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DL – Tagesticker 31.03.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 31. März 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Wenn die Gewählten für etwas werben, was sie nicht beherrschen, werden sie vom Volksmund als Betrüger gebrandmarkt, da diese ihren geschworenen Eid, für das Volk Soge zu tragen, nicht einhalten konnten. 

Beschlüsse zu AstraZeneca-Impfungen

1.) Die doppelte Astra-Volte

Der AstraZeneca-Impfstoff sorgt für Verwirrung: Erst war er nur für unter 65-Jährige empfohlen – nun für alle über 60. Die Bundesregierung wirbt weiter um Vertrauen. Denn sie braucht die Vakzine für ihre Impfstrategie. Ab April sollte eigentlich alles besser werden: Ausreichende Corona-Tests, große Mengen an Impfstofflieferungen, Einbeziehung der Hausärzte beim Impfen. Das Impftempo, so machte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn kürzlich Hoffnung, werde sich erhöhen. Doch wie so oft in der Pandemie scheint auch in diesem Fall wieder zu gelten: Sobald Spahn Hoffnung macht, sobald irgendetwas in dieser Pandemie irgendwie vorangehen könnte, naht die nächste Katastrophe. So hat die Ständige Impfkommission (Stiko) ihre Empfehlungen für den Einsatz des Corona-Impfstoffs von AstraZeneca nun geändert und damit zwei abendliche Videoschalten von Bund und Ländern veranlasst: Künftig sollen die Vakzinen nur noch Menschen erhalten, die älter sind als 60 Jahre. Ja, richtig gelesen: älter. Der Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers hat seit seiner Entstehung für Schlagzeilen gesorgt. Meistens waren es keine guten. Als der Impfstoff im Januar in der EU zugelassen werden sollte, gab es die erste Verwirrung um die Wirksamkeit für eine Altersgruppe. Die Stiko empfahl den Stoff nur für Menschen zwischen 18 und 64 Jahren, weil Daten für die Altersgruppe ab 65 fehlten. Also wurde der Impfstoff vor allem an medizinisches Personal verimpft. Nach weiteren Studien empfahl die Stiko das Produkt auch für über 65-Jährige. Damit stieg die Hoffnung, die Vakzine besonders für die Impfungen in den Arztpraxen einsetzen zu können. Und gerade als es mit dem Impfen richtig losgehen sollte, traten die ersten Fälle der Sinusvenenthrombose auf. Nachdem andere EU-Länder die Coronaimpfungen mit dem Impfstoff ausgesetzt hatten, entschloss sich auch Deutschland dazu und stoppte die Impfungen für ein paar Tage.

Spiegel-online

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Wurde den Kindern nicht in früheren Zeiten immer Eingeimpft, dass Unwissenheit  nicht vor Strafe schützt ? Wer folglich 15 Jahre in Dummheit wählte, sollte sich heute nicht über sein Kreuzchen beschweren, sondern dabei mitthelfen dieses seit 15 Jahren voraussehbare Grundübel zurück in die Heimat zu senden.

