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RENTENANGST

Lafo – Buch-Talk: aus Bayern

Erstellt von DL-Redaktion am Donnerstag 1. Oktober 2020

So einig sind sich Sarrazin, Gauweiler und Lafontaine

Quelle    :     BR

Von Peter Jungblut

Alle drei sind hoch umstritten und gelten als Außenseiter: Jetzt diskutierten Thilo Sarrazin, Peter Gauweiler und Oskar Lafontaine in München über die Flüchtlingskrise – und ließen keine Polemik aus. In einem Punkt sind sie sich aber einig.

Das Bedürfnis nach Polemik scheint ungebrochen, jedenfalls wenn es um das Thema Migration geht: Auf der „Spiegel“-Sachbuchliste rangiert Thilo Sarrazin mit seiner neuesten, wieder fast 500 Seiten starken Streitschrift „Der Staat an seinen Grenzen“ aktuell auf Rang acht, ein paar Plätze hinter Jan Böhmermann (2) und Richard David Precht (6), aber immer noch vor Bas Kast mit seinem unverwüstlichen „Ernährungskompass“. Für skurrile Road Shows am rechten Rand ist Sarrazin ja weidlich bekannt, aber sein Auftritt in einem Münchner Nobelhotel war doch einigermaßen ungewöhnlich, plauderte er doch sehr entspannt mit CSU-Urgestein Peter Gauweiler und Linken-Ikone Oskar Lafontaine, zwei Ex-Politikern, die schon immer unter Populismus-Verdacht standen und von ihren Kritikern gern auch als „Demagogen“ beschimpft wurden und werden. Und als stiller Zuhörer hatte es sich FDP-Mann und Medien-Legende Helmut Markwort im luxuriösen Ambiente bequem gemacht – zusammen kommen alle vier Polit-Senioren auf nicht weniger als 306 gelebte Jahre!

Gauweiler lobt Carola Rackete

Ob es eine, wie Gauweiler meinte, „interessante Runde“ mit „weltberühmten ehemaligen Sozialdemokraten“, oder doch eher ein bizarres Aufeinandertreffen „alter, weißer Männer“ war, kommt vermutlich auf den eigenen politischen Standpunkt an. Aufschlussreich ist die Annäherung derart unterschiedlicher politischer Biografien auf jeden Fall. Alle drei Herren auf dem Podium duzten sich und waren so redselig, dass sie auch die eine oder andere private Anekdote zum Besten gaben.

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Ob Carola das Lob munden wird ?

So verriet Sarrazin, dass er ein Ferienhaus auf Usedom besitzt und sein dortiger Gärtner ständig klagt, dass er keine Arbeitskräfte mehr finde. Dann solle er sie doch einfach besser bezahlen, will ihm Sarrazin empfohlen haben. Und Lafontaine wurde nach einem Sturz vom Fahrrad von einem aus Bulgarien stammenden Arzt behandelt, den er angeblich sofort in eine Debatte darüber verwickelte, ob dessen Fachkompetenz nicht in seiner Heimat dringender nötig sei. Gauweiler wiederum schockte so manchen Zuhörer mit der Bemerkung, er sei direkt beeindruckt von der „sittlichen Verantwortung“ der Klimaschutz- und Flüchtlings-Aktivistin Carola Rackete.

Gründe zum Aufregen, ja Ausrasten gab es für liberale Gemüter genug: So koste Oskar Lafontaine zufolge „jedes unbegleitete Flüchtlingskind“ monatlich rund 5.000 Euro – aus seiner Sicht ist das „ungerecht“, denn das könne er einer Sozialrentnerin nicht guten Gewissens erklären. Da werde zu viel Geld für zu wenige Notleidende ausgegeben. Tatsächlich sind die Ausgaben für minderjährige Migranten je nach Bundesland höchst unterschiedlich, doch die Zahl, die Lafontaine in polemischer Absicht in den Raum warf, kommt offiziellen Angaben aus Schleswig-Holstein aus dem Jahr 2017 recht nahe. Der Saarländer nannte ein weiteres Beispiel: Wenn hundert Menschen hungerten, sei es wenig sinnvoll, einen von ihnen ins „Feinschmecker-Lokal“ einzuladen, wenn die dortige Rechnung allemal dafür ausreiche, allen Betroffenen Brot zu geben.

Gauweiler unterwegs in der Geschichte

Gauweiler liebäugelte mit einem „Zivildienst“ für arbeitslose Flüchtlinge und geißelte deutsche Militäreinsätze im Ausland, die erst „Fluchtursachen“ geschaffen statt, wie offiziell behauptet wird, bekämpft hätten. Leidenschaftlich forderte er, wieder zurückzukehren zur gänzlich unmilitärischen, ja fast schon pazifistischen Außenpolitik der alten Bundesrepublik. Und weil er gerade in der Geschichte unterwegs war, bekannte er auch augenzwinkernd, als überzeugter Bayer „kein Anhänger“ des Deutschland „von 1871“ zu sein, zweifellos eine Gemeinsamkeit, die er mit König Ludwig II. teilt. Dass Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im Ausland unterwegs war, um dort Pflegekräfte anzuheuern, hält Gauweiler angesichts von vielen arbeitsfähigen und -willigen Migranten für Unsinn. Überhaupt wandte er sich erklärtermaßen gegen seine eigene Ansicht von früher und plädierte dringend dafür, alle Flüchtlinge arbeiten zu lassen und Sammelunterkünfte abzuschaffen.

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Thilo Sarrazin ist bekanntlich kein großer Redner und warf einmal mehr mit Fakten um sich, die seine Gegner allesamt heftig in Frage stellen dürften. So behauptete er wiederholt, „5000 Jahre“ habe es nur „innereuropäische Migration“ gegeben, erst seit 1960 habe sich das grundlegend geändert – und zwar zum Nachteil Europas, denn die Zielländer hätten bei solchen Wanderungsbewegungen niemals Vorteile. Außerdem raunte er mehrmals von der seiner Ansicht nach bedrohlichen „Bevölkerungsexplosion“ in Afrika und im Orient und behauptete, Afrika würde wirtschaftlich für Deutschland „keine Rolle“ spielen, vor allem dann nicht, wenn Südafrika aus der Handelsbilanz herausgerechnet werde – da meldete sich dann doch Oskar Lafontaine und verwies darauf, woher eigentlich die seltenen Erden und kostbaren Metalle für Smartphones stammen, nämlich nicht zuletzt aus afrikanischen Gruben, wo Kinderarbeit gang und gäbe sei. Kaffeeplantagen und andere „exotische“ Lebensmittel wurden allerdings nicht erwähnt.

Sarrazin sieht sich am Ziel

Übrigens will Sarrazin entgegen früherer Pläne jetzt doch nicht mehr bei der AfD auftreten, weil er fürchtet, „sein“ Thema, nämlich die Migration, sonst nicht in die „Mitte der Gesellschaft“ zu transportieren. Mit einer gewissen Befriedigung verwies er darauf, dass Deutschland kürzlich langwierig und lautstark darüber debattierte, ob 1.500 Menschen von den griechischen Inseln aufgenommen werden sollten, das Unbehagen daran unterscheide sich sehr von der „Willkommenskultur“ aus dem Jahr 2015 – und beweise, wie sehr sich die politischen Maßstäbe verschoben hätten. Lafontaine ließ es sich in dem Zusammenhang nicht nehmen, auf „philippinische Haushaltshilfen, polnische Pflegekräfte und Gärtner vom Balkan“ zu verweisen, die in deutschen „Mittelstandshaushalten“ schufteten – seiner Meinung nach auch bei „grünen Wählern“, was die Doppelmoral in Flüchtlingsfragen erkläre.

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Linke und Liberale dürften immerhin mit Befriedigung vernehmen, dass alle drei Herren vergleichsweise resigniert wirkten, was die tatsächlichen politischen Gestaltungsmöglichkeiten angeht. Gauweiler verwies beiläufig darauf, er könne den „Sch…“ vom „Einwanderungsland“ nach fünfzig Jahren Debatte „nicht mehr ertragen“ und erwähnte, dass Bundesinnenminister Otto Schily und sein damaliger Mitarbeiter Hans-Georg Maaßen das Asylverfahrensgesetz zwar verschärften, dass diese Änderungen jedoch 2015 auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise keinerlei faktische Bedeutung mehr gehabt hätten.

Arbeitsmigration als Ursache für den Brexit?

Das passte zu Lafontaines Bemerkung, kein Anderer als der marktliberale Labour-Politiker Tony Blair habe einst dafür gesorgt, dass in England die Löhne drastisch sanken, weil zahlreiche einreisende Osteuropäer bereit waren, für viel weniger Geld zu arbeiten als die Briten. Insofern sei die Arbeitsmigration eine direkte Ursache für den Brexit, der ja nicht zuletzt von der Unzufriedenheit der Arbeiter und ärmeren Schichten befeuert werde. Obendrein praktizierten zahlreiche Ärzte aus Afrika lieber in London, statt in ihrer Heimat, obwohl sie dort allemal dringendere Aufgaben hätten.

Insgesamt ein befremdlicher Retro-Abend mit Gruseleffekten und der besonders verfänglichen Spielart von deutscher „Gemütlichkeit“, nämlich der Sehnsucht danach, von den Zumutungen der Welt möglichst verschont zu bleiben. Soll im reichen München ja leichter sein als anderswo.

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Übernommen von einen Kommentar zweck Dokumentation

BR

https://www.br.de/nachrichten/kultur/buch-talk-so-einig-sind-sich-sarrazin-gauweiler-und-lafontaine,SBupXuO

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Grafikquellen      :

Oben         —          Lafontaine Fotomontage:

Die Fotomontage stammt aus der Projektwerkstatt


Virtuelle Projektwerkstatt von SeitenHieb Verlag steht unter einer Creative Commons

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2.) von Oben        —      Carola Rackete     /   F70A8479

136 Kommentare zu “Lafo – Buch-Talk: aus Bayern”

  1. Wer Ner sagt:

    Ich hatte schon öfter durchblicken lassen, dass ich von dem angeblichen Parteigründer nicht besonders viel halte. Eine gewisse Genugtuung macht sich bei mir breit….

