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Kinderarmut II

Erstellt von Gast-Autor am Freitag 6. November 2009

Gemeinsames Engagement für arme Kinder

dazu ein veröffentlichter Leserbrief in der AZ vom heutigen Tage:

Als ich das gelesen habe, sind mir die Tränen gekommen – vor Wut und Trauer!

 

Ich erinnere an die Weihnachtsaktion 2007, die durch den damaligen Stadtverband der Partei DIE LINKE, angeregt wurde. Der Stadtverband hatte seinerzeit, angelehnt an eine Aktion in Gütersloh, den Herrn Bürgermeister Ruhmöller in einem Brief gebeten, genau eine solche Weihnachtsaktion für bedürftige arme Kinder und Familien als Schirmherr durchzuführen. Die damaligen Initiatoren der Aktion, Peter Heublein als Sprecher des Stadtverbandes und Udo Pahl (Pressearbeit), legten dabei Wert darauf, dass bei dieser geplanten Aktion die Partei DIE LINKE als solche nicht in Erscheinung tritt, sondern BM Rühmöller als Schirmherr die Sache in die Hand nimmt und organisiert, wie es durch die „Gruppe Soziales“ heute auch geschieht.

Wenn sich Ruhmöller heute leserwirksam fotografieren lässt, sträuben sich bei mir die Nackenhaare. Wie arrogant muss man sein, diese Aktion heute als eigene Idee zu verkaufen und dabei zu vergessen, dass man zwei Jahre Hilfsbereitschaft in den Ausguss geschüttet hat.

Auch das Forum für Arme muss sich den Vorwurf gefallen lassen, die Dinge schleifen gelassen zu haben. War es doch so, dass Pahl sich mit Herrn Höckelmann persönlich in Verbindung gesetzt hat, diese Aktion zu unterstützen.

Und der Paritätische Wohlfahrtsverband hat sich keinen Deut um die Sache geschert, obwohl die Gattin des hiesigen Geschäftsführers des ‚Paritätischen‘ damals wie heute aktives Mitglied der Partei DIE LINKE ist und sie Hilfe zugesagt hatte und Kontakt.

Das bittere Fazit auf Kosten der Armen erkennt in diesem Sinne jeder selber: Hilfe nur, wenn die Helfer auf das Treppchen gestellt werden. 2007 wurden 47 Briefe per Post an Zuständigkeiten und Vereine, Schulen und Kindergärten versandt. Das Echo war NULL; allein der Bürgermeister lehnte in wohlfeilen Worten und in für dumm verkaufender Argumentation die Aktion ANNO Weihnachten 2007 ab, die die seine hätte sein können – damals wie heute; denn damalige DIE LINKE gab nur die Idee.

Die heutigen Macher der LINKEn in Ahlen waren und sind leider nicht in der Lage, an die alte Aktion anzuknüpfen – warum auch immer. Möglicherweise reichen ihnen die zwei Sitze im Gemeinderat als Erfolgserlebnis.

Nachgelegt

Wie ich heute – zwei Jahre später – durch zwei mittlerweile aus der Partei DIE LINKE gemobbte Genossen erfahren habe, hat Frau Ute Müller, heutige Kreisrätin und graue „Eminenz“ der Partei, DKP-Altkader-Genossin und mutmassliche Freundin von Margot Honnecker, diese Weihnachtsaktion vor zwei Jahren im Kreis- und Landesverband als ihre Idee „verkauft“. Wieder einmal mehr ein Beweis, dass es ohne ‚Zinken‘ nicht geht.

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Fotoquelle:

Ein Kommentar zu “Kinderarmut II”

  1. Ingo Engbert sagt:

    Es ist sicher nicht immer einfach den Gedankengängen politischer Wirrköpfe zu folgen und ich kann mich den Ausführungen des Schreibers nur mit Nachdruck anschließen.
    Die aufgestellte Behauptung einer Müller, an der vor zwei Jahren
    eingeleiteten Weihnachtsaktion auch nur in irgendeiner Weise beteiligt gewesen zu sein kann in das Reich von Träumereien zurück gewiesen werden. Außer dem Verbreiten von Unwahrheiten,
    tricksen und schummeln hat sich Müller nie an die politischen Arbeiten in der LINKEN beteiligt, auch nicht an Aktionen gegen Abschiebungen. Beim Arbeiten hat sich das Kader immer aus dem Staub gemacht und Maulwürfe wurden zu dem Zeitpunkt nicht gebraucht.
    Nach Beendigung ihrer Kommunistischen Laufbahn ist die Dame politisch ins Nirwana ab- und in einer 1 % Prozent Partei wieder auf- getaucht. Wie schwer es ist die Vergangenheit aufzuarbeiten um so wieder in der Gegenwart anzukommen, spiegelt sich in den erzählten Tagträumen wieder.

    Ingo Engbert

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