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I have a Dream

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 28. August 2013

Tot oder lebendig im Gangsta-Kapitalismus

Heute vor 50 Jahren, am 28. 08. 1963, hielt Martin Luther King wohl seine berühmteste Rede. In ihren Artikeln gehen der Journalist Klaus Walter wie auch die Journalistin Antje Passenheim der Frage nach was denn wohl aus der Entwicklung geworden ist.

Ja die USA haben einen Farbigen Präsidenten und auch in der BRD gibt es eine Kanzlerin als erste Frau. Die in sie gesetzten Hoffnungen, konnten aber Beide so glauben wir nicht erfüllen.  So wird als Ergebnis einmal in die Geschichte eingehen, dass es heute vollkommen gleich ist wer denn ein Land  repräsentiert. Ihre Seele und ihr Anderssein haben sie lange zuvor verkauft, um sich einen ganz persönlichen Traum zu erfüllen. Macht über Andere ausüben zu können. Das aber hatte Martin Luther King mit seinem Ausspruch sicher nicht gemeint.

Tot oder lebendig im Gangsta-Kapitalismus

I HAVE A DREAM
Ich habe einen Traum, dass eines Tages auf den roten Hügeln von Georgia die Söhne früherer Sklaven und die Söhne früherer Sklavenhalter miteinander am Tisch der Brüderlichkeit sitzen können. Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der man sie nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter beurteilen wird … Free at last.“

Martin Luther King (MLK) beim Marsch auf Washington am 28. August 1963 vor 250.000 Leuten. Keine politische Rede wird in der populären Musik häufiger aufgegriffen. Der Jazzschlagzeuger Max Roach verwendet „I have a dream“ ebenso wie der Chicagoer House-Produzent Gene Farris für seinen Track „Black History“. Der R-&-B-Produzent Terius Nash gibt sich den Namen The Dream. Unzählige Musiker würdigen King, Duke Ellington und Herbie Hancock, Nina Simone und die Staples Singers, UB 40 und U2. Auf King, und da beginnt das Problem, können sich (fast) alle einigen. Tote können sich nicht wehren. Fünfzig Jahre nach seiner Rede verkommt Martin Luther King zum patriotischen Maskottchen, seine Message wird korrumpiert.

Neu verpackte Geschichte

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Keine Zeit für Kirchenlieder

„Es redete keine Frau“, sagt Dorie Ladner heute, wenn sie sich an die Kundgebung am Lincoln Memorial erinnert. „Das erschien uns damals normal.“ Die Rede eines Mannes stach besonders hervor – die von Martin Luther King. Der Mann, der seinen Traum heute vor 50 Jahren weitergab.

Der Traum lebt fort. Seit Dorie Ladner hier an jenem 28. August 1963 Martin Luther King sprechen hörte, hat sie ihn vor Augen. „Ganz da oben stand ich“, erinnert sich die 71-jährige, kleine Frau mit dem tiefen Südstaatenakzent und zeigt auf einen Seitenpfeiler auf dem obersten Plateau des Lincoln Memorial in Washington. „Und rechts unter mir – mit dem Rücken zu uns – da sprach er.“

Martin Luther King gehörte zu den etwa 250.000 Menschen, die aus allen Teilen des Landes nach Washington gekommen waren, um „für Arbeit und Freiheit“ und gegen die Rassenschranken zu demonstrieren. Zu Füßen des marmornen Präsidenten Lincoln, der 1862 die Sklaverei abgeschafft hatte. „King hat der Welt die Augen geöffnet“, sagt Dorie Ladner. „Doch der Weg, den wir damals einschlugen, ist immer noch weit.“

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Fotoquelle: Wikipedia – King Hist. Site Sign

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