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RENTENANGST

Eine Linke Saar SoKodiga

Erstellt von IE am Dienstag 13. Januar 2015

Eklat bei Frankreich-Mahnwache

Gebe sie es nicht, müsste sie sicher sofort erfunden werden. Die Vereinigung der 3. Welt. Die Frage welche dann als erstes gestellt werden sollte wäre, warum man sich nicht als 4. oder gar 5. Welt bezeichnet. Denn ist nicht jede Benennung welche auf die 1. Welt folgt schon eine Diskriminierung.  Ist es nicht so wie im Fußball: Ha, wir spielen in der Ersten und ihr nur in der dritten Liga ?

Aber dieses passt sicher genau zu den Antikapitalisten welche auch alle liebend gerne Gelder annehmen und gar nicht genug davon bekommen können. Da sind die Kapitalisten aus der 1. Welt vielleicht schon ein wenig ehrlicher? So ist es für mich immer faszinierend wenn Rechte das Blut vergießen an welchem sich dann die Linken berauschen.

Wobei genau diese Vorgänge für die Politik und ihre Macher typisch sind. Denn wenn wir das zweite Mal hinsehen werden wir feststellen das es auch anders herum geht und sich nur die Farbe des Blutes nicht verändert hat. Jeder versucht sich so zu positionieren dass für ihn immer der größte Teil des Reibach in den eigenen Taschen verbleibt. Darin sind sich, bis auf ganz wenige Ausnahmen sowohl die NGOs als auch die Politiker einig.  Für Idealismus hat diese Welt heute keine Zeit mehr wo jeder nur um sein Überleben kämpfen muss.

So sind die Probleme welche heute immer wieder zwischen den Ethnien oder den Ideologien aufziehen der Politik mit Sicherheit nicht gerade unwillkommen. Lassen sich doch aus der Überlegenheit den Anderen gegenüber am leichtesten Wahlkämpfe gewinnen. „In anderen Ländern ist der Hunger größer!“ Zeigt doch schon die Macht bei jeder sich bietenden Gelegenheit damit an, dass sie nicht zum Teilen bereit ist. Warum sollte dann der normale Untertan anders reagieren?

In diesem Sinn versuchen dann die Politiker ihren Bürgern die Welt der Religionen und Menschen zu erklären, obwohl es Ihnen an jeglichen Wissen fehlt, alles dem gleichen Schema und nur Ihrem Ziel zu folgen hat: Wie bleibe ich oben und der andere unten. Als Nation, als Politiker und auch ein klein wenig für die Bevölkerung damit sich die Macht halten kann. ÖL und andere Rohstoffe, welche benötigt werden, besorgen Sie sich als Schnäppchen beim Nachbarn. Nicht erst seid 100 Jahren sondern seit Menschengedenken.

Recht hat Thomas Lutze mit den größten Teil der Ausführungen in seiner Rede. Nur, – möchte ich in einer sauberen Umgebung leben, fange ich mit meiner Kritik in der mich direkt betreffenden Umgebung an. Ich würde mich als Mitglied einer sich selber nennenden demokratischen Partei nicht einem 3. Welt Verein zur Verfügung stellen. Auch Fragen zur Pressefreiheit, Satiren, die allgemeine Meinungsfreiheit und viele andere „verrückte“ Dinge stimmen mit den immer wieder selbst geäußerten Partei Ansprüchen der Linken nicht überein.

Ja die AfD und Pegida, bereiten scheinbar nicht nur der Regierung große Sorgen und das ist gut so. Unter den gestern auf den Straßen spazierenden rund 50.000 Menschen hatten sich mit Sicherheit auch viele Gegner von Migranten und des Islam gemischt. Auch aus der AfD höre ich immer wieder unangenehme Töne heraus.  Aber, ist der prozentuale Anteil dieser Tonarten unter den rund 60.000 Mitgliedern in der eigenen Partei nicht in Wirklichkeit weitaus höher?

