DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

Gossip Whisperer I

Erstellt von DL-Redaktion am Donnerstag 11. März 2010

Die Tratsch Flüsterin.

Flag of the Communist Party of Germany.svg

Von Ingo Engbert.

Da ist es denn wieder einmal so weit. -/-Der Wahlverein DIE LINKE KV WAF-/- tritt zusammen und wählt einen neuen Direkt-Kandidaten für die Landtagswahlen.  Als Termin wurde der 15. 03. 10 festgesetzt. Pech, das der bereits gewählte Kandidat für den Südkreis am Tag nach den Wahlen des neuen KV Vorstandes am 22. 02. 10 unter großem Tra-ra zurück trat.

„/Die Ereignisse des Parteitages seien es auch letztendlich gewesen, die ihn zu diesem Schritt veranlasst hätten, erklärte Bolle am Sonntagabend im Redaktionsgespräch. Kritik werde nicht wahrgenommen. Zudem habe das Vertrauensverhältnis zuletzt gelitten, weil ganz persönliche Dinge aus einem internen Kreis an Außenstehende weitergegeben worden seien/.“

Genau so vermeldete es die Ahlener Zeitung am 21. 02. 10 in Ihrer Ausgabe.

Wir von der Internetzeitung „Demokratisch-Links“ weisen von Beginn an immer wieder auf den Tatbestand hin, dass die Mehrzahl der Mandate für den Kreistag und den Stadtrat in Ahlen nicht über die politische Arbeit oder durch entsprechende Aussagen erreicht wurden, sondern diese einzig unter der Zuhilfenahme persönlicher Indiskretionen verteilt wurden. Dazu gehörte auch, dass es mit Hilfe von Manipulationen, Rufmord, Unwahrheiten und diktatorischen Handhabungen gelang, unliebsame und einflussreiche Konkurrenten auszuschalten und der Partei zu verweisen.

Durch die Verbreitung von intimsten, privaten Einzelheiten verstand man es, die meisten Mitglieder des Kreisverbandes für sich positiv einzuvernehmen. So sind den meisten Mitgliedern viele einzelne Lebensstationen aus dem seelisch-soziologischen Umkreis anderer heute keine Geheimnisse mehr. Unter dem Motto „/ich weiss vieles über euch/“ werden Eheaffären, Krankheitsverläufe, familiäre und ausserfamiliäre Probleme mit Kindern und Jugendlichen, den PartnerInnen oder auch die Unordnung aus diversen Wohngemeinschaften übermittelt. Selbst über diverse Alkohol- oder Drogenproblematiken wusste man genüsslich zu tratschen. Natürlich immer unter dem Siegel größter Vertraulichkeit, in immer festen kleinen Zirkeln. Selbst von den persönlichsten, privaten Intimen Kontakten zu Teilen der Presse wurde der Vorhang des Schweigen beiseite gezogen, um sich so selber durch diese Indiskretionen für die Allgemeinheit wichtig zu machen. Das alles ging dann so weit, das auch der Ratschlag zu kleinen Affären -/-zum Wohle der Partei-/- angetragen wurde.  So kam es auch vor, das höchstwahrscheinlich, allerdings unbewiesen -/-da anonym-/- ein denunzierender Brief an den Arbeitgeber eines Partners von einem unliebsamen Mitglied versandt wurde, um damit den persönlichen Druck auf diese Person immens zu erhöhen.

Direkt nach den Kommunalwahlen verließen bereits ca. 10 Personen wieder die Partei, da sie der Machenschaften müde waren und um ihren guten Ruf Sorge tragen mussten. Da sie ihrer Pflicht und Schuldigkeit bei den Wahlen nachgekommen waren, bestand kein Grund mehr, sich für deren Verbleiben einzusetzen. Auch die kurdischen Mitbürger äußerten ihre Enttäuschung durch einen an „Demokratisch-Links“ versandten „Offenen Brief“, in dem diverse Personen in die Nähe Nationalistischer Machenschaften gestellt wurden.

Während der Anwesenheit von Presse in den Versammlungen wird diesen eine „Heile Welt“ vorgespielt, welche uns aus Zeiten eines real existierenden Sozialismus noch sattsam in Erinnerung ist, aber dabei über die allgemeine Selbstbeweihräucherung und den aus diesen Strukturen bekannten falschen Bruderküssen nicht hinausgeht. So wird es nur eine Frage der Zeit sein, wann denn die nächsten dem Beispiel folgen und die Partei verlassen werden. Redliche Bürger lassen sich nur höchst ungerne als Trinker, Ehebrecher, Junkies oder Asoziale bezeichnen. Das sich in all diesem Gemengelage auch verbeamtete Staatsdiener hineinziehen lassen, zeigt uns  die Verrohung der politisch-menschlichen Sitten.

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Fotoquelle : R-41Eigenes Werk http://www.crwflags.com/fotw/flags/de%7Dkpd.html

  • CC BY-SA 3.0
  • File:Flag of the Communist Party of Germany.svg

 

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