DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

Und Einer flog über Silwingen

Erstellt von IE am Mittwoch 16. April 2014

Ein Linker Vogel starb an der Saar

Der Rotmilan

Es war einmal, so fingen alle Märchen an, nein nicht nur die Geschichten welche uns in Kindertagen erzählt wurden. Das war noch zu Linken Gründungszeiten so und wir Aktiven waren der Hoffnung die Linken hätten gelernt aus den Erfahrungen welche die Grünen zu den Zeiten bereits weit hinter sich gelassen hatten.

Wurden doch von Trittin und Roth damals die Kröten gesammelt und eigenhändig über die Straßen getragen, Land auf und Land ab, erinnern uns heute nur noch einige wenige Ausnahmen an diese Taten und zeigt so, dass ein voller Magen müde macht und zur Bequemlichkeit einlädt. Dazu brauchte es aber immerhin runde 30 Jahre.

Viel schneller laufen diese Veränderungen in der LINKEN ab. Auch dort ist Lässigkeit eingekehrt und der Ruf nach erneuerbaren Energien lange in Vergessenheit geraten. Zumindest dort wo die Erzeugung auch einige Beschwerlichkeiten mit sich bringen könnten. Auch haben sogar in dieser Partei schon Einige bemerkt dass der Strom aus der Steckdose kommt. Windkraftanlagen sind nur dort nutz- und sinnvoll solange sie der eigenen Gemütlichkeit nicht entgegenstehen.

In diesen Sinn ließ jetzt der International bekannte Landes-Politiker aus der LINKEN im Saarland, Ralf Georgi aufhorchen indem er den Verlust eines Rotmilan mittels einer Presseerklärung beklagte. Dieser war wohl von den Rotoren einer Windkraftanlage in Bliesbruck, im französischen Teil des Bliesgau zerschreddert worden.

So fordert er im Namen der Linksfraktion im Saar-Landtag ein besseres Risiko-Management im Natur und Artenschutz ein. Gegenüber dem Betreiber der vorliegend betroffenen Windkraftanlage im Bliesgau sind unverzüglich Betriebseinschränkungen zu veranlassen erklärte er, der Tierschutzexperte der Linksfraktion. Zur Abgabe dieser Äußerungen war er wohl von sehr klugen Köpfen beraten worden, innerhalb seiner Fraktion.

Ließe sich nicht bequem ein Bewegungsmelder in die Rotoren einbauen welche diesen Stromerzeuger dann zum Stillstand bringt wenn sich ein Vogel der Anlage nähert. Auch könnten sich Linke Politiker mit ihren Trillerpfeifen dort positionieren und durch Lärmerzeugung alles kreuchende und fleuchende verscheuchen. Für gewöhnlich reicht ja schon die Anwesenheit eines Linken um alles andere in die Flucht zu jagen.

Bei solch einer Flut von Experten welche die LINKE politisch vorzuweisen hat, frage ich mich warum nicht der komplette Verkehr, nicht nur der auf den Autobahnen und Straßen verboten wird? Da kommen jedes Jahr viele Menschen zu Schaden. Da das Geld ja von den Banken kommt, wird auch die Arbeit verboten, da diese nur Stress und Krankheiten verursachen. Überhaupt, sollte nicht das ganze Leben verboten werden, da wir so und so alle einmal sterben müssen?

Denn die Menschen vermochte diese Partei nicht zu retten, da alle Forderungen immer wieder neu erhoben werden, obwohl sich genau darum die Partei gründete. Also gilt die Aufmerksamkeit jetzt den Vögeln, da diese keine Stimme bei Misserfolgen erheben können?

Da hilft dann auch das Beten um Hirn, welches vom Himmel regnen soll, nicht mehr weiter, denn dort wo gar nichts ist, wird auch nichts wachsen. Das alles hören wir von einem Politiker welcher im Umgang mit Vögeln sehr viel Erfahrung nachgesagt wird. War er nicht mal als aufmerksamer  Beobachter der Lerchen abgestellt?