Wurde nicht nach den letzten Wahlen immer wieder beklagt gerade an die AfD sehr viele Stimmen verloren zu haben? Noch in der letzten Woche ergab eine Meinungsumfrage dass jedes vierte Mitglied der Linken die gleiche Meinung vertrete wie sie auf den Demos zu hören ist. 25 Prozent von 60.000 ergeben die Zahl 15.000 ! Schlägt man sich nicht an erster Stelle selber und glaubt den Anderen zu treffen und möchte dann die Anzahl der Ausländergegner auf Kosten der Pegida noch erhöhen?

Ich bin froh dass sich in diesem Land nach vielen Jahren der Ruhe endlich wieder etwas bewegt. Genau das wäre an und für sich die Aufgabe einer Opposition gewesen welche hier restlos versagt. Das Volk ist in der Masse sehr wankelmütig und sicher nicht fest zu fixieren sondern formbar. Politiker haben darauf einzugehen und diese Menschen nicht fortzujagen, um sich so auf Dauer wieder neue Terroristen anzufüttern. Die Linke hat hier einen sehr großen Fehler gemacht und sich wieder einmal dem schnöden Mammon und den Eigeninteressen der Führung untergeordnet. Sie stärkt mit ihrer Einstellung die Macht der Regierung und wird damit als Wahlalternative überflüssig, da niemand aus Ihren Reihen daran interessiert ist die Menschen zu führen und zu begleiten. Arbeit liegt nicht im Interesse der Politik !!

Eklat bei Frankreich-Mahnwache

Aktion 3. Welt stellt nach Terror in Paris Verbindung zum Islam her – Zuhörer gehen

Islamkritik gibt es nur bei Rechten? Falsch, bei einer Kundgebung auf dem Ludwigsplatz stellte eine Rednerin der linken Aktion 3. Welt einen Zusammenhang zwischen Islam und den Morden von Frankreich her. Viele Besucher verließen den Platz.

Sie waren zu Hunderten zum französischen Generalkonsulat gekommen, um ein Zeichen der Solidarität mit Frankreich zu setzen. Doch Gertrud Selzer wollte es dabei nicht belassen. Das Vorstandsmitglied der Aktion 3. Welt hielt bei einer Kundgebung am Samstag vor dem Konsulat eine islamkritische Rede, die im Eklat endete. Viele Zuhörer verließen den Ludwigsplatz, es gab „Aufhören!“-Rufe.

Was war geschehen? Die Aktion 3. Welt, die autonome Antifa Saar und die Kurdische Jugend hatten nach den Morden in Frankreich zu einer Mahnwache mit dem Titel „Solidarität mit Charlie Hebdo – Islamismus und Rassismusbekämpfen“ aufgerufen. Auf dem Ludwigsplatz versammelten sich laut Polizeizeitweise tausend Menschen, weil sich zur gleichen Zeit viele Bürger – auch viele Franzosen – in das Kondolenzbuch des Konsulats eintragen wollten.

Quelle: Saarbrücker Zeitung >>>>> weiterlesen

Hier die Rede des Thomas Lutze.
Wurde mir per Mail von Facebook gesandt.

Nachfolgend meine Rede auf der heutigen Kundgebung vor dem franz. Konsulat in Saarbrücken.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

gestatten Sie mir, dass ich mich zuerst einmal bei denjenigen bedanken möchte, die die Initiative ergriffen und die heutige Kundgebung vorbereitet und organisiert haben – vor allem bei der Antifa Saar, die noch immer für ihre antifaschistische und antirassistische Arbeit bei uns im Saarland von Verfassungsschutz beobachtet wird.

Keine Frage: Nach den schrecklichen Bildern aus Paris ist man fassungslos und entsetzt, welche Brutalität offensichtlich unseren Alltag bestimmt. Und es ist gut, dass es in Frankreich und vielen anderen Ländern eine so umfassende Solidarität und Anteilnahme mit den Opfern gibt.

Doch wie soll es nun weiter gehen? Wie kann verhindert werden, dass Menschen derart ermordet und abgeschlachtet werden? Eins vorweg: Es gibt nichts, was dieses Attentat in irgendeiner Art und Weise rechtfertigt. Diese Gewalt ist durch keine Religion, durch keine politische oder was auch immer für eine Überzeugung zu rechtfertigen. Es gibt aber Ursachen dafür. Es gibt einen Nährboden, der dieser Gewalt den Weg bahnt.

