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Gysi lehnt Wagenknecht ab

Erstellt von DL-Redaktion am Montag 9. Juli 2012

Gysi lehnt Wagenknecht ab

Ist diese Meldung das Ergebnis der Bootsfahrt auf der Saar? Es ist auf jeden Fall ein Hinweis auf das angeblich doch recht reservierte Verhalten von Gysi bei seinen gestrigen Besuch im Saarland.

Wie Spiegel – Online heute meldet lehnt Gregor Gysi die Spitzenkandidatur von Lafontaines Freundin Sahra Wagenknecht vehement ab. „Für Gysi kommt eine Spitzenkandidatur von Sahra Wagenknecht nicht in Frage“, sagte eine führende Linke. Der Berliner habe sich festgelegt und lasse in dieser Sache nicht mit sich reden.

Lafontaine wolle dagegen seine Sahra unbedingt ins Rennen schicken, halte sich aber für den Fall, dass dies nicht durchzusetzen ist, eine eigene Kandidatur offen.

Dabei hatte Gysi bereits erklärt, die Linke 2013 selbst in den Bundestagswahlkampf führen zu wollen – 2009 war er zusammen mit Lafontaine als Spitzenkandidat angetreten. Anschließend wolle er kürzer treten und seinen Posten als Fraktionsführer abgeben. Als seinen Nachfolger hat er Dietmar Bartsch vorgesehen.

Gysi, so sagte es die führende Linke, sei sich im Klaren darüber, dass Wagenknechts Aufstieg dauerhaft kaum zu verhindern sei – eine gemeinsame Spitzenkandidatur mit der gebürtigen Jenaerin sei für ihn aber indiskutabel: „Er hat sich noch nie gut mit ihr verstanden.“

Quelle: Spiegel-Online >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle   : Foto GK privat für DL

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16 Kommentare zu “Gysi lehnt Wagenknecht ab”

  1. AntiSpeichellecker sagt:

    alles nur Show …

  2. Gilbert Kallenborn sagt:

    Sarah Wagenknecht fehlte demonstrativ bei der „Rentner-Bootsfahrt“ auf der Saar. Gysi wurde ins Saarland mehr „vorgeladen“, denn eingeladen, er konnte schlecht nein sagen, dann stünde ER als der Parteispalter da, anstelle des echten Parteisplaters Lafontaine. Dass dann die ganze Show unter MdB Yvonne Ploetz abgehandelt wird, einst „Miss Bundestag“ betitelt von BILD, mittlerweile Miss Üppig Bundestag (diese Diäten wirken verkehrt rum!) geworden; ohne auch nur den Schatten des 2-Meter Mannes MdB Lutze zu erblicken. Das Saarland stellte nur 2 MdB, Miss Bundestag und Mr.Stasi/DDR Stallgeruch entlarvt das Ganze als:
    1.) Pure vorgezogene Bundestagswahl für Yvonne Ploetz unter gezieltem Ausgrenzen Lutze
    2.) „Versöhnung für Blöde “ -per Kaffeefahrt auf Mitgliedergelderkosten, die 2 Großverdiener
    Lafontaine und Gysi hätten diese Tour aus der eigenen Tasche der sozialen Gerechtigkeit zahlen sollen und müssen, Versöhnung, die keine war und keine sein wird, denn die Gysi -Analyse von Göttingen wischt weder eine Schiffchenfahrt auf der Saar noch eine Baggertour durch die Eifel weg. 3.)Wer also bezahlt diese Augenwischerei für Blinde?
    Der Landesschatzmeister Mario Bender jedenfalls war nicht zu erblicken
    Der Landesgeschäftsführer Gilcher sprang herum um seinen Meister Oskar ,
    Der Jahresfinanzbericht aus 2010, den Ewa Tröger, Mettlach (=Ort der Saarschleife/Fahrt ) nur verlesen, aber nicht verteilt hat, wird von dieser gesamten Clique weiter unterdrückt.
    Das Boot fahren, im Sonnenschein, stuft die Linke Saar herab zu dem, was sie ist: Nicht weit von den SED-Volkstäuschungen mit leeren Kassen große Paraden machen, und wie die DDR tatsächlich finanziell, vor allem aber moralisch, kaputt.

  3. aldibe sagt:

    Zuletzt kostete so eine Fahrt durch die Saarschleife 9 Euro, mit Käffchen und Kuchen 10 Euro, alles pro Nase. Bei angeblich 300 Personen währen dies also so etwa 3 Mille.
    Einfach mal aufpassen, wo demnächst so ein Posten auftaucht (oder auch nicht, ist wahrscheinlicher).

