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„Fremdarbeiter“ an der Saar

Erstellt von IE am Sonntag 31. März 2013

Kritischer Kirchenmann bedroht

Bostalsee

Seit rund zwei Wochen wird das Saarland von einen Thema beherrscht. Fast täglich beschäftigt sich die heimische Presse mit der Baustelle rund um den Bostalsee. Im Großen und Ganzen geht es hier um Arbeiter aus Rumänien welche geholt wurden im Saarland blühende Landschaften zu erstellen und um den Einheimischen einen Urlaub in Luxus zu ermöglichen. Dieses natürlich zum rumänischen Lohnniveau. Die Saarbrücker Zeitung schreibt hier von dem Verdacht auf Menschenhandel, Scheinselbständigkeit und erwähnt Lohnrückstände.

Die Presse vermittelt hier aber auch den Eindruck als als handele es sich um ein Problem welches sich auf die Bostalseebaustelle begrenzt und für sich einen sogenannten Ausschließlichkeitsanspruch darstellt. Die Presse teilt nicht mit, dass es sich hier um die direkten Folgen einer verfehlten Europapolitik sowie  den Folgen der Hartz-Gesetzgebung handelt. Wir bekommen damit genau das, was Politik seit Jahren fordert und lobt: Wir sind wieder Wettbewerbsfähig in Europa und der ganzen Welt. Wir brauchen mehr und mehr internationale Arbeitskräfte um das heimische Lohnniveau auf chinesische Niedriglöhne drücken zu können.

Dieses ist bei weiten kein Problem des Saarland, auch nicht der saarländischen Regierung, sondern das ist Berliner Regierungspolitik, begonnen unter Rot-Grün und verfeinert durch Schwarz-Gelb. Vervollständigt durch die nächste Regierung, egal wie diese auch aussehen wird.  Denn die Parteien sind sich schon lange darin einig die Bürger unten zu halten auf das sich der Kropf halten, ausdehnen und endlos füllen kann.

Zuletzt hatten wir den Skandal um Amazon, dieser folgte den Paketauslieferern, Lidl, Aldi oder auch Schlecker. Eine breite Schneise der Versklavung zieht sich seit Jahren durch das Land. Alles Ausnahmen wie es uns die Politik mit erschreckten Gesichtszügen weismachen will. Mit gestenreichen Händen wird versucht das zu erklären, wo zu ein entleerter Kopf schon lange keine Ausdrucksformen mehr findet. Eine Arbeits- und Sozialministerin stellt sich als beliebig knetbare Masse der merkelschen Politik zu Verfügung.

So lesen wir auch in der Presse nichts darüber das deutsche Arbeitsvermittlungen für Zeitarbeit lange Niederlassungen in den Ländern mit einen niedrigen Lohnniveau unterhalten, welche die gewünschten Kräfte vor Ort anwerben. So wird für die Fahrt nach Deutschland gesorgt, Wohnungen werden entsprechend angemietet in welchen dann bis zu zehn Personen einquartiert werden und auch für An- und Abfahrt der Schichtarbeiter wird entsprechend Sorge getragen. Das der gebotene Service natürlich von den Arbeitskräften bezahlt und vom Lohn einbehalten wird, versteht sich von selbst. So verbleibt dann letztendlich ein Nettolohn von ca. drei Euro die Stunde, welcher dann für die Ernährung noch nicht einmal ausreichend ist.

So arbeiten heute Konzerne welche bei 8000 Mitarbeiter gerade noch um die 500 auf den eigenen Lohnlisten führen. Vor Ort werden die Wohnungen knapp und alle verdienen sich eine goldene Nase. Dementsprechend sehen dann auch die Sozial- und Rentenkassen aus. Ein Beispiel aus einer schier endlosen Liste sei hier angeführt:

Kritischer Kirchenmann bedroht

Dem Kreis Vechta reicht’s: Verwaltung geht gegen Massenunterkünfte für ausländische Schlachter vor

 25 Quadratmeter für eine vierköpfige Familie, im ganzen Haus nur ein Bad für 19 Menschen. Miete für das Zimmer: 450 Euro. Kalt. Kein Scherz, sondern der Mietvertrag eines südeuropäischen Schlachthof-Mitarbeiters in Lohne. Der Landkreis Vechta will jetzt Schluss machen mit solchen Missständen.