Die Konflikte im Nahen Osten sind so ein Nährboden. Und an diesen Konflikten ist die westliche Welt nicht ganz unschuldig – ganz im Gegenteil. Eine aggressive Kriegspolitik des freien Westens um Absatzmärkte und Rohstoffe hat den Terror mit herangezüchtet. Im Iran, Irak, in Syrien oder in Afghanistan geht es nicht um Menschenrechte oder um Demokratie. Es geht um Macht, um Einfluss und schlichtweg um Rohstoffe. Religion ist hier immer nur ein Vorwand.

Und auch die Bundesrepublik hat keine Probleme damit, Waffen an Staaten wie Saudi-Arabien zu exportieren. Und das, obwohl allen bekannt ist, dass diese sogenannten Ölstaaten auch Unterstützer und Rückzugsgebiet für Terroristen und islamistische Fanatiker sind.

Ein wirksames Terror-Bekämpfungsprogramm wäre also ein Stopp der Kriege um Energievorkommen und ein Ende der Waffenexporte.

Heute betrauern in Frankreich und auch viele Menschen Deutschland die Opfer des barbarischen Anschlags auf die Redaktion der Satirezeitschrift. Dieser Angriff auf die Pressefreiheit hat aber auch bewirkt, dass das Problem dieses islamistischen Terrorismus breit in unserer Gesellschaft wahrgenommen wird.

Denn derartige Attentate sind leider keine Ausnahmeerscheinungen. Sie sind grausamer Alltag in vielen Ländern und oft nur eine kurze Meldung wert. Dass aktuell in Nigeria gerade hunderte Menschen abgeschlachtet werden oder dass in Syrien ein brutaler Krieg mit zehntausenden Toten und hunderttausenden Flüchtlingen geführt wird, rückt viel zu schnell aus unserer Perspektive.

Und dass Terror und Gewalt in Israel das Leben vieler Menschen bestimmt, muss auch zu den Themen des heutigen Tages gehören. Keine Frage: die Palästinenser haben ein Recht auf einen eigenen Staat. Dieses Recht kann aber nicht mit „Scud“-Raketen und Bombenattentaten auf eine unschuldige Zivilbevölkerung herbei-terrorisiert werden. Und hier sage ich es auch als Abgeordneter der Linksfraktion im Bundestag ganz deutlich, dass mir jedes Verständnis dafür fehlt, wenn einzelne Kolleginnen meiner Fraktion aktiv mit der terroristischen Hamas zusammenarbeiten.

Letzter Punkt: Es waren nur wenige Stunden nach dem Attentat von Paris vergangen, da forderte die Regierungspartei CSU die Verschärfung der Sicherheitsgesetze und die vollkommene Speicherung von persönlichen Daten – der Vorratsdatenspeicherung. Kurz darauf wurde bekannt, dass die beiden Attentäter bereits in einer internationalen Datenbank erfasst waren. Nichts hat es genützt. Wer Terror bekämpfen will, der muss die Ursachen bekämpfen und somit den Terroristen den Nährboden entziehen.

Eine antidemokratische und rückwärts gewandte Sicherheitspolitik wird diesen Terror eher verschärften. Und bürgerliche Freiheiten gehen dann weiter den Bach herunter. Genau dies darf sich unsere Gesellschaft nicht gefallen lassen: Weder von islamistischen Terroristen noch von CSU, AFD oder der sogenannten Pegida.

Vielen Dank.

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Grafikquelle    :   Thomas Lutze (MdB DIE LINKE)

Thomas Lutze (2015)

36 Kommentare zu “Eine Linke Saar SoKodiga”

  1. Hubert G. sagt:

    Ich habe mir heute endgültig meine Meinung gebildet.

    Ich bin für PEGIDA!

