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RENTENANGST

Ein Reisebericht

Erstellt von Gast-Autor am Donnerstag 26. Juli 2012

oder wie die Genossin Böth in toto die Sau rausliess!
Also ganz wirklich und in echt.

 BILD würde meinen: Die Terminatorin schlägt zurück!

Aber BILD gehen solche Dinge am Arsch vorbei; BILD will wohl mit solchen am-Arsch-vorbei-gehenden Dingen nix zu tun haben – lässt die Betroffenen im sprichwörtlichen Regen stehen. Ein dicker Hund!

Der CSD in Kölle – ein spannender Reisebericht, der uns anonym zugesandt wurde.

Wir reisten aus Ahlen an, was zwei Stunden teure Zugfahrt bedeutete. Mit uns reiste eine Kiste Bier, deren erste Flaschen in Köln geöffnet wurden. Angekommen am Wagen unserer Partei war das Bier nicht leer, der Aufstieg auf den Wagen wurde den Genossen mit Bier verweigert. Folglich durften nur unsere weiblichen Genossinnen den Wagen besteigen. Ich habe oben auf dem Wagen Sekt getrunken und niemand hat sich daran gestört. Als Jan, Pat und Rico ihr Bier leer und die restlichen Flaschen im Rucksack verstaut hatten, sind sie zu uns auf den Wagen gekommen. Kurz danach fing Frau Böth schon an, zu schreien und die ersten unserer Gruppe vom Wagen schmeißen zu wollen – wegen Alkohol in Rucksack, sowie Bauch. Dies geschah in einer solch autoritären Weise, wie man es nur von unbeliebten Lehrerinnen gewohnt ist, um ehrlich zu sein. Anfangs verstanden wir nicht ganz, dass es unsere ganze Gruppe war, die hinunter geschmissen wurde. Eigentlich verstanden wir erst gar nicht was vor sich ging. Leider war Frau Böth so in Rage, dass sie uns und unsere Fragen einfach stehen ließ. Aber ihre Worte klingen uns noch jetzt in den Ohren: „Ich bin Landessprecherin, DU MACHST DAS JETZT!“ Wir stellen in Frage, ob es „links“ und „emanzipatorisch“ ist, nicht vorhandene Autorität mit Posten [im Sinne des „Heraushängens“ der „Landessprecherin“] zu rechtfertigen. Weder [nicht] zu argumentieren, noch zu diskutieren, empfinden wir nicht als solidarische Streitkultur. Zudem wurden die jungen Frauen, die keinen Alkohol getrunken haben ebenfalls vom Wagen verwiesen. Dies ist auch ein Verhalten, das man von autoritären Lehrerinnen kennt: Eine Klasse (in diesem Fall unsere Basisgruppe) wurde in Sippenhaft genommen. Wir zehn haben also den Wagen verlassen – inklusive dem Fahrer, der sich mit uns solidarisierte. Jedoch wurde die Ladeklappe des LKW für uns nicht vollständig hinunter gekippt, so dass der Abstieg gefährlicher und zeitaufwendiger war. Frau Böth waren wir [wohl] nicht schnell genug, so dass sie Genossin Sh. beim Abs-eg (sitzend auf der Ladeklappe) von hinten mehrfach gegen die Schulter stieß, um sie vom Wagen zu drängen. Sie stürzte glücklicherweise dadurch nicht [aber fast], jedoch kritisieren wir dieses Verhalten stark.
[ … ] Wir finden es erstaunlich, dass eine Genossin, die erstmals auf dem CSD-Wagen in Köln auftaucht, sich in einer solchen Weise als Vollstreckerin eines vermeintlichen Alkoholverbots aufspielt.

Anmerkung
Dieser Reisebericht stellt einmal mehr das autoritäre Denken der sogenannten Führer der Partei DIE LINKE dar. Die Ahlener Parteijugend wollte nur ein wenig Spass haben. In Köln aber wurden sie mit dem wirklichen (Partei-)Leben konfrontiert.
An jenem Ort und zu dem Zeitpunkt hätte der alte glorreiche Vorsitzende von Solid gefehlt: Kein Geringerer als der Genosse Christopher Epping. Nein, nicht er gab dem CSD seinen Namen – das liegt in weiter Vergangenheit und soll hier nicht näher erläutert werden, aber er als Gemeinderat a.D. bei der Stadt Ahlen hätte er es dieser „abgebrochenen Landtagsabgeordneten“ schon gezeigt. Es ist schlicht eine grosse Sauerei, was den Junggenossinnen und Junggenossen in Köln widerfahren ist.
Von dieser Stelle aus senden wir der Ahlener Solid eine Grussbotschaft: Lasst euch nicht unterkriegen, ladet die Böth, die nicht einmal schwul oder lesbisch ist, nach Ahlen ein ins BÜZ und füllt sie ordentlich ab, dass sie den Weg nach Wuppertal nimmermehr findet und die Westfäliche Landeseisenbahn mit der Schwebebahn verwechselt. Eine weitere Einladung würde ich in diesem Zusammenhang an der Genossen Kreisrat Schulte versenden. Der ist Spezialist und Sonderbeauftragter der Partei für die WLE, und der könnte die Böth in den Zug setzen. Dann seid ihr fein raus. Na – das wär‘ doch was!

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Grafikquell   :  Gunhild Böth als Kandidatin zur Oberbürgermeisterin (2015)

3 Kommentare zu “Ein Reisebericht”

  1. Ingo Engbert sagt:

    Vielleicht hatte Böth ja auch nur Angst um die Gesundheit der Passagiere? Hatte sie eventuell bereits ihren Spezi Günter Blocks unter den Wagen mit seiner Kettensäge ausgemacht?
    Aber so sind sie nun einmal, die Bosse der Genossen. Links ist immer das, was von Oben kommt. Wer wirkliche Freiheit sucht sollte den Parteien fernbleiben – oder auf DL schreiben.

  2. Jens-Uwe Habedank sagt:

    Man könnte ja auch sagen.“ Die Dame (Gunhild B.) ist besoffen von ihrem Amte…“ ?

  3. Ingo Engbert sagt:

    So wirbt eine Leererin um die Jugend. Sie hätten ihr eine Flasche spendieren sollen damit sie nicht so einsam ist. Die Flasche.

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