  2. Ex-Mitglied sagt:

    Von Redaktion nach hier verschoben

    Ex-Mitglied sagt:
    Donnerstag 1. Oktober 2020 um 03:41

    Ein Scheinlinker lässt die Maske fallen…

  3. Wüstenfux sagt:

    VonRedaktion nach hier verschoben

    Wüstenfux sagt:
    Mittwoch 30. September 2020 um 13:56
    DIE LINKE.queer: Lafontaine soll Mandat niederlegen
    Anlässlich der „Diskussions“veranstaltung von Lafontaine, Sarrazin und Gauweiler in einem Münchener Luxushotel erklären die Bundessprecher von DIE LINKE.queer, Daniel Bache und Frank Laubenburg:
    Medienberichten zufolge hat Oskar Lafontaine auf einer Veranstaltung erklärt, dass die Kosten für die Betreuung unbegleiteter minderjähriger Kinder pro Fall zu hoch seien, man könne das „einer Sozialrentnerin“ nicht erklären. Diese Behauptung ist falsch. Gerne vermitteln wir Oskar Lafontaine einen Gesprächstermin mit Sozialrentner*innen, die der Partei DIE LINKE und unserer Bundesarbeitsgemeinschaft queer angehören. Sie könnten Lafontaine einiges erklären. Allerdings können wir nicht mit dem Ambiente eines Nobelhotels dienen.
    Der Versuch, die notwendigen Hilfen für oftmals durch ihre Fluchterfahrungen traumatisierte Jugendliche für die massive Altersarmut in der Bundesrepublik verantwortlich zu machen, ist zutiefst unwürdig.
    DIE LINKE fordert eine angemessene Grundsicherung im Alter. Das Geld ließe sich unter anderem durch eine Ausweitung der gesetzlichen Rentenversicherung auf Abgeordnete, eine höhere Besteuerung von Einkommen über 100.000 Euro und einen entschiedenen Kampf gegen die Steuerhinterziehung durch Konzerne und Banken – wie bei den Cum-Ex-Geschäften – herbeischaffen. Oskar Lafontaine sollte sich weniger in die Bücher des Herrn Sarrazin, sondern stärker in das Programm der Partei DIE LINKE vertiefen.
    Auch weitere Äußerungen Lafontaines im Rahmen der Veranstaltung sind dazu geeignet, Menschen, deren Interessen DIE LINKE vertritt, gegeneinander auszuspielen. Sie entsprechen einem Menschen- und Weltbild, das nicht dem unserer Partei entspricht.
    Wir fordern Oskar Lafontaine daher auf, sein Abgeordnetenmandat im saarländischen Landtag niederzulegen. Damit verbunden wäre selbstverständlich ein Ende seines dortigen Fraktionsvorsitzes.
    Peter Gauweiler ist bundesweit bekannt geworden, weil er in den 1980er mit Maßnahmen, die auch in der Nachbetrachtung und bei aller Zurückhaltung nur faschistoid genannt werden können, gegen die Hauptbetroffenengruppen von HIV und AIDS vorgehen wollte. Daran werden wir immer wieder erinnern. Peter Gauweiler kann allein schon vor diesem Hintergrund kein Gesprächspartner für LINKE sein. Es ist ein Schlag ins Gesicht insbesondere schwuler Männer, wie Lafontaine, aber auch andere LINKE, Gauweiler immer wieder durch gemeinsame Diskussionsveranstaltungen aufwerten.
    Angesichts seines rassistischen Weltbilds kann auch Thilo Sarrazins kein Gesprächspartner für LINKE sein. DIE LINKE beteiligt sich vielmehr immer wieder an Protestaktionen gegen Veranstaltungen, auf denen Sarrazin sein krudes Weltbild verbreiten kann. Aufgabe von LINKEN ist es nicht, in Nobelhotels mit Sarrazin zu plaudern, sondern der Bevölkerung deutlich zu machen, mit welchen Lügen, Fälschungen und rassistischen Denkmustern Sarrazin agitiert.
    DIE LINKE ist eine Programmpartei. Ihre inhaltlichen Positionen sind eindeutig. Oskar Lafontaine muss endlich die Konsequenzen daraus ziehen, dass er in zahlreichen Fragen die Positionen unserer Partei nicht teilt.

  4. Ichbins sagt:

    Von Redaktion nach hier verschoben

    Ichbins sagt:
    Mittwoch 30. September 2020 um 14:06
    https://www.br.de/nachrichten/kultur/buch-talk-so-einig-sind-sich-sarrazin-gauweiler-und-lafontaine,SBupXuO

    Wollte ich gestern Abend Posten, war dann eingeschlafen

  5. BadBoy sagt:

    Von Redaktion nach hier verschoben

    BadBoy sagt:
    Mittwoch 30. September 2020 um 21:16
    Der OV Püttlingen-Köllerbach muss sofort

    Ausschlussantrag

    stellen.

  6. Sterntaler sagt:

    Von Redaktion nach hier verschoben

    Sterntaler sagt:
    Mittwoch 30. September 2020 um 22:35
    @882 = BadBoy,

    stimmt wo Brück doch solch einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn hat……. lach….. aber das gilt ja nur bei den Leuten, die sie und Schramm weghaben will.

  7. Martin Levy sagt:

    Von Redaktion nach hier verschoben

    Martin Levy sagt:
    Donnerstag 1. Oktober 2020 um 09:25
    #882

    Was ist mit der saarländischen Linksjugend? Der Jugend wird nachgesagt, dass sie gerne Ausschlussanträge stellt.

  8. Uli sagt:

    Ich habe von Herrn L. noch nie viel gehalten. Meine Vorbehalte haben sich bestätigt.

  9. Piratenköpfchen sagt:

    SCHON JOHANN WOLFGANG VON GOETHE WUSSTE:
    „Sage mir, mit wem du umgehst, so sage ich dir wer du bist!“

  10. Schneckentiger sagt:

    „Lafontaine macht Maskottchen für Sarrazin“

    Ex-Linken-Chef bringt Genossen gegen sich auf
    Kamingespräch in München: Thilo Sarrazin auf einem Podium mit Oskar Lafontaine. Dessen Parteifreunde sind fassungslos und wütend.

    Die Provokation war mutmaßlich einkalkuliert.

    https://www.tagesspiegel.de/politik/lafontaine-macht-maskottchen-fuer-sarrazin-ex-linken-chef-bringt-genossen-gegen-sich-auf/26230886.html?fbclid=IwAR0OHOEMkvsq52L-OSwh-eEOw2SpNfmOSY00TucjDsZNjG5bf1V4c1IfOOI

  11. Engelstrompete sagt:

    Langsam drängt sich einem der Verdacht auf: Lafo arbeitet am Zerfall der Linken…

  12. Daddelbart sagt:

    Der Spiegel schrieb am 3. September 1990: „Als erster Spitzenpolitiker hat wieder der saarländische Ministerpräsident und Kanzlerkandidat Oskar Lafontaine die schwelende Fremdenfurcht aufgegriffen. Um den Asylantenstrom aufzuhalten, plädierte er … für eine Änderung des Grundrechts auf Asyl.“ 2005 erklärte er: „Der Staat ist verpflichtet zu verhindern, dass Familienväter und Frauen arbeitslos werden, weil Fremdarbeiter ihnen zu Billiglöhnen die Arbeitsplätze wegnehmen.“ Seit dem Jahr 2016 setzt er wieder verstärkt auf solche Thesen, so sagte er in einem Interview: „Wer illegal über die Grenze gekommen ist, der sollte ein Angebot bekommen, freiwillig zurückzugehen. Wenn er dieses Angebot nicht annimmt, bleibt nur die Abschiebung.“ Lafontaine stellt sich damit immer wieder gegen die Grundsätze einer internationalistischen und antirassistischen Politik und setzt stattdessen auf Standortnationalismus und das Ausspielen der Schwächsten gegeneinander.

  13. Penelope sagt:

    #11 – Rache, weil DIE LINKE seiner Bewegung AUFSTEHEN kritisch gegenüber stand?

    Typen wie Dehm und Lafontaine reißen mit dem Ar… ein, was andere mit Fleiß aufbauen. Sie sollten ihr Ego an anderer Stelle befriedigen.

  14. Waldschrat sagt:

    Linksjugend [’solid] Saar

    Welche Linke soll das abbilden?

    Oskar Lafontaine konnte es mal wieder nicht lassen. Auf einer Podiumsdiskussion, an welcher er zusammen mit Thilo Sarrazin und Peter Gauweiler teilnahm, überkam ihn sein Drang, sich reaktionärem Dünkel anzubiedern.

    Zuallererst wollen wir klarstellen: Wir als junge Linke fühlen uns von Oskar Lafontaine nicht repräsentiert. An seinem verstaubten Politikverständnis leidet die gesamte Linke im Saarland. Unsere Partei gibt sich viel zu wenig Mühe dabei, sich von rechten Erzählungen abzugrenzen, als Gegenpol aufzutreten und damit besonders migrantische, junge und ältere Menschen für sich zu gewinnen. Es ist kein Wunder, dass sie als ganzes – also lagerübergreifend – nach so langer durch Lafontaine dominierten Zeit auch Menschen wie den jetzigen Verschwörungstheorieanführer Addy Loch oder den Antisemiten Mekan Kolasinac anzieht (welcher bei Thomas Lutze beschäftigt ist). Es wird Zeit, dass die Linke im Saarland einen Generationswechsel vollzieht.

    Beweis dafür lieferte Oskar Lafontaine nun am Montag. So ließ die Äußerung nicht lange auf sich warten, dass es einer „Sozialrentnerin“ nicht vermittelbar wäre, dass „jedes unbegleitete Flüchtlingskind“ den Staat 5000€ im Monat“ koste. Die grundsätzliche Unfähigkeit des deutschen Sozialstaats, Altersarmut zu verhindern, soll ein Grund dafür sein, keine geflüchteten, mittellosen Kinder aufzunehmen? Der Großteil der „Sozialrentner“ – viele Mitglied unserer Partei – sieht das mit Sicherheit anders. Denn sie merken: Er spielt Gruppen hilfsbedürftiger Menschen gegeneinander aus, um bei einer zumindest latent fremdenfeindlichen Klientel wählbar zu bleiben. Keine dieser Gruppen kann folglich sichergehen, nicht als nächstes unter den Karren geworfen zu werden. Außer den Fremdenfeinden.
    Seine Äußerungen reihen sich ein in die lange Liste der kalkulierten Entgleisungen nach rechts. Sein absurder Ansatz, man müsse den „Ärmsten der Armen“ zuerst helfen, ist nichts weiter als eine billige Ausrede, um noch nicht mal für diejenigen, welche es bis nach Europa geschafft haben, das humanistische Minimum fordern zu müssen. So redet er die Hilfsbedürftigkeit derjenigen, für die Europa konkret verantwortlich ist, herunter und spielt sie aus gegen die abstrakte Gruppe der „Ärmsten“, welche es im Kapitalismus ja praktisch immer gibt. Folglich muss man niemandem helfen, es gibt ja immer Menschen, denen es noch schlechter geht.
    Lafontaine ist nicht da für alle Arbeiter*innen, nur für die Deutschen. Die anderen sollen in ihrer Armut und Verzweiflung ausharren, sich weiter ausbeuten und diskriminieren lassen. Kurz: Sich selbst von einem Linken-Politiker auf die Arbeitskraft reduzieren lassen, welche sich aus ihnen herauspressen lässt. Der Versuch, durch Flucht die Hoffnung auf ein friedliches Leben zu retten bevor man zu den „Ärmsten der Armen“ gehört, ist folglich nichts, was man als Linker aus Sicht Lafontaines unterstützen sollte.
    Wer sind da überhaupt die Deutschen? Schließlich gibt es Millionen Menschen in Deutschland, welche eine Einwanderungs-, oft auch Fluchtgeschichte haben. Die es satt sind, ständig einzig und alleine auf ihre wirtschaftlichen Fähigkeiten reduziert zu werden, die als Menschen mit Träumen, Hoffnungen und Ansprüchen endlich anerkannt und auch sozial als Teil der Gesellschaft verstanden werden wollen. Für diese Menschen müssen wir da sein, gerade angesichts des Rechtsrucks. Wer sie stattdessen darauf reduziert, wieviel sie den Staat gekostet haben oder wie viele deutsche Omas sich haben einreden lassen, davon erzürnt sein zu müssen, der hat sich von all diesen Menschen schon lange abgewandt.

