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* Hitze über Deutschland

Erstellt von Gabi Koehler am Donnerstag 22. Juli 2010

Rekordhitzewelle in Deutschland – Klimawandel dafür verantwortlich!

Tropisches Wetter und Temperaturen machen uns fertig!

Jeder hat es seit Wochen mitbekommen, die Rekordtemperaturen in Deutschland machen inzwischen fast jeden fertig. Es gibt immer mehr Menschen mit Kreislaufproblemen. Gerade heute ist das Wetter wieder einmal extrem schwül und somit für keinerlei körperlich schwere Arbeiten geeignet. Besonders für Kinder, alte Menschen und Kranke ist dieses Wetter problematisch.

Die Rekordwerte jagen durch die Medien. Wo war es heute am heißesten? Wo wird die nächste Höchsttemperatur erwartet? Fast könnte man meinen, dass es sich hierbei um einen Wettbewerb handelt? Nun ja, auf die Hitze folgen dann immer wieder die Gewitter und mittlerweile auch immer mehr die Unwetter. Es werden immer mehr Tornados gesichtet, die zerstören, ganze Häuser, beschädigen Bäume und bringen diese zum umstürzen, Dächer werden abgedeckt und leider gibt es auch immer wieder durch solche Unwetter Tote und Verletzte zu beklagen, genauso wie durch die Hitze.

Auch ist Sicher, dass die Anzahl der Tornados in Deutschland mittlerweile zugenommen haben und die Verwüstungen sind katastrophal. Die Überschwemmungen durch Sintflutartigen Regen werden immer schlimmer. Klar ist doch, dass die Böden so ausgetrocknet sind, dass wenn der Regen kommt, dann nicht mehr aufnahmefähig sind und klar, dann entstehen diese unsagbaren Überschwemmungen und die Keller laufen voll und die Verwüstungen sind meist erst viel später erkennbar. Die Schäden gehen dann oftmals in die Millionenhöhe!

Nun ist es ja so, dass die Hitzewelle ganz Europa fest im Griff hat. Unzählige Menschen und Tiere, natürlich auch die Pflanzenwelt leiden unter den Temperaturen. Es muss viel getrunken werden, die Pflanzen in den Gärten bewässert werden. Fakt ist doch, dass die Unwetter inzwischen immer heftiger werden, was auch eindeutig die Meteorologen bestätigen.

Das heißt, dass die Wasserrechnungen sicherlich in die Höhe gehen werden, aber wir sollten es inzwischen ja gewohnt sein, denn erst der eisige und lange Winter hatte die Heizungskosten in die Höhe getrieben. So gesehen fallen wir von einem Extrem ins andere. Gut, ich habe schon öfter gehört, früher, da gab es auch extreme Winter und Sommer, gerade unsere Großeltern können uns ein Lied davon singen. Nur gibt es inzwischen einige Merkmale, die sich nicht mehr verdrängen lassen und die gab es früher halt noch nicht.

Fakt ist, dass der Klimawandel schon jetzt extreme Auswirkungen auf Mitteleuropa und somit auch auf die Menschen, Tier – und Pflanzenwelt hat. Die Erkrankungen der Menschen nehmen zu. Der Klimawandel bewirkt, dass die Polkappen schmelzen, wodurch viele Tiere ihr Zuhause verlieren, ja manche Arten sogar vom aussterben bedroht sind.

Der Anstieg der Durchschnittstemperatur auf der Erde wird als Klimaerwärmung bezeichnet. Je wärmer es wird, desto häufiger müssen wir mit Naturkatastrophen wie Hurrikane, Dürren und Fluten rechnen. Eigentlich klingt es gar nicht so schlimm: In den vergangenen 100 Jahren erwärmte sich die Erde um knapp ein Grad Celsius (0,74 ± 0,18 °C). Doch eben dieses „bisschen“ verursachte in den letzten Jahren mehr Stürme, Fluten und verheerende Waldbrände, vermuten die Wissenschaftler des Klimagremiums der Vereinten Nationen. Ein Grad mehr – seit mindestens Tausend Jahren war es auf der Erde nicht mehr so warm. Vergleicht man Aufzeichnungen zu den weltweiten Durchschnittstemperaturen, zeigt sich, dass die wärmsten zehn Jahre alle in die Zeit ab 1995 fallen. Die drei heißesten je gemessenen Jahre ereigneten sich in den vergangenen zehn Jahren.

