DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

Handlanger fürs Kungeln

Erstellt von IE am Montag 28. Mai 2012

Die Bundesschiedskommission die Linke
lässt Hilde Benjamin regelmäßig auferstehen

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Das der Bundesparteitag seine Schatten vorauswirft sieht man auch an den Aktivitäten der Bundesschiedskommission welche sich damit natürlich für eine Wiederwahl ins Zeug wirft. Ein Sitz in solch einer Kommission muss also schon sehr Ertragreich sein, ansonsten wäre das Bestreben seinen Posten zu behalten kaum so groß. Oder wie sonst ließe sich erklären das selbst alte Schlammtreter krampfhaft an ihren Positionen festhalten, um aus dem Hintergrund weiter kräftig mit mauscheln zu können ? Übersehen werden darf hier auch nicht, dass sich auch durch die BSchk die Richtung in einer Partei beeinflussen läßt.

Gehört nicht schon eine besondere Chuzpe dazu in seiner Freizeit wildfremde Menschen für einseitig vorgebrachte „Vergehen“ Maßregeln zu wollen, welche niemand aus der Distanz fair beurteilen kann? Man stelle sich vor dass das Amtsgericht aus München über Recht oder Unrecht in Schleswig-Holstein entscheiden solle. Wie heißt es doch in der bürgerlichen Rechtsprechung: „Im Zweifel für den Angeklagten.

So liest sich der erstellte Rechenschaftsbericht schon wie eine einzige Huldigung auf die eigene Arbeit. Ein neutraler Arbeitsbericht würde dagegen schon eine ganz andere Wertung an den Tag legen. So lesen wir denn unter 2 folgendes:

„In der Wahlperiode sind insgesamt 314 Verfahren bei der Schiedskommission eingegangen.In 131 Fällen wurden mündliche Verhandlungen durchgeführt. Meist erging eine Entscheidung durch Beschluss. In 21 Fällen konnte eine einvernehmliche Lösung herbeigeführt werden. Einzelheiten über die Verteilung der Verfahren nach Jahren, Streitgegenstand, Verfahrensablauf und Erledigung können der zum Parteitag in Göttingen vorliegenden Statistik entnommen werden. Die Verfahren kamen aus allen Landesverbänden, schwerpunktmäßig aus Bayern (82 Verfahren), dem Saarland (74 Verfahren) und Nordrhein-Westfalen (50 Verfahren)“.

Die hier getätigten Aussagen sagen nichts über die Qualität der geleisteten Arbeit der Kommission aus. Der Versuch eine eingehende Analyse über das warum und wieso zu erarbeiten wird erst gar nicht ins Auge gefasst. Die erste Frage welche hier gestellt werden muss: Wie viele Verfahren entfallen auf dem Osten? Augenscheinlich wurden fast 90 % der Verfahren in den Westländern eingeleitet. Wenn das bekannt ist erübrigt sich an und für sich jede weitere Frage.

Über die Qualität dieser Kommission zu urteilen hieße sicherlich Eulen nach Athen zu tragen.  Erinnern wir uns an Paul Becker einen ehemaligen Leiter der LSK Saarland. Dem wurde einmal auf seinen Vorwurf über die Obrigkeitshörigkeit der BSchk von der BSchk angeraten doch besser die LSK zu verlassen und stattdessen ein Buch zu schreiben. Eine ungeheure Endwürdigung und Entgleisung vor Zeugen welche dieses Vorkommen heute sicher bestätigen würden. Oder mein eigenes Erleben: Der damalige ca. 50 Jahre alte Leiter dieser BSchk versuchte mir, einem 65 Jahre alten Mann zu erzählen ich sei so wie so nicht bereit mein Verhalten zu verändern. Ja warum denn auch, wo doch nachweislich alles lange im voraus abgesprochen war. Diese Type sollte erst einmal gutes Benehmen und Anstand lernen bevor er als Dummschwätzer auftritt. Eine Ruth Kampa und auch Dieter Müller gehörten damals schon der BSchk an.

Weiter lesen wir folgendes:

„Die Mitglieder der Bundesschiedskommission nehmen allerdings für sich in Anspruch, dass sie im Berichtszeitraum trotz bestehender Sympathien für bestimmte Strömungen und/oder Personen in der Partei stets die nötige Distanz zu allen Verfahrensbeteiligten gewahrt haben – auch wenn es sich um Landesvorstände oder den Parteivorstand handelte. Umso unverständlicher ist es, dass die Kommission bzw. einige ihrer Mitglieder nach ,,unpopulären“ Entscheidungen wiederholt im Internet und in den Medien angegriffen und beschimpft wurden“.

