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Lafo und die Krabbelgruppe

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 21. November 2018

Chaostage in der Saar-Linken

Lafontaine Die Linke.jpg

Wenn die Alten die Bevormundung nicht mehr akzeptieren ……

Von Christoph Schmidt-Lunau

Nach Lagerkämpfen muss nun auch Parteitag abgesagt werden.

Bei ihren Machtkämpfen lassen die saarländischen Linken nichts aus: Im Juli hatten drei prominente Mitglieder der Vorstandsmehrheit „manipulative Machenschaften“ vorgeworfen und waren zurückgetreten. Anfang August kehrte eine Linke der Landtagsfraktion den Rücken, weil sie sich gemobbt fühlte. Und nun führt der Streit gar zur Absage des für Samstag geplanten Landesparteitags.

Bundesarchiv Bild 183-1988-0819-431, Berlin, Besuch Lafontaine, Spaziergang in Köpenick.jpg

wird versucht mit den Nachwuchs die Macht zu verteidigen.

Seit Jahren ringen im Landesverband zwei Lager um Einfluss: „Lafo gegen Lavo“. Auf der einen Seite der Parteigründer und Fraktionschef Oskar Lafontaine, auf der anderen der Bundestagsabgeordnete Thomas Lutze und die verbliebenen Mitglieder des Landesvorstands. Letztere hatten sich nun mit der Parteijugend solid angelegt. Offenbar wollten sie verhindern, dass diese Delegierte auf den Parteitage schicken kann, die nicht auch Mitglieder der Linken sind. Dabei hatte die Partei vor zwei Jahren beschlossen, dass solid nach der Zahl seiner Mitglieder Parteitagsmandate erhält. Für den aktuellen Parteitag wären es 2 von 176 Delegierten gewesen.

Quelle    :         TAZ          >>>>>         weiterlesen

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Grafikquellen       :

Oben     –      Lafontaine (Die Linke), Munich

  • CC BY 2.0Hinweise zur Weiternutzung
  • File:Lafontaine Die Linke.jpg
  • Erstellt: 2. Juni 2008

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Unten       —         Es folgt die historische Originalbeschreibung, die das Bundesarchiv aus dokumentarischen Gründen übernommen hat. Diese kann allerdings fehlerhaft, tendenziös, überholt oder politisch extrem sein. ADN-ZB/Oberst/18.8.88/Berlin: Lafontaine-Besuch Der Ministerpräsident des Saarlandes und stellvertretende Vorsitzende der SPD, Oskar Lafontaine (M.), bei einem Spaziergang durch Köpenick. Dabei gab es auch ein Treffen mit sonnenbadenden Kindern. Rechts: Horst Stranz, Stadtbezirksbürgermeister von Köpenick

6 Kommentare zu “Lafo und die Krabbelgruppe”

  1. Kakadu sagt:

    Der Mama Hu angeblich sehr nahestehende Christoph Schmidt-Lunau schreibt wiie so oft absolut nur Müll.

    Vor zwei Jahren ist in Bezug auf die Linksjugend gar nichts beschlossen worden.

    Langsam ist nachvollziehbar, wenn Bürger u Bürgerinnen von Schweinejournalismus sprechen.

  2. Merziger sagt:

    „Das ist ein unvorstellbarer Vorgang, der natürlich auch mit Kosten verbunden ist“, sagte Exlandesvorsitzende Astrid Schramm.

    Wer hat die denn gefragt? Unvorstellbar ist für mich vor allem die Blödheit mancher Zeitgenossinnen. A.Sch. hat es gerade nötig das Schandmäulchen so weit aufzureißen. Dumm, dümmer, Schramm.

  3. AntiSpeichellecker sagt:

    Niemand interessiert sich für das Geschwurbel der Grabenschauflerin aus dem Köllertal.

  4. Walburga sagt:

    Der taz-Korrespondent hat wie Dr. Daniel Kirch (SZ) einen engen Draht zur ehemaligen Pressesprecherin der Partei Birgit Huonker. Letztere hat sogar den taz-Korrespondenten in einem Ausschlussverfahren als Zeuge bemüht. Zur ehem. Landesvorsitzenden gibt es von meiner Seite nur zu sagen: Ohne die „Köllertal-Gang“ wäre sie in jeder Hinsicht aufgeschmissen!

  5. Die Wahrheit sagt:

    Habe ich gerade nebenan gelesen:

    „Eine Bankrotterklärung war die Absage des Landesparteitages im Mai 2016. Die Geschicke des Landesverbandes lenkte Astrid Schramm.“

    Aber empört aufgeplustertes Geschnattere „Ein UUUNvorstellbarer Vorgang“. Ganz großes Kino.

  6. Yippie sagt:

    So kennt man sie- die Lachnummer

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