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Jelpke fordert Gysis Ende

Erstellt von IE am Mittwoch 13. Juni 2012

Jelpke fordert Gysis Ende

In einer Pressemitteilung der Mitteldeutschen Zeitung auf dem „Presseportal ots“ lesen wir folgende Nachricht:

Halle (ots) – Die Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke (Linke) hat die Ablösung des Fraktionsvorsitzenden Gregor Gysi nach der Bundestagswahl 2013 gefordert. Das berichtet die in Halle erscheinende „Mitteldeutsche Zeitung“ (Online-Ausgabe). „Es wäre ein Fehler, das Fass jetzt aufzumachen“, sagte sie dem Blatt zufolge am Rande der Fraktionssitzung am Dienstag. „Aber danach muss es passieren.“ Dann müsse die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht Gysi ablösen. Jelpke gehört dem linken Parteiflügel an und ist mit Gysi zerstritten.

Diese Forderung war Teil einer Zusammenkunft in Berlin auf der sich die neuen Vorsitzenden der LINKEN Kipping und Riexinger, den Fragen der Linksfraktion des Bundestages stellten. Als Zeichen der Versöhnung wurden dabei von Gregor Gysi Blumensträuße an seine Kontrahentinnen überreicht wofür sich die Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke mit der entsprechenden Forderung bedankte.

Gysi lässt Blumen sprechen

Unter allen Umständen will die neue Parteiführung die Gräben in der Linken zuschütten. Am Montag warb sie mit Gysi in einer gemeinsamen Erklärung für einen neuen Aufbruch. Riexinger tat vorige Woche kund, er gehe davon aus, dass Gysi nach der Bundestagswahl 2013 weitermache. Kipping sekundierte am Dienstag, dieser sei „ein ganz hervorragender Fraktionsvorsitzender“. Seiner Konkurrentin Wagenknecht dürfte dies ebenso wenig gefallen wie die Tatsache, dass es mit Gysis Stellvertreter Dietmar Bartsch rasch ein Gespräch geben soll. Zugleich ging Riexinger auf Distanz zu Ex-Parteichef Oskar Lafontaine. Er sei „ein eigenständiger Kopf“, so der Schwabe.

Quelle: Mitteldeutsche-Zeitung >>>>> weiterlesen

Hier eine Korrekturmeldung zu Pressemitteilung vom 13.06.2012 / 02:00 Uhr Mitteldeutsche Zeitung: Linkspartei Jelpke fordert Ablösung Gysis nach der Wahl 2013:

Wir haben geschrieben:

Die Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke (Linke) hat die Ablösung des Fraktionsvorsitzenden Gregor Gysi nach der Bundestagswahl 2013 gefordert. Das berichtet die in Halle erscheinende „Mitteldeutsche Zeitung“ (Online-Ausgabe). „Es wäre ein Fehler, das Fass jetzt aufzumachen“, sagte sie dem Blatt zufolge am Rande der Fraktionssitzung am Dienstag. „Aber danach muss es passieren.“ Dann müsse die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht Gysi ablösen. Jelpke gehört dem linken Parteiflügel an und ist mit Gysi zerstritten.

Diese unsere Meldung ist falsch.

Frau Jelpke hat nicht die Forderung vertreten, dass Gregor Gysi als Fraktionsvorsitzender abgelöst werden soll. Richtig ist, dass sie es als wünschenswert bezeichnet hat, wenn Gregor Gysi nach der kommenden Bundestagwahl den Fraktionsvorsitz gemeinsam mit Sahra Wagenknecht wahrnimmt. Damit fordert sie gerade nicht eine Ablösung, sondern eine Verstärkung von Gregor Gysi und der ganzen Fraktion durch den Einsatz einer Doppelspitze.

Die Redaktion

Mitteldeutsche Zeitung

In der gleichen Zeitung finden wir auch ein Interview mit Riexinger welches am 12. 06. 2012 aktualisiert wurde.

Herr Riexinger, Sie sind Bankkaufmann. Machen Sie als neuer Vorsitzender der Linken jetzt eine psychotherapeutische Zusatzausbildung?

Bernd Riexinger: Nein. Ich bin ziemlich stabil.

Nicht für Sie persönlich, sondern zur Therapie der Partei.

Bernd Riexinger: Nein. Natürlich hat sich auf dem Parteitag vieles zugespitzt. Aber mittlerweile hat sich die Situation wieder beruhigt. Es ist eine Entscheidung gefallen. Und das Wichtigste ist jetzt, dass sie akzeptiert wird und Gräben zugeschüttet werden. Wir werden beweisen, dass wir zuhören und die verschiedenen Strömungen zu einem Politikentwurf zusammenfassen können. Deutschland braucht eine starke Linke.

