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RENTENANGST

Gysi+Lafontaine zum Xten?

Erstellt von DL-Redaktion am Sonntag 10. Juni 2012

Die Vereinigung der Linken ist bisher nicht gelungen

Gregor Gysi y Oskar Lafontaine.jpg

Ein Herr und ein Giftzwerg

Laut einer dpa Meldung von heute Morgen um 07:18 Uhr erklärt der Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Deutschen Bundestag Gregor Gysi „Die Vereinigung der Linken ist bisher nicht gelungen“

Das dieses auch fünf Jahre nach der Fusion nicht gelungen sei, könne man aus den Tiefstand in den Umfragewerten von derzeit unter fünf Prozent ersehen. Mit Hilfe der neuen Doppelspitze in der Parteiführung sehe er aber alle Chancen dieses Dilemma schnell zu überwinden. Die Offenheit auf dem Göttinger Parteitag vor einer Woche könne eine „faire Vereinigung“ jetzt  ermöglichen. Seiner Meinung nach müsste dieses aber jetzt sehr schnell gehen.

Die große Frage welche sich bei solchen Nachrichten stellt ist doch die Tatsache das dieses „Aufwachen“ in den Führungsetagen sehr wahrscheinlich viel zu spät kommt. Bröckelt doch die Basis unaufhaltsam weiter auseinander. Dieses „Neue Miteinander“ mag in den Länder- oder der Bundes- Spitze möglich sein, da dort auch sehr viel Geld im Spiel ist und dieses bekanntlich der beste Kitt ist, aber an der Basis, bei den ehrenamtlichen Trägern der Partei?

Dort wurde im Laufe von fünf Jahren nur sehr wenig oder gar kein Interesse einer Unterstützung von Oben festgestellt. „Außer dummen Reden nichts gewesen“ scheint hier schon eher zutreffend zu sein. Als ein Beweis für solche Feststellungen lässt sich tagtäglich über neue Beispiele von abgelieferten Unfähig – oder Ungeschicklich -keiten  berichten.

Dumme Reden anhören und Beschimpfungen haben dann sogar noch Personen über sich ergehen lassen müssen, nach dem sie gleich in Gruppenstärke die Partei verlassen hatten. Sie haben sich über die öffentliche Presse von den für ihren Austritt Verantwortlichen Rufmorden lassen müssen. Sätze wie: „Bei den jetzt Ausgetretenen handle es sich jedoch um Personen, die schwer in eine Gemeinschaft einzugliedern seien“ liest man dann. Bei den nächsten Kommunalwahlen sollen dann die neuen Kandidaten von den Obrigkeiten „per goldenen Handschlag“ von diesen und nicht mehr durch Wahlen ausgesucht werden?

Wie von der Saarbrücker-Zeitung heute Morgen gemeldet wird soll in der nächsten Woche ein Treffen zwischen Gysi und Lafontaine stattfinden. Die Zeitung schreibt dazu folgendes:

Mit dem Mitbegründer der Linken, Oskar Lafontaine, will sich Gysi an diesem Donnerstag in Berlin zu einem Klärungsgespräch treffen. Sein Verhältnis zu Lafontaine gilt als beschädigt, weil dieser für seine Kandidatur zum Parteivorsitz den Ausschluss einer Gegenkandidatur in Göttingen verlangt hatte und auch auf einen Kompromissvorschlag von Gysi nicht eingegangen war. Vor allem ostdeutsche Mitglieder fühlten sich an SED-Zeiten erinnert.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Greafikquelle   :    Gregor Gysi y Oskar Lafontaine

25 Kommentare zu “Gysi+Lafontaine zum Xten?”

  1. Dr Schiwago sagt:

    Was Gysi heute erst bemerkt hat, ist genau das was ich ihm schon vor vier Jahren persönlich gesagt habe.Damals sagte er zu mir, wir haben noch Zeit. Wenn er heute glaubt, die Karre die von Olaf in den Dreck gefahren wurde, könnte er wieder flott machen dann, irrt er aber gewaltig. Und was hat Gysi bis Dato unternommen um Olaf auf den Mond zu schießen. Olaf ist der tatsächliche Querulant in dieser Partei. Als Oskar sagte die Spaltung nicht zu proklamieren, wußte er genau dass seine Zeit noch nicht gekommen ist.

    ER WILL DER ALLEINIGE HERRSCHER SEIN KOSTE ES WAS ES WOLLE DARAN WIRD AUCH DER JETZIGE VORSTAND NICHTS MEHR ÄNDERN KÖNNEN

  2. Diogenes sagt:

    Mit welchem Ziel will Gregor Gysi sich mit Oskar Lafontaine treffen?