  2. Stella Marie sagt:

    Ich bin für die LINKE SO-KO (Sonderkommission) 😉

  3. Manfred Zintel sagt:

    Text übernommen / Facebook:
    Reif Dieter

    Da war doch was! Gestern, 12.01.2015, in Saarbrücken, gleich drei Demo´s mit einem bunt gemischten Völkchen unter gleichen Voraussetzungen aber halt nur mit anderen farblichen Vorzeichen. Alle RAL-farben waren vertreten. „Saarbiga“= Dunkelbraun bis Braun (ca.250 Teilnehmer), „Antifa“=Weinrot bis Brombeere (ca. 50 Teilnehmer) und „Bunt gegen Braun“, ( ca. 9000) die den Rest der Farbskala ausmachten. Hierunter auch viele farblose Mitschwimmer die eigentlich im Karstadt einkauften wollten, aber der Vorwitz.
    Über 9000 Menschen jeglicher Couleur, das gesamte Farbspektrum versuchten ihre Interessen gegenüber irgendwelchen anderen Menschen würdig darzustellen, welches wohl keinem so richtig gelang.
    Die erste Minderheit „Saarbiga“ hatte zum „Dienstagabendspaziergang“ eingeladen, hat aber bei der Übermacht der Restfarben kalte Füße bekommen und beließen es mit dem braunen Geschwafel der Nimmerdazulerner aus der Zeit des Nationalsozialismus zur Verbreitung einer spezifischen „abendländische Identität“. Die nationalsozialistische Propaganda setzte hier an und stellte den Nationalsozialismus häufig als Rettung und Fortsetzung der abendländischen Kultur im Sinne einer historischen Kontinuität dar. Zu diesem Zwecke wurde auch versucht, Persönlichkeiten aus Mythos und Geschichte wie Karl den Großen als Vorläufer einer Art „paneuropäischen“ Gesellschaft darzustellen. Gleichzeitig dienten die Gemeinsamkeiten, die den „abendländischen“ Europäern zugeschrieben wurden, als Abgrenzungsmerkmal, insbesondere gegenüber Fremd- oder Feindbildern, die von der slawischen, russisch-asiatischen und besonders von der jüdischen Kultur gezeichnet wurden. Als Legitimationsgrundlage für Angriffskriege und Deportationen konnten diese Feindbilder einem Selbstbild der Zugehörigkeit zu einer arisch-abendländischen Kultur gegenübergestellt und in die vorherrschenden Ideologien von Rasse, Blut und Boden sowie in nationalsozialistische Europapläne integriert werden.
    Also wie in den dreißiger Jahren den vorigen Jahrtausends.

    Die zweite Minderheit „Antifa“ war im Prinzip nur gekommen um der erstgenannten Minderheit in die Fresse zu hauen. Die wurden dank den vorhandenen „Staatskräfte“, hier Polizei, eingekesselt und anschließend unter Begleitung von acht Polizeieinsatzwagen und zwei Krankenwagen aus der Kernzone entfernt und im Nauwieser Viertel abgeliefert..
    Im Endeffekt eine recht farblose Veranstaltung für die beiden Minderheiten.

    Respekt den Minderheiten.

  4. Luzifer sagt:

    Gestern hatten auch in Saarbrücken die Ableger von Pegida zu einer Kundgebung aufgerufen. Ich finde es widerlich, wie gerade jetzt nach den schrecklichen Morden von Paris versucht wird, Stimmung zu machen. Gerade haben sie noch gegen die „Lügenpresse“ geschimpft, jetzt tragen sie Trauer flor für die ermordeten Journalisten. Das ist heuchlerisch.

    http://www.saarbruecker-zeitung.de/nachrichten/themen/standpunkt/Saarbruecken-Breitscheid-Jahr-1935-Nationalismus-Saarland;art10796,5585121

    Heuchlerisch ist Ihr Tun, Herr Heiko Maas ….