Die Partei leistet sich eine Antikapitalistische Linke, eine Sozialistische Linke und ein Forum Demokratischer Sozialismus, vom Frauenplenum und der Emanzipatorischen Linken mal ganz zu schweigen. Ist das für so einen kleinen Laden nicht Irrsinn?

Bernd Riexinger: Nein, das ist ein Erfolgskonzept, wenn es richtig gemacht wird. Wir sind keine Kaderpartei, sondern eine pluralistische linke Partei, in der verschiedene Strömungen zusammen arbeiten für eine gemeinsame Sache. Dass das möglich ist, haben wir gezeigt. Wir haben unser Grundsatzprogramm mit 95 Prozent Zustimmung verabschiedet. Das ist für eine deutsche Linke sensationell.

Trotzdem hat man oft den Eindruck von Sektierertum.

Quelle: Mitteldeutsche-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle    :   Ulla Jelpke

14 Kommentare zu “Jelpke fordert Gysis Ende”

  1. Pimpf sagt:

    Gehen denn die Streitereien in Berlin immer weiter. SAGT MAL, MERKT IHR ES ÜBERHAUPT NOCH! Kann diese Frau Jepke nicht einfach mal nach Außen still sein und ihre Streitereien mit wem auch immer klären. Nein, da wird wieder gefordert mit Abwahl und irgendwelchen persönlichen Befindlichkeiten. Merkt ihr da oben nicht, dass die Basis null Bock mehr auf diese Spielchen hat. Wer ist die Dame Jepke überhaupt? Was kann sie fordern, eine Nichtwiederwahl? Ich glaub mein Hamster bohnert.
    Einige in der Linken scheinen zu meinen, sie seien der „GURU“ der Weisheit und alle dummen Jünger saften vor Schleim triefend auf dem Boden kriechend hinterher???
    Ich wähle diese Worte, weil es vielen an der Basis, die eine reale Partei wollen, stinkt und der Kübel bis oben randvoll ist.
    So da komme ich jetzt auch mit einer Forderung: Macht den Laden zu, dann nervt Ihr da oben den Bürger nicht mehr, denn der hat andere Probleme, als die Pudelwichtigkeit einiger sogenannten Genossen, die nie was waren und nie was werden. Die Wagenknecht wollen wir hier auch nicht! Nur das dies auch mal bekannt wird.
    Noch mal, schließt die Partei komplett, denn nach vielen Jahren erfolglosen Personalquerelen, die nun heute wieder nicht enden wollen, kann man es einfach nicht mehr ertragen und sie wird immer unglaubwürdiger. Die, die sich heute noch echt mühen, sie tun mir leid. Hoffentlich verliert ihr die nicht auch noch.
    Es gibt auch den Anschein, dass der Westen, den Osten zerstört!
    Weiter so, bis die kommunistische Plattform aus NRW die Macht hat, dann errichten sie die DDR, obwohl keiner von denen jemals in der DDR gelebt hat!

  2. Gilbert Kallenborn sagt:

    So sieht er wirklich aus, der angebliche -verlogene – „Burgfriede Lafontaine /Gysi “ es wird nur darauf gewartet, die Ost-PDS Parteiführer oder Ostamtsträger der Reihe nach zu beseitigenm. Bartsch zuerst, den haben sie (fast) plattgemacht jetzt kommt Gysi ins Visier. Und das sind keine Zufälle, das ist Methode. Ein Interview hier, eine Rede dort, nicht Oskar, nicht Sarah -die haben ihre Wadenbeisser für Schmutzarbeit.
    Sarah Wagenknecht ist keine Ost-Mandatsträgerin (mehr). Ein merkwürdiges Wohnverhalten, und WONHNSITZ BESTIMMT WAHLRECHT, nun aus NRW in die Saar-Villenlandschaft, nix mehr Osten, Zelte verbrannt dort: Die Westrotspinner in der Villa wollen dem Osten erklären, wie der Sozialismus in der DDR und was so gut daran gewesen ist. Zwecks Wiederholung. Gysi bekommt die Rolle des Bauern in „Animal Farm“ -Farm der Tiere -von George Orwell.
    Und die Schweine übernehmen den Bauernhof, dazu lernen sie, wie Menschen zu gehen und Zigarren zu rauchen.
    Das treue Pferd, dass geackert und geschuftet hat wie sonst niemand auf dem Hof das verkaufen sie an den Metzger. Die zu Schweinen mutierten Zweibeiner.