    OLaf ist – eigentlich – ein Nobody der LINKE, ein Niemand, ohne Amt und Mandat der LINKE, den fast unbedeutenden Fraktionsvorsitz im – winzigen – Saarbrücker Landtag ausgenommen. Wieso ist dieser Egomane fähig, noch irgendwie Macht auszuüben? Weshalb wird er nicht einfach ignoriert? Wieso ist dieser Oligarch noch zu befragen? Entschuldigung, mich hat ein Gregor Gysi noch nie um ein Gespräöch gebeten!

    Es gäbe m.E. nur drei Ziele dieses Gesprächs:
    a. LINKE Spitzenkandidat wird OLaf, zusammen mit Gregor Gysi – oder mit Sahra Wagenknecht – oder Gregor Gysi zsm. Sahra Wagenknecht – oder wer sonst? Bei beiden Konstellationen kann G.Gysi nur verlieren, wird OLaf sein Konzept durchsetzen und – von hinten herum erneut die Partei bestimmen!
    b. Gregor Gysi möchte OLaf davon überzeugen, den jetzt erreichten Parteifrieden – wenn es denn so ist – zu wahren, damit der Bundesvorstand aus Bernd Riexinger ud Katja Kipping ungestört ihre die Flügel ausgleichende Arbeit machen können.
    c. den Nachweis, dass man mit OLaf keinen Frieden haben kann, als moralische Begründung einer Spaltung

    Letzteres wäre klug, alles andere aber dumm. Es kann mit OLaf keinen Frieden geben. Wer ihm ein einziges Mal in die Quere gekommen ist, jetzt Gregor Gysi, wird für den Rest seines Lebens gehasst, verfolgt, verachtet. Das ändert auch kein äußerlich freundliches Wort. OLaf ist und bleibt ein rachsüchtiger unverzeihlicher Machtmensch und Introgant.

    Ich habe mich auf DL wiederholt mit Überzeugung zugunsten von Dietmar Bartsch und später von Gregor Gysi geäußert. Sollte bei dem Gespräch jedoch ein „fauler Burgfriede“ herauskommen, weil Gregor Gysi geglaubt hat, er könne so irgendwie zum inneren Parteifrieden beitragen, könnte ich ihn ob dieser Dummheit nicht länger unterstützen.

    Diese Partei muss lernen, ohne ihren Gründer OLaf auszukommen, der längst mehr Schaden als Nutzen anrichtet. Falls OLaf – entgegen früheren Äußerungen – Ambitionen auf die Spitzenkandidatur 2013 hat und ihn die Partei sogar dafür wählen sollte, wäre der Schaden unermesslich, weil die Entscheidung über die künftige Politik und die künftigen Führungspersonen erneut hinausgeschoben wäre.

    Die Partei kann frühestens nach einem Ausscheiden Oskar Lafontaines aus der Politik wieder gesunden.

  3. Heureka sagt:

    @Diogenes:

    Wenn das ernst gemeint war, kann ich nur feststellen, dass dein Beitrag zeigt, dass Ressentiments den klaren Blick vernebeln.

    Ohne den „Nobody“ gäbe es keine Linke. Der „Nobody“ hat die Linke, die es ohne ihn nicht gäbe, als Parteivorsitzender zu einem 12%-Ergebnis bei der Bundestagswahl geführt. Der „Nobody“ hat darüber hinaus das Wahlprogramm, das auf dem Parteitag in Erfurt und per Mitgliederentscheid mit jeweils ungefähr 96% angenommen wurde, maßgeblich geprägt. Der „Nobody“ ist außerdem maßgeblich verantwortlich für das mit goßem Abstand beste Wahlergebnis eines westdeutschen Landesverbandes.
    Reicht das als Erklärung, warum Gysi sich lieber mit Lafo als mit dir (oder mir) bespricht? 🙂

    Zu deinem Punkt b.:
    Gysi war leider der, der meinte, von Spaltung reden zu müssen. Oskar war der, der die Notwendigkeit der Einheit der Partei beschworen hat und der sich auch immer für die Solidarität mit und die Loyalität gegenüber den Parteivorsitzenden (Lötsch/Ernst) eingesetzt hat. Das wirst du nicht erleben, dass Oskar sich gegenüber den neuen Parteivorsitzenden so verhält, wie es einige „Ost-Realos“ gegenüber den ehemaligen Vorsitzenden getan haben. Da bin ich ganz sicher.

    Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass wir überhaupt keinen Spitzenkandidaten brauchen. Wir sind ja nicht in der Verlegenheit, einen Kanzlerkandidaten präsentieren zu müssen. 😉 Wir haben zwei neue Parteivorsitzende. Wir haben mit Lafo und Gysi zwei hervorragende Rhetoriker und Wahlkämpfer. Außerdem haben wir Wagenknecht, Bartsch u.a., die jeweils verschiedene Wählergruppen ansprechen.
    Wozu brauchen wir Spitzenkandidaten?