Quelle: Neue-Osnabrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

Dabei lebten wir vor noch nicht einmal allzu langer Zeit in einem Land in dem die deutsche Sprache auch noch wertgeschätzt wurde. Da hieß es nicht „Firma für Zeitarbeiter“, sondern schlicht und einfach Seelenverkäufer, oder Sklavenhändler, oder bei Stuttgart 21 auch Lügenpack! Da müssen wir als erstes wieder hin. Die Bevölkerung muss die Dinge wieder mit den entsprechenden Worten bezeichnen.

Da ist es schon ein Witz wenn sich der Sozialminister des Saarlandes, Andreas Storm (CDU) nach Rumänien begibt um dort Spenden zu verteilen. Das wäre auf der Baustelle einfacher gewesen und würde Fahrtkosten sparen. Dann hätte die Presse aber auch nicht über eines der liebsten Deutschen Hobbys berichten können. Dem verteilen von Spenden an die Armen. Das ist so beruhigend und sorgt für ein weiches Kopfkissen in der Nacht. Wir spenden ins Ausland und zeigen uns nicht einmal in der Lage im eigenen Land ausländische Mitbürger entsprechend ihrer Würde zu behandeln. Wir dulden es stillschweigend das Vandalen deren Wohnungen anzünden, anstatt sich mit den Verursachern zu beschäftigen. Ein Typisch deutscher Anachronismus. Schuld ist immer der Fremde, der Andere, der Kleine wehrlose. Und anschließend haben wir wieder nichts gewusst.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> In jeder Hinsicht inakzeptabel

Bostalsee: Musterhaus für den geplanten Ferienpark

Wo bleibt in dieser Situation eigentlich die sich selbst nennende einzige Arbeiterpartei in diesem Land, DIE LINKE? Haben sich die Mandatsträger aus Land und Bund dort schon ihre Parzellen gesichert? Auf Kosten der Billigarbeiter? Einer der obersten Dummschwätzer Heinz Bierbaum hält es da lieber mit den Verfassungsrichter Müller welchen er für befangen einstuft.

>>>> HIER <<<<

Wahrlich eine sehr große und auch wichtige Sache für einen rumänischen Wanderarbeiter. Obwohl, hat hier, bei diesem Bauvorhaben vielleicht auch Bertelsmann die Finger im Spiel? Der ganz Große, die saarländische Licht- oder Schattengestalt, je nach Stand der Sonne, hat ja für „Fremdarbeiter“ noch nie allzu große Sympathien gezeigt. Er hilft seinem Mündel sicher gerade bei Karstadt Bücher verkaufen?

Einer dieser Barden trat gerade in der Illustrierten „Forum“ als Schienenhüpfer auf um innerhalb eines Interview auf die Probleme der Geldverteilung in diesem Lande hinzuweisen. Er „stehe zu dem was er sage“ verkündet er.

>>>> HIER <<<<

Wobei, zu dem was er nicht sagt, braucht er ja auch eigentlich nicht zu stehen, oder? Womit er sich bei den Problemen mit den „Fremdarbeitern“ natürlich dem Parteientrend im Saarland anschließt und lieber auch nix versteht und sagt. Dafür glaubt er aber wo anders etwas zu sagen zu haben und greift manch einer Frau schon einmal hilfreich unter die Arme. Doch Vorsicht! Man verhebt und vergreift sich dabei sehr schnell. Bleib lieber bei deiner Bimmelbahn, vielleicht verlegen die Rumänischen Hilfskräfte die Schienen bald auch zum See?

Chinesische „Fremdarbeiter“ wurden auf der Baustelle leider noch nicht gesichtet. Was somit dann ja auch die Abwesenheit anderer hochdekorierter Salär träger der Arbeiterpartei erklärt. Und das zu Ostern dem Fest der Fruchtbarkeit in einer heidnischen, der Linken Welt. Dieses Sinnbild der Fruchtbarkeit, der Hase, der Rammler, ist auch in der asiatischen Kultur als solcher anerkannt und wird somit auf der Baustelle vermisst?

Ausführliches über die Großbaustelle findet ihr in der

Saarbrücker-Zeitung

Fotoquellen: Wikipedia

Luftaufnahme: Permission: Tourist-Information Sankt Wendeler Landhttp://www.bostalsee.de/typo3temp/pics/5d2ab323aa.jpg

  • CC BY-SA 3.0 deHinweise zur Weiternutzung
  • File:Luftbild Bostalsee 09.JPG
  • Erstellt: 1. August 2009

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Bostalsee: Musterhaus für den geplanten Ferienpark:

Author EPei

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Quelle / Lafontaine Fotomontage:

Die Fotomontage stammt aus der Projektwerkstatt


Virtuelle Projektwerkstatt von SeitenHieb Verlag steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Nicht-kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported Lizenz. Beruht auf einem Inhalt unter www.projektwerkstatt.de.