  15. Nachdenker sagt:

    Sie fühlen sich von Oskar Lafontaine nicht repräsentiert. Wer das glaubt, wird selig.
    Als A.L. öffentlich dazu aufrief die Partei nicht zu wählen, war von den solid-Nachwuchspolitikern weit u. breit nichts zu sehen oder zu hören.
    Weder Nachwuchspolitiker Lander noch das Landesvorstandsmitglied Dennis Weber haben sich über das parteischädigende Agieren und Auftreten von A.L. mokiert.

    Es wird Zeit, dass die Linke im Saarland einen Generationswechsel vollzieht.
    Zustimmung.
    Einem Generationswechsel mit unaufrichtigen solid-Nachwuchspolitikern stehe ich allerdings sehr skeptisch gegenüber.

  16. Sterntaler sagt:

    Es wäre fatal die Geschicke der Linken in die Hände der eingekauften Jungpolitiker zu legen. Wie hier richtig gesagt wurde selbst ein A. Loch nicht kritisiert. Sie handeln so, wie ihnen befohlen. Frei nach dem Motto: Wes Brot ich ess des Lied ich sing. Wie erklären sich Lander und Weber den Solid Mitgliedern? Wenn die den Mund aufmachen gibt es Haue von Gröber und Sommer.

  17. Schichtwechsler sagt:

    Spätestens seit der Aussage zu den „Fremdarbeitern“, die angeblich Deutschen die Arbeitsplätze wegnehmen würden sollte jedes Mitglied der Linkspartei wissen, dass Oskar Lafontaine auch rechtspopulistischem und eventuell sogar rechtsradikalem Gedankengut zugeneigt ist.
    Im Nobelhotel fehlte nur noch Alexander Gauland…

  18. Aldermann sagt:

    I.
    „So etwas macht man, wenn man Die Linke zerstören möchte“, twitterte die stellvertretende Vorsitzende der Linken, Martina Renner. Lafontaine mache das Maskottchen und falle durch „flüchtlingsfeindliche Aussagen“ auf.
    Auch die sachsen-anhaltische Linken-Politikerin Henriette Quarde ist sauer.
    „Echt, es kotzt mich an. So viele stabile Genoss*innen machen tolle und wichtige Arbeit und bekommen von Lafontaine und Co. so oft in die Fresse. Wann hört das auf und wann ziehen wir hier endlichen mal Konsequenzen? Der Typ hat in einer Linken nix verloren“, sagte sie.

    II.
    Kommentar vom 30.09.2020 „Der OV Püttlingen-Köllerbach muss sofort Ausschlussantrag stellen“.
    Die Vorsitzende des OV Püttlingen wird mit Sicherheit sich nicht in eine unangenehme missliche Lage hinein manövrieren oder saarländisch gesagt „in die Brennnessel setzen“. Seit dem Übertritt von der SPD zur Linken liebt sie „Mäuse“ über alles :-)

    III.
    #16: Einige „Radfahrer“ der Linksjugend werden bös‘ auf die Nase fallen.

  19. Morgenmuffel sagt:

    DIE MITARBEITER/-INNEN
    PRESSESPRECHER

    MORITZ BIRK
    KATJA GROEBER
    BIRGIT HUONKER
    MARTIN SOMMER
    SASCHA SPRÖTGE
    CURLY-SUE STACHEL
    DENNIS WEBER

    http://www.linksfraktion-saarland.de/fraktion/die_mitarbeiter_innen/

  20. Hans Werner Blum sagt:

    Ein Mitarbeiter namens Hirschfelder fehlt …. Zufall, Absicht oder Dummheit :-)

  21. WER NER sagt:

    Dass Rechtspopulisten miteinander reden, ist kein Skandal. Dass die Linke Lafontaine nicht rausschmeißt ist auch kein Skandal – sondern sehr aufschlussreich!

  22. Nobby sagt:

    „einen von ihnen ins „Feinschmecker-Lokal“ einzuladen…
    Ausgerechnet das muß Lafontaine anfügen, der dauernd in Edel-Lokalen rumhängt.

  23. Perlinger sagt:

    „Das Mannschaftsspiel stimmt nicht mehr“.

    Der Flammenwerfer sollte sofort zurücktreten.

  24. Leo sagt:

    Die Linksjugend meldet sich zu Wort. Das ist unglaublich!

  25. David der Kleine sagt:

    Olafs Strahle- und Anziehungskraft ist gleich Null. Das ist für einen Machtpolitiker wie Olaf nur schwer zu ertragen.

    #14
    Die Linksjugend fällt Olaf in den Rücken. Wenn das mal nicht ohne Folgen bleibt für die Angestellten Stachel und Weber.

  26. N. Gräser sagt:

    Das ist kein einmaliger Ausrutscher von Lafo. Dieser Mann ist für DIE LINKE nicht mehr tragbar.

  27. Steigleiter Johannes sagt:

    # 26

    Was hat er denn so arg schlimmes gesagt ?

  28. K. Rosenmüller sagt:

    #27
    Ein linker Pharisäer will wissen … Googeln, noch besser frag‘ die Linksjugend.

  29. K. Rosenmüller sagt:

    Quelle FB:

    Was die Linke-Saar keine Distanzierung wagt: wenigstens hat die Linksjugend auf den unterirdischen Auftritt des politisch orientierungslos gewordenen Frontmann der Landtagsfraktion reagiert.
    Noch ist unklar, ob dessen fortgesetzte rechts-links-Kombinationen Ausdruck tiefer innerer Zerissenheit sind oder er „seine“ Partei 2022 unwählbar machen will.
    Aus meiner Sicht böten sich viel bessere Gesprächspartner für Sarazin und Gauweiler an als ein linker Fraktionschef. Oder?

    Was ist eigentlich das Ergebnis von Oskars Teilnahme in der Populistenrunde? Ich denke es wird der Linken schaden, dort aber jenen nutzen, die zwar eigentlich längst abgetreten sein müssten, die aber Diäten und Pöstchen so lieb gewonnen haben wie Putin. #TelefonLutze #DerDoktor #DerAntisemit #DEE

    Mir scheint, der Alte will Ministerpräsident von Sachsen werden.
    Gute Sache!
    Wäre er weg von der Saar.

  30. Piratenköpfchen sagt:

    Die hohlen Sprüche von Oskar sind unterirdisch.

    Oskar Lafontaine vertritt in der Debatte um Migration, Zuwanderung und offene Grenzen die Position rechter Sozialdemokraten vor 1914. Die Debatten von damals und heute ähneln sich frappierend, meint Volkhard Mosler. Ein Blick zurück könnte also lehrreich sein

    Lafontaine und der »Arbeiterprotektionismus«
    Oskar Lafontaine steht heute in der Frage Migration und Rassismus in der Tradition der sogenannten Arbeiterprotektionisten. Und er steht auch für die doppelte Schwäche dieser Tendenz. Einmal hat er eine falsche Antwort darauf, wie die Arbeiterbewegung es verhindern kann, dass ausländische Proletarier als Prellbock und Streikbrecher gegen die einheimische Arbeiterklasse eingesetzt werden können. Zweitens macht er selbst immer wieder Zugeständnisse an den Rassismus. 1990 trat er als SPD-Kanzlerkandidat auf einer Wahlkampfkundgebung in Lebach (Saarland) für eine Aufhebung des Grundrechts auf Asyl auf. Nachdem seine Umfragewerte im Juli 1990 gegen den Konkurrenten Helmut Kohl (CDU) in den Keller gerutscht waren, entdeckte Lafontaine die Asylantenfrage.
    Der damalige Sprecher von »Pro Asyl« Pfarrer Leuninger kritisierte den Wahlkampfauftritt Lafontaines damals mit den Worten: »Nicht zufällig fand Lafontaines Kehrtwende in der Asylpolitik vor der Kulisse des überfüllten Aufnahmelagers im saarländischen Lebach statt, wo sich die einheimische Bevölkerung gegen das »Zigeunerlager« auf die Barrikaden stellt.« Die NPD hatte zuvor in Lebach demonstriert und alte rassistische Vorurteile gegen »Zigeuner« geschürt. Oskar Lafontaine hätte damals in seiner Funktion als Ministerpräsident des Saarlandes die völlige Überbelegung es zentralen Aufnahmelagers (4000 statt 1000) verhindern können.
    Der Spiegel schrieb am 3.9.1990: »Als erster Spitzenpolitiker hat wieder der saarländische Ministerpräsident und Kanzlerkandidat Oskar Lafontaine die schwelende Fremdenfurcht aufgegriffen. Um den Asylantenstrom aufzuhalten, plädierte er … für eine Änderung des Grundrechts auf Asyl.« 1992 sagte Lafontaine: »Das Recht eines jeden Bürgers der Erde (!) bei uns ins Verfahren zu kommen, können wir praktisch nicht mehr garantieren.« In der SPD löste der Vorstoß Lafontaines zunächst große Empörung aus. Mit dem damaligen CDU-Innenminister Schäuble handelte Lafontaine in den beiden folgenden Jahren den sogenannten Asylkompromiss (1992) aus. Etwa 30.000 SPD-Mitglieder verließen nach seiner Verabschiedung (Mai 1993) die Partei.

    Eine unrühmliche Geschichte
    Die von der CDU/CSU angefachte Asylflutkampagne von 1990-93 richtete sich damals gegen Roma und Sinti und Balkanflüchtlinge, die vor dem Bürgerkrieg im ehemaligen Jugoslawien flohen. Drei Jahre später führte Lafontaine eine Kampagne gegen den Zuzug von Spätaussiedlern aus Russland und Kasachstan. Damals spielte er Russlanddeutsche gegen Inländer aus. Mit fortschrittlichen Argumenten gegen das völkische deutsche Staatsbürgerschaftsrecht bediente er ausländerfeindliche Stimmungen. Im Jahr 2004 bejubelte Lafontaine in seiner BILD-Kolumne einen Vorschlag des damaligen SPD-Innenministers Otto Schily zur Errichtung von Internierungslagern für Flüchtlinge in Nordafrika. Ein Jahr später sagte er auf einer Kundgebung in Chemnitz: »Der Staat ist verpflichtet zu verhindern, dass Familienväter und Frauen arbeitslos werden, weil Fremdarbeiter ihnen zu Billiglöhnen die Arbeitsplätze wegnehmen.«
    Es gab damals – zu Recht – scharfe Kritik an Lafontaines Benutzung des Begriffs »Fremdarbeiter«, der Migranten als Fremde bezeichnet, die nicht zur nationalen Arbeiterklasse gehörten und sie so der Ausgrenzung preisgibt. Viel diskriminierender ist die Satzaussage selbst, dass es die fremden Zuwanderer seien, die ihnen, den Einheimischen mit Billiglöhnen die Arbeitsplätze wegnähmen. Nach heftigen Protesten in der sich neu formierenden Linken, sah sich Lafontaine gezwungen, sich zu korrigieren: »Lohndrücker sind nicht die Leute, die hier reinkommen, sondern die Leute hier, die davon profitieren.« Er habe etwas gegen die Ausbeuter hier sagen wollen, die diese Menschen zu Hungerlöhnen beschäftigen.
    Gegen den damals erhobenen Vorwurf, er spiele mit der Verwendung des Begriffs »Fremdarbeiter« absichtlich auf die vom Nationalsozialismus damit verbundene Ausländerfeindlichkeit an, antwortete Oskar Lafontaine mit dem haarspalterischen Argument, die Nationalsozialisten seien nicht fremdenfeindlich, sondern rassistisch gewesen. Der Historiker Ulrich Herbert antwortete darauf, dass »der Rassismus nichts anderes (war) als eine biologistische Überformung der Fremdenfeindlichkeit.« »Deutschland den Deutschen« — das sei die Naziparole gewesen.