  4. R.Funden sagt:

    zu 2: stimme voll zu. Bleibt zu hoffen, dass Gysi die von Diogenes angesprochene Alternative c im Hinterkopf hat.
    Sagte Gysi nicht noch auf dem BPT, dass er es leid sei, sich in den jeweiligen Lagern immer eine blutige Nase zu holen? Dann soll er es auch jetzt sein lassen und Lafo ignorieren.

  5. Gilbert Kallenborn sagt:

    Ich wollte, es gäbe 1 Dutzend Reporter, aller großen Tageszeitungen (die Talk-Shows sind mittlweile als
    pro-Oskar oder pro Sarah Transportvehikel entlarvt) mit dem hiesigen Tiefgang und der klaren Analyse
    von Diogenes, N.2 ! So -isses!
    Der Egomane hat in Göttingen einen „Sieg“ errungen? Dann schaue man in der griechischen Hinterlassenschaft an die Menscheit, außer Bankrettungsschirmen, nach. Der Phyrus-Sieg (wohl falsch geschrieben, ich hatte Latein am Gymnasium). Ein nach aussen als Sieg scheinender Blutverlust an Truppen und Material, der so teuer-zu teuer-erkauft wurde, daß er am Ende den Untergang des“ Siegers “ einleitet. Bei den Thermophylen: Die 300 Spartaner, die ein 5000-Griechen-Heer aufhielten, alle fielen, aber ein Beispiel ihrer Unbeugsamkeit setzten, daß kein 2.Griechenheerführer Lust auf Wiederholung bekam.
    Passt all dies auf die Neuzeit -und die Linke?
    Absolut. Göttingen war das letzte Gefecht von Lafontaine, der nun als „Der Brüllaffe von Göttingen“ gilt.
    Gysis redete, brilliant, Lafo schrie mit hochrotem Kopf, ob der Beute-Die Linke-die ihm zu entgleiten droht. Der „Sieg“ Lafos, erneut einen Gewerkschaftler -Mr. 2,8 Prozent -zu installieren klappte noch,
    der Griff nach der Bundeskasse schon nicht mehr, Bierbaum unterlag übel als Bundesschatzmeister.
    Dieser „Sieg“, die Demütigung der Ostverbände per se, war keiner.
    Denn, wie Bartsch erklärte, wenn er auf falschen Delegiertenschlüsseln beruht; und Wahlfälschung ist
    tägliches Geschäft bei den Saar-Linken, im Westen (mit Ausflug nach Bayern, dort mehr Stimmkarten
    als Delegierte vorhanden, BSchK-verhandelt!) dann kommt die Spaltung. Unausweichlich.
    Spaltung? Welch Reizwort. Ich würde es Ostnotwehr gegen Westwillkür nennen, eine überfällige Trennung der Ost-Volkspartei von den West -DDR Imitatoren. Dann noch zu „Nobody“ -der Heureka-Truppe der Saaramtsräger:
    Dass Lafo hier mit Alter 64 Bundesdurchschnitt noch eine Rentnertruppe an der Saar begeistern kann
    die seit 30 Jahren Lafo wählen (das tat ich auch mal )damit so um die 12-15 % pendelt-das hält nicht ewig. Diese Rentnertruppe stirbt ganz einfach aus, auch sie wird den wahren Oskar erkennen, in der Partei ohne Jugend -die Rentnerlinke. „Die Einheit der Partei“ ist für Lafontaine die Diktatur Lafontaine und sonst gar nichts und Heureka war nicht in Göttingen, persönliche Gespräche zu führen, vor Ort, 2Tage, 1.Hand – alles andere ist Report aus 2, 3 Hand. Neues Deutschland bis BILD. „Wir“ haben überhaupt keine Wagenknecht, das ist getarnte kommunistische Plattform; mit Lafo-Sponsoring, sonst gar nichts. WIR HABEN DIE SCHAUZE VOLL!
    „Wir “ habenauch keinen „Gysi und Lafontaine“ das „und“ ist vorbei. Da immer noch von einem 2erTeam Lafo/Gysi zu reden, ist schon gezielte Volksverdummung. Nur, Heureka: irgendwann wachen sogar die dümmsten Wähler auf. Und die sitzen NICHT im Osten.

