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F.D.P. – QUO VADIS?

Erstellt von Gast-Autor am Freitag 13. Mai 2011

FDP bejubelt Westerwelle: Kosmetische Änderungen

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Schon Runderneuert ? Großmannssucht war schon immer ein Trumpf

München (ots) – Wer Guido Westerwelle heute reden hörte, konnte sich nur wundern: Warum musste dieser FDP-Vorsitzende gleich nochmal von Bord? Da stand er, keifte wie eh und je gegen die politische Konkurrenz und genoss dafür stehende Ovationen – von der gleichen Partei, die ihres Egozentrikers an Deck am Donnerstag noch höchst überdrüssig war. Das äußerst vage Eingeständnis weniger Patzer Westerwelles reichte den Liberalen schon, ihren scheidenden Kapitän zu bejubeln wie selten – und das waren beileibe keine Krokodilstränen. Weil niemand wirklich sagen kann, wohin die Reise mit Philipp Rösler jetzt wirklich geht, verklären sie lieber ihre Vergangenheit. Der FDP bleibt vorerst auch kaum eine andere Wahl als nur kosmetische Änderungen: Sie ist noch immer in dieselbe Bundesregierung eingebunden und hat somit auch weiterhin denselben Koalitionsvertrag umzusetzen. Da kann kaum ein echter Neuanfang oder Kurswechsel stattfinden, ohne dass es die Gelben zerreißt zwischen dem Anspruch einer Möchtegern-Volkspartei und ihrer realen Verantwortung.

– 18 % – 18 % – 18 % – 18 % – 18 % – 18 % – 18 % – 18 % –

Kommentar

Ich habe ihn mit seiner klirrfaktordominierten-schräpigen Stimme im Radio vernommen. Es war nur peinlich, und die tz hat es wirklich gut getroffen in gebotener Kürze; denn mehr Zeilen sollte man diesem Geschwätz des einstigen Führers dieser Partei nicht widmen.
Ww faselte von Umbruch in der Partei und Aufbruch in eine neue Zukunft und wie der Herrn Rösler, den alle Rössler nennen, von ihm unterstützt werden wird, und wie er ihm nicht in Lenkrad greifen wird (wohin denn sonst?).

Ich denke, es wird nicht mehr lange dauern, dann spricht ‚westerwave‘ von Abbruch – nämlich vom Abbruch seiner Beziehungen zum Hosenanzug.
Die Dreier-Boygroup wird ihn nicht lange dulden nach der Demontage zur Zeit seiner Südamerika-Reise. Und das Trockendock für die „Weinkönigin“ ist sicher auch schon in Position gebracht.
Bleibt nur noch die Frage, wie man diese zähe 66 % – Dame mit dem Hutnamen entsorgt… – danach ist diese Partei dann hoffentlich gottseidank am verdienten Ende der Fahnenstange.
UP.

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Grafikquelle : Dr Guido Westerwelle, German Federal Foreign Minister and Deputy Chancellor at the London Conference on Libya.

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