Diese Passage alleine ist ein Witz ! Verantwortliche, in einer politischen Institution arbeitend beschweren sich,  in der Öffentlichkeit kritisiert zu werden. Welch eine Arroganz und gleichzeitige Verdummung der Basis. Das ist typisch und ein Hinweis darauf warum sich z.B. im Saarland nichts ändert. Wenn schon festgestellt wird das verschiedene Mitglieder der LS Kommissionen nicht unabhängig sind ist es Aufgabe der BSchk dafür Sorge zu tragen das diese Machenschaften abgestellt werden. Wenn sie dem durch eigene Abhängigkeit nicht nachkommen kann sollten sie Ross und Reiter nennen und zurücktreten.

„Solche Reaktionen sind mit dem Anspruch der Partei an ein solidarisches Miteinander nicht vereinbar. Gleichwohl haben sowohl die Kommission als auch ihre Mitglieder sich nicht provozieren lassen und die nötige Zurückhaltung gewahrt“.

Wäre es nicht anzuraten sich bei solch einer Einstellung gleich einem Kegel- oder Schrebergarten -Verein anzuschließen? Aber dort kann sicher nicht entsprechend verdient werden. Die Unfähigkeit und manipulierende Arbeitsweise vieler Schiedskommissionen sind mit Ursache für die marode Außendarstellung dieser Partei. Wohin, wenn nicht an die Öffentlichkeit sollen sich die zuvor maßlos Entwürdigten wenden? Ein „mea culpa, mea culpa wäre hier wohl angebrachter als falsches Selbstmitleid.

>>> Hier <<< ist der komplette Bericht der Bundesschiedskommission

Neutralität ein sicherlich großes Wort, wovon auch im folgenden die Rede ist::

Postanschrift
Ortsverband
Postfach 1849
66368 St. Ingbert

Partei DIE LINKE
Bundesschiedskommission
Kleine Alexanderstraße 28
10178 Berlin

24.Juni2011
BSchK /25/2011/B  / Ortsverbandsvorstand ./. KV SPK
Einlassung Kreisvorstand vom 31.05.2011

Liebe Mitglieder der Bundesschiedskommission,
in der vorgezeichneten Sache habt ihr uns das schreiben der Kreisvorsitzenden vom 31.05.2011 zukommen lassen, Eingang heute 24.06.2011

Die Stellungnahme ist mit der stellv. Vorsitzenden abgestimmt. Zu den vorgebrachten Argumenten wird wie folgt Stellung genommen:

Die Ausführungen der Kreisvorsitzenden Spaniol sind unrichtig und unwahr. Es handelt sich nicht um die Beschwerde von G. Schillo, sondern um die Beschwerde des Ortsverbandsvorstandes. Dies ist zweifelsfrei der  Beschwerde vom 06.04.2011 zu entnehmen. Falsch ist, dass xxxxx am 08.03.2010 in die Partei DIE LINKE eingetreten ist. Richtig ist, der Eintritt von xxxxx erfolgte am10.09.2008.

In einer Liste ,,beitragssäumiger Mitglieder“ vom KV SPK erstellt und am 05.03.2010 überlassen ist ersichtlich, dass xxxxx als Mitglied geführt wird: eingetreten am 15.12.2008. Das unrichtige Eintrittsdatum 15.12.08  wurde seinerzeit mehrfach von der stellv. Vorsitzenden Meydanci moniert, die zum damaligen Zeitpunkt für die Mitgliederpflege verantwortlich zeichnete.

Liste beitragssäumiger Mitglieder Stand 01.09.2009)
Beweis:  Seite 1 von 2

Weiterer Beweis für den unwahren und unrichtigen Vortrag der Kreisvorsitzenden: Mandatsprüfungsliste für die MV am 21.02.2010, Seite 2 (erstellt vom Kreisvorstand Saarpfalz)

Zur Mitgliederversammlung am 21.02.2010 hatte der KV SPK / LV eingeladen. Vorausgesetzt, die Behauptung der Kreisvorsitzenden Spaniol betreffend Eintrittsdatum ist zutreffend, müsste der Beschwerdeführer auf Grund des jetzigen Sachvortrages von einer Manipulation der Mandatsprüfungsliste durch den KV SPK ausgehen (die vom Kreisvorstand SPK bei der MV in St Ingbert ,,eingesetzten Mandatsprüfer“ hatten am 2I.02.2010 dem angeblichen NICHTMITGLIED xxxxxx eine Stimmkarte ausgehändigt.)

Der Hinweis des Kreisvorstandes SPK auf die Bundesfinanz O wird diesseitig zum Anlass genommen.