    Lafontaines falsche Vorstellung von Rassismus
    Oskar Lafontaine sieht im Rassismus eine Art natürlicher Reaktion der sozialen Unterschichten auf den Zustrom vieler Migranten. Und er sieht deshalb seine Forderung der Begrenzung des Zustroms von Migranten eine antirassistische Maßnahme. Es gibt von ihm auch keine Äußerungen mit diskriminierenden Qualifikationen gegen Muslime, »Zigeuner« oder Nordafrikaner. Nach dem Wahlbündnis von WASG und PDS 2005 nahm Oskar Lafontaine noch einmal grundsätzlich Stellung zu Migrationsfragen: »Die forcierte Zuwanderung wird in Deutschland einzig von den oberen Zehntausend gefordert, die von deren Folgen gar nicht oder nur am Rande betroffen« seien. Sie konkurrierten nicht um Arbeitsplätze, eine bezahlbare Wohnung oder Bildungschancen mit den Migranten.
    Lothar Bisky erwiderte damals noch für die PDS, dass die Massenarbeitslosigkeit »nichts mit der Tätigkeit ausländischer Arbeitskräfte zu tun« habe, er teile nicht Lafontaines Auffassung. Ulla Jelpke erinnerte daran, dass Lafontaine sich »die Frage nach der Mitschuld an der heutigen rigiden Ausländerpolitik gefallen lassen« müsse.
    Die politische Traditionslinie, die Oskar Lafontaine in der Frage Migration und offene Grenzen vertritt, ist die der rechten Sozialdemokratie von 1907. Wir erleben heute, wie sich die SPD in der Asylfrage wieder von der konservativen Rechten und der AfD treiben lässt. Wir sollten Oskar Lafontaine und seine Anhängerinnen und Anhänger davon überzeugen, dass dies ein Weg der Niederlage der Linken ist und wir den Aufstieg der Rechten so gewiss nicht stoppen werden.
    Dieser Beitrag wurde erstmals veröffentlicht im August 2018.

    https://www.marx21.de/lafontaine-migration-arbeiterprotektionismus/?fbclid=IwAR2vvIEaj4hX9h6McytTw6Ph7h7OJs40Ru3tVbAWIiuJ2Y0hplyyNuGC2UA

  31. linke Basis sagt:

    # 28 # 27

    ist das soo schlimm und darf man das hier nicht schreiben ?

    Wir dachten, der Anlass war eine Buchvorstellung ?

    Also, was der Oskar sich erlaubt……… ?

    Jüngstes Gerücht : Gauweiler droht wegen derselben Veranstaltung der Parteirausschmiss ?

  32. Alternativer Linker sagt:

    Unser Oskarsche ist auch Kumpel von Jürgen Elsässer !

  33. OscarsLiebling sagt:

    Ein Schlag ins Gesicht
    Jana Frielinghaus über den gemeinsamen Auftritt von Oskar Lafontaine mit dem Rassisten Thilo Sarrazin

    Was Oskar Lafontaine jetzt in München sagte, wiederholt er seit Jahren: Flüchtlinge, die nach Deutschland kämen, seien eine enorme Belastung für die Sozialkassen, was armen Einheimischen nicht zu »vermitteln« sei – als sei es ihnen vor 2015 mit Hartz-IV-Sanktionen und Co. besser gegangen.

    Wieder spielte Lafontaine so verschiedene unter dem globalen Kapitalismus leidende Gruppen gegeneinander aus und behauptete ein Entweder-Oder: Als schade beispielsweise Armen in Afrika, wer hierzulande Schutzbedürftige unterstützt, die die Grenzen der Festung Europa überwinden konnten. Demagogie dieser Art empört viele Linke seit Jahr und Tag.

    Lafontaines Tête-à-Tête mit dem rechten Hassprediger Thilo Sarrazin dürfte für viele in der Partei das Fass zum Überlaufen bringen. Wenn er dort mit dem Mann, der die Umvolkungsfantasien der Rechten befeuert, freundschaftlich über die Begrenzung der Zuwanderung plaudert, während die Zustände in den Elendslagern an den EU-Außengrenzen bestenfalls am Rande vorkommen, ist das ein Schlag ins Gesicht all jener Genossen, die sich für die Rechte Geflüchteter und vielfach zugleich für die aller Armen und Prekarisierten engagieren.

    https://www.neues-deutschland.de/artikel/1142515.oskar-lafontaine-ein-schlag-ins-gesicht.html

  34. Sascha Hüther sagt:

    Lander, Weber, Ohliger sind die Tonangebenden in der Linksjugend…

  35. Ein wahrer Linker sagt:

    # 34

    und sie hängen alle an Oskars Tropf!

  36. Schichtwechsler sagt:

    #35
    Nicht zu vergessen das Schiffweiler Stachelchen.

    Ein Interview mit O.L. „Ich wollte immer die soziale Lage der Menschen verbessern“

    Flüchtlinge sind das keine Menschen?

    Neujahrsempfang 2020 mit Oskar Lafontaine

    Oskar Lafontaine wird am Donnerstag, 16. Januar, ab 18 Uhr beim Neujahrsempfang der Fraktion DIE LINKE im Landtag des Saarlandes sprechen.

    Alle interessierten Aufsteher sind herzlich eingeladen.

    Nur Aufsteher sind herzlich eingeladen worden!

    Aber statt das Fettnäpfchen zu nutzen, endlich bei dem Riesenstaatsmann die Reißleine zu ziehen, zieht man es im KLH vor untätig zu bleiben. Das „Sarrazin Maskottchen“ hat offensichtlich Narrenfreiheit.

  37. Jochen Staab sagt:

    Lafontaine gehört mit solchen Positionen nicht in DIE LINKE. Das ist nicht der erste Aufreger!
    Wäre ich im Nobelhotel dabei gewesen, ich hätte wohl im Strahl gekotzt.

  38. Niewtor sagt:

    Wagenknecht beklagt Spaltung der Gesellschaft. Ich beklage die Spaltung der Partei durch Thilos „Maskottchen“!

    #34
    Du hast das Schiffweiler Stachelchen vergessen. Das Stachelchen hat eine wunderschöne E-Mail Nachricht an Addy L. gesendet… Solid hat AL zugearbeitet!!!

  39. Peter Fröhlich sagt:

    #14

    Petra Brück
    Benjamin XXX
    Lieber Benjamin, du und ich haben die Kriege in Deutschland des 1900 zum Glück nicht erleben müssen.
    Ich bin dankbar, in einem freien Land zu leben und wünschte mir das für Alle.
    Und da Wünsche selten wahr werden, ist Handeln angesagt.
    Also, liebe solid, sagt mir, wann und wo ihr aktiv werdet, um die Schicksale unserer Migranten in deren Heimat zu verändern, ich bin dabei.

    Auf Schreckgespenster sollte solid verzichten.

  40. Jungspund sagt:

    #34: Ist solid bereits tätig geworden?

  41. Feierabendteufel sagt:

    Zum Ausklang des Tages

    Fragen Sie Frau Eva

    Oskar Lafontaine, Fraktionsvorsitzender der Linken im Saarländischen Landtag sowie dortiger Oppositionsführer, schreibt mir.

    Sehr geehrte Frau Eva, ein unbegleitetes Flüchtlingskind kostet rund 5000 Euro im Monat und das kann ich einer Sozialrentnerin nicht erklären. Es wird zu viel Geld für zu wenig Notleidende ausgegeben. Wenn hundert Menschen hungern, ist es wenig sinnvoll, einen von ihnen ins „Feinschmecker-Lokal“ einzuladen, die dortige Rechnung reicht schließlich aus, allen Betroffenen Brot zu geben,

    Frau Eva antwortet
    Oskar du Saarland Napoleon, da sind deine ehemaligen Genossen zu Recht froh, dass sie das Kapitel Thilo Sarrazin endlich beenden konnten und du machst jetzt den Rassisten Lakaien.
    Dein „Kamingespräch“ war für Sarrazin nichts anderes als eine kostenlose PR Aktion für sein neues Hasspamphlet, „Der Staat an seinen Grenzen. Über Wirkung von Einwanderung in Geschichte und Gegenwart“
    Dass der widerliche Rassist Sarrazin auch von AFD Anhängern und anderen braunen Pack hofiert wird, scheint dich kein bisschen zu stören. Ich unterstelle dir dabei volle Absicht.
    Wer soll dir eigentlich deine denk befreite Milchmädchenrechnung abkaufen?
    Wir hatten 2019 etwa 29.900 unbegleitete Minderjährige und junge Volljährige zu vermelden. Seit Ende 2015 ist die Zahl stark zurückgegangen. Damals waren es noch etwa 66.000.
    2019 gab es rund 21 Millionen Rentner! Bezogen auf eine Gesamteinwohnerzahl von 82 Millionen!
    Es ist also kaum anzunehmen, dass die finanzielle Unterstützung von unbegleiteten Flüchtlingskindern die Rentenkasse in Gefahr bringt! Wieder einmal versuchst du ärmere Bevölkerungsgruppen gegen einander auszuspielen.
    Das du dabei ähnliche Mechanismen wie die AFD anwendest, scheint dir vollkommen egal zu sein.
    Doch das ist bei dir nicht neu. Am 14. Juni 2005 erklärtest du auf einer Kundgebung in Chemnitz, der Staat sei „verpflichtet zu verhindern, dass Familienväter und Frauen arbeitslos werden, weil Fremdarbeiter zu niedrigen Löhnen ihnen die Arbeitsplätze wegnehmen.“
    Fremdarbeiter ist ein abwertender Begriff aus der Zeit des Nationalsozialismus!
    Nach der Bundestagswahl griffst du Katja Kipping und Bernd Riexinger öffentlich an. Die „verfehlte Flüchtlingspolitik“ sei „der Schlüssel für die mangelnde Unterstützung“ durch jene, „die sich am unteren Ende der Einkommensskala befinden“.
    Im Konflikt um den Umgang mit Querfront-Aktivisten ergriffst du schließlich auch Partei für Ken Jebsen (Frau Eva berichtete am 9.5 2020) und gegen deinen Parteifreund Klaus Lederer, der als Berliner Kultursenator Bedenken gegen eine Preisverleihung an Jebsen in einem mit Landesmitteln geförderten Kino geäußert hatte.
    Ken Jebsen ein Verschwörungstheoretiker und Posterboy der neuen Rechten.
    Auch dein, umgewandelter AFD Begriff, von der „Lückenpresse“ missfiel Parteifreunden wie Dietmar Bartsch.
    Nun fordern viele hochrangige Linke Funktionäre deinen Rücktritt bzw. kritisieren dich scharf.
    Die AKL, „antikapitalistische Linke, fordert deinen Rücktritt. Ebenso Lucy Redler, Mitglied des Parteivorstandes.
    Kritisch äußerten sich auch Christine Buchholz, Bundestagsabgeordnete und Mitglied des geschäftsführenden Parteivorstands und Vorstandsmitglied Raul Zelik.
    Ebenfalls deutliche Kritik gab es von der Bundestagsabgeordneten Niema Movassat und Wulff Gallert, Vizepräsident des Landtags von Sachsen-Anhalt.
    Und die stellvertretende Parteivorsitzende Martina Renner twitterte: „Der Rassist Thilo Sarrazin geht auf Promotion Tour für sein neues Machwerk, und ein linker Fraktionsvorsitzender macht das Maskottchen und sekundiert mit Flüchtlings feindlichen Aussagen. So etwas macht man, wenn man die Partei Die Linke zerstören möchte.“
    Das du diese peinlichen Aussagen ausgerechnet in einem Münchener Nobelhotel machtest, ist der Gipfel des Zynismus. (siehe dein Zitat mit dem Feinschmeckerlokal!)
    Was sagt eigentlich deine Frau Sahra Wagenknecht zu deinem Auftritt. Ignoriert sie es mehr oder weniger diplomatisch oder schläfst du schon auf der Couch?
    Frau Eva wünscht der Linken viel Geduld, wie lange ein Parteiausschluss Verfahren dauert, davon kann die SPD ein Lied singen.
    „Völker hört die Signale, Oskar verrät all unsere Ideale“

  42. AntiSpeichellecker sagt:

    Wer ist Frau Eva?

