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In der Spur von Sarrazin

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 21. September 2012

Heinz Buschkowsky in den Spuren von Sarrazin?

Heinz Buschkowsky 2013-01-18.jpg

Ja, er würde staunen, könnte er sehen wer heute alles aus seiner Erfindung seine finanziellen Vorteile zieht, der gute Johannes Gutenberg. Der Erfinder des modernen Buchdruck hatte selbst seinen heutigen Namensvetter, diesen öffentlich entleerten Doktor, einiges im Voraus. Er machte es Kraft seiner Erfindung möglich das ein jeder, welcher ansonsten Schwierigkeiten hätte öffentliches Gehör zu finden, mit einen Buch auf sich aufmerksam machen kann.

So auch dieser Tage ein Herr Buschkowsky seines Zeichens Stadtteilbürgermeister aus Berlin/Neukölln welcher wohl bei seinen Parteikollegen Sarrazin gesehen hat, wie einfach sich mit ein wenig Polemik und Rundumschlägen auf einige Randgruppen der Bevölkerung schnelles Geld verdienen lässt. Wundert sich hier jemand das sowohl Sarrazin als auch Buschkowsky gleichwohl Mitglieder der SPD als auch Bürger sind, deren Familien vor einigen Generationen selber hier ihre bessere Zukunft sahen?

„Mit den Afrikanern ist noch mehr Brutalität, Drogen- und Alkoholmissbrauch eingezogen. Türkische und arabische Männer sitzen zuhause, sehen fern, spielen, telefonieren und trinken. Afrikaner lassen sich noch schwerer in die Karten schauen als die anderen Ethnien.“

Dieser Auszug aus seinem Buch wird heute von der Presse unter anderen zitiert und macht auf den geistigen Inhalt dieses Buch sowie des Schreibers deutlich.

Die Art der Interpretation lässt einen tiefen Blick in die Seelen unserer deutschen Bürger zu, welche solcherart geäußerte Aussagen noch mit Beifall in den entsprechenden Talkshows belohnen. Es macht nur wieder einmal deutlich wie fest der Rassismus noch immer in unserer Gesellschaft verwurzelt ist. Rund 65 Jahre nach dem Ende des letzten Krieges.

Parteien und Religionen, Politik und Ideologien sind feste Bestandteile dieser Gesellschaft  und weisen immer wieder darauf hin, dass viele in einer menschenverachtenden Vergangenheit stehen geblieben  sind. Nicht die Ausländer, sondern Teile der Gesellschaft wie Parteien und Religionen haben hier schmählich versagt und sind ihren eigentlichen gesellschaftspolitischen Aufgaben nicht nachgekommen.

Mit Hilfe der Medien macht Heinz Buschkowsky seit vielen Jahren auf die seiner Meinung nach unhaltbaren Zustände, im Beispiel zeigend auf „seinen“ Stadtteil Neukölln, aufmerksam. Verändert hat sich nach seinen eigenen Aussagen nicht allzu viel. Seit 2001 Bürgermeister, seit 2001 auf die gleichen Missstände aufmerksam machend? Könnten politische Erfolge vielleicht auch anders aussehen? Wann reift in den Köpfen der Meinungsmacher die Erkenntnis das eventuell auch der Bürgermeister das Problem dieser Missstände sein könnte?

So schreibt er in seinem Buch an anderer Stelle von einigen Neuköllner Migranten, die das „Sozialsystem als Eier legende Wollmilchsau betrachten“ und die Werte des Landes, das sie finanziert, missachten. Er zeichnet Bilder von Schulen, die überwiegend von Sozialhilfeempfänger-Kindern besucht würden, deren Eltern jedoch alle in verhältnismäßig viel zu großen Autos vorfahren.

Solche Aussagen sind uns schon von Sarrazin her bestens bekannt. Mitglieder dieser SPD sind unter anderen auch Steinmeier, Steinbrück und Gabriel. Alles Mitglieder einer Partei welche schon im Zusammenspiel mit den Grünen auch die Asylgesetzgebung so geschliffen haben wie sie heute sind. Mag es noch eine andere Gruppe in diesem Land geben welche den geschriebenen Worten Buschkowskys zu folgen die Politik und dieses Land klarer als „Eier legende Wollmilchsäue“ zum Nachteil der Bürger missbraucht haben?

Es ist absolut unverständlich das Menschen immer zuerst auf andere zeigen müssen.

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Grafikquelle   :    Berlin-Neuköllns Bürgermeister Heinz Buschkowsky am 18. Januar 2013 auf dem Kongress christlicher Führungskräfte in Leipzig.

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