Antrag

auf Feststellung zu treffen, dass es zu den Aufgaben eines Kreisvorstandes gehört! in regelmäßigen Abständen – insbesondere vor Wahlen – die Mitglieder auf ihre Beitragspflicht hin zu kontrollieren – im Interesse einer Gleichbehandlung aller Mitglieder – dieser Aufgabe kommt der KV SPK nämlich nicht nach.

Wenn Nichtzahler/Nichtmitglieder aus welchen Gründen auch immer, dann aber auch vielleicht über Jahre hinweg – wie z.B. im KV SPK- vielleicht auch noch in parteiinterne Positionen oder sogar als Kandidaten gewählt wurden und auch andere Mitglieder wählen durften, dann dürfte das eindeutig Satzungsverstöße beinhalten.

Die stellv. Vorsitzende bat eindringlich darum, das beigefügte Schreiben der BSchK zur Kenntnis zu bringen. Das Negieren dieses Schreibens verdeutlicht, dass der KV SPK kein Interesse hat, finanzielle und sonstige Dinge ordnungsgemäß abzuwickeln. Das Negieren weiterer Schreiben durch den KV SPK hat den OV – Vorstand veranlasst, die in Empfang genommenen Mitgliedsbeiträge an die Bundespartei zu überweisen.

Der Schiedsspruch vom 29.01.2011 ist aufzuheben.

Seit dem Juli 2011 ruht dieses im Brief behandelte Verfahren des Ortverband St. Ingbert gegen den Kreisvorstand und gegen das Mitglied M. G. . Hier wird der BSchk aus dem Ortsverband vorgeworfen „Tomaten“ auf den Augen zu haben und die Beschlussbegründung samt Zurückweisung der Berufung „als an den Haaren herbeigezogen“ gewürdigt.

Die Antrags Zurückweisung der BSchk >>> HIER <<<

In der Sache geht es um das Mitglied M.G. Welches laut Spaniol erst am 08.03.2010 in die Partei eingetreten ist. Nachweislich hat M.G. Jedoch aufgrund seiner Mitgliedschaft bereits im Oktober 2008 an der  Listenaufstellung für den Stadtrat St. Ingbert im Januar 2009 mitgewirkt.

Von Spaniol oder dem damaligen Landesgeschäftsführer wurde zur Mitgliederversammlung am 20.02.2010 in St. Ingbert eingeladen auf deren Mandatsprüfungsliste das Mitglied M. G. !! Ordnungsgemäß aufgeführt wurde.

Auf der Grundlage dieser nachweisbaren Tatsachen muss man sagen, dass die Zurückweisung der Berufungsbegründung eine absolute Fehlentscheidung der BSchK ist. Unübersehbar auch hier eine allzu offensichtliche Parteinahme der BSchk zugunsten von Spaniol, einer Person aus dem engsten Dunst – Kreis von Lafontaine. Eine BSchk die sich hier der Unbefangenheit rühmt ? Na, passt doch immer. „Eigenlob stinkt“.

Die Eintrittsmeldung des OV St. Ingbert nach Berlin >>> HIER <<<

Ist es Verwunderlich wenn aufgrund solcher Vorkommnisse mehr und mehr Mitglieder die Partei verlassen? Das sich Anbetracht vorliegender Tatsachen Mitglieder einer BSchk darüber beschweren, in der Presse aufzutauchen ist schon an sich ein Skandal. Der Missbrauch der Basis als Stimm- und Zahl -vieh ist in der Partei nur allzu offensichtlich. Wenn schon in einer mit Juristen besetzten Kommission geltendes Bürgerrecht mit Füssen getreten wird, ist es nur gerechtfertigt hier von einer kriminellen Vereinigung zu sprechen.

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Grafikquelle   :    Fotothek df pk 0000213 002

40 Kommentare zu “Handlanger fürs Kungeln”

  1. Tomacina sagt:

    Die Kreisvorsitzende scheint mit zwei Mitgliederlisten zu „jonglieren“.

    Eine M-Liste scheint offensichtlich gefakt zu sein. Eine andere Erklärung gibt es nicht.

    Dem aufmerksamen Leser stellt sich die Frage:

    Wie kann es geschehen, dass ein nicht existierendes „Mitglied“ bereits am 05.03.09 als beitragssäumiges“ Mitglied geführt wird, wenn dieser erst am 08.03.09 eingetreten ist?

    Die Bundesschiedskommission hatte Scheuklappen auf.

  2. bertablocker sagt:

    Ganz einfach:

    Am 5.3. war dieses Mitglied noch „Ohneglied“.

    Der offensichtlichen Logik zufolge wird also mit einer „Ohneglied“- und einer „Mitglied“-Liste gearbeitet.
    „Sauber“ – sag‘ ich!

  3. Waldschrat sagt:

    Die Zurückweisung ist doch purer Unsinn.