  3. Remstalrebell sagt:

    Zugleich ging Riexinger auf Distanz zu Ex-Parteichef Oskar Lafontaine. Er sei “ein eigenständiger Kopf”, so der Schwabe.

    Ich könnte brüllen vor Lachen!!!

  4. Bednarek sagt:

    Das „Kaiserpärchen“ macht sich die Hände nicht schmutzig…

  5. Kiriakoula sagt:

    #4
    Warum sollten sie sich die Hände schmutzig machen? Sie haben ihre Pferdchen, die ihren Karren ziehen. Beide arbeiten auf den Tag X hin!

  6. Diogenes sagt:

    Zur Person Ulla Jelpke

    Journalistin, Diplom-Soziologin, Volkswirtin; geboren am 9. Juni 1951 in Hamburg (heute 61 Jahre alt)
    Gelernte Friseurin, Kontoristin, Buchhändlerin. Über den Zweiten Bildungsweg 1993 Abschluss als Diplom-Soziologin und Volkswirtin. – Als Linke aktiv in den 68ern, vor allem in der autonomen Frauen-, Friedens- und Umweltbewegung. 1981 bis 2000 aktiv als Strafvollzugshelferin.

    2002 bis 2005 Ressortleiterin Innenpolitik bei der Berliner Tageszeitung „Junge Welt“.

    1981 bis 1989 zweimal zur Abgeordneten für die Grün-Alternative Liste (GAL) in die Bürgerschaft Hamburg gewählt, dort schwerpunktmäßig im Innen-, Rechts-, Frauen- und Sozialausschuss gearbeitet; zwischen-zeitlich (wegen Rotation) drei Jahre als Frauenreferentin bei der GAL-Fraktion tätig.

    Mitglied des Bundestages 1990 bis 2002 und seit 2005; innenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke.
    Bundestagsbüro Berlin, Wahlkreisbüro Dortmund, Wahlkreisbüro Münster. Quelle: Bundestag, Wikipedia)

    Anhand dieser Daten wirkt sie auf mich als eine vielseitig engagierte poltische Persönlichkeit. Ihr Engagement bei der LINKE kenne ich nicht. Für mich kommt ihre Forderung nach G.Gysis Abwahl unvermittelt, gerade nach seinem Auftritt in Göttingen nicht begründbar. Hat sie wohl auch nicht begründet. Wie es aussieht, bevorzugt sie Sahra Wagenknecht, die aber keineswegs G.Gysis Format als Fraktionsvorsitzende erreicht hat. Weshalb also dann diese scharfe Forderung nach Abwahl oder Rücktritt?

    @ 3-4-5 vermuten wohl richtig: hier wird eine Stellvertreterin tätig. Nach D.Bartschs Sturz soll jetzt offenbar auch G.Gysis Sturz folgen, was einer Enthauptung der Ost-Linke nahe käme. Falls dies zutreffen sollte, wäre es an Niedertracht kaum zu überbieten.

    Was aber können wir DL-Leser und -Blogger tun – vom Schimpfen abgesehen? Ohne eine Linken-APO mit Name, Zielsetzung, Sprecherrolle können wir uns nicht an die öffentlichen Medien wenden, um eigene Gegenstatements zu veröffentlichen. Und hier auf DL lesen und „hören“ uns einfach zu wenige. – Wem fällt noch mehr dazu ein?

  7. emschergenosse sagt:

    Da läuft im Hintergrund Ungeheuerliches und man muss kein Verschwörungsfetischist sein, um das mindestens zu ahnen.
    Blocks und Jelpke gehören in einen Stall und wenn es um dialektisch-geistigen Profit und Machtübernahme geht, geschirren scheinbar SL und AKL zusammen. Günni Blocks demontiert Schwabedissen und die Ulla – mir persönlich bekannt und eigentlich nicht unsympathisch auf den ersten Blick – beginnt, den Gysi anzuschiessen. Schaumermal, wie’s weitergeht; denn das jetzige Tun ist nur die Spitze des mentalen Eisberges. Und vielleicht taucht auch irgendwann die Höger auf.

    Interessant wird es, wenn Michalowsky früber: -i) beginnt, stärker mitzumischen; denn er ist so etwas wie der „Nennonkel“ von Schwabedissen. Dem Gysi kann nur die ostdeutsche Basis helfen.
    Das allerdings heisst Spaltung – allemal besser als die Gesamtpartei unter der Kaderknute von SL und AKL. Denen sind scheinbar nicht einmal die alten STASI-Connections gewachsen.