  5. Annalena sagt:

    Linke uneins beim Islamunterricht

    Der geplante Islamunterricht an den saarländischen Grundschulen stößt bei den Linken auf unterschiedliche Reaktionen.
    Die Landtagsabgeordnete Spaniol bewertete die Idee positiv. Es sei höchste Zeit, deutschsprachigen Religionsunterricht für Muslime anzubieten.
    Der Linken-Bundestagsabgeordnete Lutze forderte dagegen, dass die Schulen religionsneutral sein müssten. Sie dürften nicht verdeckt für einzelne Religionen werben. Er forderte, den Religions- und Ethikunterricht so umzuwandeln, dass u. a. Humanismus und Religionskunde vermittelt werden.

    Die Forderung des Bundestagsabgeordneten ist absolut nachvollziehbar und daher völlig zutreffend

  6. Hannelore Flatter sagt:

    Wer eine ehrliche Demokratie in diesem Lande haben möchte, der sollte nicht mit der immer noch sehr sozialistisch-kommunistisch eingestellten Linken demonstrieren.

  7. AntiSpeichellecker sagt:

    Fundamentalistische Fanatiker gibt es nicht nur im Islam. Die gibt es auch im Christentum und bei den Juden. Alle wollen nur das eine „in den Schulen die Kinder indoktrinieren“.
    Scientology versuchen auch schon in den Kindergärten ihre gefährlichen pseudo-religiösen Botschaften zu vermitteln.

  8. Junger Saarländer sagt:

    SoKo ??

    Sozialistische Kommunisten ??

  9. David der Kleine sagt:

    # 8

    😀

    # 5
    Hmmmmmmmmm nur Grundschule. Waldorfsschule ausschließen?

  10. Hubbe sagt:

    Was hat Religionsunterricht in unseren Schulen verloren? Nichts!

  11. Nelli K. sagt:

    Piraten

    Die Landtagsfraktion der Piraten hat sich gegen die Einführung des Islamunterrichts an den Schulen ausgesprochen. Die Piraten fordern stattdessen die Abschaffung des Religionsunterrichts.

  12. Peter sagt:

    # 9
    Frau MdL hat ihr Kind auch nicht auf eine Grundschule geschickt, wie das so üblich ist.

  13. ichgreifmirandenkopf sagt:

    „Fast 10.000 Menschen nahmen am 12. Januar 2015 an einer vom „Bündnis Bund statt Braun“ organisierten Demonstration gegen eine Veranstaltung der von NPD-Nazis durchsetzten Pegida-Bewegung teil. Sie setzten ein deutliches Zeichen gegen Ausländerfeindlichkeit und für eine demokratische Gesellschaft. Auf der Abschlusskundgebung hatte Oskar Lafontaine die Möglichkeit bei einer Rede darauf hinzuweisen, dass Waffenexporte, Kriege und eine ungerechte Weltwirtschaft Ursachen für Flucht und Vertreibung sind.“ Aus der Linken Seite Saarland

    Nun sind es fast schon 10 000 Gegendemonstranten. Warum nicht gleich 100 000?
    Können sie erzählen, schreiben plappern, was sie wollen, glaub ich nicht.

  14. Balduin sagt:

    Das Simon-Wiesenthal-Center in New York veröffentlichte am Montag die Liste der zehn schlimmsten antisemitischen Vorfälle im Jahr 2014 und nennt diesen Vorgang an vierter Stelle.

    Der kanadische Publizist David Sheen, der in Israel lebt, und der US-Publizist Max Blumenthal hatten ausgerechnet am 9. November, dem Jahrestag der Reichspogromnacht, in der Berliner Volksbühne auf einer Veranstaltung über „Kriegsverbrechen Israels“ sprechen wollen.
    Eingeladen zu dieser Veranstaltung hatten unter anderem die Linke-Bundestagsabgeordneten Inge Höger und Annette Groth. Groth ist auch auf dem Video zu sehen. Mit den Worten „David, please!“ versucht sie, Sheen aus der Bundestagstoilette zu ziehen.

    http://www.welt.de/politik/ausland/article135851827/Linke-Politikerinnen-auf-Liste-der-Antisemiten-2014.html

  15. Alternativer Linker sagt:

    17. JANUAR 2015 Landesvorstand

    Sitzung des Landesvorstandes

    Saarbrücken, Fraktionszimmer der Linken, Landtag, Fr.-Josef-Röder-Str., 9:30 Uhr

  16. Saaarlandfan sagt:

    In der Saarbrücker Zeitung stand heute Morgen ein kleiner Artikel.
    Eine Studie zu Pegida… lesenswert.