    Es wurde gelogen!!!!!

    Das wollen die Juristen in der Bundesschiedskommission nicht festgestellt haben?

  4. Diogenes sagt:

    Wenn die BSchK im Einzelfall nicht mehr weiter weiß, stellt man sich tot. In der Politik beispielsweise wurden schon viele Probleme auf diese Weise „gelöst“. Weshalb nicht auch in der Jurisdiktion?

    Und: Für Untätigkeitsverfahren gegen die BSchK fehlt – satzungsgemäß – in weiser Voraussicht die Instanz, weil die BSchK das „Ende der Fahnenstange“ ist. Und dies gerichtlich einzuklagen, ist einfach unwirtschaftlich.

    Der Zweck scheint ein doppelter zu sein:
    – Schiedsverfahren als solche müssen sein – wegen ParteiG – leider.
    – Schiedsverfahren dürfen die Partei(oberen) nie beschädigen – wegen der – der Satzung nicht vorgesetzten – Grundsatzpräambel: „Die Partei hat immer recht.“

    Alles klar?

  5. Advocatus Diaboli sagt:

    Das Merkmal der vorsätzlichen Täuschung ist bereits dadurch verwirklicht, dass der Schriftsatz der Kreisvorsitzenden Spaniol mit bewusst unwahrem Parteivorbringen bei der Bundesschiedskommission eingereicht wurde.
    Lug und Trug wird geduldet und zudem noch gedeckt; unfassbar.

  6. bertablocker sagt:

    #3 – Das wollen die Juristen in der Bundesschiedskommission nicht festgestellt haben?

    Watt issene Dampfmaschin‘?
    Tja, da stellemer uns janz dumm un da sache mer so: ’n Dampfmaschin‘ issene jrosse schwazze Raum – vonne’n Loch un hinne’n Loch; vonne dat Loch, dat is de Feuerung – hinne dat Loch, dat kriejemer später!
    [Prof.] Bömmel

  7. aldibe sagt:

    Die Listen sind saarlandweit so ein Fall von ganz besonderer Transparenz. Zu Pia Dörings Zeiten behauptete diese als Landesgeschäftsführerin, die Vorsitzenden vor Ort hätten Mitgliederlisten, diese verneinten das jedoch häufig.
    Hatte mal ein Vorsitzender eine Liste, war sie häufig 1 bis 1,5 Jahre alt und komplett überholt.
    Vor 2 Jahren war dann mal eine Phase, da hatte so ziemlich jeder eine Liste, nur die Vorsitzenden nicht. Auf deren Protest hin geschah nichts oder es gab wieder eine stark veraltete.
    Was der Wirrwarr soll? Es sollen Mehrheiten gesichert werden und wer die Listen hat, kann Leute aufsuchen, anrufen, belästigen und manipulieren.
    Und dann gibts noch die besagten Listensäuberungen. Wer manchen nicht passt, wird als beitragssäumig gestrichen, wer nie Mitglied war oder noch nie gezahlt hat, bleibt auf der Liste erhalten, wenn er denn mal bei einer Wahl von Nutzen sein könnte. Vorher wird so einer bearbeitet, bis er erscheint.

  8. Advocatus Diaboli sagt:

    Über Döring könnten viele ein Buch schreiben.

  9. Initiative_Demokratie u. Transparenz sagt:

    IDuT hat der Bundesschiedskommission geschrieben:

    Eure Beschlussbegründung habt Ihr offensichtlich abgefasst nach dem Motto:

    Wir können alles – außer lesen!

    Die gute alte Kulturtechnik des Lesens, die hat schon was…!!!

  10. Dengmerter sagt:

    Vier Eigenschaften gehören zu einem Richter (Schiedsgericht):

    1. höflich anzuhören
    2. weise zu antworten
    3. vernünftig zu erwägen und
    4. unparteiisch zu entscheiden

  11. Joseph sagt:

    überall das gleiche. Scheint mit der Herkunft verschiedener Hoher Tiere in der LINKEN zu tun zu haben. Offenbahr war Wahlviehhaltung bei den Grünen sehr verbreitet.

  12. Parmenides sagt:

    an der Quelle saß der Knabe… und verteilte seine Gaben!!!

  13. aldibe sagt:

    Unparteiisch – das war eine ganz besondere Stärke (Satire) von Wolfgang Fieg und der Landesgeschäftsstelle. Da häufig Schriftsätze verschwanden!!!, Verfahren verschleppt wurden, wichtige Argumente in Fiegs Akten nicht auftauchten, Fieg sich von einer Seite benutzen ließ, konnte man letztendlich ja fast noch froh sein, wenn der Herr Fieg es überhaupt zu einem Verfahren kommen ließ und dort ein parteiisches Urteil sprach. Dann hatte man zumindest seine ungewöhnlichen Gedankensprünge schriftlich.

