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Günter Blocks in Trauer

Erstellt von IE am Montag 6. April 2015

Günter Blocks Nachruf auf Manfred Kapluck

File:Red Settee - The Screen On The Green.jpg

Das rote Sofa der Linken Regentin des KV WAF

Da fand ich dann auch noch einen Nachruf über die Ostertage. Einen Artikel auf „eine der außergewöhnlichsten Persönlichkeiten in den Reihen der Linken“, welcher von 2009 bis zu seinem Tod Mitglied im KV Bottrop war. Wer den Verstorbenen Manfred Kapluck posthum so mit Blumen bekränzt  kann eigentlich nur Günter Blocks heißen.

Ja, auch sein scheinbares Leib und Magenblatt „Junge Welt“ bringt die Nachricht in  Fünf-Zeilen, dem am 16. 03. 15  ein ausführlicher Artikel folgt. Aber sonst? Selbst die parteieigene Zeitung das „Neue Deutschland“ schweigt, wie auch die ortsansässige WAZ. Erstaunlich auch dass Günter welcher ansonsten jede sich nur bietende Möglichkeit zu nutzen weiß, auf sich persönlich aufmerksam zu machen, diesen sooo wichtigen Linken Frontmann 25 Jahre im Verborgenen zu halten wusste? Wäre es möglich dass der Verstorbene einfach seine Ruhe haben wollte – vielleicht sogar vor Blocks, denn Gemeinsamkeiten waren zwischen Beiden eher nicht erkennbar?

Nichts schlechtes ist hier über einen Verstorbenen zu verbreiten, wir sind uns auch nur einmal persönlich begegnet. Kapluck hat in Essen gelebt und so ist es zumindest verwunderlich wenn der Essener Kreisvorsitzende der Linken zu der Gedenkveranstaltung eines verstorbenen Bottroper Mitglied lädt. Passt irgendwie nicht richtig zusammen, oder. Wäre doch für unseren Günter eine tolle Gelegenheit gewesen wenigstens einmal im Leben ganz groß herauszukommen. So wie diejenigen welche sich heute an den Gräbern lange Verstorbener sonnen. Gestorben am 11. Dezember letzten Jahres verbreitet „Junge Welt“ die Nachricht schon am darauffolgenden Tag. Dem Günter sterben folgerichtig die Mitglieder weg ohne das er es bemerkt.

Im Internet finden wir  unter „Zeitzeugen“ folgende Eintragungen:

Journalist, Politiker, geboren 1929, Mitglied der westdeutschen FDJ und KPD bis zum Verbot 1956, 1952 Sekretär für Massenarbeit, zuständig für Hessen, Baden-Württemberg, Bayern, nach dem Verbot von FDJ und KPD illegale Parteiarbeit, 13 Jahre auf Fahndungsliste, gründete den ‚Bund der Deutschen‘ und 1961 die Deutsche Friedensunion, dann Arbeit für den „Studenten-Kurier“ und später die Zeitschrift „Konkret“, Mitbegründer und Präsidiumsmitglied der DKP, nach 1990 für die Linke engagiert, gestorben am 11. Dezember 2014.

Auch Blocks weiß in seinen Nachruf auf einige besondere Verdienste des Manfred Kapluck hinzuweisen welche diese Person für die Partei DIE LINKE, laut seiner Schreibweise sooo wichtig machten. Oder vielleicht nur für Günter welcher hier mit fremden Taten wuchert, auf dass ein wenig Glanz auch auf Ihn falle, da dieser sich nun nicht mehr wehren kann? Denn seien wir einmal ehrlich, sie wollten als Politiker die Welt nach Ihren Vorstellungen verändern und haben Beide dieses Ziel verfehlt. Die Welt ist so geblieben wie sie ist.  Beide sind an den Rändern der Gesellschaft als Außenseiter sitzen geblieben und es gelang Ihnen nicht, Mehrheiten hinter sich zu bringen. Damit haben Sie politisch versagt ! Genau so wie Günter bei seinen Kandidaturen für den Bundestag, Landtag und Bürgermeister. Wollte er nicht als Linker Faschist einmal über Menschen herrschen?

Oder haben Beide die falschen Berater an Ihre Seite gehabt welche zugleich auch noch, zumindest die welche aus dem KV WAF kommen, identisch sind. Schrieb ich doch im März 2010 einen Bericht in welchen ich mich über die „Gossip Whisperer“ ausführlich äußerte. War doch in diesen Artikel als Hauptperson die Rede von Frau Ute Müller,  welche auch in Einzelheiten, nicht nur über Ihr sexuelles Leben sondern auch über das, zwischen Ihr und Ihren Liebhaber Manfred sehr detailliertes zu erzählen wußte. Da hat der Günter sogar noch Glück gehabt da sein Leben etwas anders verläuft.

