlich liest Rolf LInsler nicht mit.) Für einzelne – Kritiker wie unliebsame Angestellte – blieben Differenzen mit der Parteispitze nicht ganz ohne exstenzbedrohende Folgen. Wer dagegen freudig „Speichel leckte“ oder sich auf andere Art und Weise nach oben nützlich oder beliebt machte, wurde in der Regel auf Posten und/oder Mandate grandios befördert.

    In Italien würde man so etwas „Korruption“ (Igittigitt!) nennen. In Deutschland gehört es vermutlich zum „Parteialltag“, nicht nur der LINKE. Wir haben nämlich gelernt, wie man korrumpiert, ohne gegen Gesetze zu verstoßen, ganz legal also. Deshalb ist (fast) alles auch legal, was bei der LINKE so abläuft, Verzicht auf Kassenprüfung mindestens in Homburg und Saarlouis, im Einzelfall auch die Finanzierung bedürftiger Genossen durch Anstellung oder Dienstleistungsvertrag, (was schert uns das kleinbürgerliche ParteiG, wenn wir Großes wollen), Ungleichbehandlung der OV (wir fördern nur unsere Freunde), Verschwendung der knappen Perteigelder z.B. für eine OB-Kandidatur von Astrid Schramm, . Vermutlich sind alle Kreisvorstände inkl Landesvorstand durch diese Spur des Illegalen miteinander (fast auf Gedeih oder Verderb) verbunden, müssen daher zusammenhalten im Sinne des Linslerschen Loyalitätsbegriffs.

    Jetzt hab ich glatt den Faden verloren. – Es hätt ja so schön sein können – in der „Gemeinschaft“ der LINKE, hätten nicht unbelehrbare Kritiker, Querulanten, Streithammel, Nichtintergrierbare, völlig unerfahrene(Mandatsträger), Satzungspedanten, Prozesshansel, Neidhammel, Unzufriedene etc. grundlos das schöne Bild gestört. Da kann man sehen, welche Kreaturen (Entschuldigung, wollte sagen: welche eigentlich kaum geschäftsfähigen Personen) den Landesverband und andere bei ihrer wichtigen politischen Aufgabe behindern, die Idee der sozialen Gerechtigkeit voranzubringen. – Schluchz.

  47. ichbins sagt:

    im Vorzimmer bei den Machthabern über Emails und eingehende Post wird so manche Mail und Brief wohl nicht nur vorsortiert sondern gleich in Ablage Rund gegangen sein und den Cheffe nie erreicht haben. Klar muss man Unsinn sieben, aber… Man siebte bestimmt auch viel Berechtigtes um den Cheffe nicht zu stören oder es unterm Teppich zu halten… Glaubt man Post ect an Olaf kommt an, ist man glaub im Irrglauben… man sollte dann eher offene Briefe via Medien lancieren, die dann aber bestimmt dementiert werden wenn da was drin steht was des Cheffes Stab oder ihm höchstselbst missfallen…

  48. amore mio sagt:

    Ich verstehe, dass man sich nicht richtig lösen kann. Aber über diese Phase bin ich zwischenzeitlich locker hinweg. Auch wenn die Partei inhaltlich sicherlich in vielem recht hat, was nützt dies denn, wenn in der Praxis keine Sachpolitik betrieben wird, sondern immer nur Streitereien und stetig neuer Zwist auf der Tagesordnung stehen?
    Diese Landesspitze versteht das einfach nicht und straft stattdessen den Überbringer der schlechten Nachrichten, sprich die Kritiker. Was diese vorbringen, landet in der Tat in Ablage P., und da sind gewiss viele berechtigte Eingaben darunter.
    Wer Oskars Vorzimmerin Katja Gröber kennt und sie ein Mal
    erlebt hat, weiß, wie sie mit Mitgliedern verfährt.

    Die Funktionsweise von Fieg und Nachfolgerin ist ebenfalls bekannt. Was soll diese Institution überhaupt? Wenn sie mal ein vernünftiges Urteil fällen, hält sich keiner daran, denn Sanktionen gibts keine. Aber gebühren tun sich diese Herren und Damen wie ein mittelalterliche Fehdegericht. Statt wie andere Männer samstags Fußball zu gucken, findet Fieg Befriedigung darin, Gesetze zu verdrehen und Mitglieder zu veräppeln. Auf Geheiß von ganz oben.

    Ja, und richtig, für sinnlose Unterfangen wie die OB-Kandidatur von Astrid Schramm waren Gelder zuhauf im Säckl, dabei wurde sie den Völklingern aufgenötigt, die schon eigene Kandidaten hatten, vergrätzt wurden und dann die liebe Astrid zu Oskars großem Ärger einfach nicht wählen wollten. Hätten die in Völklingen nicht mal 29 Prozent bei den Kommunalwahlen? Und was hatte Schramm? Um die 7 Prozent. Jawoll, stramme Leistung, Frau Schramm.

    Und natürlich müssen Kreisvorstände und Landesspitze zusammenhalten. DIE Kasse möchte ich mal sehen, in der alles zu 100 Prozent okay ist. Wenn da mal die Bomben platzen würden, die Partei hätte gar nicht genug Geld, und da müsste so mancher Kreisvorstand noch selbst in die Haftung. Dann gäbe es- wie so immer- keinerlei Rückendeckung aus Saarbrücken und vor Ort dürfte man alles selbst ausbaden. Ich höre jetzt schon Linslers Worte, die er, sollte der Fall der Fälle eintreten, nutzen würde: Da waren unfähige und überforderte Leute vor Ort…

    Letztlich kann man jede aktive Arbeit ab Ortsvereinsvorstandsebene nur im eigenen Interesse verweigern, eine andere Alternative hat das Mitglied nicht, es sei denn, es hat Geld zuviel.

  49. MelanieM sagt:

    # 46 Diogenes: 32 ist nicht Amore Mio!

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