  43. Schichtwechsler sagt:

    Gedächtnisauffrischung:
    Die „Schmähreden“ im September 2019 von Borchart, Ohliger und Weber gegenüber einem Kandidaten mit Migrationshintergrund und der Missbrauch der Israel-Fahne hat das große Herz der hochgeschätzten Petra Brück erwärmt. Sie postete auf FB „Ich bin stolz auf unsere Linksjugend“.
    Ein weiterer Kommentar wie „ich bin stolz auf unsere Linksjugend“ steht auf den Moment noch aus. Absolut unverständlich. Immerhin hat die Linksjugend zügig und unmissverständlich Stellung bezogen zu Don Oscario’s Auftritt.
    Hier muss die Frage erlaubt sein: Hat die Schiedskommission betreffend der „Schmähreden“ eine Entscheidung gefällt? Oder haben die Macher Narrenfreiheit?

  44. Engelstrompete sagt:

    #43
    Viele O- Marionetten genießen in der Partei Narrenfreiheit, vornehmlich die EX-Spdler aus der 4. Reihe.
    Bei einem Stadtverbandsvorsitzenden haben die solid-Jünglinge nichts anbrennen lassen :-) Trübes Licht soll die Denkfähigkeit einschränken 😉 War die Bar im Nobel-Hotel „Bayrischer Hof“ schlecht beleuchtet?

  45. Arco sagt:

    Gab es für den Auftritt im Bayr. Hof ein Honorar? Wer kam für die sonstigen Kosten (Hotel oder Flug) auf?
    Wie hoch sind eigentlich die Einkünfte des Herrn Lafontaine?

  46. David d. Kleine sagt:

    Aussagen zur Flüchtlingspolitik:
    Lafontaine in Saar-Linke massiv unter Beschuss

    https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/landespolitik/linke-jugend-saarland-ruegt-oskar-lafontaine-in-asylpolitik-nach-saarazin-auftritt-scharf_aid-53847351?fbclid=IwAR2Rw1LO1AdXzmInp38Dvy9td3RJxv-6CzNIVyysMI9Rgch7yEQYNctg4OU

  47. Alex sagt:

    Auszug Saarbrücker Zeitung

    Lafontaine hatte sich bei der Podiumsdiskussion mit Sarrazin und dem CSU-Urgestein Peter Gauweiler in München kritisch zur Aufnahme von Flüchtlingen geäußert. Laut Bayerischem Rundfunk sagte Lafontaine unter anderem, jedes unbegleitete Flüchtlingskind koste monatlich rund 5000 Euro – das könne er einer Sozialrentnerin nicht guten Gewissens erklären.
    Die Linksjugend wies das scharf zurück: „Die grundsätzliche Unfähigkeit des deutschen Sozialstaats, Altersarmut zu verhindern, soll ein Grund dafür sein, keine geflüchteten, mittellosen Kinder aufzunehmen?“ Der Großteil der „Sozialrentner“ sehe das mit Sicherheit anders. Die Linksjugend wirft Lafontaine vor, Gruppen hilfsbedürftiger Menschen gegeneinander auszuspielen. „Seine Äußerungen reihen sich ein in die lange Liste der kalkulierten Entgleisungen nach rechts.“ An Lafontaines „verstaubten Politikverständnis“ leide die gesamte Linke im Saarland.

  48. Rennsemmel sagt:

    DIE LINKE IM SAARLAND HAT NUR EIN PROBLEM

    OSKAR

  49. Charlie sagt:

    #45
    4 Prozent des Nettoeinkommens müsste OLAF zahlen
    https://www.die-linke.de/partei/grundsatzdokumente/bundesfinanzordnung/beitragstabelle/
    Ich verwette mein bestes Stück: OLAF zahlt weniger als 4% vom Nettoeinkommen.

  50. Waldschrat sagt:

    Das Problem sind hauptsächlich die Marionetten von O.L.
    DIE LINKE an der Saar kann sich nur erholen, wenn der Augenwisch-Osgar und seine Fans in ihre Schranken verwiesen werden.

  51. ein linker sagt:

    zu 41

    Es ist momentan en vogue auf Oskar einzudreschen.
    Er wurde eingeladen, Herr Gauweiler ein Freund aus alten gemeinsamen Pressetätigkeiten, war auch da.
    Er hat flüchtlingkritische Bemerkungen gemacht. feindlich war das nicht.

    AKK ist naturgemäß sehr interessiert, Oskar und die Linke schlecht zu reden.
    Von daher kommt auch hier im DL viel an bashing.

    Zu den Wahlen ’21 und ’22 ist sowieso das alles längst vergessen.
    Thomas hat zumindestens jetzt die Gewißheit : Oskar tritt ’22 nicht mehr an !

  52. Basismitglied sagt:

    #51
    Von deiner Ausführung „en vogue“ und „er wurde eingeladen“ kriegt Basismitglied Dauerkopfschütteln…. Über die Beweggründe von deinem Oskar die Einladung angenommen zu haben kann Basismitglied nur spekulieren.
    Wegen der Hochnäsigkeit des MdL Lander und S. Ohliger bin ich wahrlich kein Freund der Linksjugend. In der Tat ist es so, dass die Jungs Eier in der Hose haben.

    Von dem großmauligen Andreas H. vom SprecherInnenrat OV Malstatt hört man nichts – seltsam seltsam :-)

  53. Rosi sagt:

    Jeder hat das Recht seine Meinung zu dem Mehrfach-Millionär zu äußern. Die Kritik ist berechtigt. Für seine Fans offenbar nicht nachvollziehbar.

  54. JugenddemenzSaar sagt:

    Linksfraktion im Saarlandtag stellte sich geschlossen in der Flüchtlingsfrage hinter OL, Saarbrücker Zeitung, Montagstermin Presse…

    -/ Lafontaines eigene Fraktion sieht hingegen keinen Grund zur Aufregung.
    -/ Es gebe auch keinen Grund, den Fraktionsvorsitzenden kritisch zu befragen
    -/ „Unerträglich“ findet das der Fraktionsvorsitzende der Saar-SPD, Ulrich Commerçon. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD, Rudolf Müller, lobte dagegen die Aussagen Lafontaines als „sehr vernünftige Äußerungen“. <SR

    Die Mitglieder des Landessprecher*innenrat Solid Dennis Lander (Landtagsfraktion), Dennis Weber (Fraktionsmitarbeiter) leiden also klar unter Jugenddemenz. Zuerst Revoluzzer, danach ganz flott Linientreu, Arschbacken zusammen, Kontostand im Blick.

    Eier in der Hose? Pfff, vielleichtSchokoeierchen von Oskar noch zu Ostern in der Buxx drinn gehabt. Und solid? Eher butterwich!
    AFD lobt OL. Hat die Fraktion den Schuß nicht gehört?!?!?

  55. Waldschrat sagt:

    Das war zu erwarten.
    Lander & Weber wollen/müssen in den sauren Apfel beißen. Sie müssen ihrem Herrchen gehorchen, wollen sie nicht eiskalt abserviert werden.

  56. Nachtigall sagt:

    Vermutlich hat die Schwarze Mamba Streicheleinheiten verteilt u. Lander/Weber „bekehrt“ 😏

  57. Roter Zorn sagt:

    Schon zu SPD-Zeiten war „Kaiser Napoleon von der Saar“ bekannt dafür „nachtragend“ zu sein. Den Jungs blieb nichts anderes übrig als zurückzurudern., wollen sie auf der Karriereleiter nicht auf untersten Sprosse stehen bleiben. Wes Brot ich ess, des Lied ich sing …

  58. Gründungsmitglied sagt:

    hier wird aber auch das letzte klitzekleine Steinchen noch rumgedreht:
    vielleicht findet sich noch etwas Dreck zum werfen ?

    Die Tagespolitik hat soo viele Themen, wo die Linke einhaken kann/könnte.

    Interessiert hier keinen, es geht nur darum andere schlecht zu reden.
    Wer bezahlt EUCH eigentlich ?

  59. JugenddemenzSaar sagt:

    #58 Echt jetzt?

    Barbara Spaniol vertitt als Fraktionsmitglied die Position, alles supi, O.L. geht schon, Bundesparteiprogramm fürn Arsch, wir machen unser Ding und spielen hilfsbedürftige gegeneinander aus. Da haben die Solids ohne Landtagsabhängige RECHT! Nix anderes passiert.

    Barbara Spaniol vertritt als Stv Landesvorsitzende das Bundesparteiprogramm „“Ich bekenne mich zu den programmatischen Grundsätzen der Partei DIE LINKE, erkenne die Bundessatzung an““ – dann kann sie diesen OLMIST nicht mittragen.

    Wasn nun?! Fraktion oder Partei??? Bruch des Parteiprogramms oder nicht??? !!!Hat nix mit Kohle zu tun!!! Aber sau viel mit Demokratie.

  60. Rennsemmel sagt:

    #58
    Ich bin nicht käuflich!

  61. Christine Schulz sagt:

    Nicht alle Jung-Mitglieder sind rückgratlos. Die Genannten sind jedoch nicht wählbar!

  62. Waldschrat sagt:

    Spaniol will O.L. beerben.
    Ihr Ehemann hat das vor zig Jahren im Ochsenloch ausgeplaudert.

  63. Peter Schwarz sagt:

    #59
    Die rechte und die linke Hand des Teufels… Wer weiß?

  64. D. Drechsler sagt:

    Der Parteitag muss vermutlich nochmals wegen Corona abgesagt werden.

  65. Regenbogenhexe sagt:

    Auf der Internetseite findet sich kein Hinweis auf eine mögliche weitere Verschiebung.

  66. Steigleiter Johannes sagt:

    # 62

    reines Wunschdenken

    die Schuhe von Oskar sind Barbara 2 Nummern zu klein
    weiterhin im Landtag = möglich
    Oskar beerben = unmöglich

  67. David der Kleine sagt:

    Es führt kein Weg daran vorbei: Parteischädiger müssen weg.

  68. Helmut W. sagt:

    Wer Wind sät, wird Sturm ernten…

    auf FB gefunden
    Anlässlich des am 5. Oktober in der „Saarbrücker Zeitung“ veröffentlichten Berichts, in dem sich die Linksfraktion im Saar-Landtag, in der Flüchtlingsfrage geschlossen hinter den Vorsitzenden Oskar Lafontaine gestellt hat, möchte ich mich öffentlich davon distanzieren und meinen Unmut über diese erbärmliche Haltung kundtun!

