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RENTENANGST

Sahras Kapitalistische Züge

Erstellt von DL-Redaktion am Sonntag 10. März 2013

Sahra Wagenknechts Selbstvermarktung wird zum Problem

Da haben sie doch in den letzten Tagen ihr Schätzchen so nachhaltig gelobt und nun folgen bei Fuß die glamourösen Artikel in der ach so verachtenswerten, neoliberalen Presse. „ Aus dem Chor der Koalitionsbeschwörer schert vernehmlich vor allem Sahra Wagenknecht aus, die im „Nordkurier“ auf die Frage, ob Steinbrück besser wäre als Merkel, klar und knapp antwortet: „Nein. Steinbrück ist leider keine Alternative zu Frau Merkel“. So lesen wir es bei der AKL in den Artikel vom 08. 03. 2013 „Ein rot- rot-grünes Gespenst“.

Die antikapitalistische Kühlerfigur der AKL und SL fährt in einem rasenden Tempo, mit weit ausgebreiteten Armen, auf den ebenfalls ungebremsten Kapitalismus zu. „Seit umschlungen Millionen“ hört man sie rufen, gilt es doch für sie, ihr Buch zu vermerkten. Jetzt auch als Dr. Schreiberin.

Dabei spiegelt sich doch in dieser Kunstfigur ihre ganze Widersprüchlichkeit wieder. Da kommt ein kleines Kommunisten-mädchen durch ausgelöste Irrungen und Wirrungen der Politik in die Situation, am Luftzug der Freiheit zu schnuppern. Präsentiert sich als Mitbegründerin einer „Kommunistischen Plattform“ und „Antikapitalistischen Linken“ verheiratet sich aufgrund ihres Äußeren mit einen mehrfachen Millionär, welcher es ihr ermöglicht ein Leben in Saus und Braus zu führen, welches ihr ohne diese Heirat nie möglich gewesen wäre. Eine Gratulation geht an alle emanzipatorischen Kräfte der Linken.

So schreibt der Focus weiter von: „einer überzeugten Sozialistin und einstige Stalinistin, die früher tapfer das Erbe der DDR hochhielt. Sie die Mechanismen der Marktwirtschaft inhaliert wie Erich Honecker den Mief des real existierenden Sozialismus. Sie schreibt Bücher und nutzt die vielen Fernsehauftritte, sei es bei Anne Will oder Peter Hahne, um ihre darin vertretenen Thesen unters Volk zu bringen. Sie reist durch die Lande, um ihr Buch anzupreisen. Und wer auf ihre Website geht, findet sogleich das Cover ihres aktuellen Werkes „Freiheit statt Kapitalismus“ und ist nur wenige Klicks vom Kauf entfernt“.

Ein Leben vom Saulus zum Paulus im Sauseschritt, Ein Leben wie es uns sonst nur aus Märchen und Legenden geläufig ist. Sie stopft sich mit den von dieser Gesellschaft errungenen Vorteilen persönlich die Taschen voll, um auf die Errungenschaften per Buch zu wettern! Mit solchen Personen will man die Gesellschaft verändern? Einfach lachhaft!

Zur Steigerung der Verkaufszahlen bringt sie jetzt auch ihr Privatleben mit den letzten ihr bis heute verbliebenen privaten Details in die Öffentlichkeit. Ist das etwas anderes als eine „weiße Prostitution“ ? Wenn wir ansonsten von dem Gegenteil, einen Rotlicht Milieu sprechen? Wenn eine Politikerin ihre intimsten Gedanken dem „Tagesspiegel am Sonntag“ mitteilt, waren die zu erwartenden Reaktionen Wunschreaktionen. Sie nannte Ihn (Oskar) im Gespräch mit dem „Tagesspiegel am Sonntag“ (Ausgabe vom 10. März 2013) „die große Liebe meines Lebens“, die sie ohne die Vereinigung sicher nicht kennen gelernt hätte. Sie würde nochmal heiraten, wenn sie „Lust dazu habe“, sagte die Linken-Politikerin. Auch Wagenknechts erster Mann war ein Westdeutscher und geschieden sind Beide bis heute nicht! Soviel zu ihrer Lust zum Heiraten!

Sahra Wagenknechts Selbstvermarktung wird zum Problem

Sahra Wagenknecht ist ein zunehmend erfolgreiches Geschäftsmodell. Auf ihrer Bundestagswebsite hat sie gleich mehrfach bei den Einkünften aus Nebentätigkeiten die Stufe drei angegeben – Einkommen über 7000 Euro, tatsächliche Höhe unbekannt. Dazu kommen kleinere Beträge. In der Bundestagsfraktion hat sich dagegen inzwischen Unmut darüber aufgestaut, dass Wagenknecht die Partei als Sprungbrett für ihre Karriere als Publizistin nutzt.