  6. Dr Schiwago sagt:

    @ 3

    Tatsache ist wohl, dass die PDS die Vorreiterin alles Linken war. Seit 20 Jahren eine etablierte Partei im Osten Deutschlands. Die WASG gründete sich erst viel später. Olaf kam auch nicht über das gelobte Saarland in den Bundestag, sondern über NRW. In der Zusammenschlussphase hat er viel geleistet. Das steht außer Frage, aber ohne die Mitglieder und Wähler hätte auch er es nicht wieder so weit geschafft.
    Was geschah aber nach den Wahlen, betrachte man nur mal die zwei letzten Jahre. Dies steht alles in DL geschrieben. Man muss nur mal lesen!!!! Ein Zerstörungsmechanismus wurde in Gang gesetzt. Die Schiedskommissionen leisteten dabei einen maßgeblichen Anteil. (Steht alles in DL). Warum konnte der „Große Meister“ dies nicht aufhalten? Die Frage hätte ich gerne einmal beantwortet!
    Man sieht heute die Wahlergebnisse im Westen der Republik. Das ist doch beschämend, also lässt man den Frust am Osten ab und will die „Feindliche Übernahme“ proben.
    Wieso konnte Olaf sich mit Bartsch nicht auf einem niveauvollen Level einigen, um die Partei weiter zu führen? Nein, der „Feind“ wurde weiter verteufelt. Man kann ja den Bürger mit so etwas für dumm halten. Wer aber die Hintergründe kennt, der ist schon lange nicht mehr blauäugig. Olaf ist kein „Unschuldsengel“, wie ihn einige gerne hätten. Viele seiner Anhänger hätten sich einen Top – Spitzenkandidat gewünscht, der die Massen mobilisiert, egal, welche innerparteiliche Strömung nach oben kocht. Die Einheit predigen, aber selber spalten, das macht unglaubwürdig. Hackt nur immer auf den Realos herum. Sie haben bewiesen, wie man sich in den Kommunen verhält und wie man Wahlergebnisse einfährt. Alle Anderen NICHT!! Die haben zerschlagen, was es zu zerschlagen gibt. DAS IST FAKT!
    Die Spaltung wird kommen, wenn der Rest im Westen nicht vernünftig mit dem Osten kooperiert. Gysi hat da meine volle Unterstützung. Falls er sich vom Olaf einlullen lässt und die Spielchen West auf den Osten übergehen, dann kann man nur noch sagen: ENDE GELÄNDE! Der Letzte macht die Tür zu.

  7. Diogenes sagt:

    @Heureka

    Frage zur Person: Glaubst du ernsthaft das Gesagte? Dann gehörst Du sicher zu OLafs blinden Bewunderern, vielleicht sogar zu den Oskar-Begünstigten, auf jeden Fall denkst du ausschließlich an die ganz große Politik ohne jede Rücksicht auf die Methoden, wie politischer Erfolg – wenn er denn eintritt – zustande kommt. – Die Bezeichnung „Nobody“ bezieht sich auf OLafs heutige offizielle Rolle in der LINKE, nicht auf seine Fähigkeit, auch ohne Amt und Mandat – d.h. i.d.R. höchst illegal – Macht auszuüben.

    Zu seinen Qualitäten. Der Wahlerfolg 12% stammt aus 2009. Inzwischen ist die LINKE im Westen – wegen OLaf, nicht trotz! – auf PDS- oder WASG-Niveau von bestenfalls 2,5% geschrumpft. Eine Wiederbelebung der Wählergunst binnen eines Jahres ist m.E. völlig undenkbar. Die LINKE hat sich als zerstritten und nicht vertrauenswürdig erwiesen. Für diesem Streit zeichnet OLaf mit seinen „Truppen“ aus vielen – hier nicht noch einmal genannten – Gründen maßgeblich verantwortlich. Deshalb ist er für Partei und Wähler „verbrannt“, vielleicht noch akademisch von Interesse, aber nicht mehr politisch.

    2007 hatte ich – ganz naiv – noch geglaubt, ein Parteiprogramm sei wichtig, doch gab es bis 2009 nur Wahlprogramme, kein Parteiprogramm. Das jüngste stammt m.W. wesentlich aus OLafs Feder, bedeutet also Fremdbestimmung der LINKE. Die Zustimmung von 96% bedeutet nichts Besonderes, obwohl auch OLaf gern damit hausieren geht. In den sechs Jahren meiner Mitgliedschaft habe ich gelernt, welche Bedeutung das Parteiprogramm im poltischen Alltag hat: keine. Deshalb ist es auch kein Wunder, dass kaum jemand das Programm kennt. Es wird in der Partei auch weder diskutiert noch in Seminaren gelehrt.

