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Katjas – linke Werbetour

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 25. Mai 2013

GEHT’S NOCH?
So een Schnulli

Werden sie es eines schönen Tages noch lernen dieses „Fuchs du hast die Gans gestohlen“ Spielchen aus der Politik herauszuhalten? Vor allen Dingen da diese Argumentationen ehe niemand mehr glaubt. Ist es doch nur normal in der Politik jedwede Idee, und hier insbesondere die der „Anderen“ aufzunehmen, für sich aufzuarbeiten und dann dementsprechend weiterzuverbreiten. Ist doch das politische Umfeld nicht gerade für seine Kreativität bekannt. Der gesittete  Bürger spricht darum ja auch nicht über politische Gegner, sonder von Mitbewerbern.

Einen Fuchs erkennen wir darum auch eher in der Person der Katja Kipping und die Frage welche sich eigentlich stellt: Warum gratuliert dort jemanden zum Geburtstag, welcher mir laut Mundwerk so zuwider ist? Zeigt doch der Pflicht? – Besuch an, das Frau sehr wohl in der Lage ist sich auch den bürgerlichen Begebenheiten, die der Höflichkeit unterzuordnen, was zweifelsfrei richtig ist. Ist es linkes Recht immer den letzten Tritt zu machen?

Wenn wir denn schon von den Füchsen, oder auch einer Füchsin reden! Dieser/m eilt auch der Ruf voraus sehr klug zu sein! Warum betreibt man nicht auch innerlich genau das Spiel was durch den äußeren Schein angedeutet wird? Ein beharren auf den immerwährenden Austausch feststehender Fakten hat in der Diplomatie noch nie Früchte getragen. Auch das kramen in alten Mottenkisten lenkt in Wirklichkeit nur von einer persönlichen Sprachlosigkeit ab. Mäuse werden auch heute noch immer mit Speck gefangen.

Weisen unsere Politiker heute nicht genügend eigenes Charisma auf? Ich bin für Frieden. Punkt. Was darüber einst von Marx, Liebknecht, Adenauer oder auch in der Bibel oder dem Gilgameschepos geschrieben, gesagt wurde? Interessiert dem Bürger nicht die Bohne. Ich bin für Frieden. Ohne Leichen, Gräber und Knochen. Reliquienschätze gehören nicht in die Politik, sonder lenken nur vom Thema ab und helfen den Konservativen. Aus. Politik für die Gesellschaft ist Zukunftspolitk, Vergangenheit gehört zur Kultur.

Vor dem Interview mit Katja Kipping noch auf die Schnelle einen Kommentar für alle Sachsen/Innen:

GEHT’S NOCH?
So een Schnulli

EINE WESTDEUTSCHE WERBEAGENTUR LEISTET DEM ANHALTENDEN SACHSENHASS VORSCHUB – SCHLUSS DAMIT!

Hört endlich auf, immer und immer wieder die Sachsen und ihre Sprache zur Schnegge zu machen! Kaum machen sie die Gusche auf, kriegen sie eins über den Nischl. Und das nur, weil in der sächsischen Mundart die Weechen die Hardn besiechen und aus einem t ein d wird, aus einem k ein g, aus einem p ein b.

Bis heute werden die Sachsen reduziert auf Sätze des längst verwesten Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht – „Dor Sozialismus wird siechen“ – oder von Grenzern mit ihrer Frage nach vermeintlichem Gänsefleisch – „Gennse vleischd mal den Gofferraum offmachen?“ Halb Deutschland hat sich auch totgelacht, als einer nach Stuttgart ausgewanderteten Sächsin, die nach Bordo – nach Porto in Bordugal – fliegen wollte, ein Digged nach Bordeaux verkauft wurde. Isch gloob, mein Schwein pfeifd. Ohne die Sachsen würde es geen Deebeudl geben, geen Gaffeefildor, geen Bordzellan, geen Bierdeggl und och geen Büsdnhaldor. Dazu kommen Bersönlischgeidn wie Martin Luther, Gotthold Ephraim Lessing, Karl May oder Sigmund Jähn, der als erster Deutscher ins Weltall geflochen ist. Nur sind die gemiedlischen Sachsen zu bescheiden, um sich gut zu vergoofn.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

„Die Unverfrorenheit der SPD ist beeindruckend“

Die Vorsitzende der Linken ärgert sich über Ideenklau seitens der Sozialdemokraten, erklärt den hegemonialen Anspruch ihrer Partei und fordert die Kanzlerin auf, ein bisschen mehr Osten zu wagen.

