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RENTENANGST

DL – Tagesticker 31.05.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Sonntag 31. Mai 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Corona, das sträfliche Versagen der gesamten politischen Parteien-Mafia ? Danke für den zugesandten Presse-Tip !

Die Corona-Krise legt die Schwächen des deutschen Schulsystems frei

1.) Jenseits des Digitalen

Wie sonst nur die Ergebnisse der internationalen Schulleistungsstudien offenbart die Corona-Krise die Schwächen des deutschen Schulsystems. Vordergründig entzündet sich die Kritik an Lernplattformen, die nicht nur von der Generation der „Digital Natives“ als hoffnungslos überholt angesehen werden. Dass es Lehrern und Schülern gegenwärtig nur dann möglich ist, sich digital zu vernetzen, wenn ein Landrat, ein Förderverein oder eine Schulsenatorin frühzeitig für eine zeitgemäße IT-Infrastruktur eintraten, ist der „Bildungsrepublik Deutschland“ unwürdig. Jahrelang haben Bund und Länder um den im vergangenen Jahr verabschiedeten „DigitalPakt Schule“ gerungen – und noch immer ist bislang nur ein Bruchteil der rund 5,5 Milliarden Euro abgerufen. Nur jede dritte Schule verfügt über W-Lan. Und gerade einmal jede zweite Schulleitung fühlt sich gut informiert, wenn es darum geht, die Gelder des Digitalpakts zu beantragen. Zudem können die Schulen nicht frei entscheiden, wofür sie das zugewiesene Geld verausgaben. Liegt der beschlossene Förderschwerpunkt auf IT-Infrastruktur, darf die Schule zwar Kabel verlegen lassen – nicht aber Tablets anschaffen.

FAZ

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Könnte dieser Ausbruch der Wut nicht auch als Anschauungsunterricht in vielen anderen Ländern gesehen werden, in denen die Menschen genauso verzweifelt  die Unfähigkeit ihrer Politiker-Innen tatenlos zuschauen ? – müssen ? Lassen wir uns also überraschen inwieweit die Berichterstattung solcher Vorfälle die Leere in den Köpfen der Politiker-Innen in anderen Ländern füllen wird ?

Prostete in den USA:

2.) Amerikas Wut

Wer glaubt, die Ausschreitungen der vergangenen Woche seien der bedauernswerte, aber leider notwendige Auftakt zu einer progressiven Revolution, dürfte enttäuscht werden. Eher führen sie zu etwas, das einem Bürgerkrieg ähnelt. Amerika brennt. Von Houston bis Brooklyn, von Portland bis Atlanta, von Los Angeles bis zum Lafayette Park gegenüber dem Weißen Haus in Washington, in dem an sonnigen Tagen normalerweise die Mitarbeiter der umliegenden Ministerien ihr Mittagessen zu sich nehmen, ist in den vergangenen Tagen eine Welle der Gewalt und Zerstörung über die USA hinweggerollt, wie das Land sie seit einem halben Jahrhundert nicht mehr erlebt hat. Dass bei den Krawallen bisher keine Menschen zu Tode gekommen sind, hat mehr mit Glück zu tun als mit Rücksichtnahme seitens der Demonstranten oder der Polizei.

Sueddeutsch-Zeitung

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Durften die Bürger-Innen nicht auch an anderer Stelle, schon sehr früh  folgendes lernen : „Wer Hass sät – wird Sturm ernten ?

„Ihr seid Teil des Problems.

3.) Typen wie ihr seid nicht die Lösung“

In vielen Städten der USA kommt es zu Protesten gegen Polizeigewalt und Rassismus. Vor dem Weißen Haus versammeln sich in der Nacht auf Sonntag mehrere hundert Demonstranten. Die Stimmung ist aggressiv. Wut droht in Gewalt umzuschlagen. Ein Ortsbesuch.  Genug ist genug“ steht in großen Lettern auf einem Transparent, das Krysten Thomas am Samstagabend vor dem Weißen Haus in die Höhe hält. Die Afro-Amerikanerin ist mit ihrem Vater Bradley zu der spontanen Demonstration gekommen. Beide tragen eine Maske und stehen etwas abseits von der Menschenmenge.

Welt

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Und das in einer SPD – wo viele andere Mitglieder-Innen doch schon das EU-Geld auf die Stirn eingebrannt wurde. Beginnend bei Scholz – dem morschen Holz, bis am Ende zu Heil dem Hartz- Verteiler.