    Und immer wieder stelle ich mir die Frage: Warum war/ist Fieg persönlich so wild auf einen Posten in der Landesschiedskommission? Da sagt sich doch jeder andere: Mag ich nicht, will ich nicht, Streitereien zu schlichten ist ein undankbarer Job.

  14. AntiSpeichellecker sagt:

    Streitereien schlichten?
    Daran war Fieg und seinen abnickenden Helfern nicht gelegen.
    Fieg hat mit seiner Besserwisserei und §§en-Reiterei die Gräben vertieft.
    Fiegs Spezialität war und ist es: Protokolle zu verfälschen.

  15. Diogenes sagt:

    zu 8 Advocatus Diaboli:
    Guter Vorschlag, schreiben wir ein Buch über Pia – die Fromme – Döring:

    „Mein Dienst bei WASG und LINKE – Gehorchen, tätig sein und schweigen. Aus einem erfahrungsreichen Arbeitsleben als Landesgeschäftsführerin. – Gebraucht, geliebt, gehasst, und abgestellt.“

    Wer kann Informationen beisteuern?
    Das Sammeln könnte uns vielleicht ja IE abnehmen – oder IDuT – oder Diogenes – oder jemand anderes. Wir müssen uns nur einig darüber sein – und beginnen.

  16. ichbins sagt:

    mit dem Bestseller zusammen: Die hl. Barbara – Schutzpatronin der _________________________

  17. ichbins sagt:

    er sei müde heisst es
    http://nachrichten.t-online.de/oskar-lafontaine-ich-bin-muede-/id_56805520/index
    ich wars auch.. müde und überdrüssig dessen was da überall läuft

  18. Diogenes sagt:

    zu 16/17 Ich bin´s:

    Stichwort „Helige Barbara – „Schutzpratronin aller Gauner und Heuchler und Fälscher“, sage ich mal; in gewisser Weise mit Hermes (röm: Merkur) vergleichbar: Sohn des Zeus und der Nymphe Maia; erfindungsreich und listig; vom Hirtengott zum Götterboten aufgestiegen; Gott des Handels, der Wege, Wanderer, Diebe, des Schlafs und Traums, Begleiter der Verstorbenen, Erfinder des Lyra.

    Das Thema der „Hl. Barbara“ würde locker ins avisierte Buch passen. – Bist Du denn auch bereit, den Stoff dafür zu sammeln? An linken Histörchen sollte kein Mangel herrschen!

  19. ichbins sagt:

    irgendwie kommen mir grad die Tränen… der Ärmste
    was mit der Lebensqualität der Wähler, Mitglieder ect?? Als er damals krank war, hatte er sich auch zurückgezogen, verständlich, er hat ein Attentat hinter sich, man fragt sich warum tut er sich das an… Nur warum kommen mir beim Lesen des Artikels Zweifel an seiner wahren Intention? http://www.stern.de/politik/deutschland/oskar-lafontaine-im-stern-interview-zu-erschoepft-fuer-den-parteivorsitz-1833825.html Ich versteh ihn schon lange nicht mehr und hab kein Verständnis für das Gekungel seiner Vasallen… Und er hat recht, Sahra braucht ihn nicht um wer zu sein. Ich gönns den Zwein, aber es bleibt eben auch ein Beigeschmack, denn sie werden nie privat und Partei trennen können… Würde er endlich mal im Saarland vor Allem für Ordnung und echte Gerechtigkeit sorgen… Aber so, so bleibt der fade Geschmack über und eben auch … es ist müßig

  20. R.Funden sagt:

    Jetzt, wo es nicht geklappt hat, ist Oskar plötzlich müde. Welches Armutszeugnis an schwacher Argumentation. Hat ihm dazu seine Pressesprecherin Kohde-Kilsch geraten, die bisher den Mund selbst noch nicht aufbekam und Oskars Rückzieher durch Journalistenkollegen erfuhr? Und was wäre denn gewesen, wenn es geklappt hatte? Hätte dann der liebe Lafo seine Arbeit übermüdet erledigt?

  21. Diogenes sagt:

    Es gehört zu Oskars Fähigkeiten, auch Niederlagen als Sieg und Vorteil umzudeuten. Dafür zwei Beispiele.

    Die katastrophalen Wahlniederlagen in S-H und NRW nutzte er zur Argumentation: seht her, die anderen – Dietmar Bartsch z.B. mit seiner schädlich frühen Kandidatur – haben´s versaubeutelt, nun muss der Meister also wieder ran, sofern er gerufen wird;

    Oder die Aufgabe seiner Kandidatur: seht her, ich bin ja eigentlich alt und müde geworden, da ist es schon klüger, anderen den Vortritt zu lassen – das verdient doch menschliche Anerkennung, oder nicht?