Die Welt: Sie waren gerade beim 150. Geburtstag der SPD. Was bewundern Sie an der Partei?

Katja Kipping: Bewundern ist vielleicht nicht das richtige Wort, aber mich beeindruckt an der jetzigen SPD ihre unglaubliche Unverfrorenheit, vor Wahlen links zu blinken und danach rechts abzubiegen. Der treffendste Slogan würde lauten: Vor der Wahl sozial, nach der Wahl brutal. Die SPD hat sich von ihren Wurzeln entfernt. Einer ihrer Gründerväter und engagierter Streiter gegen den Militarismus, Wilhelm Liebknecht, hat in seiner letzten Reden gesagt: „Gewalt bringt keine Kultur, kann bloß Kultur zerstören.“ Jemand wie Liebknecht wäre heute bei der Linken, nicht in einer Partei, die Auslandseinsätze und Rüstungsexporte unterstützt.

Peer Steinbrück hat den Agenda-Gegner und Gewerkschafter Klaus Wiesehügel in sein Kompetenzteam berufen. Da müsste doch das Herz einer Linken höher schlagen?

Mit Wiesehügel als Arbeits- und Sozialminister hätten wir kein Problem, mit Steinbrück als Kanzler schon. Das ist auch ein Glaubwürdigkeitsproblem für Wiesehügel: Man kann nicht die Agenda 2010 „asozial“ nennen, wie er es gemacht hat, und gleichermaßen Steinbrücks Politikpläne als „sozial“ bezeichnen.

Hat Wiesehügels Berufung die Wahrscheinlichkeit eines rot-rot-grünen Regierungsbündnisses erhöht?

Bisher hat sich ja die SPD klar dagegen ausgesprochen. Momentan stellt sie sich auch nicht als wirkliche Alternative auf. Nehmen wir die Euro-Politik: Merkel will Austerität, Steinbrück will Austerität light. Ein falscher Weg bleibt falsch, auch wenn man ihn langsamer geht. Aber bei uns gibt es keine grundsätzliche Verweigerung. Bernd Riexinger und ich haben immer gesagt: Bei einer Regierung, die sich unbestechlich gegen Kriegseinsätze und Rüstungsexporte einsetzt, die Renten armutsfest macht, Mindestlohn und Mindestsicherung einführt und das Ganze über eine höhere Millionärsbesteuerung finanziert, wären wir sofort dabei. Davon habe ich nichts zurückzunehmen. Ich habe aber wenig Illusionen über die Lernfähigkeiten von Peer Steinbrück.

Quelle: Die Welt online >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia

Source Rentenaktion vor dem Kanzleramt

Author Hier ist DIE LINKE

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3 Kommentare zu “Katjas – linke Werbetour”

  1. Morgenmuffel sagt:

    “Die Unverfrorenheit der Parteivorsitzenden auf dem letzten Landesparteitag in Rheinland-Pfalz, um als Sprecher zwei MdB’s zu platzieren, war auch sehr beeindruckend”…

  2. Dresdner sagt:

    „Wir Sachsen, wir sind helle, das weeß die ganze Welt. Und sind mer mol nich helle, dann ham mer uns verstellt.“

    Also aufpassen, was man sagt, tut, oder über uns Sachsen zu glauben meint. Übrigens Richard Wagner war auch Sachse, Jens Weißflog, Katarina Witt, Ballack und viele Andere.
    Sachsen gehört zu Deutschland wie alle anderen Bundesländer und vor der Teilung ebenfalls. Wer heute über die Sachsen lacht wegen des Dialektes, der sollte man seinen eigenen Dialekt betrachten, ob der salonfähig ist.
    Wer aber meend, dass man uns verorschen konn, der hot sich määächtig gedeuscht. Und „Eiverbibschd“ socht bei uns keener!

  3. Samuel Baumann sagt:

    @ 1
    So eine Partei ist bekämpfenswert!

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