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RENTENANGST

Gutmenschen unter sich

Erstellt von IE am Samstag 3. August 2013

Linke Wahlwerbung ?

Foto: Patrick Therre

Hier ein Beispiel wie Wahlwerbung ? für die Partei die Linke auf Facebook abläuft. Diese Gespräche hätten auch im dem, auf dem Foto abgebildeten Bürgerbüro stattfinden können.

Michael – Eben im Regionalbüro Süd hat ein Kreisvorsitzender seine Wahlplakate für seinen Kreis abgeholt. Nennen wir ihn mal Fritz.
Fritz hat zu mir gesagt:
„Wenn man zu viele Hartz-IV-Bezieher im Verband hat, dann ist das nicht gut für die Außendarstellung!
Das gleiche Problem hatten wir schon bei der KPD!“

Uschi – Da sag ich mal nix dazu!

Klaus –  Na Super !

Ingrid – Ach, so was hab ich auch schon gehört und erlebt
Ich finde die Außendarstellung der Linken immer schlimmer, wenn sie genau die Menschen, weswegen die Linke ursprünglich gegründet wurde, (Agenda 2010) nicht haben will. Oftmals sind das eben auch Menschen, die viel Wut in sich tragen. Diese auch zeigen. Das ist jedoch nicht gewollt. Warum eigentlich nicht?
Schon komisch, dass auch in der Linken wieder die Menschen bestimmen, über Sorgen und Probleme, die sie überhaupt nicht haben und niemals haben werden. Gibt es im Bundestag eine N Abgeordnete N, der/die schon mal Hartz IV Betroffene R war? Oder im Rentenalter in Armut leben wird?
Ohne Geld hat mensch erst gar keine Chance in den Bundestag zu kommen. Auch in der Linken nicht.

Aurel – Das ist leider die traurige Wahrheit treffen formuliert, liebe Ingrid!

Ulli – SOLCHE Leutz sind zu viele!

Kreszentia – Ja, Ingrid, gibt es.

Timm – Nicht jeder Gutmensch ist ein Linker und nicht jeder Linker ein Gutmensch

Aurel – Könnten wir BITTE Begrifflichkeiten wie „Gutmensch“ vermeiden!?!?

Michael – Timm, ich hoffe du weißt woher der Begriff Gutmensch kommt? Wenn nicht, dann google mal danach!

Michael – Aurel, den Fritz kennst du!

Timm – Soll ich schreiben Schlechtmensch?

Klaus – versuchs doch mit „Kaffeehaus Kommunist“ oder „Sofa Sozialist“ oder Vielleicht „Hobby Linker“ ?
Michael – Timm, weshalb schaust du nicht nach, woher der Begriff „Gutmensch“ kommt?

Michael – Der Deutsche Journalisten-Verband vermutet dagegen in Zusammenarbeit mit Sprachforschern des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung die Herkunft des Begriffes in der Zeit des Nationalsozialismus.[4] Demnach soll die Bezeichnung „Gutmensch“ bereits für die Anhänger von Kardinal Graf von Galen verwendet worden sein, die gegen die Ermordung Behinderter durch die Nationalsozialisten auftraten. „Gutmensch“ sei eine Ableitung vom jiddischen „a gutt Mensch“. Der DJV verweist auf Adolf Hitler, der in seinen Reden und seinem Buch „Mein Kampf“ die Vorsilbe gut wiederholt in abwertendem Zusammenhang verwendet hatte. So waren für ihn gutmeinende und gutmütige Menschen diejenigen, die den Feinden des deutschen Volkes in die Hände spielten.

Klaus – oder hier http://de.wikipedia.org/wiki/Gutmensch
Gutmensch ist sprachlich eine ironische Verkehrung des ausgedrückten Wortsinns „…Mehr anzeigen

Michael – Eigentlich hätte ich ihm eine klatschen müssen.

Klaus – So wie es aussieht klatschen die sich im September ( bei den Wahlen) selber Eine !

Ingrid – Nein Michael, das hättest Du nicht. Denn erstens ist Gewalt keine Lösung, zweitens machst Du ihn damit zum Opfer und Ich zum Täter. Es ist eher umgekehrt, oder? Menschen die sich linke nennen und so Sprüche rauslassen sind einfach nur verachtenswert. und gut is.

Michael – Ja…der alte Hörr Fritz ist in meinen Augen kein Linker. Und..joa…ich war so konsterniert, dass ich einen 5 minütigen Lachflash hatte. Besser so…als andersrum. Im Grunde müsste man diese Leute aus der Linken ausschließen.

Timm – Sprache verändert sich, das Wort Populist war früher auch positiv gemeint.

Michael – Was beutetet das Timm? Das du weiter mit Gutmensch argumentierst, trotz der
Hinweiße?

Regina – Der Fritz, der hat wohl nicht verstanden, was Hartz IV mit den Menschen macht, auch mit denen, die gar nicht im Bezug sind. Nur ein Mitte-Unten-Bündnis kann Dinge verändern! Wir brauchen jede und jeden. Du zählst!

Ingrid – @Krezentia, ich vermute mal, dass Dein Posting: “ Ja, Ingrid, gibt es.“ sich auf meine Frage bezieht: „Gibt es im Bundestag eineN AbgeordneteN, der/die schon mal Hartz IV BetroffeneR war? Oder im Rentenalter in Armut leben wird?“ Da schließt sich eine weitere Frage an: inwieweit haben sich diese Abgeordneten gegen harzt IV eingestzt und inwieweit unterwerfen sie sich dem Fraktionszwang. Es würde mich schon interessieren um wen es sich da handelt aber ich glaube kaum, dass ich da eine Antwort bekomme. Oder doch?