    Der alte Fuchs kann seine Tricksereien nicht lassen, das gehört zu seinem Charakter, mit dem er groß geworden ist. – Dem Saarland allerdings könnte er besser dienen, zöge er sich aufs Altenteil zurück – zum Memoirenschreiben – zusammen mit Sahra, am Kamin, beim Rotwein. Das sei ihm dann herzlich gegönnt.

  22. aldibe sagt:

    Oskar soll Memoiren schreiben? Dann kann er sich ja mit Chrissi und Betty Wulff kurzschließen, die kriegen den Hals auch nicht voll und wollen jetzt jeweils ein Bücher schreiben über ihr kurzes und dennoch viel zu langes Intermezzo im Bundespräsidialamt. Grundlage für Frau Wulff sollen ihr Reisetagebuch und ihre Reisebegleitnotizen sein. Wahnsinn, dann erfährt das Volk, welchen Designerfummel sie in Belgien trug und welche Handtasche in Schweden.
    Wer soll denn all diese Bücher lesen? Die werden irgendwann an verdiente 90-jährige Parteimitglieder verschenkt und der Schreiber kassiert fürstliche Honorare.

  23. Gilbert Kallenborn sagt:

    Zuerst mobben, die gesamte Partei erpressen, Bartsch bekämpfen und verhindern bis hin zu 4-Stunden Sitzungen (es waren 4,5, wegen der Raucherpausen und dem Gerenne von Flur zu Flur an die Telefone AUSSERHALB! ohne Mithörer)Sondersitzungen Berlin, Karl-Liebknecht Haus, vor wenigen Tagen noch , da war kein Oskar „müde“, da war er topfit am schrauben und bohren.
    Inclusive Sarah -Sponsoring, zuerst feige der Kampfkandidatur gegen Bartsch auszuweichen -die er verloren hätte; und das weiss jeder Insider, der Osten hat 3/4 aller Stimmen auf Bartsch geparkt, die Westdelegierten mit ihren erbärmlichen unter 3 %- Ergebnissen nimmt eh keiner mehr für voll, und jetzt die willigen Medien – am schlimmsten war der selbstherrliche Auftritt bei Anne Will -mit „Ich bin müde “ zu bedienen, zuvor war es der Krebs, der Mittleid erheischt (der Prostatatkrebs ist besiegt, die Müdigkeit -noch- nicht) jetzt die Müdigkeit.
    Wenn Oskar schon müde geworden ist -was ist dann mit Linsler??? Der war immer schon müde, nur keiner hats gemerkt. Ich danke Ihnen für meine Ausführungen….vor allem er selber merkte es nicht, dieser Zeitlupenpolititker von verdi.
    Geh Tennis spielen,wirste wieder wach, Trainerin habt ihr ja schon eingestellt -es wird SB-mäßig gemunkelt (es können nicht ALLE Sauereien nur in Saarlouis passieren… ) die Huonker speie Gift und Galle, weil sie begründungslos entlassen wurde, Arbeitsvertrag nicht verlängert, kommt aufs selbe raus. Jetzt Reporterin für Kleingartenverein Riegelsberg anstelle für Die Linke, es gibt viele Äpfel dies Jahr. Das sind wenigstens Tatsachenmeldungen anstelle Politmist wie vorgekaut.
    Heute ist ein Bericht über die Kohde-Kilch in der „Saarbrücker Zeiung“ mit smili-simili Lächeln, jo, schönes Lächeln, also nicht so rote Lippen wie manche Frauen meinen, das wäre schön.
    Kein Wort über Huonker. Die ist politisch tot, Landtag weg, Pressesprecher weg, und zu allem Übel noch ein Gerichtsverfahren mit Kallenborn. Demnächst mehr.

  24. Bednarek sagt:

    Oscar wird schon dafür sorgen, dass Biggi bald einen lukrativen Job an Land ziehen kann; die Graue Eminenz wird alle Hebel in Bewegung setzen.

    Oscars Show mit „müde“ ist so was von armselig…

  25. Frank sagt:

    Ihr lasst euch alle verarschen, die Neoliberalen bestimmen jetzt auch euer denken.

    Lutze ist Gefolgsmann von Bartsch dem Intriganten, intrigant wie auch er. lest mal folgendes:

    http://www.nachdenkseiten.de/?p=13395

    ihr mach euch selbst überflüssig

  26. ichbins sagt:

    Wie siehts im SPK eigentlich mit OV Neuwahlen aus? Müssten da nicht turnusmäßig?