Rückzug von Wolfgang Tiefensee:

4.) Der herzenswarme Aristokrat

Als thüringischer SPD-Landesparteichef tritt Tiefensee im November nicht mehr an; bei den Neuwahlen im April will er nicht mehr kandidieren. In Thüringen und zumindest im Ossiland wird man bald einen charismatischen Typen vermissen. Wolfgang Tiefensee, SPD-Landesvorsitzender und Minister für Wirtschaft und Wissenschaft, zieht sich rechtzeitig vor dem nächsten Gemetzel zurück. Als Landesparteichef tritt er nicht wieder an und will auch bei den Neuwahlen in Thüringen im April nicht mehr kandidieren. Offiziell gibt der 65-Jährige Altersgründe an, obschon er nach wie vor drahtig wirkt. Aber ein Politiker seines Formats weiß, wann es Zeit für das Ein- und Aussteigen ist. So wie er sich 2002 nicht als Verkehrsminister unter Gerhard Schröder und zwei Jahre später nicht als sächsischer SPD-Spitzenkandidat verschleißen lassen wollte. Als Leipziger Oberbürgermeister aber hat er es ab 1998 zu einiger Popularität gebracht. Als es nach dem schwierigen Wahlergebnis vom Oktober 2019 in Thüringen um eine rot-rot-grüne Minderheitsregierung ging, schnipste Tiefensee nur mit dem Finger. Alles schon erfolgreich praktiziert im Leipziger Stadtrat.

TAZ

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Politiker aus gleichen Schrot und Korn – und wer bläst jetzt das Horn? Einen ganzen Korb mit Fallobst wurde angeblich von Mutti über den Teich geworfen? Zu dieser Jahreszeit ?

G7-Absage:

5.) Merkel serviert Trump kalt ab:

US-Präsident Donald Trump steht immer wieder wegen seiner Corona-Politik in der Kritik. Nun hat sich der Republikaner mit dem nächsten heiklen Manöver vorgewagt – er lädt zu einem physischen G7-Gipfel. Beinahe umgehend hat er aus Deutschland einen Korb für seine Pläne erhalten. Die Entscheidung der Kanzlerin passt durchaus zu ihren jüngsten Äußerungen. Deutschland habe die „Prüfung“ Corona bisher recht gut bestanden, sage Merkel in ihrer am Samstag veröffentlichten wöchentlichen Videobotschaft. „Wir alle zusammen, eine überwältigende Mehrheit der Menschen in unserem Land, haben uns von Vorsicht, Vernunft und Verantwortung für andere leiten lassen“. „Wir haben uns viel erspart. Unsere gemeinsame Leistung ist nämlich das, was bei uns glücklicherweise nicht eingetreten ist.“

Merkur

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Ein Ritt mit der AfD in Brandenburg ist für eine Partei gefährlicher als die Fahrt von Kipping im Gespann mit der CDU zur einheitlichen Corona-Party ?

Linke drängt Fraktionschef

6.) nach Auftritt mit AfD zu Rücktritt

Die Linke in Brandenburg drängt den Linkenfraktionschef von Forst in der Lausitz, Ingo Peschke, dazu, Konsequenzen aus dem gemeinsamen Auftritt seiner Fraktion und der AfD im Stadtrat zu ziehen. Im Landesvorstand werde sein Rücktritt erwartet, sagte der Landesgeschäftsführer der Partei, Stefan Wollenberg, am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. «Für uns ist ganz klar: Es gibt keine Zusammenarbeit mit der AfD, auf keiner Ebene und in keiner Weise. Deshalb erwarte ich, dass Ingo Peschke die politische Verantwortung für diesen Fehler übernimmt und die Konsequenzen zieht», sagte Wollenberg.

Berlin.de

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Siegfried und Roy – was wir* über die zwei Zauberkünstler wissen und was nicht

7.) Das ahnungslose Portrait

Die beiden wurden 1952 als Roy und Siegfried im Phantasialand/Brühl geboren. Ihr Vater war Richard Roy, der Erfinder der Frankfurter Grünen Soße, der 1960 bei einer Kaufhaussprengung starb. Von der Mutter (Irene Siegfried) wurden die beiden im Alter von sieben Jahren in die Geheimnisse der Magie eingeweiht: das dämonische Rollen mit den Augen, das Zwirbeln und Wichsen des Schnurrbartes, einfache Schwebe-Effekte und Verwandlungen. 1962 zersägte Roy sein erstes Kaninchen, Siegfried ließ bei einer Klassenfahrt nach Breslau 1965 den Lateinlehrer Editho Humperdinck verschwinden

Titanic

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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