Immer wieder habe Kapluck auf ein Dutschke-Zitat als Grundregel für erfolgreiche politische Arbeit verwiesen: „Die Leute wollen nicht belehrt werden, sondern mitdenken.“ Dieser Satz scheint an Blocks allerdings im D-Zug Tempo vorbeigerauscht zu sein.

Von der KPD über die DKP zur LINKEN gekommen:

Gedenkveranstaltung für Manfred Kapluck

Mit einer bewegenden Gedenkfeier am Sonntag im Essener „Rheinischen Hof“ nahm DIE LINKE Abschied von Manfred Kapluck, der eine der außergewöhnlichsten Persönlichkeiten in ihren Reihen und von 2009 bis zu seinem Tod Mitglied des LINKEN-Kreisverbandes Bottrop war.

Wie erst Anfang März bekannt wurde, verstarb der ehemalige hohe FDJ-, KPD- und DKP-Funktionär bereits im Dezember letzten Jahres mit 85 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls.
Stationen aus Kaplucks politischem Leben

Quelle: Lokalkompass >>>>> weiterlesen

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11 Kommentare zu “Günter Blocks in Trauer”

  1. Didi sagt:

    Die Trauerfeier wurde für einen Kommunisten und Sozialisten, standesgemäß im drei Sterne Hotel Rheinischer Hof, im feinen Ortsteil Essen Rüttenscheid abgehalten.

    Mietpreise in Rüttenscheid mindestens 8,50€ kalt und ohne Nebenkoseten.

  2. Sonntag sagt:

    Hat Frau Dr. W. dem „hohen Kommunisten“ die letzte Ehre erwiesen?

  3. Junger Saarländer sagt:

    Aber doch nicht in einen Hotel mit nur drei Sterne. Da war wohl nur das Lumpenproletariat wie Gehrcke und Blocks.

  4. Hannelore Gries sagt:

    Kann sich jemand Blocks in Regierungsverantwortung vorstellen?

  5. Didi sagt:

    Nee, lieber nicht, daran möchte ich erst gar nicht denken.

    Der brächte es fertig und würde Notizen zu Verhandlungsunterlagen einfach, wie bei den Koalitionsverhandlungen 2009, liegen lassen.

  6. Bottroper sagt:

    Einen beliebten Blog, den Bottblog hat Blocks schon zum schweigen gebracht.

    Der nächste könnte der Lokalkompass Bottrop werden. Da müsste nur einer, der großen Werbetreibenden, mal leicht in Richtung der unerträglichen Blockschen Auftritte hüsteln. Dann dürfte sich dieser Blog auch erledigt haben.
    Eine Erinnerung an Bottblog gab es hier.

    Bottrop-Tasse geht in Serie – mit einer falschen Prinzessin
    von DKWF12 | #1
    Bottblog hatte ein ständig wachsendes Publikum.

    Als ein gewisser Herr Blocks allerdings meinte Bottlog sei die Internetpräsens der Bottroper Linkspartei, kam die Forderung nach dem alten Bottblog, ohne diese nervige LINKE Propaganda.

    Diese Forderung war anscheinend nicht durchsetzbar, deshalb wurde Bottblog vermutlich, konsequenterweise, nicht nur zu meinem tiefsten Bedauern, geschlossen.
    http://www.derwesten.de/staedte/bottrop/die-bottrop-tasse-geht-in-serie-id10528692.html

  7. Schichtwechsler sagt:

    #6

    „einen beliebten Blog, den Bottblog hat Blocks zum Schweigen gebracht“

    Eine Umbenennung des beliebten Bottblog oder sich mit juristischen Mitteln zur Wehr zu setzen war nicht möglich?

  8. T. Blinn sagt:

    #6
    Nun ja es gibt Linke, die wecken nicht nur Erinnerungen an Napoleon …… 😉

  9. Bottroper sagt:

    @ Schichtwechsler

    Warum sollte ein Blog umbenannt werden? Nach der, mit Kosten verbundenen Umbenennung, würden die unerwünschten User doch mit umziehen.

    Juristisch vorgehen, in einem, ohne Werbung betriebenen Nachbarschaftsblog, würde Geld kosten.

    Warum sollte der Betreiber Geld in eine kaputtgemachte Sache, die ihm selbst nichts einbringt, stecken? Wer hätte etwas davon, wenn gegen diese Störenfrieden vorgegangen wird? Der Betreiber mit Sicherheit nicht, aber diese Trolle, die hätten die Möglichkeit der Selbstdarstellung.

    Jeder vernünftig denkende Mensch würde wie der Betreiber handeln, einfach zumachen.

  10. Hubbe sagt:

    Unser Land verkümmert bei solchen Intelligenzbolzen.
    Die Linke scheint ein Sammelbecken dafür zu sein.

  11. Schichtwechsler sagt:

    #9
    Nun bin ich informiert. Danke.

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