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RENTENANGST

DL – Tagesticker 29.12.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Dienstag 29. Dezember 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Einer nur ? Den groooßen Verlust auf die Beeinflussung durch Trump wird die Welt noch viele Jahre mit sich herumschleppen !! Es ist nicht nur im Schlandschen Straßenverkehr, dass ein nach rechts verrissenes Steuerrad unweigerlich in den Straßengraben führt.

Polizist in den USA nach Tod von Schwarzem gefeuert

1.) Ohio – USA

Andre Hill starb infolge eines umstrittenen Polizeieinsatzes im US-Bundesstaat Ohio. Nun ist der Beamte, der auf den unbewaffneten Mann feuerte, entlassen worden. Er habe unverhältnismäßige Gewalt angewendet. Bei einem Polizeieinsatz in Columbus im US-Bundesstaat Ohio war zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen ein Afroamerikaner getötet worden. Der 47-jährige Andre Hill starb, nachdem ein Polizist auf ihn geschossen hatte. Dieser ist nun entlassen worden, wie der Bürgermeister der Stadt Columbus, Andrew Ginther, erklärte. Er sei gefeuert worden, weil er unverhältnismäßige Gewalt angewendet, seine Körperkamera nicht eingeschaltet und dem Sterbenden nicht geholfen habe, schrieb Ginther auf Twitter. Der Beamte war zunächst kurz nach dem umstrittenen Polizeieinsatz suspendiert worden, eine Untersuchung wurde eingeleitet. Die Tat in Ohio reiht sich ein in mehrere Fälle von Polizeigewalt gegen Schwarze in den USA. Immer wieder kam es danach zu heftigen Protesten gegen Rassismus. Das prominenteste Opfer war der Afroamerikaner George Floyd, der Ende Mai bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota getötet worden war. Unter dem Motto »Black Lives Matter« kam es danach in den USA monatelang zu Massendemonstrationen gegen Polizeigewalt und Rassismus, die teils von Ausschreitungen überschattet wurden. Klare Grundlage für die Kündigung.

Spiegel-online

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Von Schlands Politikern wurde schon immer eine jede Einladung dankend angenommen, ohne zuvor über die verlorene Ehre nachzudenken. Im anderen Fall wäre es kaum möglich gewesen dass so kurz nach einen Krieg ein Virus seiner verlorenen Natur hinterher laufen muss.

Der Lockdown ruft bei manchen Holocaust-Überlebenden traumatische Erinnerungen wach. Andere reagieren erstaunlich resilient

2.) «Sind die Nazis zurück?»

Shoah-Überlebende gehören zur Corona-Risikogruppe und mussten sich früh zu Hause isolieren. Die Zürcherin Anita Winter gründete darum eine Corona-Hotline für sie. Am ersten Tag des Lockdowns im Frühjahr begann Ruth Yaacobi* zu fragen: «Warum dürfen wir nicht rausgehen? Sind die Nazis zurück? Müssen wir weggehen? Müssen wir uns verstecken?» Immer und immer wieder mussten der Ehemann und die Tochter der 88-jährigen Frau versichern, dass die Nazis nicht zurückgekommen seien. Einen Monat lang ging das so. «Das Kurzzeitgedächtnis meiner Mutter funktioniert nicht mehr», sagt die Tochter. Sie war während des Lockdowns zu den Eltern an den Zürichsee gezogen. «Weil sie plötzlich das Haus nicht mehr verlassen durfte, wurden anscheinend die Erfahrungen aus der Kindheit reaktiviert.» Zwei Mal musste Ruth Yaacobi in jungen Jahren eine vollkommene Veränderung ihres Umfelds verkraften. 1932 als Tochter einer Ärztin und eines Musikers in Berlin geboren, floh das jüdische Mädchen im Alter von sechs Jahren allein nach Holland. An der Grenze wurde sie wildfremden Menschen übergeben, lebte bis zum Alter von dreizehn Jahren unter falschem Namen bei einer katholischen Familie. Nach Kriegsende holte ihr Vater sie zu sich. Er hatte in Amsterdam im Untergrund überlebt, die Mutter war in Deutschland in einer Psychiatrie ermordet worden. Wieder musste sich das Mädchen an ein neues kulturelles Umfeld anpassen: Sie wohnte nun beim Vater und seiner neuen Frau, einer liberalen evangelischen Konzertpianistin.

NZZ-online 

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Wurde gerade in letzter Zeit des Öfteren in Brüssel und Straßburg vergeblich nach einer Ärztin gerufen, wenn „Erste Hilfe“ im Plenarsaal benötigt wurde? So haben wir es jedenfalls vernommen. Noch nie wurde nach frischen Brötchen von Bäcker angefragt, aber der liefert ja heute das Impf-Serum ?

Corona-Impfstoffe in der EU

3.) Zu wenig bestellt, zu viel bezahlt?