    Das alles stinkt bis ins Saarland hinein. Wetten?

  8. Gilbert Kallenborn sagt:

    Ich möchte mal scharf bezweifeln, auf DL lesen nur wenige.
    Auf DL schreiben nur wenige; die Leserschaft aber ist -zig fach größer, hier findet der noch-Linke, der nie-Linke, der Neutrale etc. Sachen, die es NIRGENDWO in der bürgerlichen Presse zu finden gibt,
    hier findet der wissenschaftliche gekaufte angepasste Oskar-Abnicker Mitarbeiter Futter für seine Herren meist schwer geniessbar, und hier geht einfach der Punk ab.
    Alles andere ist langweilig.
    Was man tun kann? Artikel kopieren, weitermailen, besprechen…
    Buschfunk. Underground Network.
    Gestern wusste kaum einer, wer die Jelpke ist. Heute schon viel mehr Leute – der weibliche Bierbaum.
    Gysi muss weg? Wenn Gysi weg ist, ist diese gesamte Partei tot.
    Wenn Lafotaine weg ist, gehts der Rest- Partei besser. NIRGENDWO -ausser bei den Nostalgikrentnern an der Saar-hat der Villenbesitzer im Westen die Linke im Landtag gehalten.
    Weder Gysi noch Bartsch werden für die Westsektierer und -Spalter kampflos die Bühne räumen. Wer die Internationale beim Absingen ablesen muss, sollte besser ganz das Maul halten.
    Es gaben tausende Antifaschisten ihr Leben für dies Lied und für die Werte, für die es steht. Nicht in Talkshows, nicht im Internet, dafür auf im Straßenkampf gegen die Nazis und auf den Schlachtfeldern
    Spaniens gegen das Franko-Regime.

  9. Gabriel van Helsing sagt:

    Das mit Blocks und Jelpkes, „ein Arsch und ein Kopf“, kommt der Wahrheit etwas näher.

    In ihren Bundestagsbüro in Dortmund, durfte öfters die LSK NRW ihre verschwobelten Urteile fällen.

    Das sie öfters Kommentare in der jungenwelt geschrieben hat und dem zufolge sie sich jetzt Journalistin nennt, mag auch stimmen. Aber sonst ist ihre Vita etwas an den Haaren geschönt worden. Von der Frisöse zur Diplomata. Mit Unterbrechung in 4 anderen Lernberufen. Da ich u.a. TAXI in meinen Studienzeiten gefahren bin, bin ich jetzt Außenminister?
    Bei Diplom bin ich immer etwas vorsichtig.
    Da die erste Reihe im Landtag NRW der Linken, nur aus Diplomaten bestand.

    Aber zurück zu ihren Büro: Blocks verstand es gut, vor dieser Richterbande gleichzeitig als Angeklagter, Zeuge, Beklagter und Gutachter auf zu treten. Wenn diese Latzhosen nicht den Durchblick hatten, wurde von ihm in den Pausen, dieses aus Sicht des LV verklickert. Zirkusveranstaltung mit einen Pausenclown ist nichts dagegen. Wir haben uns vor der Ladentür manchmal wech geschrien, bei soviel Blödheit auf einen Haufen.

    Ich vermute mal, dass er auch einen Schlüssel für dieses Ladengeschäft hatte?

  10. Ingo Engbert sagt:

    Ulla Jelpke ist Mitglied der AKL.
    Es geht hier um den von Gysi erwähnten, offenen Hass in der Fraktion. Das sind die Auseinandersetzungen der Strömungen. Aber warum soll es in der Fraktion besser sein als an der Basis ?
    Nur wenn jemand glaubt durch nachgeben und schönen Gesten Einigkeit zu bekommen, geht er den falschen Weg. Im Westen wurden die Demokraten mit Vorsatz ausgeschlossen da diese gewöhnlich keiner Strömung angehörten.

  11. Thomas A. Bolle sagt:

    Herr Gysi – treffen sie sich mit Herrn Bartsch!

    Trennen sie Fraktion und Partei. Am besten noch vor der nächsten Bundestagswahl.
    Ich bin mir sicher, dass – SEHR VIELE – auch hier von, mit und über DL helfen würden, die 5%-Hürde zu überspringen.