„Der Ertrag für die Partei ist gleich Null“, glaubt ein parteiinterner Kritiker. „Sahra Wagenknecht ist ein reines Medienprodukt. In der und für die Linke ist ihre Bedeutung viel geringer als die vielen öffentlichen Auftritte glauben machen“. Inzwischen fällt auch schon mal das Wort Größenwahn.

Selbstbewusst kündigte sie an, nach der Wahl mit SPD und Grünen Verhandlungen über eine Koalition führen zu wollen. Die bedankten sich herzlich und holten sich eine eigene Mehrheit. Die Linkspartei mit Sahra Wagenknecht landete bei 3,1 Prozent – das waren 0,1 Prozent mehr, als die Umfragen in den Wochen vor Wagenknechts persönlichem Einsatz vorhergesagt hatten. Erfolg sieht anders aus. Doch man hätte vorgewarnt sein können, denn Wagenknecht holte bei der Bundestagswahl in ihrem Düsseldorfer Wahlkreis 9,7 Prozent der Erststimmen. Das waren 1,4 Prozent weniger als die 11,1 Prozent der Bundespartei.

Beachtliche Anzahl an Fehltagen

Noch mehr Unmut herrscht darüber, dass Wagenknecht ihre eigene Arbeit als Volksvertreterin nicht sehr ernst nimmt. Die Kärrnerarbeit lässt sie lieber andere machen. Sie ist in keinem Arbeitskreis der Fraktion, sie gehört keinem Ausschuss des Bundestages als ordentliches Mitglied an. Bei 24 der 83 namentlichen Abstimmungen, die es bisher in dieser Wahlperiode gab, fehlte sie – ein ziemlicher Spitzenwert. Andere Abgeordnete waren kein einziges Mal absent und auch ihr Stellvertreter-Kollege Dietmar Bartsch kommt nur auf acht Fehlzeiten.

Quelle: Focus Online  >>>>> weiter lesen:

Hierzu noch ein Interview mit Dagmar Enkelmann

„Bundestag ist manchmal Zirkus“

Manfred Bleskin im Gespräch mit Dagmar Enkelmann Manfred Bleskin im Gespräch mit Dagmar Enkelmann

Dagmar Enkelmann ist als Erste Parlamentarische Geschäftsführerin eines der bekanntesten Gesichter der Linksfraktion im Parlament. n-tv.de hat die Brandenburgerin in ihrem Berliner Büro getroffen und mit ihr über Fehler und Ziele der Linken, Clowns, den Zirkus Bundestag, die Bedeutung des Outfits für Politikerinnen und den einen Wunsch an die gute Fee gesprochen.

n-tv.de: Sie sind seit kurzem auch Vorsitzende der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Haben Sie Nase voll von der Politik?

Dagmar Enkelmann: Wer sagt denn, dass Stiftungsarbeit unpolitisch ist? Stiftungen vermitteln doch politische Bildung. Ich will mich stärker der inhaltlichen und konzeptionellen Arbeit widmen. Diese Zeit habe ich jetzt nicht.

Ihre Partei ist mit fast zwölf Prozent ins Parlament eingezogen. Heute liegt sie in Umfragen zwischen sieben und neun Prozent. Woran liegt’s?

Wenn’s mal neun Prozent wären! Leider sind wir gegenwärtig darunter. Es wurden viele Fehler gemacht. Wir haben 2009 nicht richtig verarbeitet, dass SPD und Grüne inzwischen auch Opposition waren und anders agiert haben als in Regierungsverantwortung. Es reicht eben nicht „Ihr Bösen!“ zu sagen, „das habt ihr von der SPD früher so gemacht und jetzt macht ihr es anders“. Damit kann man keine Politik machen. Dann kamen personelle Querelen in der Partei hinzu. Zum anderen bin ich mit dem Entwurf unseres Wahlprogramms ganz zufrieden. Manches muss noch prägnanter, zugespitzter formuliert werden. Und das werden wir jetzt angehen und – ich bin überzeugt – auch schaffen.

Quelle: N-TV.>>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia / Allgemeinfrei

Author JosefLehmkuhl
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erteilt

17 Kommentare zu “Sahras Kapitalistische Züge”

  1. EinLinker sagt:

    Wahres Schmarotzertum gibts nur in der Politik.

  2. exlinker sagt:

    frau Wagenknecht passt super an die Saar an die Seite Oskars
    eine heirat is längst überfällig
    wenn die linke im herbst kolabiert – haben beide ja auch mehr zeit füreinander

  3. Weiße Elster sagt:

    S.W. ist eine typische Wasserpredigerin

  4. Tarantula sagt:

    Das Polit-Traumpaar (oder Alb-Traumpaar?für die PDL) ist gefragt. Beide Selbstdarsteller. Er war Gast beim Krisentalk bei Illner, sie gestern Abend bei Jauch.
    Die Selbstvermarktungsmaschinerie Wagenknecht läuft auf Hochtouren. Sie muss dem „System Lafontaine“ angepasst werden.