  27. aldibe sagt:

    Huonker arbeitslos? Dann erfährt sie mal am eigenen Leib, wie das so ist. Aber sie fällt ja finanziell weich oder muss man gar eine Spendenaktion für sie ins Leben rufen?

  28. R.Funden sagt:

    Ob Lutze jetzt Bartsch unterstützt oder nicht oder es immer schon tat, ist so was von uninteressant. Denn Lutze ist mittlerweile weg vom Fenster und seine Politik keine Zeile mehr wert.
    Man hätte mal früher genauer bei Lutze hinschauen sollen in Punkto Intrigen und Bäumchen-Wechsel-Dich-Spiele. Oskar ist nicht unschuldig in Sachen Lutze.
    Warum hat Lafo Lutze überhaupt als Mitarbeiter eingestellt? Und warum hat es zwischen den beiden gerumpelt?

  29. Thomas A. Bolle sagt:

    @25:
    Kritiker sind nie überflüssig. Denn sie regen zum Denken an.
    Kritik bedeutet Mut zur Veränderung und Verbesserung und nicht Stillstand.
    Und nichts ist schlimmer als Stillstand.
    Und deswegen muss jede Kritik zuerst positiv gesehen werden.
    Sie bietet eine Chance.
    Das hat mit berechtigt oder unberechtigt erst einmal gar nichts zu tun. Das ist eine Sache des Inhaltes oder Sachverhaltes.
    Und noch etwas, jeder hat das Recht Kritik zu üben.
    Man kann natürlich auch Kritik an der Kritik üben.
    So ist das nun mal in einer Demokratie.

  30. Schichtwechsler sagt:

    und wessen Gefolgsmann ist Prof. Dr. Bierbaum ???

    Der will für das Amt „Bundesschatzmeister“ kandidieren.

    Sollen mit dessen Kandidatur die finanz. Ungereimtheiten in saarländischen Kreisverbänden kaschiert werden?

  31. Schichtwechsler sagt:

    Kampa und Müller sind mit allergrößter Vorsicht zu genießen.
    Ihr Meisterstück haben beide 2008 in Saarbrücken abgeliefert.

  32. ichgreifmirandenkopf sagt:

    @ 25 Frank

    „Nachdenkseiten“ – Respekt vor der Analyse. Jeder kann aus seiner Sicht schreiben, was er will. Dafür haben wir Meinungsfreiheit.
    Es kommt aber auch auf das Erleben jedes Einzelnen an und welche Meinung er sich bildet.
    Und Meinungen von Anderen hört man sich an und lässt sich aber nicht manipulieren – oder? Und mein Denken bestimmt schon GAR KEINER und kein linker „Genosse“, egal, welcher glaubt seine Denken ist das Allwissende. Falls irgend einer meint, wenn man kritisch ist, ist man „dumm“, dann irrt derjenige gewaltig.
    Und Lutze ist ja überhaupt kein Massstab. Man hofiert ihn mehr, als er je verdient hat. Das heißt, „Nicht der Rede wert“.

  33. Diogenes sagt:

    zu #25 Frank 31.Mai 21:32
    „Ihr lasst euch alle verarschen, die Neoliberalen bestimmen jetzt auch euer Denken. –
    Lutze ist Gefolgsmann von Bartsch, dem Intriganten, intrigant wie auch er.
    Lest mal Folgendes: http://www.nachdenkseiten.de/?p=13395
    Ihr mach euch selbst überflüssig“

    Hab´s gelesen. – Dazu sollt NDS-Leser auch wissen, dass Albrecht Müller unverbesserlicher (!) Parteigänger von Oskar Lafontaine ist, weil er dessen Rhetorik und wirtschaftspoltischen Sachverstand bewundert. Gleiches gilt auch für Sahra Wagenknecht.

    Deshalb hat A.Müller noch nie eine einzige Zeile über Oskars Intrigen, seine ans Kriminelle grenzende Vergangnheit (Rotlichtaffäre – bitte nachlesen, Frank!) und – in diesen Tagen – seinen uneingeschränkten auf Alleinherrschaft zielenden Machtanspruch geschrieben.

    Sprachmächtig geißelt er dagegen die Machenschaften „böser“ Medien wegen Anti-Oskar- und Anti-Linke-Kampagnen. Das mag ja durchaus zutreffen, doch erklärt das eben nicht seine Totalblindheit gegenüber der Person und dem Politiker O.Lafonatine.