  4. Diogenes sagt:

    #2 Kallenborn
    – Idee = gut: Gregor wurde quasi „vorgeladen“, wurde vorgeführt. Dem entsprechen auch die Mienen auf dem gemeinsamen Foto: Oskar frech grinsend, Gregor eher verkniffen schauend.
    – Yvonnes vorgezogener Wahlkampf? könnte zutreffen, sie hat sich im KV Saarpfalzkreis der Barbara Spaniol ja bereits „positiv“ eingebracht, jetzt folgte die gemeinsame Bootsfahrt mit Oskar und Gregor
    – Kaltstellung von Thomas Lutze? könnte ebenfalls zutreffen, jedenfalls scheint er Oskars Unterstützung verloren zu haben; jedenfalls stimmt „die Chemie“ zwischen beiden wohl nicht mehr.
    – Landesschatzmeister Mario Bender hat gefehlt; ob er Probleme mit der Landespartei hat?
    – Kassenprüferin Ewa Tröger spielt m.E. eine ihrem Amt nicht angemessene undurchsichtige Rolle; deshalb ist die Vermutung nicht abwegig, sie könnte als Schatzmeisterin der ex-PDS.Linkspartei noch „eine Leiche im Keller“ zu verbergen haben.
    – zur Finanzierung. ich denke auch, dass „die Partei“ die Kosten dieser Fahrt irgendwie der Parteikasse und/oder der Fraktionskasse anlasten wird, trotz Wahlkampfschulden bei der Bundeskasse von 130.000 Euro.

  5. Gilbert Kallenborn sagt:

    Sehr zielsicher, Diogenes
    Noch besser: Die BILD Saarland berichtet heute am 11,Juli 2012 auf Bl 4:
    Diese Lustfahrt wurde mit Fraktionsgeldern bezahlt! was einen klaren Verstoß gegen § 5 des Fraktionsrechtsstellungsgesetzes bedeutet, ebenso daß der Vorsitzende des Bundes der Steuerzahler Christoph Walter sich wegen der Lafontaine/Gysi Lustfahrt an den den Bundestagspräsidenten Lammert wenden wird.
    Irgendwie scheinen scharfe rechtskundige Augen (sniper-eye?) diese Machenschaften zu beobachten; offenzulegen.
    Zudem wird das Vermögen der linken Abzocker der Hartz4-Empfänger teilweise offengelegt:
    500.000 Euro, eine halbe Million Euro am 31.12.2010.
    Diese Zahl hat Ewa Tröger, aufgewachsen in der DDR unter der SED mit bis heute ungeklärtem Verbleib der Gelder der PDS Saar, am 12.11.2011 in SB-Brebach beim LPT NICHT vorgelesen und Sigurd Gilcher unterdrückt weiter den Finanzbericht Linke Saar 2010.

  6. Advocatus Diaboli sagt:

    Der Herr mit dem Hörschaden macht das, wozu er angehalten wird.

  7. aldibe sagt:

    Wie kann man eine Schiffsfahrt mit Fraktionsgeldern zahlen, wenn der Kreisverband zumindest Mitveranstalter ist? (oder gar führender Veranstalter?)

    So hieß es in der Vergangenheit auf der Homepage der Linke:
    DIE LINKE. Kreisverband Merzig-Wadern: Aktuelles
    http://www.dielinke-merzigwadern.de/Der KV Merzig-Wadern veranstaltet am 07.July 2012 ab 12:30 Uhr in Zusammenarbeit mit der Bundestags- und Landtagsfraktion eine gesellige Schiffstour auf …

    Diese Meldung ist jetzt nicht mehr auf der Homepage, ist sie zu brisant geworden nach dem Bildzeitungsartikel?

  8. Pinky sagt:

    Es wird allerhöchste Zeut, einigen Herrschaften das Handwerk zu legen!

  9. Diogenes sagt:

    #7. Du zitierst doch selbst:
    —– „der KV ZG veranstaltet in Zusammenarbeit mit BT-Fraktion (= Gregor + Yvonne) und der LT-Fraktion (= Oskar) …“
    Damit wurden doch alle finanziell Beteiligten genannt. Bei rund 3.000 € Gesamtkosten (s. #3) trägt jeder 1/4 = 750 €, ein geringer Betrag für eine „eigene“ Werbemaßnahme. Diese lassen sich locker auch ohne namentlichen Bezug zur „Bootslustfahrt“ und damit fast unwiederfindbar abrechnen. Irgendwelche Skrupel über ein bloß finanzielles Unrecht kennt jedenfalls unser Oskar nicht, wähnt er sich dch sonst als außerhalb des echtsstata stehend, was man in den USA „outlaw“ genannt hat oder in Berlin „Autonom“ nennt. Was darf man beim KV MZG oder Gregor oder Yvonne vermuten? –
    Alles klar?

