DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

Herr Pastor Gauck

Erstellt von UP. am Montag 14. Mai 2012

Wäre er lieber praktizierender Pfarrer
in seiner alten Partei geblieben

der Mann mit den kleinen Augen und dem kleinen Herzen, hat eine Meinung. Und scheinbar einen guten Draht zum lieben Gott. Denn er weiss im Voraus, wie das Verfassungsgericht entscheiden wird.
Jau – da haben wir uns etwas eingehandelt als Präses unserer „Bananenrepublik“. Das hatten wir befürchtet, dass er forsch und allwissend seinen Senf dazugibt – sozusagen positive Schelte. Allen Ernstes muss man sich die Frage stellen, ob Gauck als Präses befugt ist, zu diesem Thema vor allen Dingen ungefragt zu plaudern. Wir sehen das Verhalten dieses Präsidenten schlicht als Missachtung des höchsten deutschen Gerichtes an. Eigentlich sollte ein Präsident über den Dingen stehen und die Interessen aller mit Respekt betrachten und nicht bereits im Vorfeld Entscheidungen durch unqualifizierte Äusserungen versucht zu beeinflussen. Der ist ja schlimmer schon als Wulff! Und wir leben doch nicht mehr in der DDR, dass Urteile von staatswegen gesteuert werden!

Bundespräsident Gauck sieht keine Erfolgschancen für die Verfassungs- beschwerden zu Eurorettungsschirm und Fiskalvertrag – so ging es in den letzten Tagen durch die Medien. Die Karlsruher Richter würden die Politik der Regierung nicht konterkarieren – so Gaucks Prognose.

Zunächst mal ist es erfreulich, dass der Bundespräsident eine von Bürgern getragene Verfassungsbeschwerde als wichtig genug erachtet, um sich dazu zu äußern. Aber: Dass jemand – und sei es auch der Bundespräsident – ein Verfassungsgerichtsurteil im Voraus kennen will, ist doch bemerkenswert. Vor allem vor dem Hintergrund, dass bisher weder die endgültigen Begleitgesetze zu Eurorettungsschirm und Fiskalvertrag noch die entsprechenden Verfassungsbeschwerden vorliegen.

Weiterlesen auf mehr-demokratie.de

—————————————————————————————————————————-

Grafikquelle    :  Treffen von Vertretern des BEK und Erich Honecker, 1980.

2 Kommentare zu “Herr Pastor Gauck”

  1. emschergenosse sagt:

    Das ist für mich sowieso der Hammer, dass Kirchenmänner, also Evangelen, in die Politik gehen dürfen. von Moral keine Spur!!!
    Einmal Pfarrer – eigentlich immer Pfarrer – ganz kategorisch!!!

    Neenee, der Gauck ist für mich eine schillernde Figur im negativen Sinne. Und es ist nicht geklärt, ob er nicht doch mit der STASI zusammengearbeitet hat. Da war mal was mit einem Prozess gegen einen STASI-Offizier, der eine eidestattl. Erklärung gegen diesen Pastor abgegeben hat.

  2. Gilbert Kallenborn sagt:

    Also, die Zusammenarbeit von Gauck mit der STASI düfte wohl so aussehen, wie die von US- Gen. Patton mit Nazi – Gen. Rommel 1944.
    Totale Vernichtung des Anderen ohne Kompromisse -und null „Zusammenarbeit“.
    Daß Gauck jur. Null-Durchblick hat, macht nichts, der ist lernfähig und das BVerfG ist IMMER für eine Überraschung gut, vor allem in der total unterschiedlichen Besetzung des 1. und des 2.Senat.
    Da nun auch noch der ex-CDU MP Saar Peter Müller dort agiert, seltsamerweise ohne Kritik angenommen, obwohl eine verfassungswidrige CDU-Steuergelderverwendung für den eigenen CDU- Wahlkampf auf Staatskosten festgestellt wurde, ist kein Ding mehr unmöglich.
    Aber Gauck ist nun gewiss nicht der jahrzehntelange, kompetente Beobachter von BVerfG-Rechtssprechung, da stimme ich Emschergenosse zu.
    Evanglische verheiratete Pfarrer sind mir aber tausendmal lieben als Zöllibat-bedingte katholische. Der Euro-Rettungsschirm wird dann ins Trudeln kommen, wenn die Karlsruher Richter feststellen, daß bereits die Aufnahme Griechenlands unter Kohl-Druck auf gefälschten Bilanzen erfolgte, hat eine Aufnahme eine gefälschte Basis -wie kann dann das Weiterverbleiben legal sein? Der Merkel/Sarkozy -Plan zur Bankenrettung auf Steuerzahlerkosten ist noch lange nicht endgültig legal und unabwendbar.

Kommentar schreiben

XHTML: Sie können diese Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>