Es ist unklar, welche Impfstoff-Hersteller in der EU wie viel Geld bekommen und weshalb. Auf Twitter sind derweil Zahlen durchgesickert. Für EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen ist es ein „berührender Moment der Einigkeit“. Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides sprach von einem „emotionsgeladenen Tag für uns alle“. Die EU habe ihr Versprechen eingelöst, „Impfstoffe für alle zur selben Zeit“ zu liefern. Doch zu welchem Preis? Was hat die EU-Kommission den kleinen Start-ups und den großen Pharmalaboren geboten, wieso wurden ausgerechnet von Biontech/Pfizer nur 300 Millionen Dosen bestellt? Auf diese Fragen gibt es auch kurz nach dem Start der „historischen“ Impfkampagne keine Antwort in Brüssel. Man habe „günstige Bedingungen für die Bereitstellung von bislang fast 2 Milliarden Impfstoffdosen ausgehandelt“, heißt es in der EU-Behörde. „Der genaue Preis je Dosis unterliegt derzeit noch der Geheimhaltungspflicht.“ Eine Veröffentlichung der Verträge „wäre schädlich für die gesamte Beschaffungsprozedur“, warnt von der Leyen. Dabei sind längst Details durchgesickert. Als Erste hat die belgische Staatssekretärin Eva De Bleeker in einem Tweet Preise genannt. 12 Euro wolle die EU für das Präparat von Biontech/Pfizer zahlen, 18 Dollar für den (noch nicht zugelassenen) Impfstoff von Moderna, nur 1,78 Euro für Oxford/AstraZeneca. Deutschland schert aus.

TAZ-online

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Und erstens kommt es schneller und zweitens anders als du denkst ! So hörten wir schon früher die Menschen über die Politiker reden. Und heute ? Schütteln die gleichen Menschen, welche die Zeit überlebt haben nur noch verzweifelt ihre Köpfe – über die geballte Dummheit ihrer gewählten Volkstreter.

HANDELSABKOMMEN ZWISCHEN EU UND GROSSBRITANNIE

4.) Nach dem Deal ist vor den Details

Der Brexit-Deal zwischen der EU und Großbritannien ist wenige Tage alt, und Boris Johnson kann sich Zuhause als Sieger feiern lassen. Denn trotz aller Hindernisse und Diskussionen konnte er liefern. Auch, wenn die Themen damit keinesfalls vom Tisch sind: Der Premierminister hat sich neue Chancen erspielt. Die Hauptbotschaft, die an Heiligabend bei den Briten ankommen sollte, twitterte Boris Johnson um kurz nach vier Uhr nachmittags: „The Deal is done.“ Dazu ein Foto von sich in Siegerpose. Am Tisch sitzend vor einem Telefon-Konferenz-Gerät, aus dem eben noch Ursula von der Leyen gequasselt haben muss, wie so oft in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten. Johnson reckt seine Arme, beide Daumen zeigen nach oben. Und tatsächlich hat der britische Premierminister damit geliefert. Der Brexit wird mit dem 1.Januar 2021 endgültig Realität – und zwar mit einem Handelsabkommen, dessen Bestimmungen auf mehr als tausend Seiten nachzulesen wären, wenn sich denn einer die Mühe machen wollte. Ausgerechnet die Fischer murren tatsächlich schon: „Boris Johnson sold us down the river – again“. Und der Deal muss auch noch von allen Staaten ratifiziert werden. Dennoch überwiegt aktuell die Erleichterung. Am Ende eines langen Meinungsbeitrags zum geschlossenen Abkommen schrieb David Henig, der Direktor des „UK Trade Policy Project“ beim unabhängigen Thinktank „European Centre for International Political Economy“ (ECIPE) darum auch, worauf es vielen gerade ankommt: „But for the first time in five years we have something approaching stability, and the likelihood of the issue disappearing from front pages. For which we should all be welcome.“

Cicero-online

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Ja – aber müssten nicht die ersten Fragen in die Richtung auf die 5% Klausel, – auf den Eintritt in die Parlamente gerichtet werden ? Die Grünen werden sie, nach heute vorliegenden Zahlen, voraussichtlich leicht überspringen. Wer aber wagt denn heute schon die Rechnungen ob der vollkommen fehlenden Opposition aus zu stellen ? Stellt euch vor, es sind Wahlen und keiner geht hin, sagte schon einmal ein Kritiker. Aber damit wäre wohl auch spätestens dann, das Nachdenken über ein Virus vollkommen überfällig ! So oder So !

