DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

interne KRITIK

Erstellt von UP. am Freitag 23. Oktober 2009

SO HATTE ICH IHNEN GESAGT.

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Helmut Kohl kam auch aus Rheinland Pfalz und machte den -Magen populär.

Die Sau- schickte er nach WAF

Heute trudelte etwas auf meinen Rechner, welches auch anderen Genossinnen und Genossen des Kreisverbandes WAF zugegangen ist. Unter CC sind einige einschlägige Adressen eingetragen. Ich erkenne eine kritische Stimme, die nicht aus den Reihen der Splittergruppe und deren Sympathisanten kommt. Ich möchte daher diese Meinung zunächst wertefrei hier einstellen, als eine Email, die mich erreicht hat, und die ich daher veröffentlichen kann; denn es bleibt mir überlassen, an mich gerichteten Schriftverkehr zu veröffentlichen.Ich weise in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Beitrag dieses Genossen (der mir unbekannt ist) kommentiert werden kann – auch anonym! UP. *************************************************************

An den Vorstand der Partei die Linke in WAF  Oktober 2009

Liebe Genossen !

Da ich die deutsche Sprache nicht gut beherrsche, habe ich auf Türkisch verfasst. Ich hoffe, dass ein Freund dies übersetzt. Ich möchte meine einige Überlegungen und Meinungen euch mitteilen. Bei der Versammlung hatte ich versucht, meine Meinungen darzustellen. Da ich wegen der deutschen Sprache meine Meinungen nicht genügend darstellen konnte, möchte ich dies noch einmal schriftlich tun. Als ich Mitglied wurde, hatte ich mich kurz vorgestellt. Bei einer Sitzung hat der Genosse Steffan gesagt, dass er nicht mit den Menschen zusammen arbeiten könne, die keine politischen Erfahrungen haben. Deswegen möchte ich etwas von mir erzählen. Vielleicht habe ich nicht so viel Erfahrung wie der Genosse Steffan. Aber in politischer Arbeit bin ich nicht ganz unerfahren. Als ich mich vorstellte, hatte ich gesagt, dass ich mich noch links von der Partei DIE LINKE fühle. Ich weiß, dass die Partei DIE LINKE keine ideologische Partei ist, sondern eine pluralistische Partei. Da ich die Politik der Partei einigermaßen richtig finde und nicht weit von meiner politischen Überzeugung sehe, werde ich mit den Genossen dieser Partei zusammenarbeiten.
SO HATTE ICH IHNEN GESAGT.

