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Kritik aus Thüringen an Wagenknecht

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 5. Oktober 2016

Reaktion auf gemeinsames Interview mit AfD-Chefin Kritik aus Thüringen an Linke-Politikerin Wagenknecht

Datei:Kerstin Kaiser und Bodo Ramelow in Dresden.jpg

Ein gemeinsames Zeitungsinterview von AfD-Bundeschefin Frauke Petry und der Linken-Bundestagsfraktionsvorsitzenden Sahra Wagenknecht hat in Thüringen für Empörung gesorgt.

Staatskanzleichef Benjamin Hoff (Die Linke) nannte das Verhalten von Wagenknecht bei MDR THÜRINGEN eine politische Instinktlosigkeit, die der AfD in die Hände spielen würde.

Der linke Gewerkschafter Sandro Witt sagte in einer persönlichen Stellungnahme, es sei der falsche Weg, zur AfD abgewanderte Wähler mit AfD-Argumenten zu den Linken zurückholen zu wollen. Stattdessen müsse seine Partei für höhere Löhne und bessere Lebensbedingungen kämpfen. Außerdem dürften die Linken nie vergessen, wieviel Gewalt durch AfD-Demonstrationen geschürt würde.

Für den Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion Matthias Hey zeigt das Doppelinterview in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.), dass „keine dieser Damen jemals politische Verantwortung für dieses Land tragen darf“. Inhaltlich sei das Interview „so entbehrlich wie ein Kabelbrand im Herzschrittmacher“.

CDU-Landeschef Mike Mohring sagte dem MDR, ihn überrasche der gemeinsame Auftritt von Petry und Wagenknecht nicht. Rechts- und Linkspopulisten fischten in demselben Becken um Wähler. Für die Parteien der Mitte und besonders für SPD und Grüne bedeute dies, sich deutlich nach links- und rechtsaußen abzugrenzen, sagte Mohring.

AfD-Chefin Petry und Linken-Fraktionschefin Wagenknecht hatten in einem Interview mit der F.A.S. über Asylpolitik, den Euro oder politische Vorstellungen von AfD und Linken debattiert. Dabei waren sich beide Politikerinnen in der Ablehnung des Euro und der Kritik an der Europäischen Union einig. Zudem führten sie aus, dass das Verhalten von Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Flüchtlingskrise für Probleme in Deutschland gesorgt hätte. Wenn es die AfD  in den nächsten Bundestag schaffe,  sei eine Zusammenarbeit mit den Linken in einzelnen Sachfragen vorstellbar, sagte Petry. Wagenknecht schloss eine mögliche Koalition von AfD und Linken aus.

Quelle : MDR >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle : originally posted to Flickr as Kerstin Kaiser und Bodo Ramelow in Dresden

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Datei übertragen von : Steffen Löwe Gera

Urheber dielinke_sachsen

 

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