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RENTENANGST

Einsamkeit macht kalt

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 1. Dezember 2012

Der Winter kommt – Die Linke ist da und es wird kalt

„Die einsamste Partei Deutschlands“ lautet der Titel eines Artikels mit dem der Spiegel heute aufwartet. Und er hat Recht der Journalist denn er spricht damit die LINKE an, welche in den letzten Jahren nichts unterlassen hat sich selber ins Abseits zu stellen. Eine Strategie von Lafontaine und seine Kumpel und in diesem Sinne wird Gysi noch lange auf eine Antwort von Steinmeier warten müssen.

Sie haben sich wahrlich nicht mit Ruhm bekränzt die Steine, und sind auch nicht wählbar da sie sich in den letzten Jahren von Merkel zu Steinmehl haben mahlen lassen. Sich selber auch hinunter in diese Mühle zu begeben wäre mit Sicherheit genau so wenig richtig gewesen, wie die Selbstisolierung falsch war. Demokraten müssen immer gesprächsbereit sein, aber an dieser Einstellung scheint es links zu fehlen.

Das die so seit Jahren Geprügelten jetzt, wo  viele aus der LINKEN  Fehler einräumen auf stur schalten ist menschlich normal. Gerade vor den kommenden Bundestagswahlen werden viele darauf drängen erst einmal den eigenen Saustall aufzuräumen.

„Wir gegen alle anderen Parteien – so lautete dass Credo der Linken, als noch Oskar Lafontaine an der Spitze stand.“ schreibt Björn Hengst in seinen Artikel und trifft damit den Nagel auf den Kopf. Dieses war sicher Teil seiner Taktik um so die SPD tiefer in den Keller zu ziehen, da eine Rache nur als gelungen angesehen worden wäre, wenn die Linke stärker als die SPD aus diesen Streit hervorgegangen wäre. Das Ergebnis ist uns allen bekannt: Es war der Satz mit X.

Die einsamste Partei Deutschlands

Schwarz-Gelb, Rot-Grün, eine Große Koalition oder doch ein Bündnis aus Union, FDP und Grünen? Schon jetzt wird über mögliche Konstellationen nach der Bundestagswahl spekuliert. Nur eine Partei taucht dabei nicht auf: die Linke. Jetzt rächt sich die jahrelange Fundamentalopposition von Oskar Lafontaine.

Hamburg/Berlin – Keine Antwort ist auch eine Antwort. Bislang wartet Gregor Gysi vergeblich auf eine Reaktion von SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier auf seinen Brief vom 7. November. Darin hatte der Chef der Linksfraktion im Bundestag vorgeschlagen, mit einer Normenkontrollklage gemeinsam gegen das von Schwarz-Gelb beschlossene Betreuungsgeld vorzugehen.

Gysi wandte sich in dem Schreiben auch an die Grünen: „Wir könnten gemeinsam die Prozessbevollmächtigten auswählen und uns die Kosten zu je einem Drittel teilen.“ Die Antwort der Fraktionschefs Renate Künast und Jürgen Trittin fiel für Gysi jetzt nicht unbedingt erfreulicher aus als das beharrliche Schweigen Steinmeiers, da half auch Gysis Hinweis auf gemeinsame Kasse nicht. Man wolle das Betreuungsgeld so schnell wie möglich wieder abschaffen, schrieben Künast und Trittin: „Am schnellsten wird uns das mit einem Regierungswechsel gelingen. Darauf arbeiten wir hin.“ Eine Klage strebe man deshalb derzeit nicht an. Mit anderen Worten: Danke, liebe Linke, aber eine gemeinsame Sache mit euch scheidet aus.

Quelle: Der Spiegel >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia / Urheber Richardfabi gemeinfrei

5 Kommentare zu “Einsamkeit macht kalt”

  1. RosaLux sagt:

    Ja, ja, jetzt bekommt die LINKE Partei statt Privatmann Oskar die Prügel dafür, dass Oskar zu allererst nur seine Rache wollte, noch vor seiner politischen Rolle als denkbarer Kanzlerkandidat (wäre es jemals so weit gekommen). Weshalb hat man diesen Menschen nicht früher in seine Grenzen gewiesen spätestens nach seinem Ausscheiden aus dem Bundestag? Denn danach hatte er – eigentlich! – nichts mehr zu sagen gehabt. …

  2. bertablocker sagt:

    Weshalb hat man diesen Menschen nicht früher in seine Grenzen gewiesen…

    Wer hätte das machen sollen???

  3. OpaFielmann sagt:

    # 1
    Gute Frage, weshalb hat man diesen Menschen nicht früher in seine Schranken gewiesen …

    Die Linke im Westen war und ist ein Zusammenschluss frustrierter Lafontaine-Anhänger, der schon immer Wolkenkuckucksheim-Politik gemacht hat.
    Die linken Politiker im Osten sind in der Realität angekommen. Die fundamentalistischen Ideologen aus DKP, MLPD, Linksruck, pseudolinken und bedeutungslosen Kleinstgruppen noch lange nicht.

  4. Gilbert Kallenborn sagt:

    Höret die Worte von Saar…
    Die Lafontaine-Anhänger der 70 er Jahre, heute Oma und Opa, bildeten eine starke Truppe in der SPD und später in der Linken.
    Nur -aus dem angeblichen Arbeiterrechteverfechter der 70 er, dem Juso, wurde der Millionär von Silwingen mit einer kommunistischen Plattform als Gelieber, die genausoviel Kommunist ist, wie er Sozialist mit dem Maul allein. Das Wasser predigen, Wein saufen, die eigenen Parteimitglieder entrechten, Wahlen fälschen, Finanzberichte manipulieren, Einsicht verweigern, wird irgendwann auch der geduldigsten Saar-Basis zu viel.
    Und da kann Lafontaine seinem Affen (in Göttingen:Brüllaffe, life ! ) noch so viel Zucker in Hannover geben, diese Partei bekommt dort keine 5 %-und das in einem der wichtigsten Flächenstaaten mit Millionen Wählern.
    Einsamkeit macht kalt? Arroganz macht kalt. Niemand wird einsam geboren. Einsamkeit ist ein Produkt.

  5. Frühspätaufsteher sagt:

    und vielleicht sogar die schlimmste Partei …

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