Ich bin seit meinem 15. Lebensjahr mittendrin in politischen Geschehnissen. Ich habe in den marxistisch-leninistische Parteien gearbeitet. Und zwar in allen Ebenen. Dies hat mich nie bereut und habe dafür schweren Preis, mehr als Genug, bezahlt. Durch meine ideologischen Überzeugung und Arbeit habe ich meine Arbeit als Lehrer, meine Familie und mein Land verloren. Ich bin Jahrelang in verschiedenen Gefängnissen der Diktatur gewesen und wurde dabei mehrmals schwer gefoltert. Ich bin mir nicht sicher, ob der Genosse Steffan einige dieser schweren Folterungen ertragen konnte. Vor allem, ob er sich überhaupt so etwas vorstellen kann und diesbezüglich auch Erfahrungen hat. Wenn er von Erfahrungen spricht, die sich um Tricksereien handeln, habe ich diese Erfahrungen tatsächlich nicht. Dies bereut mich aber überhaupt nicht. Umgekehrt fühle ich mich geehrt, dass ich solche Erfahrungen nicht besitze. Natürlich habe ich mit Genosse Steffan keine persönlichen Probleme. Da ich ihn nicht genug kenne. Dennoch habe ich einige Erfahrungen von ihm gesammelt. Durch sein Verhalten habe ich festgestellt, dass er keine revolutionär ist und keine feste sozialistische Gedankengut besitzt. Es ist natürlich möglich, dass ich mich irre. Dies hoffe ich sehr. Natürlich ist es nicht ganz richtig, die Menschen durch seine einige wenige Taten zu beurteilen. Aber ich glaube trotzdem, dass ich einiges richtig sehe und durch meine Erfahrungen und durch einiges Verhalten von Steffan richtig beurteile. Ich glaube an Demokratie. Ich schätze die Werte der Demokratie mit ganzen zugehörigen guten Seiten. Aus dieser Überzeugung habe ich nichts dagegen, dass Steffan satzungsgemäß in demokratischen Rahmen kandidiert. Als Parteimitglied ist [hier] nicht zu widersprechen. Meine Einwendung ist gewesen, was die Genossen wahrscheinlich als ein typischer Einwand eines ausländischen Mitbürgers empfunden haben, was allerdings unbedingt sein müsste…gegen die Art der Wahl an dem Tag. Die Ergebnisse einer demokratischen Wahl nach der Satzung zu akzeptieren, ist ganz anders, als mit diesen Werten zu spielen. Die Demokratie ist keine Spiel, durch Tricksen Mehrheiten zu bekommen. Bei den Wahlen für den Kreistag in Warendorf war das Verhalten von Ute und Steffan alles anderes als demokratischen Spielregeln, sondern ganz durch Schwindeln und Tricksen gekennzeichnet. An dem Tag als die Kandidaten gewählt wurden, war das Verhakten von Genossin Ute nicht glaubhaft. Vor allem konnte man dieses Verhalten mit dem 30-Jährigen politischen Erfahrungen nicht in Einklang bringen. Das passte einer sozialistischen Moral und Sitten bzw. Ethik nicht. Warum wollte sich Ute grundsätzlich nicht für den Listenplatz 1 kandidieren, Obwohl nach der Satzung der Partei dies unbedingt erforderlich war. Sie hat bewusst auf Platz 2 der Liste beharrt, damit hat sie den Weg für Steffan absichtlich frei gemacht. Mir ist es bewusst, dass die Satzung dies ermöglicht in einer der ersten Plätze Frau sein muss. Wenn dieses Verhalten von Ute nicht als versteckter Nationalismus gesehen werden sollte, könnte man dieses Verhalten dennoch als verzicht der ideologischen und politischen Sitten bzw. Moral bedeuten. Außer dem ist für mich sehr fragwürdig, dass Ute vor allem unbedingt mit Jemandem zusammen arbeiten möchte, gegen den wegen Verdacht der Untreu ein Ermittlungsverfahren geöffnet ist und noch nicht abgeschlossen ist. Ich bin auch der Anfassung dass ein Mensch solange unschuldig ist, bis die Vorwürfe gegen ihn bewiesen worden sind. Aber wenn dieser Person trotzdem sich für irgendeine Posten zur Wahl stellt, bis er von diesen Vorwürfen nicht befreit ist, oder zu einer Posten vorgeschlagen wird, oder aber sogar gewählt wird und diesen Wahl annimmt, widerspricht einer ehrlichen politischen Moral. Es ist sogar noch schwieriger zu verstehen, wenn dieser Person wegen Untreu der Parteigelder verantwortlich gemacht wird, und gegen der politischen Moral verstoßen hat. Ich sage natürlich nicht, dass Steffan ein Dieb ist. Ich kann allerdings auch nicht sagen, dass er keiner ist! Gegen ihn läuft eine Ermittlungsverfahren, die noch nicht vollständig geklärt und abgeschlossen ist. Er ist immer noch unter den Verdacht. Wegen der politischen Moral und Ethik hätte er sich nicht kandidieren dürfen. Oder er dürfte nicht als Kandidat vorgeschlagen werden sollen. Normalerweise sollte er unter diesen Umständen nicht gewählt werden. DAS IST MEINE MEINUNG. Kommen wir jetzt zum Thema von Niyazi. Ich hatte bei der Versammlung gesagt und sage [es] noch einmal. Ich bin ein sozialistischer Mensch. Für mich sind die Menschen nicht wichtig. Die Nationalität spielt gar keine Rolle. Für mich sind die Charakter, Persönlichkeit bzw. Eigenschaften eines Menschen sehr wichtig. Vor allem seine ideologische Ansichten, seine politische Ziele und die Ergebnisse sind für mich sehr wichtig. Die Wahl von Niyazi wäre politisch gesehen richtig, da er eine wichtiger Faktor sein könnte, um hier lebenden Türken, Kurden, Aramäer, Arabern – kurz gesagt der Migranten und Migrantinen zur Wahl motivieren zu können. Er könnte dieses Potenzial in Bewegung setzen. Ansonsten war es für überhaupt nicht wichtig, dass ich mit Niyazi befreundet bin oder, dass wir aus dem gleichen Land kommen. Außer dem bin ich der Überzeugung, dass Niyazi genügend politische Erfahrungen mitbringt, eine starke Persönlichkeit besitzt, treu zu den politischen Prinzipen ist. Kurz gesagt. Er ist ein ehrlicher Mensch. Aus diesen Gründen hatte ich ihn vorgeschlagen. Ich wollte, dass er gewählt wird bzw. habe ihn gewählt. Einige Freunde wollten, dass ich mich auch zur Wahl stellen möge. Ich wollte es nicht, da ich nicht genügend deutsch kann und nicht so viele Erfahrung in dieser Partei habe. Vor allem [noch] nicht so viel für diese Partei gearbeitet habe. Aus parteipolitischen Prinzipien wollte ich für keine Posten kandidieren. Aber die Kandidatur von Niyazi fand ich aus politischen Gründen richtig.
Zum Schluss möchte ich einige Worten den Vorstand des Kreisverbandes Warendorf sagen. Das Verhalten von KV-WAF hat zu solchen negativen Geschehnissen geführt. Der Vorstand hat sich sehr liberal, lenkend, einvernehmend ( versöhnend ) bzw. pazifistisch verhalten. Einvernehmend und versöhnend ist grundsätzlich keine falsche ‚Regierungsart‘. Aber man darf aus diesen Verhalten die falsche Politik der anderen nicht übersehen. So viel ich mitbekommen habe, wurde mit Niyazi darüber nicht genügend gesprochen, obwohl man vorhatte, dass Niyazi sich für den 2. Listenplatz kandidieren soll, Falls die vorgesehene Frau ( Ulrike ) ihre Kandidatur nicht akzeptiert. Wenn man mit ihm über alles deutlich gesprochen hätte, hätte man diese Situation nicht erlebt. Wenn dies gemacht wurde, um Gleichgewicht in der Partei zu schaffen, ist das falsch. Langfristig gesehen schadet diese Überlegungen der Partei noch mehr. Wenn ich noch offener zum Ausdruck bringen soll, ist das Verhalten nicht richtig, weil man den Steffan nicht kränken wollte und dass die Ute sich nicht ärgert. Es ist falsch im Namen dem liberalen Verhalten (Führungsart) aus Prinzipien der Partei abzuweichen. Wenn Ute oder jemand Anderer sich falsch verhält und falsche Vorstellungen hat, sollte man sie ganz offen und ehrlich kritisieren gegebenenfalls auch deren Fehler verurteilen können. Man sollte die Prinzipien nicht nachgeben, sonst würde in der Partei Chaos herrschen. Dies ist keine Art gegen diese Menschen zu sein, sondern eine ehrliche Kritik an eine Genosse ( in ), damit diese Genossen ihre Fehler einsehen können. Es ist sehr wichtig, die langjährigen Arbeiten der Genossen zu ehren, und in der Lage zu sein, diese Genossen, wie Ute, zu loben. In der Versammlung habe ich gesagt, dass ich alle langjährigen Arbeiten und die Erfahrungen der Genossen sehr schätze. Vor allem hatte ich die Genossen Ute wegen ihrer 30-jährigen Arbeit bei den sozialistischen Parteien gelobt, und hatte gesagt, dass ich dennoch nicht nachvollziehen kann, wie so eine erfahrener Person zu solchen Fehler beiträgt. Dennoch schätze ich die Ute und ihre Fähigkeiten sehr und bin immer noch dieser Ansicht. Die Arbeit der Genossen zu schätzen, gibt uns kein Recht für die Fehler der Genossen ein Auge zu zudrücken.