    Zu OLafs Kehrseite gehör seine autokratische Gier, Macht total allein ausüben zu wollen – oder sich zu verweigern. Seine Macht beruht u.a. auf illegitimen – eigentlich privaten – Netzwerken seiner Getreuen, die per Amt und Mandat belohnt werden. Wer ein einziges Mal „illoyal“ war oder wer nicht mehr nützlich ist, fliegt, konsequent und erbarmungslos. Die so genannte „Vereinigung“ von Linkspartei.PDS und WASG bedeutete im Westen, dass die Linkspartei PDS – jedenfalls in Süddeutschland + NRW – ganz unkollegial über den Tisch gezogen wurde. Zugleich wurden Gewerkschafter (Klaus Ernst, Ulrich Maurer, Rolf Linsler, Heinz Bierbaum, Bernd Riexinger u.a.) unverhältnismäßig gefördert, zulasten anderer und zulasten der inneren Demokratie. Mit „Demokratie“ aber hat OLaf nichts am Hut, wenn nur das von ihm gewünschte Ergebnis eintritt. Wahlen – wenigstens im SL – wurden nach Kräften manipuliert. Kritiker und Gegner wurden rücksichtslos unterdrückt und ausgeschlossen. Die Schiedskommissionen wurden zu Ausschlusskommissionen umgewandelt. Seit Ende 2010 hat sich die Partei mit fraktionsfinanzierten Volljuristen (Saarland) aufgerüstet, gegen die auch ein RA Bossi chancenlos wäre. „Getreue“ Mitglieder werden unter Missachtung der gebotenen Neutralität gegen „missliebige“ juristisch unterstützt. Parteigelder werden nach gusto „verbraten“, solange die Ausgaben den – häufig illegalen! – Zielen der Parteioberen dienen, dies häufig ohne Vorstandsbeschluss und ohne spätere Kassenprüfung. Damit ist – wenigstens im SL – so etwas wie eine Form einer „Polit-Mafia“ entstanden, undemokratisch, „autonom“, rechtswidrig, manipulativ, satzungskonträr.

    So gut wie sämtliche kritischen Beträge auf DL beklagen diesen inneren Zustand der Partei, nicht das Parteiprogramm oder die Olafs Glanzseiten. Darauf beziehen sich auch meine – von dir so genannten – „Ressentiments“ gegen OLaf. Du selbst scheinst deine „Negativ“-Ressentiments pro OLaf zupflegen – blind für dessen illegitime, i.d.R. ans Illegale grenzenden Machenschaften – oder hältst du diese für nicht existent bzw. für politisch bedeutungslos?

  8. Ingo Engbert sagt:

    Die Gründung der LINKEN an Lafontaine festzumachen ist einfach nicht richtig. Lafo stellte für seinen Eintritt in die WASG erst einmal Bedingungen! Seine Forderungen: Ein gutes Wahlergebnis bei den Landtagswahlen in NRW und anschließend das Zusammengehen zu einer LINKEN. Ohne Erfüllung dieser Voraussetzungen wäre er erst gar nicht in die Partei eingetreten. Ein Gründer stellt keine Forderungen, er gründet einfach ! Wer die Wahlerfolge von Lafontaine im Saarland erwähnt sollte auch nicht vergessen zu sagen, dass diese nicht der LINKEN sondern ausschließlich der Vergangenheit Olafs an der Saar zu verdanken sind. Das auch diese Vergangenheit langsam verblasst zeigt der Verlust von rund 1/3 Wählerstimmen bei der Wahl vor 6 Wochen. Sollte sich Olaf eines Tages ganz zurückziehen würde sich auch die LINKE dort dem Bundesschnitt im Westen anpassen.

  9. emschergenosse sagt:

    @ heureka? naja, gefunden haste’s nich‘ gerade!

    [zitatmässig] Ohne den “Nobody” gäbe es keine [ …………. ] Gysi sich lieber mit Lafo als mit dir (oder mir) bespricht?

    Die Linke? Aber ganz locker gäbe es die – nur nicht DIE LINKE!
    Inhaltlich wird das von dir Gesagte trotz Redundanzen nicht wahrer oder schlüssiger. Das stiere Ab-beten von Parolen oder zweifelhaften Aussagen ist ein Kennzeichen totalitär-diktatorischen Denkens. Es wundert mich in diesem Zusammenhang immer wieder, dass vordergründig intelligente Menschen, was sich ja auch ausdrückt in Wortwahl, Syntax und Grammatik (eilige Schreibfehler mal ausgeklammert…), hinsichtlich dieses heutigen Lafontaines, derartige Scheuklappen tragen, die mit Elefantenohren (afrikanische) vergleichbar sind.

    Das Niveau dümpelt nicht selten auf dem Nivooh von „Stefanie“ rum: Es is’so wie es is‘ (weil’s so is‘).