Strategiepapier des Linke-Vorstands wird von »Antikapitalisten« und »Reformern« scharf kritisiert

5.) »Koalition mit den Grünen verbietet sich«

Es sind noch zwei Monate, bis die Linke ihren dezentralen Parteitag veranstaltet und einen neuen Vorstand wählt. Von da an sind es nur noch sechs Monate bis zur Bundestagswahl. Eine Zeit, die wohl kaum reichen würde um einen kompletten Wahlkampf, auch inhaltlich vorzubereiten. Auch deswegen hat der noch amtierende Parteivorstand schon Mitte November ein Strategiepapier für den Wahlkampf veröffentlicht. Das achtseitige Papier ist einfach gegliedert. Zunächst wird eine Beschreibung der Gesellschaft in der Corona-Pandemie vorgenommen. Reiche werden reicher, während viele Menschen »in ihrer Existenz bedroht« sind. Deswegen soll im Wahlkampf gefragt werden, wer die Kosten für die Krise zahlt und wie die Gesellschaft organisiert sein muss, damit »alle gut und sicher durch die Krise kommen«. Anschließend wird eine Analyse anderer Parteien vorgenommen. Die Grünen hantierten zwar viel mit dem Begriff »Gerechtigkeit«, würden ihn aber vor allem mit »Floskeln« füllen. Dabei sei soziale Gerechtigkeit für einen Teil der Anhänger trotz des schwarz-grünen Kurses durchaus wichtig. Diese seien offen für die Linke. Bei der SPD will man auf Widersprüche zwischen Rhetorik und tatsächlichem Regierungshandeln hinweisen. Anhänger der Sozialdemokraten sollen durch die glaubwürdigere Politik der Linken gewonnen werden. Grüne und SPD schauten zu sehr auf die CDU, dabei sei ein »sozialer und ökologischer Aufbruch« und konsequente Friedenspolitik nur mit der Linken möglich.

ND-online

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Bewegen sich die Geradeausdenker einmal mehr auf ihr ureigenes Denkterrain zurück ? Vielleicht kommen ja gerade die gefährlichsten Querdenker als Nachläufer aus dem inneren Spielfeld des eigenen Clan ? Vielleicht sitzt Maassen noch immer vor seiner Fahne und wartet auf einen auffrischenden Wind?

Verfassungsschutz befürchtet Terror von Coronaleugnern

6.) Anschlagsgefahr in Deutschland wächst

2020 war ein Jahr für Extremisten. Die Coronakrise befeuert Radikalisierung, der IS baut in Europa Strukturen auf, Autonome imitieren die RAF. Wie wird 2021? Das war ein hartes Jahr für Deutschland, nicht nur wegen des Virus. Ein schwerer rechtsextremer Anschlag in Hanau, zunehmend gewalttätige Proteste der Coronaleugner, Verschwörungstheorien breiten sich aus wie ein Flächenbrand, ein tödliches islamistisches Attentat in Dresden, militante Linksextremisten radikalisieren sich in Richtung Terror: Die Gefahren werden vielfältiger und sind oft noch schwerer zu kalkulieren. „Es gibt überhaupt keinen Grund für Entwarnung“, sagt der Leiter des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes, Burkhard Freier. Und er glaubt nicht, dass 2021 einfacher wird. Die größte Gefahr für Deutschland sehe er aber „nach wie vor im Rechtsextremismus“. Ein Überblick. Sendbote des politischen Wahns Am 19. Februar schießt der Rassist Tobias Rathjen in Hanau gezielt auf Besucher von Shisha-Bars. Neun Menschen aus Einwandererfamilien sterben. Rathjen fährt nach Hause, tötet seine Mutter und sich selbst. Das Verbrechen schockt die Republik. Es übertrifft noch die rechtsextremen Attentate von 2019, als der Neonazi Stephan Ernst den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke mit einem Kopfschuss tötet und in Halle der Antisemit Stephan Balliet zwei Menschen erschießt, nachdem er vergeblich die vollbesetzte Synagoge attackiert hat. Der Täter von Hanau wirkt zudem, so erscheint es heute, wie ein Sendbote des politischen Wahns, der vom Frühjahr an mit der rasanten Radikalisierung der Coronaleugner über das Land hereinbricht. „Das Potenzial schwillt an“

Tagesspiegel-online

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Impfgegner hatten Recht:

7.) 101-Jährige nach Impfung unfruchtbar

Warum hat nur niemand auf die Impfgegner gehört? Nur zwei Tage, nachdem Edith K. aus Halberstadt als erste Deutsche geimpft wurde, kommt nun die Schock-Diagnose: Laut Medizinern ist die 101-Jährige unfruchtbar. “ Wir haben Frau K. nach der Impfung untersucht und nach allem, was wir bis jetzt sagen können, wird sie wohl keine Kinder mehr bekommen können“,  erklärt ihre Hausärztin. „Sie ist unfruchtbar. Für ihren 80-Jährigen Sohn dürfte die Aussicht, niemals mehr ein kleines Geschwisterchen zu bekommen, sehr bitter sein.“ Dabei scheint Unfruchtbarkeit nicht der einzige Impfschaden zu sein, unter dem die 101-Jährige nun leidet. „Sie wird zudem wohl nie wieder imstande sein, schwer zu heben, eine Flugrolle zu machen oder einen Triathlon zu absolvieren.“

Postillon-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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