    Als überzeugte Antifaschistin halte ich es nicht nur für unwürdig, bestimmte Bevölkerungsgruppen gegeneinander auszuspielen und aufzuwiegen, sondern geradezu für fahrlässig, gefährlich und absolut fatal angesichts der aktuellen Entwicklungen in unserem Land. Dass wir schon längst nicht mehr „nur“ von einem Rechtsruck sprechen müssen, in einem Land, in dem rechte Netzwerke ihre Wurzeln immer weiter in die Mitte der Gesellschaft schlagen und institutioneller Rassismus immer stärker vorherrscht, zeigt doch, wie sehr rechte Saat immer wieder auf fruchtbaren Boden fällt.
    Dass die Rentner*innen in Deutschland an ihrem Lebensabend verarmen, liegt ganz sicherlich nicht an den Kosten, die wir für Flüchtlinge aufbringen. Oskar Lafontaine sollte es besser wissen. Und selbstverständlich kann man einer von Armut bedrohten Rentnerin das auch entsprechend vor Augen führen. Wenn Frauenberufe nach wie vor schlechter bezahlt sind, wenn Kindererziehung immer noch ein Privatvergnügen darstellt und Frauen gerade in der Vergangenheit Familie und Beruf schlicht nicht miteinander vereinbaren konnten, weil die dafür notwendigen Strukturen unterentwickelt oder gar nicht erst vorhanden waren, dann wird schnell deutlich, warum wir in einem so reichen Land neben einer immer weiter anwachsenden Kinderarmut eben auch eine steigende Altersarmut vor allem bei Frauen haben, die schlicht und ergreifend erbärmlich und unwürdig ist.
    Dass sich Oskar Lafontaine mit jemandem wie Thilo Sarrazin, dessen „Best of“ -Zitate einem die Haare zu Berge stehen lassen, zu einer gemütlichen Diskussionsrunde zusammensetzt, ist für mich nicht nur völlig indiskutabel sondern ein Schlag ins Gesicht einer linken Partei, die aus vielen Mitgliedern besteht, die unermüdlich den Kampf gegen diese rechten Vorurteile antritt.
    Die DNA einer linken Partei besteht nun mal auch aus einer antifaschistischen Haltung. Wer das nicht einsehen kann oder will, sollte darüber nachdenken, ob er sich noch in der für ihn richtigen Partei befindet!

    Normalerweise ist es mir wichtig, im Sinne der Partei öffentlich Einheit oder Einvernehmen zu demonstrieren. In diesem Fall nun, ist es mir allerdings unmöglich geworden, durch diese Landtagsfraktion und ich möchte, dass meine Freunde, Bekannte und alle anderen Menschen, die mich kennen, wissen, dass ICH mich eben NICHT einreihe und hinter einen Mann stellen werde, der in meinen Augen das Ansehen der Partei in der Öffentlichkeit erheblich beschädigt.
    In den kommenden Jahren steht Deutschland, insbesondere auch unser Saarland vor extremen Herausforderungen. Das Saarland wird eine starke, einige Linke brauchen. Was wir nicht brauchen ist jemanden, der die Partei immer wieder tief spaltet und nicht einmal Skrupel besitzt am rechten Rand auf Stimmenfang zu gehen. Oskar, ich schäme mich für dich.
    Ich appelliere inständig an die Mitglieder der saarländischen Linksfraktion, dieses Spiel nicht mehr länger mitzumachen! Vor allem Dennis Lander, der sowohl im Sprecher*innenrat der Linksjugend Saar, als auch im Landtag vertreten ist, möchte ich dringend ans Herz legen, nicht gegen die eigenen Überzeugungen zu handeln, sondern aufzustehen und Rückgrat zu beweisen, im Sinne einer glaubhaften Zukunft der Linksjugend und der gesamten Partei. „Das Herz schlägt links“?! Manchem scheint es eher in die Hose gerutscht zu sein.

    Ich verurteile den „Auftritt“ Lafontaines aufs Schärfste. Das Statement der Landtagsfraktion, das Einheit in der Flüchtlingsfrage mit Oskar Lafontaine bekundet, finde ich erbärmlich, peinlich und stellt nur ein weiteres unwürdiges Schauspiel dieser Fraktion dar.
    Antifaschismus ist ein Grundpfeiler dieser Partei. Und den kann auch ein Oskar Lafontaine mit seinem Gefolge, in Form der Landtagsfraktion nicht einreißen.
    Die Parteijugend, ist die Zukunft der Partei! Gut, dass sie genug „Eier“ in der Hose hat, einem solchen Fraktionschef, wie Oskar Lafontaine, Paroli zu bieten. Oder, Dennis Lander?

    Liebe Genossen und Genossinnen, ich bedanke mich für eure Aufmerksamkeit und Geduld. Als Letztes möchte ich euch noch versichern, dass ihr in mir, als Mitglied im VVN-BDA, immer einen zuverlässigen Verbündeten finden werdet im Kampf gegen Faschismus, Rassismus und Antisemitismus!

  69. Sandro Lux sagt:

    Eine geeignete Kandidatin für den Landtag ist gefunden: Katja Richter.

    Bei den künftigen Listenaufstellungen für den Landtag muss den Oskarhörigen ihre Krummbuckelei um die Ohren fliegen.
    Spaniol, Georgi, Flackus, Schramm, Lander ich versichere euch: ICH WERDE FLUGBLÄTTER VERTEILEN. Eure Krummbuckelei darf nicht unter den Teppich gekehrt werden.

    Ich fordere den sofortigen Rücktritt der rückgratlosen stv. Landesvorsitzenden Barbara Spaniol und Ausschluss des Sarrazin „Maskottchen“.

  70. Dennis für Links sagt:

    Dennis Lander hat verspielt. Er stellt sich ohne Weiteres hinter OL. Hat kein Rückgrat. Wir brauchen junge Mitglieder u30 im Landtag, natürlich. Aber nicht solche, die bereits in diesem Alter nur auf das Sarrazin Maskottchen hören! 2022 darf er keine Chance haben und er sollte Platz machen für junge Mitglieder, die wirklich etwas bewegen wollen. Die Linksfraktion muss ausgetauscht werden mit etwas neuem!

  71. Schichtwechsler sagt:

    Und so eine Person will Kreisvorsitzender werden?!
    Liebe Genossinnen, liebe Genossen, dieser junge, rückgratlose Mann an der Spitze im größten Kreisverband der Saarlinken wird das tun, was ihm „von oben“ befohlen wird.
    Mit DLander als Kreisvorsitzender wird das geschehen was Schramm (und ihr Einflüsterer) jahrelang als Kreisvorsitzende praktizierten: „Agieren im Sinne von O.L.“
    Eine offene, lebendige politische Arbeit wird es mit Dennis Lander nicht geben. Wollt‘ ihr das?

    Ein dringender Appell an die aufrechten und anständigen Basismitglieder: Überlegt gut, wem ihr am 17.10. (Delegierten-Wahlen) euer Vertrauen schenkt.
    Verschenkt Eure Stimme am 17.10.2020 nicht an Oskarhörige.
    Mitglieder, die in der LTF beschäftigt sind und alle anderen Kandidaten welche O.L.s Fettnäpfchen stützen sind auch als Delegierte unwählbar.

  72. Emberizahortulana sagt:

    ….

    https://scontent-frt3-1.xx.fbcdn.net/v/t1.0-9/121088280_10159019688334396_1690437470250420772_o.jpg?_nc_cat=107&_nc_sid=730e14&_nc_eui2=AeGflRT9cLOikQQB24L2XkPHoUNFJRzZrAqhQ0UlHNmsClEb6UThUcoxEpI5zOWb7zuvsZOv1dsgZxWlIFO8BSct&_nc_ohc=bY9u7X9rX_4AX9wV3k0&_nc_ht=scontent-frt3-1.xx&oh=9743eb0a6178df5628001948aa70bd44&oe=5FA4B1C5

  73. Daarler sagt:

    Fehlt nur noch, dass O-Marionetten sagen „ihr Chef ist ein Opfer der Medien.“

  74. Beedener sagt:

    Ich finde, dass Lafo seinen Posten räumen sollte. Dann könnten vielleicht die Gräben endlich zugeschüttet werden.

  75. Walter Bär sagt:

    Es muss frischer Wind rein in die Landtagsfraktion. Die alten Knacker und Oberintrigantinnen in der Landtagsfraktion gehören aufs Abstellgleis.

  76. Helmut W. sagt:

    +++Was sollten Thilo Sarrazin und Oskar Lafontaine gemeinsam haben? Eine beendete Parteikarriere.+++

    Es klingt eigentlich wie der Anfang eines Witzes: „Sitzen Peter Gauweiler, Thilo Sarrazin und Oskar Lafontaine gemeinsam auf einem Podium“. Doch leider bleibt die Pointe aus, denn Geschichte ist real.

    Noch gruseliger wird das Ganze, wenn man sich die traute Eintracht der drei bei der Veranstaltung anschaut. Da erregt sich Lafontaine, dass es ungerecht sei, dass jedes unbegleitete Flüchtlingskind rund 5.000€ monatlich koste, weil viele Renter*innen ja auch arm sind. Währenddessen frohlockt Gauweiler mit einem Zivildienst für „arbeitslose Flüchtlinge“ und Thilo Sarrazin warnt vor einer Bevölkerungsexplosion „im Orient und in Afrika“.

    Für uns als linksjugend [ˈsolid] ist klar: Wer Teil einer rassistischen Dreiecksbeziehung ist, kann kein Teil einer Linken sein, die solidarisch an der Seite von Opfern von Rassismus und Antisemitismus steht.

    Wer auf einem solchen Podium spricht, kann nicht für DIE LINKE sprechen.

    Oskar Lafontaine: Gib deine Mandate an Genoss*innen ab, die das Parteiprogramm ernst nehmen!

    https://scontent-frt3-1.xx.fbcdn.net/v/t1.0-9/121088280_10159019688334396_1690437470250420772_o.jpg?_nc_cat=107&_nc_sid=730e14&_nc_eui2=AeGflRT9cLOikQQB24L2XkPHoUNFJRzZrAqhQ0UlHNmsClEb6UThUcoxEpI5zOWb7zuvsZOv1dsgZxWlIFO8BSct&_nc_ohc=bY9u7X9rX_4AX9wV3k0&_nc_ht=scontent-frt3-1.xx&oh=9743eb0a6178df5628001948aa70bd44&oe=5FA4B1C5

  77. linke Basis sagt:

    # 76

    Sarrazin ist bei der SPD ausgeschlossen worden
    Oskar ist als amtierender Bundesvorsitzender und amtierender Bundesfinanzminister zurückgetreten
    Wo sind da Gemeinsamkeiten ?

    Peter Gauweiler und Oskar Lafontaine hatten über Jahre eine gemeinsame Kolumne in einer Wochenzeitung.

    Sarrazin ein ehemaliger, honoriger Bundesbanker, hat beide eingeladen, sein Buch vorzustellen.

    Das ist kein Witz und Dracula war auch nicht da. Dies als rassistische Veranstaltung zu bezeichnen ist der Jugend vorbehalten.

  78. Boris sagt:

    @77
    Oskar Lafontaine gehört auch aus der Partei ausgeschlossen.

    Seinen Machtgelüsten zuliebe ist Dennis Lander biegsamer als jeder Schlangenmensch. Das Zurückrudern hat scheinbar damit zu tun, dass er Kreisvorsitzender und Spitzenkandidat im Kreisverband SB werden will (er ist auf die Stimmen aus dem Köllertal angewiesen!) Seinem „Spezi“ will er beweisen, was Mensch mit schleimen alles erreichen kann.