    Mir fällt dazu nur ein:

    „Und wenn alle anderen die von den Oskar-Nachschlappern – und ihm selber natürlich – immer und immer wieder verbreiteten Lügen glauben – wenn alle Aufzeichnungen gleich lauten, dann geht die Lüge in die Geschichte ein und wird Wahrheit.“

    frei nach George Orwell – 1984

  10. Dr Schiwago sagt:

    Wer heute noch blind Oskar Lafontaine folgt der muss schon einen ganzen Sack voll Dumm Pulver gefressen haben.Der Brüllaffe von Göttingen versuchte eine Feindliche Übernahme des Ostens, dass ist ihm mal gründlich daneben gegangen.
    Nach wie vor geht es Lafo so wie seiner gesamten Mannschaft im Saarland, nur um den Fressnapf. Programme und Satzungen sowie die Landes Finanzen haben ihn nie interessiert.
    Er lässt es nicht zu dass wirkliche Demokraten klüger sind als er.
    „Wirkliche Demokraten können und dürfen nie aus dem Gewerkschafts Lager kommen die von Politik keine Ahnung haben“, „Zitat“ Bierbaum vor seiner Wahl in Saarbrücken. Gewerkschaften und Politik sind immer kontra produktiv.

    AUCH IM SAARLAND MUSS MAN BEGREIFEN LERNEN DASS SECHS JAHRE LINKE POLITIK DEM BÜRGER NICHTS GEBRACHT HABEN:

  11. emschergenosse sagt:

    #8

    Deswegen ist der Lafontaine ja auch kein Gründer, sondern hat sich nach Nürnberg angehängt – ist auf den fahrenden Zug aufgesprungen.

    Soll er doch mal die Nummer seiner ASG, resp. WASG – Mitgliederbescheinigung mitteilen. Oder gar die Zugehörigkeit im Verein ASG nachweisen.
    Kann er nicht!
    Seine Leute hat er allerdings damals schon vorausgeschickt – wie den Klaus Ernst. Der ist offizielles Gründungsmitglied. Aus heutiger Sicht als mutmasslicher Beauftragter von OLaf.

    Aber Lafontaine hat, nachdem er Mitglied wurde, im Saaarland und nicht nur dort das aus der WASG gemacht, was man getrost als lafontaine’schen Dogmen bezeichnen kann. Was das ist?
    Wird hier jeden Tag auf DL diskutiert.

  12. Heureka sagt:

    PDS-Parteitag Münster, 2000:
    http://www.focus.de/politik/deutschland/pds-auferstandene-sed-enkel_aid_183935.html
    http://www.berliner-zeitung.de/archiv/die-beiden-prominentesten-pds-politiker-haben-auf-dem-parteitag-in-muenster-ihren-rueckzug-erklaert–der-richtungsstreit-der-partei—realpolitik-oder-dogmatismus—hat-sich-dadurch-verschaerft–unklar-ist-auch–wer-kuenftig-die-pds-fuehren-soll–kampf-in-der–friedenspartei-,10810590,9789638.html

    PDS-Parteitag Gera, 2002:
    http://www.faz.net/aktuell/politik/parteitag-in-gera-zimmer-gewinnt-gegen-pds-reformerfluegel-180348.html
    http://www.petrapau.de/linke/dok/021015_an_nach-gera.htm

    PDS-Parteitag Chemnitz, 2003:
    http://www.sueddeutsche.de/politik/pds-parteitag-sozialismus-ist-nur-noch-fernziel-1.312551

    Fällt euch was auf? Und wenn ja, was? 🙂

  13. Gabriel van Helsing sagt:

    #8,

    so sagt es mir auch mein Langzeitgedächnis.
    Alles andere zu der langen Nase aus dem Saarland, was sein Anfangswerdegang in der Partei LINKE betrifft ist Quatsch.

    PDS, DIE LINKE.PDS, WASG, LINKE.

    Oskar wurde als Parteinobody bei einen Landesparteitag NRW der Partei Die Linke.PDS vorgestellt und auf den Platz 1 gehoben.
    Da war er noch am Hausieren mit seiner Mitgliedschaft zur WASG. Das ging ja damals, da Kandidaten der WASG auf der Liste der Linken.PDS antraten.

    Dieses Konstrukt war den Unterstützungsunterschriften geschuldet. Da die Linke.PDS schon im Bundestag vertreten war, brauchte beim Bundeswahlleiter keine Listen eingereicht zu werden. Wahlplakate wurden je von der WASG oder LINKE.PDS einzeln erstellt. Auch sollte jeder für sich, lt. Entscheid von Oben, seinen Wahlkampf einzeln machen.
    Wer kann sich noch daran erinnern?

    Oder noch so eine Vergangenheitssünde.
    Die Doppelmitgliedschaft.
    Schon hier wurde getürkt, das die Schwarte krachte.
    Es gab Doppelmitglieder, die zahlten schon damals keine Mitgliedsbeiträge. Egal nach wen.