ABDULLKADIR ULUMASKAN

Direkt-Kommentar von INGO ENGBERT

24.10.2009 – 19.05 h

Wir erleben hier den Zerfall eines vom Landesgeschäftsführer Günter Blocks installierten Kunstwerkes. Ich habe immer behauptet dass ein auf Lügen, Rufmord und Manipulationen aufgebauter KV keinen Haltbarkeitswert hat. Das Schwenken der sozialistischen Fahne reicht einfach nicht aus, sondern Mann/Frau hat sich auch dementsprechend zu benehmen und vor-zu-leben.

Sozialismus heißt unter anderen auch, andere an den Pfründen (Mandaten) der Politik zu beteiligen und zu integrieren. Die Mentalität des Schrappens, des alles in einer Hand und alles kontrollieren zu wollen, ist ein Merkmal der Kommunisten und für Sozialisten ein beschämenswerter Vorgang.

So kann ich nur den Hut ziehen vor unseren ansonsten immer so beschimpften, im Ausland geborenen Mitbürgern, welche den Mut aufgebracht haben, sich öffentlich zu äußern. Es gibt eine große Anzahl von Mitglieder, welche in der nächsten Zeit besser den Blick in den Spiegel meiden sollten, da sie zu dergleichen Reaktionen nicht fähig waren.

Ja, Ute, auf deinem Gesundungstripp nach Lourdes müsste nun der wohl weitaus schwierigere Gang nach Canossa folgen. Was wird wohl der neulich von dir vorgeführte Säugling in 20 Jahren von dir denken ? Der Brief war eine eindeutige Antwort, wie deine Forderung nach einer menschlichen Politik zu werten ist.

Für die Versager aus den Vorständen kann es nur eine Forderung geben: Rücktritt wegen Unfähigkeit !!!

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