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‚Dorrisss‘ Schröder-Köpf

Erstellt von UP. am Montag 9. Januar 2012

tritt für die SPD an

Die Ehefrau des ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder, will bei Landtagswahl 2013 in Niedersachsen antreten. Sie hat sich bereits bei den Ortsverbänden vorgestellt.
Doris Schröder-Köpf, Frau von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder, will für die SPD bei der Landtagswahl 2013 in Niedersachsen kandidieren. Das bestätigte Hannovers SPD- Bezirkschef Stefan Schostok.
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„Genau, Dorrisss – mach‘ ma! Wäre doch gelacht, wenn du das nicht schaffst – hahaha! Und wenn du das dann geschafft hast, trink‘ wir mal ’ne Flasche Bier.“
So oder so ähnlich mag der sogenannte Albundeskanzler und GAZ-Vertreter das kommentiert haben. Nix gegen Quereinsteiger, aber das, was Schröder-Köpf da vorhat, stinkt zum Himmel. Meint sie vielleicht, der Schröder-Anteil in ihrem Namen bürgt für Qualität? Mitnichten! Und es bleibt nur zu hoffen, dass die blassroten Genossinnen und Genossen den Durchblick haben, was da abläuft und dass Politik nicht einfach so mit Protektion und Zahnpastalächeln funktioniert.

Für Schröder-Köpf wäre das natürlich eine tolle Sache, so ein Landtagsmandat. Die Alterversorgung ist dabei nicht zu unterschätzen; denn möglicherweise sacht Gerd eines Tages mal, dass er sich nu‘ von Acker macht: Ich zieh‘ jetzt nach Russland – zu meinem Freund. Was auch nicht das Schlechteste wäre – jedoch wenn/dann >>> viel zu spät!

Einmal mehr jedoch zeigt diese Geschichte auf, dass Protektion und Vitamin „B“ mehr und mehr zum Bestandteil der Politik werden. Die Kaste der einschlägigen Politiker und deren Gönner wie Masch-dingens, Geerkens & Co. scheint ein geschlossenes System zu sein. Die parteiübergreifende Hannover-Connection bürgt mittlerweile für Qualität.
Ich erinnere an einen einstigen Ministerpräsidenten von Niedersachsen, dessen Tochter die vielgerühmte Dame von der Leyen ist, deren Höhenflug eines Tages wirklich noch auf dem Präsi-Sessel endet. Nix mehr ist unmöglich in unserer Bananenrepublik. Und dann kann der Hosenanzug ganz sicher sein, dass von dieser Seite keine Kanzlerinnen-Ambitionen mehr geltend gemacht werden. Möglicherweise ist die v.d.L nur so zu stoppen.

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Grafikquelle    :    Doris Schröder-Köpf (2013)

5 Kommentare zu “‚Dorrisss‘ Schröder-Köpf”

  1. Thomas A. Bolle sagt:

    Das funktioniert nicht nur bei der SPD, nicht nur in Hannover, nicht nur in Niedersachsen. Bei diesen Dingen ist mehreres zu beobachten.
    1. Mach du das mal, du hast ja das andere auch schon gemacht.
    2. Mach du das mal, du kannst das.
    3. Lass mich das machen, ich habe den richtigen Namen.
    4. Lass mich das machen, ich kann das besser als die anderen.
    5. Ich will das.
    Diese Punkte habe ich alle schon erlebt.
    Und gerade mit den sogenannten Quereinsteigern.
    Die sind der Meinung nur weil der Name stimmt würde das für Qualität sorgen. Mitnichten. Leider werden sie nur allzu oft von der Bevölkerung nicht durchschaut. Wenn sie nämlich nicht aufgestellt werden heist es dann „guck mal ich bin nicht gut genug für die.“
    Dann wird auf Entäuschung, Unverständnis und Mitleid gemacht. Und sie sind genauso schnell wieder verschwunden. Denn Parteiarbeit ist ja nicht so beliebt und dafür gibt es genug andere.

  2. emschergenosse sagt:

    Die Rheinische Post schiesst sich schon ein auf Schröder-Köpf und nennt ihre Mitbewerberin (60) altes (Zug)Pferd, wobei die Leuschner – so heisst die Altbewerberin – sicher Defizite im Gebiss hat (siehe Bild-Link).
    Bild schraubte gestern bereits in diese Richtung, war sie doch einmal Bonner Korrepondentin für dieses Springer-Erzeugnis. Bild sieht sie schon in der Bundespolitik. Aber vielleicht kommt eSKa garnicht in den Landtag, sondern wird gleich Bundespräsidentin. Gerd kann stolz sein.

    …man reiche mir das Beissbrett.

  3. Thomas A. Bolle sagt:

    Es beginnt auch schon die Lobhudelei. Nahles heist sie wilkommen. Der Bz.-Vorsitzende lobt das gute Miteinander aus anderen Teffen oder Arbeit? Ich frage mich bei welcher Arbeit, ausser Bücher schreiben hab ich noch nichts gehört. Bei dem Namen geht doch sonst alles durch die Presse.
    Das ist doch schon Stimmungsmache und Beeinflussung der Mitglieder. Leuschner wird keine Chance mehr haben. Hoffentlich gibt es genug Konkurenten die sich als Nachfolger für die jetzige MdL empfehlen und auch werden wollen. Vor allem welche die sich nicht einfach an die Seite schieben lassen.

  4. Thomas A. Bolle sagt:

    Neuste Meldung von der Kandidatenfront: Münterferings Frau will in den Bundestag.
    Im Internet sind bereits Kommentare über mögliche Vererbung von Mandaten oder Vetternwirtschaft zu lesen. Wenn man den „Unterschied“ Demokratie und Diktatur etwas beiseite lässt kann man sich des Eindrucks nicht so ganz entziehen.

  5. Gabriel van Helsing sagt:

    Ich bin die ganze Zeit am Überlegen,

    wollen (kommen) diese beiden Frauen als Quote ihr Mandat haben,

    oder sind diese beiden Damen Aufgrund ihres Wissen so prediziniert, dass der Wähler nur auf diese Erbfolge gewartet hat?
    Beruflich und Parteilich haben sich beide ja nicht bis jetzt hervorgetan.

    Man braucht mehr, um mal Volontär bei einen Nachrichtenmagazin gewesen zu sein.
    Bei Müntes junger Gespusi hatte ich auch mehr daran gedacht, das die seine Beografien archiviert.

    Das Gerücht geht um, das Willy Brandt seine Witwe auch ihren Hut im Ring werfen will.

    Ich dachte, die wäre mehr mit Abmahnungen und Prozesse beschäftigt,
    mit Leutchen aus der Willy-Partei, die ihr nichts genehmes veröffentlichen.

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