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Große Verluste in den Wahlkreisen

Erstellt von DL-Redaktion am Dienstag 24. September 2013

Am zweiten Tag nach den Wahlen hier einmal eine Statistik welche kaum beachtet aber doch für eine ganz große Misere innerhalb des linken politischen Lager steht. Die CDU gewann am Sonntag 236 Wahlkreise direkt und stellt damit vier Fünftel von 299 Wahlkreissiegern.

Die Linke dagegen konnte Direktmandate nur im Berliner-Osten gewinnen. Was auch wiederum ein Hinweis auf fehlende oder zerstörte Strukturen ist welche innerhalb einer Großstadt wohl besser überspielt werden können. Es ist auch ein Fingerzeig dass die Bindung in die Bevölkerung hinein, selbst in den Länder des östlichen Teil der Republik mehr und mehr verlorengeht.

Wirklich stark nur mit Direktmandat

Das ist die Schwäche der SPD und auch der Linken: Viele rote Wahlkreise sind an diesem Sonntag schwarz geworden.

Es war einmal ein breiter Streifen, der zog sich von Deutschlands Westgrenze über den Rhein und das Ruhrgebiet hinein nach Nordhessen und das südliche Niedersachsen, dann über Sachsen-Anhalt und Brandenburg-Berlin bis zur polnischen Grenze. Es war der sozialdemokratische Streifen, dort gewann die SPD viele ihrer Direktmandate, 1998 vor allem, dann auch noch 2005, schon weniger vor vier Jahren (da nahm dafür das Linken-Rot zu) und noch weniger jetzt am Sonntag. Der rote Streifen ist schwer durchsetzt mit schwarzen Flecken – wenig macht das Problem der SPD deutlicher als dieses Kartenbild: Sie kann direkt immer weniger punkten. Und stark, wirklich stark ist eine Partei nur dann, wenn sie viele Direktmandate holt.

Im Osten gab es nur ein einziges für die Sozialdemokraten, für Frank-Walter Steinmeier in Brandenburg.

Quelle: Tagesspiegel >>>>> weiterlesen

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