  17. Pfeifer H. sagt:

    „Saarbrücker Zeitung schreibt doch meist bei anderen ab….“ 😉

  18. OldMacDonald sagt:

    Das Aktionsbündnis „BUNT statt BRAUN“ bei dem auch die IG Metall mitmacht, ruft weiterhin montags in Saarbrücken unter dem Motto „Kreativ statt primitiv“ auf. Der Auftakt wird am kommenden Montag, 19. Januar 2015, um 18.00 Uhr auf dem St. Johanner Markt in Saarbrücken gemacht.

    Bitte nicht beteiligen.

  19. Ella Grimmelwiedisch sagt:

    Jeder hat das Recht friedlich zu demonstrieren.

    Das gilt für „Saargida“ und für die anderen vom Aktionsbündnis „Verfolgten“.

    Wer sich anmaßt, anderen ihr Recht streitig zu machen, trägt maßgeblich dazu bei, dass irgendwann von den „da oben“ auch das Demonstrationsrecht kassiert wird.

    Die IG Metall hat es gerade nötig mitzumachen.

    Die links-autonomen Ausschreitungen in Leipzig von heute Nacht sind das vorerst letzte Glied in einer langen Kette von Beweisen dafür, wie es um den Extremismus in der Messestadt steht und von welcher Seite das Gesetz gebrochen und die Ordnung zersetzt werden.

  20. AntiSpeichellecker sagt:

    Ich bin kein Anhänger von Pegida oder den Ablegern, und werde es auch nicht werden, aber Meinungsfreiheit sollte erlaubt seine ohne alle über einen Kamm zu scheren.
    In den Medien wird ja schon eine Weile die Hetze dagegen betrieben. Das übernimmt man leichthin, lässt sich gern steuern und immer wieder gegen irgendwas ausspielen. Sei es nun Pegida, Hartzer, Russland oder Raucher.
    Ein kritischer Blick auf die IST-Zustände der Gesellschaft wird vermieden. Man eröffnet lieber Nebenkriegsschautzplätze.

  21. Pällzer sagt:

    Die Saargida ist mittlerweile gespalten. Am Montag ruft die Saargida und die Saargesa wieder zu einer Anti-Islam-Demonstration auf. Die Saargesa ruft unter dem Titel „Saarländer gegen Salafisten“ auf. Man versucht viele rechtsextreme Gruppierungen für Montag zu mobilisieren.
    Alle Demokratinnen und Demokraten sind aufgerufen im Rahmen unseres Aktionsbündnisses „bunt statt braun“ am Montag, 19. Januar 2015, um 18.00 Uhr an der Aktion „Kreativ statt primitiv“ teilzunehmen.
    Der Ablauf dieser Aktion wird kreativ sein. Die Veranstaltung dauert ca. eine Stunde.
    Die IG Metall ruft alle Kolleginnen und Kollegen auf an dieser Veranstaltung teilzunehmen.

    Herr Prof. Dr. Bierbaum – auf geht’s.

  22. Ralf Semmler sagt:

    Bierbaum – Prof., der mit der auffällig roten Loriot Nase, der hat doch hier in RLP schon alles zersägt.
    Wurde doch früher immer schon gesagt: Gewerkschaft kann er nicht und Politik auch nicht. Nur Kassieren kann er gut! Ne dann bleibe ich lieber zu Hause. Der soll mal bleiben wo er ist, im Landtag. Die können alle nur akzocken.

  23. Kassandra sagt:

    #14
    Höger und Groth sind für ihre extrem israelkritische Einstellung bekannt.

    Sind sie als Abgeordnete dazu verdammt, bedingungslos der Fraktionsspitze zu „gehorchen“? Sie sind ihrem Gewissen verpflichtet.

    Nicht nur Islamkritik muss erlaubt sein, auch Kritik an Israel.