Michael – Er hat ja im Prinzip gesagt, die Müssiggänger, diese leistungslos finanzierten Faulenzer, sind nicht gut für die Linke. So was sagt kein Linker. Eher sagt so was ein Kommunist.

Ingrid – @Regina ……………. dafür einen dicken Knuddler! So ist es!

Klaus – ja nannte Marx auch „Lumpenproletariat“. Ich finde aber man kann den Proletarier heute tiefer ansetzen als vor 100 Jahren

Timm – Ich benutze solche Wörter eher seltener (bin ja nicht das Magazin TTT).

11 Kommentare zu “Gutmenschen unter sich”

  1. alter ego sagt:

    Schön, wenn überhaupt Gespräche stattfinden, könnte man zynisch anmerken. Ging man bei der Linke Saar in die Landesgeschäftsstelle- oder besonders berühmt-berüchtigt- in das Saarlouiser Büro, wurde man schon an der Tür schief angesehen, weil man es wagte, die Damen und Herren in ihrer gepflegten Siesta zu stören.
    Und Sprüche wie oben beschrieben gibts auch von Linsler: Wir brauchen zahlungskräftige Mitglieder, nicht so viele mit 1,50-Beitrag.

  2. Opa Fielmann sagt:

    Was hat die Oskar-Marionette sich aufgeregt als ein unbequemer Kreisvorstand bei wirklich zahlungskräftigen Mitgliedern die Reißleine ziehen wollte…
    Ist es solidarisch, wenn Gutverdiener monatlich nur 1,50 € zahlen?

  3. 50667 sagt:

    Es kommt noch besser.

    Ein Kreisgeschäftsführer (Linke Saar) postete auf Facebook:

    Finde ich richtig so . Leute die erster Klasse fliege wollen könne durchaus mehr bezahlen .

  4. alter ego sagt:

    Alles richtig, wer genug hat, sollte auch einen angemessenen Parteibeitrag zahlen. Nur ist es so, dass die, die am lautesten an der Parteispitze schreien, selbst äußerst wenig zahlen oder sich weigern, darüber Auskunft zu geben, während auf der anderen Seite gefordert wird, dass wirklich Bedürftige oder Hausfrauen ohne eigenes Einkommen und wenig Familieneinkommen möglichst viel zahlen sollen. Wenn die Mitglieder dann noch sehen und hören, für welchen Unfug das Geld ausgegeben wird, wer hat da noch Lust, den Beitrag zu erhöhen?

  5. exlinker sagt:

    naja das is so ne Sache
    wenn man sieht wie dutzende 1,50 genossen quasi aus der gosse heraufsteigen und gesponsert werden
    da kann man sich Mehrheiten günstig zusammenkaufen um in Ämter zu kommen die das amortisieren

  6. engel sagt:

    Wenn die beschriebenen Schweinereien u.a. aufhören sollen, dann ist jetz dewr Zeitpunkt gekommen das Ruder rum zu reisen. Die „Gang“ist beleidigt und in NRW. Die Hofschranzen un A..kriecher haben jetzt die Wahl auch nach NRW zu gehen, oder mitmachen, ohne „Fisemattenden“
    Ansonsten ist „Zappe“.Damit ist niemand gedient und die Verursacher des Dilemmas bilden sich noch was drauf ein.

  7. pontius pilatus sagt:

    Sicherlich werden immer Fälle vorkommen, in denen jemand versucht sich über 1,50-Mitglieder Mehrheiten zu besorgen. Aber andererseits gibts Mitglieder, die haben wirklich nicht mehr Geld.
    Es bringt nichts, die Beiträge zu erhöhen, nur, um Missbrauch zu verhindern.
    Da müssen ordentliche Leute in die Verwaltung, die gleich Kontakt zu neuen Mitgliedern aufnehmen. Wenn diese dann verdächtigerweise nicht unter der Adresse wohnen, Post zurückkommt oder die Mitglieder nur zu Abstimmungen kommen, danach nie mehr auftauchen, müssen Konsequenzen gezogen werden, und zwar zuallererst bei denjenigen, die diese Leute „aufgenommen“ haben.

  8. Robert Himpel sagt:

    Der Alibi-Kreisgeschäftsführer stellt wieder einmal unter Beweis, dass er zu den intelligentesten und fähigsten in der Oskar- Partei gehört :-)

  9. Ichbins sagt:

    Alibi? Wie das?

  10. Roter Teufel sagt:

    # 7
    Beitragsehrlichkeit sollte in der Linkspartei selbstverständlich sein, finde ich. An der Saar leider nicht.
    Allen ehrlichen Beitragszahlern gegenüber war es eine Verhöhnung, dass die Nichtzahler bei wichtigen Abstimmungen mit abstimmen konnten wie z.B. am 05.05.2013.
    Mehrheitsbeschaffung mit 1,50 € Mitgliedern hat in der Saarlinken System, und zwar genau seit Dez. 2007!!!!!!

    # 9
    Das kann doch einen Peter nicht erschüttern. Mit seinem Zitat auf Facebook beweist er, dass er befähigt ist, Wahlkampfleiter oder gar Landesvorsitzender zu werden 😉

  11. Ichbins sagt:

    das ist doch schon Herr Hill geworden da ist kein Plätzchen mehr frei für den KGF

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