Fünf vor acht / Corona-Politik

2.) Nur noch wütend

Viele Menschen sind müde und wütend, weil die Regierenden sie nicht vor der Pandemie schützen. Der Appell an die Eigenverantwortung klingt inzwischen höhnisch. Nach einem Jahr Pandemie mutieren nicht nur die Viren, sondern auch die Gefühle. Eine der neuen Varianten heißt „mütend“, es ist eine ansteckende Mutante aus müde und wütend, und sie breitet sich rasch in der Bevölkerung und sozialen Medien aus. Auch unter den Leserinnen und Lesern von ZEIT ONLINE. Wir hatten Sie aufgefordert, Ihrem Corona-Frust in Sprachnachrichten an uns Luft zu machen. Übers Wochenende habe ich sie angehört, knapp 80 kamen an. Manche können noch schimpfen, wie diese Frau: „Die Ignoranz, die Untätigkeit, die bringt mich zum Platzen!“ ruft sie. Doch vor allem ist zu hören: unendliche Erschöpfung. „Bleiern“ ist ein Wort, das gleich in mehreren Nachrichten fällt. Eine Frau sagt leise: „Ich bin manchmal schon wütend, aber meistens kehrt sich das dann um in eine bleierne Schwere. Wie wenn man beim Zahnarzt die Schutzweste aus Blei übergezogen bekommt.“ Ein Mann sagt: „Es gibt einfach kein Licht am Ende des Tunnels.“ Ein anderer ist betroffen angesichts „der Abwesenheit eines politischen Willens, die Pandemie zu beenden“. Richtig wütend kann er nicht mehr werden. Es sind gerade nicht die Corona-Leugner, die nun mütend sind, ist aus diesen Sprachnachrichten zu hören. Sondern die, die bisher die Maßnahmen weitgehend mitgetragen haben. Sie scheinen jetzt ihr letztes bisschen Energie zu brauchen, um ihren Alltag zu organisieren. Mütend ist alles, was sie noch sein können. Halbherziger Lockdown.

Zeit-online

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So sollte von den Gerichten auch über Machtgeile Politiker-Innen verhandelt werden, welche sich Berufen fühlen, obwohl sie niemand gerufen hat. Sind es nicht letztendlich immer die gleichen Regierungen welche mit ihren Freigaben für Waffenlieferungen, für neue Gewalttaten und Kriege zuständig sind? Ist es nicht äußerst Fraglich wenn einer „Freien“ Wirtschaft der Bau von Rüstungsgütern erlaubt wird? Waschen  sich immer zwei Hände in trauter Gegenseitigkeit um das Blut zu entfernen?

BGH-Entscheidung zu Heckler&Koch

3.) Illegale Waffenexporte machen arm

Heckler&Koch erschlich Exportgenehmigungen. Der Staat kann deshalb 3,7 Millionen Euro „Taterträge“ abschöpfen, bestätigte jetzt der BGH. Die Rüstungsfirma Heckler & Koch (HK) muss den gesamten Umsatz aus einem illegalen Rüstungsgeschäft mit Mexiko an die Staatskasse abführen. Dies entschied an diesem Dienstag der Bundesgerichtshof (BGH) und bestätigte damit ein Urteil des Landgerichts Stuttgart. Jürgen Grässlin (Aktion „Stoppt den Waffenhandel“) lobte das Signal: „Damit ist klar: illegaler Waffenhandel lohnt sich nicht.“ Von 2005 bis 2009 lieferte Heckler & Koch knapp 10.000 Sturmgewehre vom Typ G36 nach Mexiko. Die deutschen Behörden hatten den Rüstungsexport genehmigt. Wegen der bedenklichen Menschenrechtslage in den vier Bundesstaaten Chiapas, Jalisco, Guerrero und Chihuahua musste HK jedoch zuvor eine Endverbleibsbescheinigung von mexikanischer Seite vorlegen. Dort wurde versichert, dass die Gewehre nicht in diese vier Bundesländer geliefert werden. Später stellte sich jedoch heraus, dass diese Bescheinigung nur dazu diente, die deutschen Behörden zu täuschen – und die Hälfte der Gewehre dann genau in diesen heiklen Gebieten landete.

TAZ-online

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Steht nicht eine einzig, wirklich relevante Frage im Raum, welche da lautet: Wer könnte schlechter Regieren  als Merkel? Früher oder Später werden wir wieder an vielen Haustüren vermehrt auf kleinen Schildlern lesen: „Wir kaufen nicht von Handlungsreisenden an der Haustür.“ Wäre Söder nicht der schlechtere Franz-Josef welcher sich nur selbst die Taschen füllte ? Über den Anderen samt seiner Familie schweigt des Sängers ( Lied : Herr Laschet hat auch einen Sohn, der konnte es mit Fünfen schon  …………. ) Höflichkeit besser.

Laschet liefert Red Bull statt Kamillentee –

4.) doch reicht das bei K-Frage gegen Söder?

