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RENTENANGST

DL – Tagesticker 30.11.2019

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 30. November 2019

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Bewerten  wir doch die Politik der Parteien in zwei knappen Sätzen :
Es wird gemordet, dann erscheinen Richter zum suchen eines Kompromiss.
In der SPD erscheinen die Richter – schon vor der Tat und fordern diesen Kompromiss.

Kommissarische SPD-Chefin Dreyer:

1.) „Die Entscheidungen sind demokratisch gefallen, das muss jeder akzeptieren“

Zum Ende der Vorsitzsuche in der SPD an diesem Wochenende hat die kommissarische Vorsitzende Malu Dreyer ihre Partei zu einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Ergebnis aufgefordert. „Die Zeit des internen Wettbewerbs ist jetzt vorbei. Die Entscheidungen sind demokratisch gefallen, das muss jeder akzeptieren“, sagte Dreyer der Süddeutschen Zeitung. Bis einschließlich Freitag hatten etwa 425 000 Genossen die Möglichkeit, sich zwischen den Kandidatenpaaren Klara Geywitz und Olaf Scholz sowie Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans als künftige Doppelspitze zu entscheiden.

Sueddeutsche-Zeitung

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Auch in GB, ebenfalls einem selbsternannten Musterland der Demokraten, richten Polizisten selbständig.  Vielleicht wurde nur erledigt, was Richter zuvor versäumt hatten ? Alles  in Europa hat so einen -Basta- artigen Klang ?

Messerattacke auf London Bridge

2.) Attentäter war verurteilter Terrorist

Der 28-Jährige, der im Zentrum von London zwei Menschen mit einem Messer getötet hat, saß wegen Terrordelikten sechs Jahre in Haft. Vor einem Jahr wurde er vorzeitig entlassen.  Der erschossene Attentäter von London ist ein verurteilter Terrorist, der nach sechs Jahren im Gefängnis im Dezember 2018 vorzeitig aus der Haft entlassen wurde. Das sagte der Chef der britischen Anti-Terror-Polizei, Neil Basu, am Samstagmorgen. Der 28-Jährige sei im Jahr 2012 wegen Terror-Straftaten verurteilt und vor einem Jahr vorzeitig zur Bewährung entlassen worden. Er hatte einem Bericht der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge Verbindungen zu islamistischen Terrorgruppen.

Spiegel-online

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Genau dort, an ihren Wurzeln muss gegen die Politik protestiert werden.

Fridays for Future

3.) Frankfurt: Parolen statt Shopping

Beim globalen Klima-Aktionstag der „Fridays for Future“ blockieren Hunderte Menschen Geschäfte auf der Zeil. Normales Einkaufen ist an einigen Stellen unmöglich. Um kurz nach 14 Uhr tönt ein Jubeln über die Zeil, leise erst, dann immer lauter. Langsam fährt vor dem Kleidergeschäft Primark auf der Zeil ein Rollgitter herunter. Der Laden schließt, mittags, am Freitag vorm ersten Advent. Obwohl die Innenstadt rappelvoll ist mit Leuten, die wegen der besonderen Rabatte am „Black Friday“ auf Schnäppchenjagd sind. Die vielen jungen Leute, die sich mit Protestschildern und Fahnen vor den Laden gestellt haben, sind begeistert. Sie beginnen rhythmisch zu klatschen und rufen eine Parole mit, die irgendwer anstimmt: „Es gibt kein Recht ein SUV zu fahren!“

FR

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Das alles erinnert ein wenig an früheren Zeiten als Polizisten auf den Staat eingeschworen wurden ? Gleich dem Militär und den Volkscerrätern?

Neutralitätsgebot verletzt  

4.) Polizei zieht Beamte von Einsatz bei Klimademo ab

Polizisten knien vor einem Graffiti mit der Aufschrift „Stoppt Ende Gelände!“: Vor den Klimaprotesten in der Lausitz sorgt dieses Foto im Netz für Wirbel. Die Brandenburger Polizei zieht Konsequenzen.Neun Polizisten aus Brandenburg haben vor einem Graffiti mit dem Slogan „Stoppt Ende Gelände“ posiert – dafür sind sie nun von dem geplanten Großeinsatz rund um die Klimaproteste am Wochenende in der Lausitz ausgeschlossen worden. Das teilte die Polizei Brandenburg am Donnerstagabend via Twitter mit. Es handele sich um eine Gruppe der Bereitschaftspolizei Cottbus. Das Foto der Polizisten kursierte in den sozialen Netzwerken.

T.online

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Sind nicht die Verwaltungsgerichte auch nur willige Handlanger jeweiliger Politiker? Wie der Herr – so sein Geschirr ?

Gießener Gericht:

5.) „Migration tötet“

Migration tötet!“ – mit diesem Plakatspruch zog die NPD im Frühjahr in den Europawahlkampf. Viele hielten das für Volksverhetzung. Das Verwaltungsgericht Gießen war aber ganz anderer Meinung: Eigentlich beschreibe die NPD nur die Realität. Der skandalöse Beschluss ist aber noch nicht rechtskräftig. „Stoppt die Invasion: Mi­gra­tion tötet! Widerstand jetzt“, lautet der volle Wortlaut des NPD-Plakats. Cäcilia Reichert-Dietzel, die SPD-Bürgermeisterin der hessischen 5.000-Einwohner-Gemeinde Ranstadt, ließ die Plakate im Mai kurz vor der Wahl abhängen. Das Plakat schüre Angst vor Ausländern und erwecke den Eindruck, dass alle in Deutschland lebenden Migranten potenzielle Mörder seien. Das verletze die Menschenwürde dieser Bevölkerungsgruppe. Die Bürger würden unverhohlen aufgefordert, sich nun selbst gegen einreisende Ausländer zu wehren.

TAZ

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Wollen wir uns jetzt in Macron hineinversetzen? Besser nicht. Denn jetzt hat er auch Erdogan an der Backe – es ist also nicht mehr ein ausschließliches Problem von Kriegslüsternen „Ludern“.

Erdogan verhöhnt Macron

6.) Frankreich bestellt Botschafter ein

Nach der Kritik von Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron an der Syrien-Offensive der Türkei wurde der türkische Präsident in einer Rede persönlich: Tayyip Erdogan bescheinigte Macron den „Hirntod“. „Lass zuerst deinen eigenen Hirntod überprüfen“, sagte Erdogan am Freitag in einer Rede, an Macron gewandt. Frankreich bestellte nach diesem Vorwurf den türkischen Botschafter ein.

Welt

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heute-show vom 29. November 2019

7.) Nachrichtensatire mit Oliver Welke

Oliver Welke berichtet über Superstars und Brauchtumspflege der Union, die Rentenpolitik der GroKo, die deutsch-chinesische Freundschaft und neue Wege im Gesundheitswesen.

ZDF

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Hinweise und Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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Grafikquellen      :     DL / privat – Wikimedia  Commons – cc-by-sa-3-0

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