    Was er über die – angeblichen! – Intrigen von Dietmar Bartsch gegen O.Lafontaine schreibt, ist sackdünn.
    „Der Bundesgeschäftsführer Bartsch war dem damaligen Parteivorsitzenden Lafontaine in den Rücken gefallen, als er öffentlich und wahrheitswidrig einen Zusammenhang zwischen dem Verzicht Lafontaines auf den Fraktionsvorsitz und seiner Krebserkrankung ausschloss. Ein auch persönlich widerlicher Vorstoß.“ – Frage: was ist daran „widerlich“? O.Lafonatine hätte diese angebliche Falschaussage doch einfach korrigieren können. Hat er aber nicht, sondern hat D.Bartsch durch andere – G.Gysi – „absägen“ lassen. Geschah dies aus Parteiraison? Oder war es einer von Oskars typischen Racheakten?

    A.Müller hat auch die schwache Wahlwerbung 2002 ausgegraben. OK, das scheint so zuzutreffen. Aber bei der diesjährigen Bundesvorsitzkandidatur ging es – m.E. wesentlich – nicht darum, den allerbesten Vorsitzenden und den besten Spitzenkandidaten für 2014 zu wählen, sondern um die Nichtwahl des machtbesessenen Oligarchen O.Lafontaine! Die LINKE wird deshalb künftig ohne ihren Polit-Guru Oskar auskommen müssen mit dem Nachteil schlechterer Wahlaussichten 2014, aber mt der Chance auf innere Gesundung von der Kombi-Krankheit WASG, Gewerkschafter, O.Lafontaine, Mafia-Strukturen.

    Ich wüsste gern, wo Du stehst, Frank, weil Deine Kommentare ja nicht das erste Mal auffallend Oskar-freundlich sind – oder darf ich das nicht fragen?

  34. Dr. Schiwago sagt:

    @ 25

    Fragen an Dich: Kennst Du Bautzen oder Hohenschönhausen? Hast Du bei einer Berlinfahrt der Partei den Stasiknast besichtigt? Das regt zum Nachdenken an.
    Hast du Du Dich mit Bürgerrechtlern aus der ehemaligen DDR unterhalten? Ich glaube nicht, sonst würdest Du nicht schreiben: „Ihr lasst euch alle verarschen, die Neoliberalen bestimmen jetzt auch euer denken.“ (Zitat Frank)
    Mein Denken bestimmt bestimmt keiner. @ 29 unterstüze ich mit seiner Meinung. Genau so ist es. Übrigens die Aussage „Radikal“ verbietet Meinungsfreiheit, schon gewusst?

  35. H. Becker sagt:

    Von der Einseitigkeit der Berichterstattung her steht Albrecht Müller dem BLÖD-Blatt in nichts nach.
    Den bornierten Oskar-Anhänger, zu denen man A. Müller offensichtlich auch zählen darf, scheint entfallen zu sein, dass eine Medaille zwei Seiten hat. Albrecht M. will offensichtlich nur eine sehen.
    Deshalb kommen mir keine Bücher mehr von A. Müller ins Haus.

  36. ichbins sagt:

    Pia bekam eine Kröte zum Schlucken
    Zum dritten Mal verlieh die Landespres-
    sekonferenz auch einen symbolischen Ne-
    gativpreis für Presseverweigerung. Die
    „Kröte“ ging an die Ex-Linke Pia Dö-
    ring.

  37. ichbins sagt:

    Kommentar eines Posters bei einem MdB zu dem Thema
    Zitat
    Andreas Kirsch Darf ich die Auszeichnung verleihen – wohne doch bei ihrer neuen Wirkungsstätte – schmeisse sie dann vom Balkon – die Kröte natürlich… Zitatende

  38. Dengmerter sagt:

    Seltsam, seltsam…
    Knapp 4 Wochen vor dem BPT beschließt die BSchK neue Verfahrensregeln!!!!

    Verfahrensregeln der Bundesschiedskommission
    Beschluss vom 6. Mai 2012

    http://www.die-linke.de/partei/weiterestrukturen/gewaehltegremien/schiedskommission/verfahrensregelnderbundesschiedskommission/

  39. Jessica sagt:

    Die Weisungsempfänger sind zur Höchstform aufgelaufen:

    http://www.die-linke.de/partei/weiterestrukturen/gewaehltegremien/schiedskommission/mitteilungenderbundesschiedskommission/briefderbundesschiedskommissionzurerklaerungaufdemgoettingerparteitag/

    http://www.die-linke.de/partei/weiterestrukturen/gewaehltegremien/schiedskommission/mitteilungenderbundesschiedskommission/erklaerungderbundesschiedskommissionaufdemgoettingerparteitag/

  40. Advocatus Diaboli sagt:

    Wenn die Basismitglieder vor Ort mit derartigen fadenscheinigen Argumenten gegenüber der Wählerschaft auftreten würden …

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