  10. Sparfuchs sagt:

    @7
    Noch nie wurden Parteigelder (Mitgliedergelder) von den Fraktionsgeldern ( Steuergelder) unterschieden.

    Da klagt die „Partei“ wegen entgangener Fraktionsgelder (Pia Döring) vor dem VerFGh. Dabei gehen die Partei diese Steuergelder gar nichts an.

    Und jetzt die 530.000 Wahlkampfkosten die Bundespartei mit 130.000 Euro zu belasten ist schon ein Schurkenstück.
    Alleine in die Rücklagen hatte die Saarpartei laut Meldung SZ 7.10.2001 für das Jahr 2010 ca. 502.000 Euro gebucht (von 800.000 Euro staatlicher Zuweisungen)
    http://www.saarbruecker-zeitung.de/aufmacher/Links-Fraktion-Saarland-Ruecklagen-Saarbruecken;art27856,3961907,0#.T_1fJFKk080
    Dazu kommen nochmals der Überschussbetrag von 2011 mit 500.000 Euro aus den Zuweisungen 2011 und dann nochmals 800.000 für die Zuweisungen für 2012.
    Der Bundesschatzmeister sollte mal die Rücklagenkonten einsehen, das wird er schnell bemerken, dass die 130.000 sofort zurückzuzahlen sind, mit Zinsen.
    Deshalb sollte H.Bierbaum Bundeschatzmeister werden, nur die Delegierten in Göttingen hatten verstanden, warum Oskar dies durchsetzen wollte.
    Aber auch der Rechnungshof sollte nochmals prüfen, wo diese Zuwendungen geblieben sind.
    Dieser lehnte ja schon eine Prüfung ab, mit dem Hinweis, das sei eine „parteiintern“ Angelegenheit.
    Nein ist es nicht, hier geht es um öffentliche Gelder.
    Da müsste malgeharkt werden und das wäre ein Gang zum saarländischen VerfGh wert.

    Die Saarlinke dürfte bundesweit der reichste Landesverband sein, weil die staatlich Zuwendungen für die Fraktionsarbeit über mehrere Jahre auf Rücklagenkonten landen, anstatt diese Gelder zweckgebunden für politische Arbeit zu verwenden. Das ist auch der Grund, warum bislang alle Landesschatzmeister geflüchtet sind.
    Sie waren allesamt der Gefahr ausgesetzt, strafrechtlich belangt zu werden.

  11. Gilbert Kallenborn sagt:

    Der KV Merzig und insbesondere, was Mettlach, Residenz der Ewa Tröger, Saar-Finanzrevision und zuvor Landesschatzmeisterin der PDS Saar, betrifft hat keinerlei Belege des Einbringens der Gelder der PDS Saar zur Fusion WASG/PDS zu „Die Linke“ vorgelegt. Sollten dennoch wundersame Fundstücke heute auftauchen, dann stimmen diese Daten nicht mehr mit dem Übergabeprotokoll Ewa Tröger-Norbert Brutty -Jürgen Hellmuth aus 2007 überein, wo kein Cent davon erwähnt wurde.
    Handschriftlich ausgefertigt: Ewa Tröger.
    Dieser KV hat null und nichts für die Bootsfahrt bezahlt und eingeladen hat er auch nicht, siehe Werbeplakate: verantwortlich: MdB Yvonne Ploetz, die aus dem Saarpfalzkreis kommt und nicht MZG.
    Hier wurden vermutlich Steuergelder missbraucht, und das nicht von Anfängern.
    Rolf Linslers Spruch, jedesmal wenn Recht und Gesetz gebrochen wurde: „Wir sind eine junge Partei…unerfahren,,,“
    mit lauter Leuten, die Jahrzehnte in der SPD, Gewerkschaft oder sonstwo waren, also Parteierfahrung haben insbesondere vom Polit-Profi Oskar Lafontaine selber. Dem Herrn ex-Ministerpräsident.
    Gysi der Herr Rechtsanwalt, guten Morgen, aufwachen! wurde in eine Falle gelockt.
    Aber der Haupttäter heisst Lafontaine. Ich bezweifle, daß der Schatzmeister des KV Merzig, Peter Christ, mit dem ich schon vor dem Amtsgericht Merzig stand (DL weiss, warum, Sieg: Kallenborn ) und heute keinen Zwist mehr habe, auch nur 1 Euro für diese Bootsfahrt überwiesen hat, hätte er das getan, wäre er von den eigenen Leuten angreifbar und die Chinesenfrau Ensch-Engel gerade mit.
    Die Bezahlung IST erfolgt mit Fraktionsgeldern, nicht KV Geldern. Mario Bender wusste, warum er nicht auf dem Boot erscheint. Er wäre zur Bezahlung gefragt worden, er wird nochmal gefragt werden, denn das bisherige Bierbaum-Statement ist unzureichend.
    Bierbaum ist nicht für die Saarlinke-Finanzen zuständig, was also hat sein -Strafanzeigenbewirkender-Spruch in „BILD“ heute zu suchen?
    50 % zahlten angeblich Fraktion Saar.
    50 % Die Bundestagsfraktion.
    Aua. Das wird Folgen haben, Herr Mario Bierbaum, Entschuldigung, Heinz Bender.