15 Kommentare zu “„Fremdarbeiter“ an der Saar”

  1. pontius pilatus sagt:

    Bierbaum soll mal verraten, was Mitarbeiter der Fraktion und Partei verdienen. Spitzenlöhne?

  2. Gabriel van Helsing sagt:

    Ich dachte diese Woche, ich sehe eine Fatamorgana.
    Oder so ähnlich.

    Im Raum Coisfeld eine Truppe Erntearbeiter beim Spargelstechen gesehen. Da ich neugierig war, konnte ich erkennen, das an ihren Kleinbussen das Kennzeichen BG angebracht war.

    Das man das ganze Jahr über, Erdbeeren im Körbchen bekommen kann, war mir klar. Z. b. zu Weihnachten Erdbeeren aus Israel oder Spargel aus Chile.

    Aber Deutscher Spargel, zwar unter Wärmefolie,
    bei Minustemperaturen und Schnee, im Monat März,
    geerntet von Bulgarischen Erntehelfern,
    das war mir neu.

  3. frans wagenseil sagt:

    @1

    Beschäftigt Baumbier auch Fremdarbeiter in der Fraktion?

  4. Ichbins sagt:

    400 Euro Jobber wie man sagt, zu mehr langts ja angeblich nicht, EEJ wären ja zu „…“ aber trau schau wem. Leute die sich für kein Entgelt verdingen und behummsen lassen werden es immer weniger. Diese taten es mal aus Idealismus und wurden bitter enttäuscht. Geld ist nicht alles, Wertschätzung wäre was so man sie auch erhielte

  5. Ichbins sagt:

    was mich etwas verwundert, jetzt plötzlich diese Betroffenheit bei diversen Saarlinken???

  6. Alter Sachse sagt:

    # 5
    Es zeigt sich immer wieder das die Mitgliedschaft zu einer Partei nichts über die wahre Gesinnung der Person aussagt.

  7. Opa Fielmann sagt:

    Peerlusconi und Oscarloni lassen kein Fettnäpfchen aus.

    Rüge für Lafontaine….

    http://www.saarbruecker-zeitung.de/aufmacher/Saarbruecken-zwischenruf-politik-landtag-Saarland-Lafontaine;art27856,3719576#.UVh1_je9Kuk

  8. Adebar sagt:

    passt?

    http://echtlustig.com/9004/landtag–3000-minuten-quatschen-fuer-nix

  9. pontius pilatus sagt:

    Wie heute in der Blöd-Zeitung zu lesen war, bekommt der Bürgermeister der Gemeinde jetzt auch noch um die 800 Euro mehr IM MONAT, weil sich durch die angemeldeten rum. Arbeiter die Einwohnerzahl erhöht hat. Das Geld bekäme er auch weiterhin, wenn die Rumänen wieder zuhause sind.
    Vielleicht finden die Rumänen auch noch Unterschlumpf bei der Linke, als Tagesmitglieder für den 5.5..

  10. Opa Fielmann sagt:

    Tagesmitgliedschaften im KV SPK …!!!

  11. Susanne sagt:

    Einige liefern in ihrer Arbeit eine beschämende Qualität ab, so dass sie fürchten müssen, am 05.05. sang- und klanglos unterzugehen.
    Die Idee mit dem „Unterschlupf“ ist gut.
    In Homburg gab es ein Haus, viele Bewohner, jedoch nie anzutreffen.

  12. Saarpfälzer sagt:

    Das Mehrfamilienhaus gibt es noch. Mitbesitzer ist vor kurzem verstorben, der Besitzer war ein angenehmer Zeitgenosse. Er hatte ein „Herz für Kiffer“

  13. Ingo Engbert sagt:

    Die Häuser gibt es schon, ich wollte nur die offene kostenlose Werbung vermeiden:

    >>>> HIER < <<<

  14. MelanieM sagt:

    … in besagtem Haus in Homburg war sorgenfreies Wohnen nicht möglich!

  15. Rotkäppchen sagt:

    Gibt es eigentlich eine Liste mit Ausraster des „Kaiser Napoleon von der Saar2?

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