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RENTENANGST

Heute hü und morgen hott

Erstellt von IE am Sonntag 13. Januar 2013

Linke will „Machtperspektive“ mit Rot-Grün
ohne Bedingungen

Auf den folgenden Artikel wurden wir gerade von unseren Mitarbeiter „Bremer“ aufmerksam gemacht.

Da haben wir heute Morgen noch von Wendehälsen berichtet, welche jede Möglichkeit nutzen, persönlich in den Vordergrund zu treten. Die Nachricht welche uns nun aus Osnabrück erreicht, eine Stadt welche sich im Wahlkampf von Niedersachsen befindet, wird die Spaltung in der Partei DIE LINKE mit Sicherheit vertiefen.

Die rot getauften lafonistischen Fahnenschwenker werden jetzt wieder ihre Marx- Lenin und Stalin Banner aus der Ecke holen und wahre Schwingorgien feiern. Andersherum finden wir es super jeden Tag neue Brandmeldungen verbreiten zu können obwohl der Karneval noch gar nicht richtig begonnen hat.

„Was ein Häkchen werden will, krümmt sich bei Zeiten“, daran werden jetzt viele denken welche der Wahl von Katja Kipping von vornherein skeptisch gegenüber gestanden haben. Ja, da könnte der auch heute noch immer viel beschimpfte Dietmar Bartsch sicher als Messias angesehen werden.  War er es doch, welchem eine zu große Nähe zu den anderen Parteien nachgesagt wurde.

Linke will „Machtperspektive“ mit Rot-Grün ohne Bedingungen

Der Geschäftsführende Parteivorstand der Linken stellt für eine Koalition mit SPD und Grünen auf Bundesebene keine Bedingungen mehr. Das geht aus einem internen Reformpapier der beiden Parteichefs Katja Kipping und Bernd Riexinger hervor, das unserer Zeitung vorliegt.

Darin fordern sie in Abstimmung mit dem Parteivorstand erstmals eine konkrete „Machtperspektive“ zur Umsetzung ihres Programms. Das Papier soll Montag vorgestellt werden.

Vergangenes Jahr hatten die Parteichefs Kipping und Riexinger noch vier Bedingungen für eine Zusammenarbeit genannt: keine Militäreinsätze im Ausland, Verbot von Rüstungsexporten, 1000 Euro Mindesteinkommen für alle und stärkere Besteuerung von Reichtum. In dem Neun-Punkte-Programm stellt die Linken-Führung nun stattdessen „Einstiegsprojekte“ für die Kooperation vor wie einen Mindestlohn, eine Rentengarantie oder eine Reichensteuer.

Quelle: Neue Osnabrücker-Zeitung >>>>>> weiterlesen

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Grafikquelle    :     Grün-Magenta-Brille aus Kunststoff für einige auf DVD erschienene Filme

20 Kommentare zu “Heute hü und morgen hott”

  1. rosalux sagt:

    Vor lauter Beweglichkeit als „liquid party“ ist die LINKE kaum noch wiederzuerkennen. Diese Form der Anbiederung im Gewand einer Bettelei klingt eher we ein Beischlafangebot: nimm mich, es kostet nichts – ist entwürdigend und setzt tief linke Positionen aufs Spiel. Glauben Kipping und Riexinger ernsthaft, um den Preis der ideologischen Selbstaufgabe ins Koalitionsnest eingeladen zu werden? Von der wahrscheinlichen Ablehnung abgesehen, setzen beide auch die Akzeptanz bei ihren – wenigen verbliebenen – Mitgliedern aufs Spiel.

    Interessant ist OLafs Aufforderung, die SPD möge endlich ihr Mißtrauen gegen seine Person aufgeben, schließlich ginge es um einen Poltikwechsel, nicht um Ministerposten. Gut gesagt, doch wirkungslos, weil die LINKE in den drei Jahren seit 2009 ihren politischen Kredit verspielt hat. Ihre innere Zerrissenheit macht sie auch nicht empfehlenswert. Man darf also mit brüsker Ablehnung rechnen.

    Aber wieso darf sich OLaf überhaupt noch zu Wort melden – ohne Amt und Mandat(MdL Saar ausgenommen)? Dass er es tun darf, deutet auf eine weiterhin bestehende Machtbasis in der Partei, die für das ahljahr 2013 nichts Gutes erwarten läßt.