  12. emschergenosse sagt:

    Ulla Jelpke ist Mitglied der AKL.

    sagte ich doch! So wie die Höger; das war die, die sich auf dem vom israelischen Militär gekaperten ersten türkischen Pälästina-Schiff befand und den berühmten Landkarten-Schal trug, auf dem Israel nicht existiert *); Jelpkes Hobby ist die linke Kurdenpartei in der Türkei und Jelpke, Höger und Remmers, meines Wissens nach Spezial-Beauftragte für den Kreis Warendorf (Remmers wie Blocks: Mitglied der SL) – alle drei Mädels sind MdB – machen ab und zu Urlaub (als Bildungsreise mutmasslich finanziert durch den Steuerzahler?) – in diesem Land. Vielleicht haben sie bei ihrem letzten „Exerzitien-Urlaub“ etwas ausgekungelt?

    *) – was den Genossen Kallenborn jetzt hinsichtlich des Hinweises zu diesem Artikel nicht veranlassen sollte, wieder Litaneien zu schreiben …

  13. Jana Schreiber sagt:

    Antikapitalistische Linke im Westen der BRD und ihre Rolle in der Partei DIE LINKE:

    Anfrage an Sender Jerewan: Erlernt das Mitglied die „Sozialistische Moral“?

    Im Prinzip JA, aber, ich zitiere folgendes Lehrbuch: „Einführung in den Dialektischen und Historischen Materialismus – Dietz Verlag 1972:

    „Moralisch gut im Sinne der sozialistischen Moral kann demnach nur der handeln, der sich in allen Bereichen seines Lebens – in der Arbeit, beim Lernen, bei der Ausübung seiner staatsbürgerlichen Pflichten und Rechte, in der Familie, in der Freizeit – von diesen moralischen Grundsätzen leiten lässt. Dazu ist es erforderlich, sich stets mit überholten Denk- und Verhaltensweisen bei SICH SELBST und bei anderen auseinanderzusetzen. Individualismus, Egoismus und Karrierismus sind z.B. solche der sozialistischen Moral widersprechende Haltungen, die nicht nur die …, sondern auch die eigene Persönlichkeit hemmen…“
    Auch siehe Artikel: Kapitel XIII „Persönlichkeit und Gemeinschaft im Sozialismus“ Seite 458

    Ja was nun? Wie nun „Demokratischer Sozialismus“, ohne die antagonistischen Widersprüche zu beseitigen? Da bin ich ja mal gespannt.
    Einen guten Rat gebe ich der AKL und der SL im Westen: So, wie es jetzt in der Partei DIE LINKE läuft, wird aus euren Vorstellungen NIE ETWAS! Da könnt Ihr sicher sein!

  14. Gilbert Kallenborn sagt:

    Ich lasse mir von niemanden vorschreiben, wann, wie und wo und worüber ich „Litaneien“ schreibe.
    Maulkorb versuchten schon die Saar-Linken bei mir vergeblich, dann brauche ich ihn mir auch nicht vom geschätzten Emschergenosse anziehen zu lassen.
    Deine Kommentare sind auch nicht gerade kurz.
    Und da ich dir nie „Litaneien“ vorwarf, nehme ich mir das Recht, gleichermaßen fair behandelt zu werden.
    Zur Kurdenpartei: Ist mir (auch) in Göttingen aufgefallen, da waren Poster mit Bildern von Ökczalahn
    (Schreibeweise wohl mehrfach möglich, Kurden akzeptieren keine türkische) „Unsere Sonne“ genannt;
    also des PKK-Chefs, der bewaffneten kommunistisch, stalinistischen Kurden, die faktisch im Bürgerkrieg
    stehen -seit Dekaden. Von Westen als Terror-Organisation eingestuft (da gehören Teile des reg. türk. Militär wohl auch hin, NATO oder nicht) hat die PKK also beste Kontakte zur Linken. Zu den Westlinken Spaltern.
    Und all das riecht nach KPD, KPD/ML, vom Verfassungsschutz beobachtete Gruppen.
    Was die Vorgänge auf und mit dem Schiff “ Mavi Marmara“ betrifft, brauche ich keine Hinweise vom Emschergenossen. Das verfolgte ich in hebräisch und englisch. Die Videoaufnahmen sind für jedermann abrufbar. Ohne Litanei-Code.
    Die PKK operiert übrigens nicht nur in der Türkei, wie Emschergenosse meint -die sind über 3 Länder aktiv. Die Türkei /die Bergregionen; sind nur ein Teil des Operationsgebietes, Syrien gehört auch dazu, sowie ein Streifen im Libanon. Das einzige Land, das sie seit den 80ern mit Waffen und med. Behandlung unterstützte -ist/war: Israel.
    Guten Morgen, Frau Jelpke. Schaal ändern. Kurdistan ohne Türkei. Und fertig ist die Litanei.

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