  79. Engelstrompete sagt:

    Es macht mich wütend, dass der Typ ohne Berufsschulabschluss so weit gekommen ist.

  80. Dennis für Links sagt:

    #79 So weit? Glaub mir, nach 2022 fällt er ganz tief! Hat nicht mal studiert , keine Ausbildung! Kann danach wieder in irgendeinem Krankenhaus als Sekretär arbeiten. Das „Medizinstudium“ war gelogen und ist mit dem angeblich Dr. Neumann gleichzusetzen. Wir brauchen junge Mitglieder im Landtag, die auch wirklich was auf dem Kasten haben, deren Lebenslauf auch mit der LINKE zusammenpasst!

  81. Ex-Mitglied sagt:

    Sein Herrchen wird nach einem warmen Plätzchen Ausschau halten, bei der Stadt oder in einem Ministerium.
    Julia O. – Anstellung Datenschutzzentrum
    Julia B. – Anstellung Stadt SB

  82. Wer Ner sagt:

    Die ehemals in der LTF beschäftigten Juristen nicht vergessen 😉

  83. Gründungsmitglied sagt:

    zum kommenden Bundesparteitag: eine Kandidatin kommt zu Wort

    Janine Wissler – live on Stage –

    „Wir sollten uns vergegenwärtigen, warum wir diese Partei gegründet haben. 2007 ist es uns gelungen, aus WASG und PDS eine Partei zu bilden und in ihr Menschen aus verschiedensten linken Traditionen und Strömungen zu vereinen. Genau das ist doch unsere Stärke.
    Wir haben einen großen Vorrat an Gemeinsamkeiten, und die sollten wir in den Vordergrund stellen. Deswegen halte ich es auch nicht für sinnvoll, eine Debatte darüber zu führen, welche Milieus wir ansprechen wollen. Wir sollten uns als Partei all derer verstehen, die nicht auf der Sonnenseite dieser Gesellschaft stehen, Bündnispartner von Bewegungen sein, die für berechtigte Anliegen kämpfen, und eher darüber nachdenken, wie wir unterschiedliche Milieus auf unterschiedliche Art erreichen können. Ich bin zuversichtlich, dass uns das gelingen kann.
    Denn wir haben eine politische Situation, in der Linke gebraucht wird: Die Coronakrise verschärft die sozialen Gegensätze, wir erleben eine sich zuspitzende Klimakrise und eine wachsende Gefahr von rechts. Und wir sind ja nicht für uns selbst da, sondern wir sind den Millionen Menschen verpflichtet, die Hoffnungen in uns setzen und uns gewählt haben.“

    Super Typ, die LINKE kommt über 10 % mit Janine Wissler

  84. Spezi sagt:

    #80

    Wer meint, etwas zu sein, hört auf, etwas zu werden.

  85. Schichtwechsler sagt:

    Netzfund

    Die berühmte „Sozialrentnerin“ und Jugendliche auf der Flucht vor Bomben, Zerstörung, Not und Elend in einem Satz gegenüberzusteelen und gegeneinander aufzurechnen, ist zutiefst polemisch, verachtenswert polemisch und poulistisch. Ich bleibe dabei. Die genannte Zahl mag richtig sein, jedoch hatte, hat und wird nie das eine mit dem anderen etwas zu tun haben. Die Kassen sind getrennte Kassen, und keine „Sozialrentnerin“ wird von evtl. „gesparten“ 5000 !€ einen Cent mehr Rente bekommen. Und da kann OL noch soviel mit Rechten reden und diskutieren, es nütz höchstens seiner eigenen Eitelkeit und seinem Konto.

    Mit Rechten reden?

    Einmal abgesehen von den wohl recht vielen Anhängern der AfD mit gewissen Bildungsdefiziten und Empathiebehinderungen, den sogenannten Protestwähler*innen, möchte ich nicht mit AfD Funktionären und Politikern grossartig reden.
    Wozu?
    Wer glaubt, diese zu einem echten und ehrlichen Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung im Diskurs bekehren zu können, sie ein Credo aus Humanismus, Toleranz, Gleichberechtigung, Weltoffenheit und sozialer Gerechtigkeit singen zu hören, wer glaubt, mit solchen Diskussionen die gesellschaftspolitische Schieflage nach rechts ausgleichen oder bekämpfen zu können, der wird auch versuchen, einen Waldbrand auszupusten.

    Nein, ebenso wird das Gegenteil befeuert, das Unsägliche sagbar gemacht, und einem vermeintlich LINKEn ist nur eins gewiss: Der Beifall von Mitte Rechts bis ganz rechts.

    Nein, keine Ausreden, alter Mann! Geniesse deinen wohlverdienten Ruhestand auf den Feldern von Silwingen, mach es dir am Kamin gemütlich und lass dir von Sarah den Rücken graulen, schreibe Bücher und geh mit deinem Kumpel Sarazin auf Tour durch die Buchläden, vielleicht nen Kochkurs zusammen mit Atilla Hildmann? Bitte halte dich doch raus. DIESE Wählerstimmen, die du rattenfängergleich hier machen willst, brauch ich nicht und will ich nicht.

  86. Zwergenmama sagt:

    Ab und zu sollte Wähler sich ein Bild von unseren Abgeordneten machen. Vergangene Woche Plenum. 15 Min. BLABLABLA von Seiten der gesundheitspolitischen Sprecherin Schramm. In nur 3 Min. hat die fraktionslose Ensch-Engel Fakten gebracht. Sie erntete dafür Applaus von OL. Das Gesicht von Schramm hättet ihr sehen sollen…

  87. G. Becker sagt:

    Dracula Konkurrenz gemacht?

  88. Waldschrat sagt:

    Madame dürfte innerlich gekocht haben als „ihr“ Oskar in seiner anschl. Rede den Namen Ensch-Engel erwähnte.

  89. Saarlouiser sagt:

    Mekan Kolasinac
    Das heutige Datum ist ja Hammer
    10.10.2020

    Keine Eier in de Bux. Das ist ein Super-Hammer!

  90. Alex sagt:

    Der „Sankt Martin“ der Linken führt eine Kommission an der Nase herum.

  91. JugenddemenzSaar sagt:

    Mevludin „“Mekan““ Kolasinac muss Sankt Martin sein !!!

    450 Euro im Monat durch Lutze, keine „Mehrfachbeschäftigung“, keine anderer Job oder eigene Firma?!?! sind ausgewiesen. Klares „“nein““ klar zu lesen. „“Schafft““ 8 Stunden pro Woche- nur wann und wo, zwischen all den Essenfotos?!?!?
    Abgesehen wie blöd man sein mussseine Abrechnung bei Frazzenbuch hochzuladen – alle Buden usw sind also doch seiner Frau,Tochter, Sohnemann. Wie man es an zig stellen rumerzählt. Und nixx ist dem „“Herrscher von Saarlouis““.

    Glaubste nicht, guckste hier,““Verdiestnachweis Deutscher Bundestag, Abrechnungsstelle Referat PM2, Pers.-Nr 73476″“
    1. https://www.facebook.com/photo?fbid=3551763811556884&set=pcb.3551763931556872
    2. https://www.facebook.com/photo?fbid=3551763888223543&set=pcb.3551763931556872

  92. Schichtwechsler sagt:

    In der Tat stellt der Hinweis auf 2. mit Bankdaten möglicherweise eine Datenschutzverletzung darf, sofern die Dokumente auf der FB-Seite von M. Kolasinac nicht mehr abrufbar sind!

    @JugenddemenzSaar: Wie blöd muss man sein die DSGVO zu ignorieren ? https://gdpr-info.eu/

    @DL-Redaktion: Bis zum Beweis von JugenddemenzSaar empfehle ich Löschung der Links.

  93. JugenddemenzSaar sagt:

    @Schichtwechsler ???
    Guckst du 15.10 frazzebuch „“Verdienstnachweis Deutscher Bundestag““ des „“Mevludin Kolasinac, Zeppelinstr.““, „“Mehrfachbeschäftigung nein““. DSGVO ???
    Mevludin SanktMartin Kolasinac frazzbuchts freiwillig Ö F F E N T L I C H !!! Glaubste nicht, guckste
    https://www.facebook.com/photo?fbid=3551763811556884&set=pcb.3551763931556872
    https://www.facebook.com/photo?fbid=3551763888223543&set=pcb.3551763931556872

    „“Mehrfachbeschäftigung nein““ find ich sau geil. Heißt ja, nix ist ihm, alles seiner Frau oder Sonstwem oder ???

  94. Dattergreis sagt:

    MK hat in eine sehr bekannte Schausteller-Dynastie eingeheiratet.

  95. Petra Bost-Schnur sagt:

    Seine Eltern kann Mensch sich nicht aussuchen, aber die Schwiegereltern :-)

  96. Dennis für Links sagt:

    #93

    Also bitte, wer nimmt MK ernst? Nur einer von vielen, die sich am Fleischtopf bedienen! Aber nicht der Rede wert. Wenn der große Pfeiler erstmal weg ist, dann kracht das Haus ein!

  97. Uwe Georgi sagt:

    MEKAN ist der Gf im Kreisvorstand SLS

    Ich frage allen Ernstes: Wann hat der mal seit seiner Wahl etwas administratives als Gf gebracht ?

    Die Antwort ist : nichts, null, zero, nothing.

    Das ist einmalig bundesweit !

  98. Teufelchen sagt:

    #96
    Wenn der kleine Diktator erstmal weg ist, dann geht das große Jammern bei den Gutverdienenden los (Madame Cremant, Mama Hu, Taximann, Sommermärchen, Stachelbienchen)

    #97
    Ich frage allen Ernstes: Was hat Dennis Lander -vor seiner Wahl in Landtag- der Partei gebracht? NULLKOMMANULL!

  99. Ein wahrer Linker sagt:

    # 97

    Nur mal eine Frage: Was hat die Landesgeschäftsführerin administratives nach Ihrer Wahl gebracht?
    Antwort: nichts, null, zero, nothing.
    Die ist bestimmt wichtiger als ein Kreisgeschäftsführer!

  100. JugenddemenzSaar sagt:

    #93 Oskarinos Fahrer Sprötge oder seinSchoßhündchen ???
    https://www.facebook.com/photo?fbid=3536382766394694&set=pcb.3536383579727946
    https://www.facebook.com/photo?fbid=3316535228413078&set=pcb.3316535295079738

    Die Linksjugend sollte ihre Frazzebuchseite verschönern. Neue Werbung passt zum Text zu OL.
    https://www.facebook.com/photo?fbid=3555495614517037&set=a.622565241143437

    #97 Schramm kreischt aktuell in SB rum, der Mevludin sagte bei letzten Landestagung, er kann nicht lesen. Na und ??? Guckste Frazzebuch, er kann auch nicht schreiben !!! Wie soll er da „“ etwas administratives „“ bringen ???
    Wäre Deutsch eine Frau, würde sie Mevludin wegen Vergewaltigung verklagen oder flüchten !!!
    Bei Texten, die Mekan Mevludin SanktMartin Kolasinac niemalsgeschrieben hat, er selbst
    „“ Chancengerechtigk ist kein Politisches Schlagwort,sonder ein Grundrecht „“ ,““ wenn jemand Glashaus sitzt darf kein Steine schmeißen „“ ,““ Großartige Menschen leisten großartige Werke,während andere wie ein lerer Topf sind können man viel hören und drinnen nichts leer. „“ ,““Immer mehr Menschen Leben schwer machen in saarlouis““ ,““ Corona bring uns 20 Jahre zurück „“

    Linke Saarlouis ??? Der Letzte macht den Pizzaofen aus !!!
    https://www.facebook.com/linkesaarlouis/photos/pcb.188225915982069/188225882648739/

  101. Uwe Schneeberger sagt:

    #93
    Dieser Inhalt ist derzeit nicht verfügbar
    Dies passiert, wenn der Eigentümer den Beitrag nur mit einer kleinen Personengruppe teilt oder er geändert hat, wer ihn sehen kann. Es kann auch sein, dass der Content inzwischen gelöscht wurde.