  14. emschergenosse sagt:

    #12

    Ich würde gern wissen, was du uns damit sagen willst – kann mich in diesem Zusammenhang eigentlich nur selber zitieren:

    Es wundert mich in diesem Zusammenhang immer wieder, dass vordergründig intelligente Menschen, was sich ja auch ausdrückt in Wortwahl, Syntax und Grammatik (eilige Schreibfehler mal ausgeklammert…), hinsichtlich dieses heutigen Lafontaines, derartige Scheuklappen tragen, die mit Elefantenohren (afrikanische) vergleichbar sind.

    …du gehörst wohl doch nicht dazu!

  15. ichgreifmirandenkopf sagt:

    @ 12

    Wenn Du nichts anderes kannst, als hier nur Links zu verlinken, dann tust Du mir leid.
    Das Rad der Zeit dreht sich weiter und sicher ist heute, dass DIE LINKE. im Westen absackt. Da kannst du „linken“ wie Du willst. Wie war das mit den „Stalinistischen Methoden“ durch die Hintertür! Zeitzeugenberichte werden immer massiver!!!!! Diese Berichte decken sich ungemein, komisch, nich???? Also, lass den Quatsch und sag hier Deine Meinung, wer Du auch immer bist.

  16. Diogenes sagt:

    @12 Heureka
    Zuvor ganz herzlichen Dank für den Rückblick in die Vergangenheit. Mir waren diese Ereignisse nicht mehr bewußt. – Aber was ist die Botschaft? Und was sagt uns das über Oskar Lafontaine, die WASG, den Vereinigungsprozess und jetzt über den Göttinger Parteitag? – Oskar Lafontaine mag das größte politische Genie der LINKE sein, er ist dennoch „verbrannt“. Er hat aufgrund von Unberechenbarkeit, Skrupellosigkeit, Günstlingswirtschaft, Selbstsucht, u.a.m. die Wählbarkeit der LINKE im Westen zerstört.
    DIE LINKE hat ihre Wählbarkeit verloren – m.E. weitgehend dank Oskar Lafontaine, nicht trotz.
    In Göttingen ist er mit dem Hattrick gescheitert, mittels Doppelgespann Lafontaine-Wagenknecht sich argumentativ die politische Unersetzbarkeit zu verschaffen und machtpolitisch eine auf Jahre angelegte Fortdauer des Oskar-Systems – für sich selbst und für Sahra Wagenknecht.
    Wer dies ernsthaft für eine Ideallösung der LINKE hält, muss entweder sehr Oskar-minded sein oder – fast skrupellos – auf möglichen Stimmengewinn ausgerichtet, koste es innerparteilich, was es wolle. –
    Wo stehst du, Heureka?

  17. Thomas A. Bolle sagt:

    @ Heureka:

    Beantworten Sie mir nur eine Frage:

    Wieso hat sich Oskar wie „sauer Milch“ angeboten für den Vorsitz zu kandidieren und dann die Dreistigkeit besessen die Forderung zu stellen dieses aber nur ohne Gegenkandidaten zu tun?“

    Da ist ja selbst eine Papstwahl demokratischer.

    Und jeder der sein Gedächnis nicht abgegeben hat kann sich an Doppelmitgliedschaften, Kandidatenaufstellung (hatten wir in WAF auch so einen Fall) usw. sehr gut erinnern.

  18. Heureka sagt:

    „Wieso hat sich Oskar wie “sauer Milch” angeboten für den Vorsitz zu kandidieren und dann die Dreistigkeit besessen die Forderung zu stellen dieses aber nur ohne Gegenkandidaten zu tun?”

    Da ist ja selbst eine Papstwahl demokratischer.“

    Ich bin ziemlich sicher, dass mehr Parteivorsitzende ohne Gegenkandidaten gewählt werden als mit. Was wäre denn passiert, wenn er gegen Bartsch angetreten wäre? Egal wer sich durchgesetzt hätte, es hätte dann nur Verlierer gegeben und ihr wärt die gewesen, die am Lautesten geschrien hättet: „Oskar hat die Partei gespalten!“ Und die gesamte Konzernpresse hätte natürlich in dieselbe Kerbe gehauen.

  19. Heureka sagt:

    @Diogenes:

    „Aber was ist die Botschaft?“

    Das fand ich eigentlich recht offensichtlich. Wenn bei den Artikeln nicht das Datum dabeistünde, hätte es sich auch um Berichte vom Göttinger Parteitag handeln können. Schon vor 10 Jahren (und wahrscheinlich auch schon in den 90ern – danach habe ich aber nicht gesucht) gab es Flügelkämpfe zwischen sog. „Fundis“ und „Realos“, Machtkämpfe zwischen Personen (viele von denen sind heute auch noch daran beteiligt), Gysis Vorliebe für Dramen und die Versuche der Presse, die Partei totzuschreiben. Alles noch zu PDS-Zeiten. Viel geändert hat sich seitdem nicht. Die Themen haben sich etwas verschoben. Ein paar Akteure sind gegangen, andere dazugekommen. Das war’s dann auch schon.
    Aber diejenigen, die meinen, Oskar wäre schuld oder die WASGler oder die bösen Gewerkschafter oder die Illuminaten, die liegen grundfalsch. Die Zustand der Partei ist heute nicht besser oder schlechter als vor 10 Jahren. Gysi hat das offensichtlich auch vergessen. Oder verdrängt. 😉