    (Netanjahu beim Trauermarsch in Paris in der ersten Reihe… ich verspürte längere Zeit ein Würgen).

  24. Dieter sagt:

    Die können noch viel mehr als nur abzocken 😀

    Kleinnapoleons Sprachrohr hat die Kritiker seines IG-Metall-Kollgen Alexander U. „kleingemacht und abgeschossen“ und von einer Partei-Sitzung ausgeschlossen 😀 (wie so üblich wollte man unter sich bleiben 😀

  25. Penelope sagt:

    ##22
    Eine Marionette, der genau das tut, was sein „Meister“ von ihm verlangt.

  26. Opa Fielmann sagt:

    Linke machen Opposition. Das ist auch gut so.

  27. Eberhard Blaumeiser sagt:

    Was leisten die Linken denn?
    Ich habe noch nichts Wählbares von denen gehört.
    Diese Chaostruppe um „Kaiser Napoleon von der Saar“ soll man wählen? Dann gute Nacht Marie.

    Es muss jedem klar sein: Wer Linke wählt, wählt automatisch auch die Versager von Berlin.
    Aber es gibt ja Alternativen für Deutschland – glücklicherweise!

  28. Petra Koch sagt:

    # Kassandra

    Das spricht mir aus dem Herzen!

  29. Melitta sagt:

    Das Aktionbündnis „Bunt statt braun“ hat gestern ca. 1000 Menschen aktivieren können.

    Offensichtlich hat ein Großteil der Saarländer/INNEN sich mit dem Pegida-Papier auseinandergesetzt. Mit Entsetzen wird man festgestellt haben, dass einige Pegida-Forderungen im Koalitionsvertrag stehen 😉

    Eine alte Weisheit besagt, bevor man über andere herzieht, soll man erst einmal vor der eigenen Tür kehren. CDU und SPD-Wähler scheinen das getan zu haben.

  30. Thilo sagt:

    Linke für Warnsystem vor Giftködern
    Die Fraktion der Linken im Landtag hat ein öffentliches Frühwarnsystem zum Schutz vor Giftködern im Saarland gefordert. Das könnte z.B. in Form einer App oder Webseite umgesetzt werden. Der Abgeordnete Georgi sagte, die Landesregierung habe auf seine Anfrage zum Thema einräumen müssen, nicht zu wissen, wo im Land Giftköder ausgelegt worden seien….

    Warnsystem für Pseudolinke?

  31. Maggyi Lyoner sagt:

    @ 30 Thilo

    Das habe ich gelesen :-)

  32. GoldEngel sagt:

    Faschismus kann auch auftreten mit Anzug und Schlips, Faschismus kann auch von einer ganz anderen Ecke her kommen als von rechts.
    Die neuen Faschisten sind nicht braun – hat offensichtlich noch niemand bemerkt.

  33. Jonathan sagt:

    In diesem Sinne versteht DIE LINKE.Fraktion im saarländischen Landtag die vorliegende Broschüre weniger als Anklageschrift
    gegen ehemalige Kollegen – dazu wäre es ohnehin zu spät – sondern mehr als notwendige Ergänzung der Geschichtsschreibung
    des saarländischen Landtags.
    http://www.linksfraktion-saarland.de/fileadmin/fraktion/Download/Braunes%20Erbe.pdf

    Die Broschüre Geschichtsaufklärung „Stasi-Spitzel“ in der Linkspartei dürfte noch um einiges interessanter werden…. 😉

  34. zufaulfürname sagt:

    Parteien genießen besonderen Schutz des Grundgesetzes, auch schmuddelige!!!

  35. Freischwimmer sagt:

    Im Grunde ist es immer dasselbe. Für die linksliberale Intelligenz ist stets nur einer Schuld: der Nazi.

  36. Flatschnickel sagt:

    Eine Broschüre über die Saarbrücker Rotlichtaffäre (Lafontaine hat in der Rotlicht-Angelegenheit ein äußerst selten angewandtes Rechtsmittel genutzt: Er erhob eine Nichtigkeitsklage gegen die OLG-Entscheidung*) könnte mir auch gefallen.

    Quelle: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13684571.html

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