    Das bekannte Sprichwort „wer einmal lügt, dem traut man nicht, und wenn er dreist die Wahrheit“ hat die LINKE dank zahlreicher „Fehltritte“ und Dummheiten längst eingeholt. Es wird also nix mit der „Machtperspektive“

  2. Grinsekasper sagt:

    Hü und Hott… eine weit verbreitete Politiker-Krankheit

  3. AflatoxinB1 sagt:

    @ Grinsekasper
    Politiker-Krankheit ohne Nebenwirkungen!

  4. RosaLux sagt:

    Hier das Ergebnis der Sonntagsfrage für den 12.01.2013 der INFO GmmbH für Niedersachsen
    CDU 38,0% – SPD 31,5% – Grüne 14,5% – FDP 4,5% – LINKE 6,0% – Piraten 3,0% – Sonstige 2,5%

    Nicht zu fassen, käme die LINKE tatsächlich noch in den Landtag. Entspricht einer Verdoppelung der Wählerstimmen. Interessant wäre, die Gründe für diesen Stimmungsumschwung zu erfahren, mit überhaupt nicht mehr zu rechnen war.

    Die Piraten scheinen nun endgültig draußen zu bleiben, während die FDP noch eine Chance hat.

    Mögliche Koalitionen (Stimmgewicht nach Wählerstimmen):
    – ROT-Grün 46% – dazu braucht´s keine LINKE
    – ROT-Grün-ROT 52% – kaum denkbar, weil´s anders geht
    – ROT-Schwarz 69.5% – unwahrscheinlich mit SPD als Junior-Partner
    – Schwarz-Grün 52,5% – nicht ausgeschlossen, falls die Grünen mitmachen

    Bei dieser Konstellation erscheint die LINKE als überflüssig zur Mehrheitenbildung.
    Die jüngsten Angebote, Koalition ohne Vorbedingunhgen, klingen eher wie das sprichwörtliche Pfeifen im Wald: der Selbstberuhigung.

  5. Karl-Heinz Reinelt sagt:

    Also Leute, bleibt mal auf dem Teppich. Es gibt neben der INFO GmbH vom 12.01.2013, die von Focus beauftragt wurde, weitere Umfragen vom 10.01.2013, in denen DIE LINKE. übereinstimmend bei 3 Prozent dahindümpelt und alle Umfragen beruhen im Übrigen auf lediglich rund 1000 Befragten und nicht auf 3000-4000 wie bei einer soliden Sondierung.

    Darauf zu spekulieren, ausgerechnet mit dem Umfrageergebnis der von Focus beauftragten Gesellschaft mit beschränkter Haftung INFO würde ein Ergebnis mit garantierter Sicherheit vorausgesagt werden können, mag denkbar witzig sein, vollkommen aberwitzig ist es aber auch, dass innerhalb zweier Tage eine Verdoppelung der DIE LINKE. Wählerstimmen stattgefunden haben soll.

    Weit interessanter wäre es, zu reflektieren, weshalb sich Focus mittels der INFO-Umfrage ein die 5 Prozent-Hürde überspringendes Ergebnis der DIE LINKE. auf Kosten der beiden Volksparteien und der FDP wünscht. Aber auch das bleibt Kaffeesatzleserei, wenn man nicht über Insiderwissen bei Focus verfügt.

    Der wirkliche Aufreger ist doch, dass DIE LINKE. unter Kipping und Riexinger mit der Aussicht auf das große Fressen an den Fleischtrögen des Systems, KiRi nennen es „Machtperspektive“, aus den vier unverrückbaren, unverhandelbaren Grundbedingungen 1.) Militäreinsatz-Verbot, 2.) Rüstungsexport-Verbot, 3.) 1000 Euro Mindesteinkommen-Gebot, 4.) Reichensteuer-Gebot in verräterischer Weise und ohne nachvollziehbare Begründung ein völlig verwässertes Neun-Punkte-Programm ausgekungelt haben, das mit dem Begriff „Einstiegsprojekte“ derartig schwammig daherkommt, dass die ehemalige nun aber zu Tode reformierte DIE LINKE. sogar mit dem „Herrn Kapital“ höchstpersönlich und bestimmt nicht nur mit dessen Lakaien-Parteien in Koalitionsverhandlungen treten könnte, um diese, wie DIE KiRi-LINKE. verlogen behauptet, trotz fehlender Vorbedingungen wenigstens auf den Weg zu einer sozial gerechten Gesellschaft zu bringen, die Wege zum Kommunismus sind ja schon lange verboten.