    „In Göttingen ist er mit dem Hattrick gescheitert…“
    Er ist schon alleine deswegen nicht gescheitert, weil es keinen Versuch eines Hattricks gab. Wagenknecht ist, was sie ist, ohne ihn geworden und braucht auch keine Protektion. Und was sie noch wird, werden wir sehen. Ich bin da optimistisch.

  20. Jana Schreiber sagt:

    @ 18 und 19

    Es war einmal… so fangen die Märchen an. Eine neue Partei muss sich entwickeln. Viele Strömungen treffen aufeinander. Ja nun, wie geht es weiter? Göttingen war eine FARCE. Sieger und Verlierer innerhalb EINER Partei – Schande! Linke Partei – noch schändlicher! Wer kümmerte sich um soziale Belange und Probleme der Bürger? Nur wenige im Verhältnis zu den Mitgliederzahlen (im Osten sind sie in den Kommunen gut verankert). In den letzten Jahren nur Personalquerelen auf die übelste Art und Weise. Was interessiert mich denn dann wer wo was wird, wenn an der Basis nichts geschieht, wenn alles zerklopft wird ohne Rücksicht auf Verluste. Mit Schönreden kann man die Wissenden nicht überzeugen. Auf den neuen Schmusekurs bin ich jetzt schon gespannt. „Ein paar Akteure sind gegangen, andere dazugekommen.“
    Witzig, tausende Akteure sind gegangen und wenige dazugekommen.
    Es werden noch mehr gehen, denn verspielt ist verspielt.

  21. Otto Normalverbraucher sagt:

    Zu Heureka:
    Du scheinst immer noch durch die AURA von Oskar geblendet zu sein, oder redest Du nach dem Mund? Wahrscheinlich hast du nichts begriffen? Wenn er nur gewählt werden will, ohne Gegenkandidat, dann ist das keine demokratische Wahl. Dann könnte man ihn auch bestimmen. Gysi hat zum Wohle der Partei zu lange geschwiegen. Den Knall hätte es schon Jahre früher geben müssen. Wenn die Linke von 8 % auf 4 % absackt, bundesweit, so kann man nicht von einer erfolgreichen Parteiarbeit reden. Welchen Anteil hat Du denn daran? Warst Du Vorbild in Olafs Reihen? Dann erzähle mal, von Deinen Erfolgen. Wir sind alle gespannt.

  22. LinkeBazille sagt:

    Die Mitgliedschaft Lafontaines in der ASG/WASG mehr als zweifelhaft.
    Ein Blick in die WASG-Satzung genügt (§ 4, über die Aufnahme entscheidet der Vorstand des Kreisverbandes, in dem der Antragsteller seinen ersten Wohnsitz hat).

    Der zuständige Kreisverband Saarlouis stimmte gegen die Mitgliedschaft Lafontaines!!!

    Hat Lafontaine je Einspruch erhoben?

  23. Schichtwechsler sagt:

    Ohne den „Nobody“ gäbe es auch keine zerstrittene LINKE!!!!!

  24. Gilbert Kallenborn sagt:

    zu 22:
    Moment -das wäre ja wohl ein aufzuarbeitender Politskandal: Der zuständige Kreisverband der WASG 66740 Saarlouis stimmte GEGEN Lafontaines Mitgliedschaft ?
    Das war damals schon C.Bonner, Schumacher und Lenhardt. Lenhardt war WASG -Finanzrevisor. Die WASG Saarlouis feindete die PDSler von Anfang an an, wollte die Fleischtöpfe (Schumacher Ziel: Tatjana Heffinger weg, der Landtag gehört mir ! Hat geklappt. Tatjana war stellv.Landesvorsitzende, der alte Heffinger ein jahrzehntelanger Lafontaine-Anhänger.
    Schumachers sind dann alle nahtlos in „Die Linke Saarlouis „übergewechselt und genau diese Truppe krallt heute noch die Reste ihrer Macht. Das würde aber bedeuten, Lafontaine hat „die 5.Kolonne“ direkt im Hause und nicht mehr vor der Haustüre sondern. Und dies sind nicht die Kritiker und Wahlanfechter.
    Die haben sie rauasgeschmissen, andere gingen angeekelt freiwillig. Die 5.Kolonne blieb.

  25. sissi sagt:

    Gilbert trifft es auf den Punkt !

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