Grottenschlechte Umfragewerte und doch Favorit: Armin Laschet hat die besten Aussichten, Kanzlerkandidat der Union zu werden. Das größte Handicap seines unionsinternen Konkurrenten Markus Söder ist, dass der CSU-Chef nur Unionskandidat durch Ruf der großen Schwester CDU wird – der Laschet vorsteht. Und Laschet hat den Kampf jetzt aufgenommen. Zu den Sätzen über Armin Laschet, die gerade am meisten gedruckt oder gesprochen werden, gehört jener, der den derzeitigen Standort des CDU-Vorsitzenden so beschreibt: Laschet stehe „mit dem Rücken zur Wand“. Was aber nicht geschrieben wird, schon gar nicht von Berliner Kollegen, ist dies: mit dem Rücken zur Wand zu stehen ist die persönliche Situation, mit der Laschet sich am besten auskennt. Wenn man, Stand heute, Laschets Kernkompetenz beschreiben müsste, dann wäre es die, aus Niederlagen das beste und aus drohenden Niederlagen Siege zu machen. Laschet will Kanzlerkandidat der Union werden, daran hegt aber auch niemand in der CDU-Führung einen Zweifel, und seine Chancen stehen gut. Nicht unbedingt seine Chancen, zum Bundeskanzler gewählt zu werden, das weiß man erst am Abend des 26. September. Aber doch seine Chancen, zum Kandidaten der Union zu werden. Das ist die Paradoxie dieser Tage: die Union hat grottenschlechte Umfragewerte, der CDU-Vorsitzende hat, schon gar im direkten Vergleich mit dem CSU-Vorsitzenden, noch grottenschlechtere Umfragewerte, und doch ist Laschet der Favorit auf die Kanzlerkandidatur. Gestern ist er ihr sogar noch einmal einen Schritt nähergekommen, dazu später mehr.

Focus-online

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So sparen Humpty und Dumpty an den Rentenzahlungen. Erst müssen sie den Nachwuchs zeugen und gebären, um anschließend die kostenlosen Persilscheine zu bekommen. Aber wenn wir ehrlich sind, können wir über so viel an Dummheit nur noch lachen, obwohl alle weinen sollten? Denn am Ende wird es wie immer heißen: „Pack schlägt sich, Pack verträgt sich!“ Wichtig ist nur was unter den persönlichen Strich der Politk stehen bleibt.

Astrazeneca-Impfstoff ab Mittwoch nur noch für über 60-Jährige

5.) „Es ist ohne Frage ein Rückschlag“

Die Astrazeneca-Impfungen für Menschen unter 60 Jahren sind gestoppt. Auf eigenes Risiko können diese das Vakzin aber dennoch erhalten. Wie es nun weitergeht. Der Corona-Impfstoff von Astrazeneca soll nach einem Beschluss der Gesundheitsminister von Bund und Ländern ab Mittwoch nur noch für Menschen ab 60 Jahren eingesetzt werden. Grund seien weitere Fälle von „Hirnvenenthrombosen im Zusammenhang mit einer Impfung mit dem Impfstoff von Astrazeneca“, heißt es in dem Beschluss, der dem Tagesspiegel vorliegt. „Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben“, sollen nun vorrangig mit Astrazeneca geimpft werden. „Den Ländern steht es frei, bereits jetzt auch die 60-69Jährigen für diesen Impfstoff mit in ihre Impfkampagne einzubeziehen. Dies gibt die Möglichkeit, diese besonders gefährdete und zahlenmäßig große Altersgruppe angesichts der wachsenden 3. Welle nun schneller zu impfen“. Aber auch der Einsatz unterhalb dieser Altersgrenze von 60 Jahren bleibt „nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoanalyse und Entscheidung der impfwilligen Person nach sorgfältiger Aufklärung möglich.“ Das heißt, wer das Risiko selbst trägt, kann sich damit auch impfen lassen. Wenn Menschen unter 60 sich gemeinsam mit einem impfenden Mediziner für Astrazeneca entscheiden, sollen diese Impfungen grundsätzlich in den Praxen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte erfolgen. Merkel: Folgen für Impfkampagne

Tagesspiegel-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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