    Diese verruchten Politikdarsteller möge der Volkszorn der berühmt-berüchtigte Furor Teutonicus von Rolf Kauka Comics hinwegfegen, denn die politisch marodierende versprengte rote Obertanengarde verrät alles WAS Gut und heilig war.

    Eines dürfte klar geworden sein, dass früher absolut Alles besser war und Sahra und ihr Wagenknecht irgendwie Recht haben, dass Ludwig Erhards soziale Marktwirtschaft die des Wohlstands für McAllister war und wir in der Tradition des dicken gemütlichen Erhards uns nicht nur sprachliche Anleihen, sondern auch schon mal eine dicke Zigarre holen können, eine Cohiba aus Havanna versteht sich, die dem Agenda 2010-Schröder auch heute noch schmeckt.

  6. Grinsepeter sagt:

    Als Ergänzung zu dem Posting 5
    Verraten und verkauft …
    Also vergesst nichts und wählt dem entsprechend bei den BTW.

  7. ThünnesundSchääl sagt:

    DIE LINKE steht für vieles, aber nicht für das was sie verspricht.
    Und jetzt ihr brave Mitglieder, geht raus und überzeugt die vielen Wählerinnen und Wähler, warum die Linke nicht wählbar ist.

  8. ThünnesundSchääl sagt:

    Nachschlag:

    Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber.

  9. bertablocker sagt:

    menschenskinder – weder Thinnes noch Thünnes sondern Tünnes – länger als ein Jahrhundert!!!

    http://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCnnes_und_Sch%C3%A4l

    Alle anderen Namensschreibungen sind Verunglimpfungen dieser zwei Kölner, die den Klüngel erfunden haben und werden von Linksanwälten deiner Wahl verfolgt!!! Jenau!

  10. Frühspätaufsteher sagt:

    Verunglimpfung?
    Klüngel besteht seit dem Mittelalter!
    Köln ist die nördlichste „Vorstadt von Palermo“ und schwer vorstellbar, dass „Dein“ Tünnes und Schäl erst in den letzten hundert Jahren Klüngel eingeführt haben.

  11. RosaLux sagt:

    Die Sonntagsfrage heute zur Niedersachsenwahl ergibt fast übereinstimmtende jedenfalls stabile Ergebnisse,
    die sicherlich zu recht umstrittene Info GmbH ausgenommen, die hier nicht mehr berücksichtigt wurde.
    http://www.wahlrecht.de/umfragen/landtage/niedersachsen.htm
    CDU 40-41
    SPD 33
    Grüne 13
    FDP 5
    LINKE 3
    Piraten 3
    Sonstige 2-3
    Die FDP bleibt wahrscheinlich im Landtag, LINKE und Piraten sind wahrscheinlich draußen.
    Mögliche Koalitionen: SPD-Grüne 46, CDU-FDP 45-46, CDU-SPD 73-74
    Es könnte also ganz knapp ausgehen.

    Die LINKE dürfte in Nds und im Landtag künftig auf Jahre hinaus keine Rolle mehr spielen. Sie hat abgewirtschaftet. – OLaf ist zur Kariktur einstiger Größe mutiert und hat – wohlverstanden – das Ende seiner Karriere erreicht. Er sollte auch wegen der unter seiner Regie zu verantwortenden Schrumpfung nicht länger öffentlich auftreten. Motto: Ist die Glaubwürdigkeit verspielt, hilft auch keine Rhetorik.

  12. Opa Fielmann sagt:

    Ein „Bündnis“ von SPD und Linke hat Lafonatine der LINKE verbaut; „Gott-sei-Dank“.