    Saugeil würde ich es finden, wenn in Kürze Behörden in der Lebacher Straße auftauchen würden.

  102. Uwe Georgi sagt:

    99

    Es sind drei, vier Personen, die im LV bestimmen.
    Alles andere ist nur Staffage.

    Als Thomas LGf war, wehte ein anderer Wind. Da war noch Leben, Action.
    Heute ist der LV ein Schatten seiner selbst und das ist vom LAVO
    so gewollt, wobei hier auch nur wieder die 3-4 Direktoren massgebend sind.

    Ich hoffe auf die KMV morgen. es ist die Chance, wieder Elan und Esprit reinzubringen ?

  103. AugustaAlzheimer sagt:

    #102
    Immer schön quarken.
    Deine Hoffnung wird sich nicht erfüllen. Morgen finden nur Bundesdelegierten-Wahlen statt.

  104. Piratenköpfchen sagt:

    #100

    Nach 2017 ein neues Traumpaar? Das Biest und Saarlouiser Sankt Martin?

  105. Wackes sagt:

    Herr Kolasinac ist vor ca. 20 Jahren nach Deutschland gekommen. Jedenfalls gehe ich davon aus, dass bei ihm zuhause Deutsch gesprochen wird. Woher rührt sein schlechtes DEUTSCH?
    Die Ausrede „Ich bin Ausländer und kann nicht lesen“ gilt nicht. Leider!

  106. linke Basis sagt:

    105
    sein Einbürgerungsantrag wurde immer wieder abgelehnt, schlechtes Deutsch,
    deshalb immer noch kein deutscher Pass.

    Vor Jahren, zur OB Wahl in SLS, hat er einen Rhetorik Kurs gebucht,
    abgebrochen, Kandidatur auch gestoppt, warum wohl ?

    Man kann nur spekulieren…IQ .. na heute nicht……………..

  107. Ralf Kunzler sagt:

    Nunja: Dudendeutsche Erkenntnisse sind also erforderlich, um linke Politik umzusetzen? Arischer Stammbaum auch? Arbeitsplatznachweis ebenso?
    Wer schießt sich denn hier auf ein neues Feinbild ein, um von den wahren Verfehlungen der letzten Jahre abzulenken?
    Ich hätte da so eine Vermutung…

  108. Merchinger sagt:

    #106
    Politiker auf Bundesebene haben „witzige“ Ideen.
    Ideen die den Bürger finanziell stark belasten. Die Kandidatur MK in Saarlouis hat mich nichts gekostet!

  109. Saarbrigger sagt:

    Deutsche Sprache, schwere Sprache. Deshalb vereinfachen wir sie erfolgreich durch Englisch.
    © Erhard Blanck

  110. Chris Adam sagt:

    Keine Stimme für Dennis Lander und Dennis Weber. Ich bitte um Eure Stimme für Sebastian Borchart!

    Außerordentliche Kreismitgliederversammlung

    Samstag, 17. Oktober 2020 – 14 Uhr. Völklingen, Hermann-Neuberger-Halle
    (Stadionstraße)
    Tagesordnung:
    1. Eröffnung und Begrüßung
    2. Formalien (u.a. Versammlungsleitung / Mandatsprüfung / Tagesordnung /
    Wahlkommission).
    3. Wahl der Delegierten zum Bundesparteitag

  111. Hollunder sagt:

    #99
    Der ehemalige Vorsitzende ihres Ortsvereins hat große Stücke auf sie gehalten und in bemerkenswerter Weise die Trommel für sie gerührt. Um in der Partei was zu werden, bedarf es immer eines Förderers.

  112. Der Preller sagt:

    #110
    Borchart? Jeder hat seine Aktionen in Völklingen gesehen! Der darf niemals wieder ein Amt bekleiden in dieser Partei!

  113. Hannelore sagt:

    #100
    MK kann nicht lesen – Ausrede oder Realität?

  114. Chris Adam sagt:

    #112
    Nur nicht übertreiben. In dieser Partei dürfen kein Amt bekleiden: Sommer! Lander!! Weber!!! Stachel!!! Schneider!! Ohliger!! Heiske!!!!!

  115. Dennis für Links sagt:

    #114
    Sehe ich auch so! Wir brauchen JUNGE Mitglieder, vor allem in wichtigen Positionen! Aber eben kritische und Menschen, die auch vom Lebenslauf her in die Linke passen! Das trifft eben so gar nicht auf die genannten zu, sie befolgen nur stumpf die Befehle von KleinNapoleon!

  116. Alternativer Linker sagt:

    Mekan Kolasinac ist Kreisgeschäftsführer und hat Zugriff auf Mitgliederdaten. Das gehört sofort unterbunden. Wer nicht lesen kann, gibt Mitgliederdaten vermutlich weiter…

  117. Detlef Lauxenmüller sagt:

    Grenzenlose Dummheit auf FB seine Bankdaten zu veröffentlichen 😐

  118. Zwergnase sagt:

    Für was wurde er überhaupt bezahlt? Hat er je was für Die Partei oder Lutze gemacht? Er war nur in eigener Sache unterwegs und auf das Geld aus. Politisch eine Null. Über seine Familie, insbesondere die Geistigen Tiefflieger im Rat, lacht ganz Saarlouis.

  119. Kai Emde sagt:

    Die Linke kämpft für Mindestlohn. Dazu fällt mir ein: Hat „Sankt Mekan“ seinen Mitarbeitern den Mindestlohn gezahlt?

  120. Sascha Molter sagt:

    #118

    Die OB-Kandidatur war bereits ein Witz.
    Der Mann will in den Landtag 😃

  121. Bremer der Zweite sagt:

    Entwicklung der Höhe des Mindestlohns Gültig ab
    Mindestlohn in € (brutto) je Zeitstunde Prozentuale Änderung Referenz/Bemerkungen
    1. Januar 2015 8,50 [10]
    1. Januar 2017 8,84 +4,0 % [11]
    1. Januar 2019 9,19 +4,0 % [12]
    1. Januar 2020 9,35 +1,7 % [12]
    1. Januar 2021 9,50 +1,6 % Empfehlung
    der Mindestlohnkommission vom 30. Juni 2020[13]
    1. Juli 2021 9,60 +1,1 %
    1. Januar 2022 9,82 +2,3 %
    1. Juli 2022 10,45 +6,4 %

    Der gesetzliche Mindestlohn gilt weiterhin NICHT für:

    Jugendliche unter 18 Jahren ohne abgeschlossene Berufsausbildung.
    Auszubildende – unabhängig von ihrem Alter – im Rahmen der
    Berufsausbildung (Hinweis: Im Zuge der Reform des Berufsbildungsgesetzes ist häufig von der Einführung eines „Mindestlohns für Azubis“ die Rede. Die korrekte Bezeichnung für dieses Mindestengelt für Auszubildende ist aber „Mindestausbildungsvergütung“ und nicht zu verwechseln mit dem gesetzlichen Mindestlohn. Mehr Informationen zur Mindestausbildungsvergütung).
    Langzeitarbeitslose während der ersten sechs Monate ihrer
    Beschäftigung nach Beendigung der Arbeitslosigkeit.
    Praktikanten, wenn das Praktikum verpflichtend im Rahmen einer
    schulischen oder hochschulischen Ausbildung stattfindet.
    Praktikanten, wenn das Praktikum freiwillig bis zu einer Dauer
    von drei Monaten zur Orientierung für eine Berufsausbildung oder
    Aufnahme eines Studiums dient.
    Jugendliche, die an einer Einstiegsqualifizierung als Vorbereitung zu
    einer Berufsausbildung oder an einer anderen Berufsbildungsvor-
    bereitung nach dem Berufsbildungsgesetz teilnehmen.
    ehrenamtlich Tätige.

    Daneben galt bei Einführung des Mindestlohngesetzes für Tarifverträge, die Löhne unter dem gesetzlichen Mindestlohn vorsehen, eine Übergangsfrist.

  122. Gladys sagt:

    #121
    Was wollen Sie konkret zum Ausdruck bringen?

  123. Bremer der Zweite sagt:

    zu 119 und 122.
    Da der Mindestlohn von 119 angesprochen war, wollte ich einen allgemeinen Überblick über die Mindestlohn-Vereinbarungen zur Kenntnis geben.

  124. Steigleiter Johannes sagt:

    zu 120

    Soll zur AfD gehen, dort sind die Chancen größer !
    SLS hat schon DEE und Phelan als Kandidaten.

    zu 118

    Der Begriff geistige Tiefflieger ist ein Volltreffer !!

  125. Daddelbart sagt:

    #118

    Wer nicht lesen kann, macht nichts.

  126. Engelstrompete sagt:

    Der Kreisgeschäftsführer auf seiner FB-Seite: Was Doktor schreiben bei Demokratische Linke ist nicht schlimm wir kennen dr

    Ich darf nicht schreiben, was ich gerade denke, sonst werde ich gesperrt!

  127. Waldschrat sagt:

    Lesestörung wie auch die Leseschwäche können ganz unterschiedliche Ursachen haben.

    https://www.celeco.de/richtig-lesen-lernen/lesestoerungen-und-leseschwaeche/

  128. Heinrich sagt:

    MK postet zig (alte!) Fotos mit O.L. 😃😃😃

  129. Tipitipso sagt:

    Kolasinac hält sich für den Mittelpunkt der Welt 😏
    Was hält ihn davon ab mit seinem besten Freund in die AfD zu wechseln?
    Linksjugend hat mWn die Defizite bezüglich antisemitischer Haltung belegt.

  130. DL Redaktion sagt:

    Lieber Saarlouiser Kreisgeschäftsführer

    Doktor schreiben nicht auf Demokratisch Links.

  131. Rennsemmel sagt:

    Jede Gesellschaft braucht ihre Regeln, denn ohne sie läuft alles drunter und drüber.
    MK kennt offenbar nicht die Bibel (8. du sollst nicht lügen)…

  132. Völklinger sagt:

    #129

    Der Stimmenfänger hat zweimal eine mündliche Verhandlung „platzen“ lassen.

  133. Schichtwechsler sagt:

    #132
    Ein Feigling 😏

  134. AdamundEva H. sagt:

    Wir kennen Lügenbaron „Sankt Zeppelin“ …. :-)

    #132
    Wundert uns nicht.

  135. Frühspätaufsteher sagt:

    Ohne Souffleur bringt „Sankt Zeppelin“ nichts zustande. Was stellt der Kreisgeschäftsführer auf die Beine außer Bilderchen mit O.L. posten?

  136. Felix Wasserstrahl sagt:

    Netzfund:
    Staunen über Mekan Kolasinac, der ein Kompliment zum Anlass nimmt „zu entfreunden“ – darauf einen Dujardin.
    Einen Kunden weniger in der Zeppelinstraße

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