Sicherlich werden viele an dieser Stelle sagen, dass wissen wir, wir sehen ja auch die Nachrichten und mitbekommen tun wir das ja auch. Aber mal ehrlich, sind wir auch bereit die Augen richtig zu öffnen und die katastrophalen Auswirkungen zu erkennen?!

Denn eines sollten wir uns vor Augen halten: Das Problem ist nicht nur die Tatsache, dass die Erde wärmer wird, sondern auch die Geschwindigkeit mit der die Temperatur steigt. Denn Klimaänderungen wie Eiszeiten und Warmzeiten hat es immer gegeben. Doch diese hatten eine natürliche Ursache und die Entwicklung einer Eiszeit oder einer Warmzeit dauerte 50.000 bis 100.000 Jahre. Wissenschaftler sind sich sicher: Einen derartigen Temperaturanstieg wie in den vergangenen 30 Jahren hat es noch nie gegeben. Dazu kommt, dass die Erde sich jetzt eigentlich in einer Phase befindet, in der sie sich abkühlen und nicht erwärmen sollte. Eine natürliche Abkühlung entsteht zum einen durch Vulkanausbrüche, die durch Staub und Asche die Sonneneinstrahlung schwächen. Zum anderen sollte ausgerechnet die Sonne für etwas Abkühlung sorgen: Je nach Zyklus und Anzahl der Sonnenflecken ist die Strahlung, die die Erde erreicht, stärker oder schwächer.

Nun ist die Frage, können und wollen wir endlich gegen diesen Klimawandel etwas tun?

Oder besser gefragt, hätten wir nicht schon viel früher etwas dagegen tun sollen? Ich finde, dass die Menschen sich einmal darüber bewußt werden/sein sollten, dass wir selber für diesen Klimawandel verantwortlich sind. Jetzt werden sicherlich wieder einige Gemüter sagen, nein, wir doch nicht! Aber halten wir uns einmal vor Augen, wie rasant sich unser Leben in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat. Die Zahl der Autos alleine hat sich so vervielfacht, dass kaum noch Parkplätze zu bekommen sind, bzw. die Autobahnen ständig mit Staus gefüllt sind. Halten wir uns doch einmal vor Augen, wie viel Autos es vor etwas 20 Jahren auf unseren Straßen gegeben hat und wie viel es heute sind?! Nun gut, die Mühe, die Autos zu zählen ist nicht effektiv, aber dafür gibt es ja die Statistiken, die genaues besagen. Eines ist Sicher, dass die Schadstoffe genügend unserer Umwelt schaden, aber keiner ist bereit auch nur einen Millimeter nachzugeben, bzw. auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen, besonders betroffen ist unsere Jugend, sobald der Führerschein da ist, muß auch ein Auto her. Dies führt dazu, dass zum Beispiel die Nachbarn von mir vier Autos besitzen, eines für den Vater, eines für die Mutter, und jeweils eines für einen Sohn, derer es zwei gibt. Nun stellt sich die Frage, in wie vielen Familien ist dies so?

Hinzu kommt unsere Industrie und noch viele viele andere Dinge, die alle hier aufzuzählen, würde glatt den Rahmen sprengen! Eines ist Gewiss, wenn wir nicht schnell etwas gegen den Klimawandel machen, dann werden unsere Kinder und Kindeskinder diese Probleme nicht mehr in den Griff bekommen. Über eines sollten wir uns dabei im Klaren sein, dass uns dies vielleicht nicht mehr betreffen mag, weil wir vielleicht dann nicht mehr da sind, aber was wird aus unserer Welt in der Zukunft, bzw. der unserer Kinder und Kindeskinder?

Aber für uns sind die Annehmlichkeiten wichtiger, denn auf unseren Komfort wollen wir ja nicht verzichten, nur sollten wir uns dabei über eines im Klaren sein, dass wir nur Gäste auf dieser wunderschönen Welt sind und auch dafür etwas tun müssen, damit sie auch schön und Lebenswert bleibt für uns alle!

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