  5. Gilbert Kallenborn sagt:

    Gebt mir Bescheid, ob ihr das Foto der Villa Lafontaines über den Artikel stellen wollt; und ich sende an DL.
    Besser kann man den Kapitalismus in der Linken nicht mehr belegen, mit dem Beweis, wie die Bonzen leben. Fürstlich.
    Das Sein bestimmt das Bewußtsein -marxistischer unwiderlegter Lehrsatz Nr. 1
    Und wer wie ein Großfürst lebt, der agiert auch wie einer. Gilt genauso für Wagenknecht, die will ja heiraten.

    Möchte sich jemand Villen ansehen sollte er die Zeitschrift „Haus und Garten“ am Kiosk kaufen. Gilbert, geht es auch einmal ohne die übliche Belehrungen? Deine Beweise haben in letzter Zeit merkwürdige Hinkefüße. Das Foto hast du schon vor Wochen verschickt!
    Redaktion DL / IE

  6. Ingo Engbert sagt:

    # 4

    Ja, sie hat aber gestern bei Jauch auch nur ihre bekannten Sprechblasen ausgewrungen. Diese stereotypische Sprechweise, ohne zwischendurch Luft zu hohlen, ist ein Zeichen für gutes Training. Kann in entsprechenden Rhetorikkurse erlernt werden, vielleicht sogar von der Partei finanziert, um auswendig gelernte Passagen ungestört herunter rasseln zu können. Sollte Rednerin einmal unterbrochen werden, ist für gewöhnlich der bekannte „Faden“ gerissen.

  7. Ichbins sagt:

    Ob ihr Buch auch bei amazonien verkauft wird?

  8. Schichtwechsler sagt:

    „Kommunismus geht übers Bankkonto“…

    http://www.focus.de/politik/deutschland/tid-29971/sahra-wagenknecht-meisterin-der-selbstvermarktung-sie-ist-nicht-oskars-maedchen_aid_935963.html

  9. Circe sagt:

    #6
    Die „Salon-Kommunistin“ bläst ins gleiche Horn wie „Salon-Sozialist“.
    Wäre die „Salon-Kommunistin“ nicht hübsch, sondern ein hässlicher Vogel, und nicht mit dem „Salon-Sozialisten“ liiert, dann würde sich NIEMAND für sie interessieren!

  10. Hermann Kunz sagt:

    Kennt ihr dieses Bild ohne den Fräulein-Rottenmeier-Look?

    http://picasaweb.google.com/kaspar.haffner/RingierPhotoAward2009#5387551943607650946

    Ich spüre. Ja was spüre ich. Ein Kribbeln im Bauch… Ach nee, mir ist doch nur etwas schlecht wegen einer im Kapitalismus angekommenen und überschätzten Links-Politikerin.

  11. Charly sagt:

    die pseudolinken um lafo haben es doch tatsächlich geschafft in recht kurzer zeit ersatz für lafontaine zu finden!

    # 10
    ein kribbeln im bauch dürfte auch lafo verspürt haben. eine extra schonende OP und es lässt sich wieder schnackseln wie in alten Zeiten… vielleicht zur nachwuchsförderung? auch chaplin ist mit 80 noch vater geworden. so läuft große politik.

  12. David sagt:

    Immerhin redet die noch über Politik, das kann man bei den meisten in der Linken Saar nicht behaupten.

    Leider!

  13. Mysterix sagt:

    @ ichbins.

    Klar doch: http://www.amazon.de/Freiheit-statt-Kapitalismus-vergessene-Eurokrise/dp/3593397315/ref=pd_rhf_ee_s_cp_5_EK3E

  14. Bremer sagt:

    Auf fast allen ihren Büchern prangt ihr Konterfei. Erich hing damals auch (fast) überall auf einem Bild an der Wand.

    Und „Sonnenschein statt Montagmorgen“ bzw. „Freiheit statt Kapitalismus“ erinnert mich eher an eine Negation von FJS‘
    (->Freiheit statt Sozialismus)

  15. Ichbins sagt:

    aber pseudomäßig gegen die Bedingungen bei amazonien wettern… sehr glaubwürdig

  16. OpaFielmann sagt:

    Niemand kann auf Dauer eine Maske tragen. Die „Madonna des Neokommunismus“ lässt nach und nach die Maske fallen. Sarah W. u. Oskar L. sind in meinen Augen Politclowns, die ihre Träumereien auf dem Rücken der Bevölkerung austragen.

  17. Gilbert Kallenborn sagt:

    zu 10:

    Die bereits auf diesem sw/Foto zu sehende Damen-Ledertasche kostet mehr als die Hälfte einer Monatsgrundsicherung von Hartz-4 Empfängern. Und die edlen Kleider stammen ebenso nicht vom Laden an der Ecke. Miss Villensozialismus lässt grüßen,sie hat geschickt die Kohle eingefahren,die Wulff gründlich sich selbst versaut hat mit seinem Klinkerbau-Graushaus -Kredit. Von Lafontaines lernen,heisst Villensieg lernen.Wulff,Glaeseker-Stümper.Lumpenproletariat.

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