Linke fordert besseren Natur- und Artenschutz

Quelle: Saarbrücker Zeitung >>>>> weiterlesen

Fotoquelle: Wikipedia – Urheber Wilfbuck from Essex UK

Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 generisch“ (US-amerikanisch) lizenziert.

7 Kommentare zu “Und Einer flog über Silwingen”

  1. Hatschi sagt:

    Na so was. Das Anhängsel von Doc Polly meldet sich aus der Versenkung zurück :-)

  2. Insider sagt:

    Herr Georgi sollte schleunigst in die Schokoladenfabrik. Dort kann er am Fliessband arbeiten und tut somit etwas sinnvolles.

  3. alter ego sagt:

    Dienstag stand in der gleichen Zeitung (in der beliebten Rubrik Landtagsküche), Mama Hu habe im Petitionsausschuss einen minutenlangen Lachanfall gehabt, weil ein Bürger forderte, die Politiker sollten zur besseren Kommunikation Pappnasen tragen.
    Das Begehren sei aber fraktionsübergreifend abgelehnt worden.

    Ist ja klar, warum. Die Politik hat schon genug Pappnasen :-)

  4. EX-MITGLIED sagt:

    In der Oster-Schokoladenfabrik herrscht z.Zt. Hochbetrieb. Da sind Menschen, die eine Vorliebe für weiße Kittel haben, völlig fehl am Platze.

  5. Saarländer sagt:

    Empörung: Linke betrauert Rotmilan
    25. April 2014

    Die saarländische Linkspartei ist entsetzt. Ihren Recherchen zufolge ist ein seltener Rotmilan Schlagopfer einer Windkraftanlage im Bliesgau geworden. „Dies wird von Ralf Georgi, tierschutzpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Saarländischen Landtag, aufs Schärfste verurteilt“, heißt es in der Pressemitteilung, die jetzt landesweit verschickt wurde. „Über 60 Prozent vom Weltbestand des Rotmilans brüten in Deutschland“, heißt es dort weiter. Deshalb habe auch das Saarland eine außergewöhnlich hohe Verantwortung für den Schutz dieser gesetzlich streng geschützten Art. Für Georgi ist es „ungeheuerlich, dass nun erneut ein Rotmilan hier im Saarland von den Rotoren einer Windkraftanlage brutal erschlagen wurde“. Er fordert die Landesregierung daher auf, ihr Risikomanagement im Natur- und Artenschutz dringend zu überprüfen und zu verbessern. Doch auch der Betreiber der Windkraftanlage im Bliesgau müsse bestraft werden.
    Georgi fordert für ihn Betriebseinschränkungen, „damit es nicht erneut zu einem Schlagopfer und zu einem Verstoß gegen das Naturschutzrecht kommt“.

    Gelesen im Wochenmagazin Forum

  6. friitzje sagt:

    #5

    Herr Georgi sollte sich um die Dinge kümmern, für die er sachlich zuständig ist.

    Laut Bericht in der Saarbrücker Zeitung von heute ereignete sich das bedauerliche Vorkommnis mit dem Rotmilan im Bliesgau, allerdings jenseits der Staatsgrenze in Frankreich.
    Wenn Herr Georgi dort an der Windkraftanlage demonstrieren würde, bekäme er möglicherweise von der französischen Polizei das, was für ihn schon lange das Richtige sein könnte, eins mit dem Gummiknüppel auf den Pelz.

  7. Ingo Engbert sagt:

    Genau richtig, das dieses auf französischen Gebiet passierte habe ich auch im obigen Artikel erwähnt. Aber die Frage ist schon berechtigt. Hat der Abgeordnete Georgi überhaupt eine Aufgabe? Wenn ja, wieso haben diese vollkommen überlasteten Mandatsträger bei diesen niedrigen Einkommen soviel Zeit sich in französische Hoheitsfragen einzumischen?
    Aber vielleicht werden ja demnächst deutsche Autohersteller für die Unfälle der Besitzer verantwortlich gemacht.

Kommentar schreiben

XHTML: Sie können diese Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>