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Engel mit Hornbrille

Erstellt von IE am Freitag 4. Juli 2014

Engel mit Hornbrille

Gabriel und der Traum von Macht und Reichtum

SCHLAGLOCH VON MATHIAS GREFFRATH

Wie könnte man die ausgedörrten Parteien dazu bringen, etwas zu riskieren?

Es ist wohl fünfunddreißig Jahre her, da träumte die Kabarettistin Hannelore Kaub, es sei durchs offene Fenster ein bleicher Engel geflogen mit einer großen dunklen Hornbrille. Der sagte: „Küss mich!“, und sie schrie: „Nein!“. Dem Engel beschlug die Brille und er flehte: „Bitte, bitte küss mich. Es ist für die Partei.“ Da habe sie geseufzt, erzählte die Kabarettistin. „Für die Partei, also gut.“ Sie küsste ihn, es knallte und auf dem Bettrand saß ein glitschiger Frosch. Mit Hornbrille. Ein zweites Engelchen mit Mentholzigarette setzte sich neben sie, verzog die Mundwinkel und rief: „So’n Quatsch. Wieder der Glotz mit seiner Froschnummer.“

Ach, der Gabriel

Der Traum der Kabarettistin fiel mir wieder ein, als ich neulich im Bett über das Treffen von Sigmar Gabriel mit den Vorsitzenden der Linkspartei grübelte. Was bezweckte die Veröffentlichung des „Geheimtreffens“? Warnung an die Kanzlerin? Vorabsprachen über Thüringen?

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia –

Urheber Stefan Flöper
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4 Kommentare zu “Engel mit Hornbrille”

  1. Didi sagt:

    Der heutige WAZ Artikel zeigt es mal wieder:
    Kabarett vom feinsten, kann die Linke Essen auch.
    Zitat:
    Am Tag der Ratssitzung kehrte Ratsfrau Janina Herff geläutert in den Schoß der Linksfraktion zurück; die stellt im Rat nun vier Mandatsträger – genau so viele wie EBB und Partei-Piraten. Ihre Fraktion sei bereit gewesen, der gemeinsamen Liste beizutreten unter der Bedingung, dass die Linke gleichberechtigt vertreten sei. Ließen die anderen Fraktion die Linke abblitzen, wie Giesecke behauptet? Fakt ist: Ihre Fraktion ging mit einer eigenen Liste ins Rennen, übersah aber offenbar, dass es für die Besetzung der zu vergebenen Posten nicht darauf ankommt, wie stark eine Fraktion auf dem Papier ist, sondern wie viele Fraktionsmitglieder mit abstimmen. Ratsfrau Janina Herff nahm an der Ratssitzung aber gar nicht teil.
    Die Folge: Pro NRW zog bei der Besetzung der Ausschüsse an der FDP vorbei und schaffte es Dank der Unterstützung des NPD-Vertreters bei der Vergabe der Aufsichtsratsposten in den Lostopf mit den Linken. Ergebnis: siehe oben. „Das ist eine ziemliche Katastrophe“, klagt Gabriele Giesecke und kündigt an, die Wahlmodalitäten rechtlich prüfen zu lassen. Gleiches gilt für die FDP. Da ist man sich einmal einig.
    Zitat Ende:
    http://www.derwesten.de/staedte/essen/warum-der-lachende-dritte-im-stadtrat-essen-pro-nrw-heisst-id9554867.html

  2. Jana sagt:

    Ja, Ja „Didi“ Kabarett vom Feinsten.

    So richtig darf man darüber gar nicht nachdenken, sonst wird es einem schlecht.

  3. Didi sagt:

    Wenn bei den Linken im Ruhrpott drei mit der FDP zusammenarbeiten wollen, dann kann man sicher sein, irgendwo ist ein selbsternannter Superlinker Scherzchenmacher der hat etwas zu Motzen hat FDP Linke = Gut Jede andere Kombination. Pfui.

    In Bottrop ist es das, nicht nur, politische Genie Günter Blocks. Bei dem die FDP nun rechtslastig ist.
    Dieser große Geist schreibt: im Lokalkompass:
    Zitat:
    …Die Unterstützung der FDP in Recklinghausen für die rechts-populistische Mini-Gruppe UBP führt durch Ausgleichsmandate zu einem Anwachsen des Ruhr-Parlaments …..

    An die Bottroper Piraten richtet Blocks die Frage: „Mit was für einem rechtslastigen Bündnispartner habt Ihr Euch denn hier in Bottrop eingelassen?“ Seit der Kommunalwahl bilden Piraten und FDP in Bottrop eine gemeinsame Ratsgruppe. (So ein Pech aber auch, Frau Scheer, Piraten, zog es trotz Ehrung durch Gysi vor, DIE LINKE, nein Danke zu sagen.)
    Zitat Ende.
    http://www.lokalkompass.de/bottrop/politik/linke-fordert-direktwahl-des-ruhr-parlaments-buendnisse-von-neoliberalen-und-neofaschisten-d450616.html

    Seinen absoluten Genius lässt Blocks nach dem verlorenen Bürgerentscheid raus.
    Die notwendigen 9.939 Stimmen hat der Verbund von 5 Parteien nicht zusammenbekommen, dafür wurde aber ein neues mathematisches Genie geboren. Adam Riese und Albert Einstein dürften rotieren. Karl Valentin aber, der hätte seine Freude an diesen Aussagen.

    Zitat:
    “„Knapp 59 Prozent Zustimmung – das ist ein klares Votum der Bottroper Bürger gegen die Flughafen-Subventionen bei immerhin 15 Prozent Abstimmungsbeteiligung“, erklärt LINKEN-Kreissprecher Günter Blocks zum Ausgang des Bürgerentscheids zum Flugplatz Schwarze Heide.
8.031 Ja-Stimmen zum Bürgerentscheid stehen 5.684 Nein-Stimmen gegenüber. Um das Quorum zu erreichen, wären 9.389 Ja-Stimmen erforderlich gewesen.
    Blocks weiter: „Auch wenn das Quorum knapp verfehlt wurde, ist dies ein klarer Erfolg für die Initiatoren des Bürgerentscheids. Die Parteien der Großen Koalition in Bottrop mussten ja auch schon vor dem Bürgerentscheid einräumen, dass die Flugplatz-Subventionen künftig gekürzt werden. Und da bleiben wir dran. Die Unsummen, die bisher in den ‚Airport Ruhr‘ geflossen sind, könnten weit sinnvoller für Bildung und soziale Zwecke eingesetzt werden.“”
    Zuitat Ende:
    Quelle:
    http://www.bottblog.de/2014/06/29/kommenar-die-linke-buergerentscheid-schwarze-heide-gescheitert/comment-page-1/#comment-19499

  4. Schichtwechsler sagt:

    Schönredner! Davon gibt es in der Linke eine ganze Menge.

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