  12. AntiSpeichellecker sagt:

    Lieblingsspruch von Rolfi: „die 5 grade sein lassen!!!

  13. Ichbins sagt:

    ja, aber nur wenns ums Vertuschen der eigenen Fehler geht – bei andren ( den vorgeblich “ Abtrünnigen “ , den „Querulanten “ ) ist man dann päpstlicher als der Papst und höchst übergenau und nachtragend… Ist halt nicht gleich wenn 2 das selbe oder besser gleiche tun.. einer wird davon kommen, der andre geahndet und geächtet

  14. poseidon sagt:

    Mein Gott Kallenborn

    Deine Kommentare laufen alle ins Leere, genauso wie die Angriffe vor Gericht .
    Am Ende bist du der begossene Pudel mit Recht aber ohne gerechtes Urteil und OLaf laesst dich einweisen, Strategen wie im Wüstenkrieg wussten wann sie angreifen und wann nicht !

    Blind links drauf hauen und das ohne eigene Armee ist Kamikaze wirkungslos und sinnlos!

  15. Diogenes sagt:

    #11 Gysi in Falle gelockt
    mag sein, was das „Versöhnungs-Showdown“ betrifft.
    Nicht aber, was die Finanzierung durch die Bundestagsfraktion betrifft. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Gregor Gysi als verantwortlicher Fraktionschef sich für „krumme Sachen“ hergibt.
    Anders die Landtagsfraktion. Jeder weiß, dass Oaf sich gern über alle rechtlichen Vorgaben hinwegsetzt, obwohl er sie kennt. Dies scheint für Heinz Bierbaum so nicht zu gelten, sonst hätte er sich wohl nicht so unklug „aus dem Fenster gelehnt“. Übrigens hatte ich bei HB auch sonst (Schiedsverfahren, Wahlen etc.) den Eindruck, dass er juristisch ziemlich unbedarft handelt, vielleicht weiß er es nicht besser. Im Gegensatz zu OLaf, der sich i.d.R. wider besseres Wisen über alle Hindernisse hingwesetzt.
    Interessant ist noch die Verwaltung der Fraktionskasse. Existiert eine gesonderte Kasse? Wer verwaltet sie? Wer beschließt über Art und Höhe der Ausgaben? Wer prüft die Kasse? Falls also die Saarschiffahrt – rechtswidrig – aus der Fraktionskasse finanziert wurde, wofür ja alles spricht, würde auch die nachträgliche Kostenübernahme durch OLAf, Yvonne oder die Landeskasse den Fehler nicht mehr heilen können. – Bleiben wir also „am Ball“.

  16. Gilbert Kallenborn sagt:

    Zu Poseidon,15:
    Ich bin nicht dein Gott Kallenborn. Kannst wieder aufstehen, aus der Kniehaltung. Bete Andere an. (Nicht Olaf! )
    Ich bin auch nicht im Wüstenkrieg, obwohl ich gewiss mehr Wüsten gesehen und darin gelebt habe, als Mr. Unbekannt.
    Erzähl mir nix von Wüsten….Lass uns bei der Saarflussfahrt bleiben (Remember: „Flussfahrt “ mit Burt Reynolds, Top Film!). Und hier stinkts gewaltig nach verdeckter Parteiarbeit, wie Diogenes sagt-bleiben wir am Ball.
    „Ohne eigene Armee“? Braucht man zur Entlarvung dieser links-Despoten eine ganze“Armee“? Gewiss nicht. Nachdenken genügt. Und Insider-Erfahrung. Ich wuchs 40 Jahre mit dem Idol Lafontaine hier in Wallerfangen/Kreis Saarlouis, auf und meine heutige Analyse ist – hier sind Leute am Werk, denen gilt die eigene Satzung nichts, wie soll denen „der Rest“ etwas bedeuten?
    Mich lässt kein Oskar jemals einweisen und ich mag Rottweiler lieber als Pudel.

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