  13. Omma sagt:

    Inzwischen ist bei einem Großteil der Wahlberechtigten Politikverdrossenheit eingetreten mit der Folge, dass viele frühere Linke-Wähler nicht mehr wählen wollen.
    Es kommt vorwiegend auf den Inhalt der Arbeit der zu Wählenden an, weniger auf deren Außendarstellung.
    Das Tomatenmobil „Heiße Suppe gegen soziale Kälte“ und die 150 Großplakate von Sahra W. lassen die Wahlberechtigten kalt.

  14. frans.wagenseil sagt:

    @11

    Das war es dann wohl für Rot/Grün.
    Die Erfahrung mit Wahlumfragen aus der Vergangenheit zeigt, dass so ein leichter Trend des Anstiegs der Wahlprognosen für eines der Lager nicht mit der letzten Umfrage endet, sondern auch über diesen Erhebungszeitraum hinaus wirkt.
    Dieser Swing ist also kaum aufzuhalten.

  15. emschergenosse sagt:

    #11
    die amtliche Abkürzung für Niedersachsen ist nicht ‚NS‘ – weil du immer „Nds“ schreibst; sie lautet ‚NI‚.
    BW steht für Baden Württemberg und RP – nicht RLP oder RPH – für Rheinland-Pfalz. Nieder und Sachsen ergäbe eigentlich NS. Das konnte man nicht nehmen wegen der deutschen Geschichte. Deswegen kürzt sich Sachsen-Anhalt auch nicht SA, sondern ST. Und Sachsen natürlich auch nicht SA.
    Die gesamten Abkürzungen gibt es hier – wenn wir uns DER LINKEn in den anderen Bundesländern irgendwann mal zuwenden.

  16. bertablocker sagt:

    ja – da war doch mal was. In Bayern dieses Dossier. Was ist eigentlich daraus geworden?
    Und dann kommen ja noch die folgenden Wahlen:
    Landtagswahl in Niedersachsen am 20. Januar, Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein am 26. Mai, Landtagswahl in Bayern am 15. September, dann die Bundestagswahl am 22. September und nicht zu vergessen die hessische Landtagswahl, die allerdings auch nach 2014 verschoben werden kann.

    Übrigens ist in Niedersachen eine „S“PD-Frau zur Partei DIE LINKE gewechselt:

    Sigrid Leuschner, [immerhin] bislang stellvertretende innenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Landtag, ist überraschend zur Partei Die Linke gewechselt. Damit bekommt die Oskar-Partei, die am 20. Januar um den Wiedereinzug in den Landtag kämpft, einen unerwarteten Zuwachs aus den Reihen der politischen Konkurrenz.
    Leuschner war 44 Jahre lang Mitglied der SPD und unterlag Doris Schröder-Köpf, der Ehefrau des „Gasverkäufers“, diese Frau mit den langen Zähnen, bei einer Kampfabstimmung um die Kandidatur für ihren Wahlkreis.

    Tja – was sagt Oskar dazu??? Einfach so wechseln – das geht doch nicht. Und das Mandat auch noch mitnehmen.

    Die Leuschner soll allerdings nicht so rumjaulen in der Presse; 19 Jahre „am Trog“ heisst doch auch, als Pensionistin ein gutes Leben führen.
     

    Anmerkung
    wir haben zu diesem ‚Dossier‘ – s.o. – einen Link gesetzt, damit es sich der Einzelne wieder in Erinnerung rufen kann.
    UP.

  17. Hannah60 sagt:

    Dossier wird ausgekramt, wenn Wahlen anstehen. Ernst will ja seine Gegner in Schach halten… meine Meinung.

  18. GillaSchillo sagt:

    # 5
    Zuviel Optimismus trügt meistens.
    Realismus wäre mir lieber, aber da sieht es für die Linke schlecht aus.

    #16
    … wie war das gleich noch mit Pia Döring im Saarland?

  19. Ichbins sagt:

    wenn andre kommen und die Mandate mitbringen ist das ja was andres für die Herrschaften und höchst Willkommen und angebracht … Doppelmoral pur.. aber wehe jemand ehemals Linkes tut dies, das ist dann ein Sakrileg und muss geahndet werden… Irre ist das wohl?

  20. AntiSpeichellecker sagt:

    # 17
    Sollte nicht eher Erny in Schach gehalten werden? Als ehem. Bundesvorsitzender hat er keinen Glanz versprüht. Er hat die Linke unglaubwürdig gemacht.

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