DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

DL – Tagesticker 29.07.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Donnerstag 29. Juli 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

*********************************************************

Alles nur Wirtschaft und Industrie – wo bitte Endet sie ? Wo beginnt die Verantwortung für die Allgemeinheit auch für die Wirtschaft, welche immer noch von einer politischen Unanständigkeit ihre Unterstützung erfährt ?

Rauchwolke trug Dioxin-, PCB- und Furan Verbindungen in Wohngebiete

1.) Leverkusen – Chempark

Inzwischen hat das Landesumweltamt die nach der Explosion in Leverkusen freigesetzten Chemikalien analysieren können. Hoffnung, noch Überlebende zu finden, gibt es kaum. Das nordrhein-westfälische Landesumweltamt geht nach der tödlichen Explosion im Leverkusener Chempark davon aus, dass durch die Rauchwolke Dioxin-, PCB- und Furanverbindungen in die anliegenden Wohngebiete getragen wurden. In welcher Konzentration dies tatsächlich geschehen sei, werde aktuell noch untersucht. Die Untersuchungen seien recht aufwendig. In den betroffenen Tanks hätten unter anderem auch chlorierte Lösungsmittel gelagert, teilte ein Sprecher mit. Grundsätzlich sei es so, dass Dioxine bei jedem Brandereignis in mehr oder weniger hohen Konzentrationen entstünden, hieß es vom Landesumweltamt weiter. Verhaltensempfehlungen und Messungen hätten aktuell einen „starken präventiven Charakter“. Die Frage nach der Konzentration der Stoffe ist entscheidend. „Dioxin-, PCB- und Furanverbindungen werden durchaus in Zusammenhang gebracht mit Missbildungen bei Neugeborenen von Tieren, weniger beim Menschen, als Umweltöstrogene oder auch Krebs erregende Substanzen beim Menschen“, erklärte Daniel Dietrich, Leiter der Arbeitsgruppe Human- und Umwelttoxikologie an der Uni Konstanz. „Aber – und das ist das große Aber – nur in hohen Konzentrationen. Und die liegen nicht vor, wenn das entsprechende Gebiet im Laufe der Zeit gereinigt und dekontaminiert wird.“

Zeit-online

*********************************************************

Wo fährt die Internationale Elite der politischen Volkstreter denn mir ihren Surfbrettern hin, um ihre wollüstigen Gefühle mit der höchsten Welle auszunützen. Viele würden Hawaii empfehlen denn dort soll schon das berühmte Brett vor den Kopf der Politiker ausreichen zum Ritt auf den Wellen reichen.

Panikmache oder seriöse Besorgnis

2.) Die 7 wichtigsten Fragen zur vierten Welle

Erneut gibt es bei Corona Fragen von hoher Relevanz: Was ist Panik und wo beginnt die seriöse Besorgnis? Sind erneut harte Maßnahmen zu erwarten – und sei es nach der Bundestagswahl? Die wichtigsten sieben Fragen im Überblick. Mitten in die Ferienzeit platzen unangemeldet immer wieder bösartige Meldungen herein: In den USA empfiehlt die US-Gesundheitsbehörde wieder das Maskentragen. Auch vollständig Geimpfte sollen in jenen Teilen des Landes, in denen sich das Virus stark ausbreitet, in öffentlichen Räumen erneut Mund und Nase bedecken. Auch in Frankreich führen mehrere Regionen die Maskenpflicht im Freien wieder ein. In Deutschland schlagzeilt die „BILD“: „Horrorpapier vom RKI“. Das Robert-Koch-Institut hatte in einer Tischvorlage für die Chefs der Staatskanzleien der Länder festgestellt: „Die vierte Welle hat begonnen.“ Erneut sind Fragen von hoher Relevanz aufgeworfen: Wohin driftet Deutschland? Was ist Panik und wo beginnt die seriöse Besorgnis? Sind erneut harte Maßnahmen zu erwarten – und sei es nach der Bundestagswahl?

Focus-online

*********************************************************

Wer hätte so etwas auch nur erahnt? Vielleicht nur unsere Politiker-Innen nicht? Zeigt dieses Urteil nicht indirekt mit den Stinkefinger auf die dilettantische Befähigung der Finanzminister und ihres Umkreis hin. Wählen nicht nur Idioten ihre noch größeren Versager als ihre Vertreter? Aber vielleicht begreift dieses auch die große Masse endlich und zieht daraus dann auch ihre Schlüsse?

BGH-Urteil zu Cum-Ex-Geschäften

3.) Kriminelle Steuertricks

Die Cum-Ex-Geschäfte sind nichts anderes als Steuerhinterziehung und damit strafbar, bestätigt der BGH. Etlichen Beteiligten droht nun Gefängnis. Die so genannten Cum-Ex-Geschäfte waren strafbar. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) an diesem Mittwoch in einem Grundsatzurteil bestätigt. Damit müssen Hunderte Banker und andere Beteiligte mit einer baldigen Verurteilung rechnen. Beim Cum-ex-Skandal geht es um Aktien mit (cum) und ohne (ex) Dividende. Die Beteiligten ließen sich Kapitalertragssteuer zweimal erstatten, obwohl sie nur einmal bezahlt wurde. Komplexe Aktienverkäufe rund um den Dividendenstichtag tarnten den Trick. Die Täter hatten damit dem Fiskus rund 10 Milliarden Euro Schaden verursacht. Mitbeteiligt waren Anwälte, Investment-Profis und Banken.Die Beteiligten hätten ganz genau gewusst, dass sie kriminell handeln, so der Richter. In einem Pilotprozess hatte das Landgericht Bonn im März 2020 zwei junge Londoner Investmentbanker verurteilt. Martin Sh. erhielt wegen Steuerhinterziehung eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten. Bei Nick D. betrug die Bewährungsstrafe ein Jahr wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung. Der Haupttäter Sh. hatte in Zusammenarbeit mit der Hamburger Warburg-Bank in den Jahren 2007 bis 2011 einen Schaden von 166 Millionen Euro angerichtet und in Zusammenarbeit mit speziell gegründeten Fonds einen Schaden von weiteren 225 Millionen Euro. Verglichen damit war die Bewährungsstrafe für Sh. sehr milde. Doch damit wurde belohnt, dass Sh. und D. die Aufklärung maßgeblich unterstützt und auch vor Gericht umfangreich über die Machenschaften ausgesagt hatten. „Griff in die Steuerkasse“.

TAZ-online

*********************************************************

Dann ist man diesen Land einige Schritte im Voraus? Obwohl, erleben wir nicht seit vielen, vielen Jahren -seit Ende des Krieges – das den großtönenden Ankündigungen für gewöhnlich nur die heiße Luft folgte? So laufen dann die Wahlen: Versprechen politisch gebrochen ist noch lange kein Verbrechen !

Ein großer Sieg für die Arbeiterklasse. – Ein Gastbeitrag von US-Senator Bernie Sanders

4.) US-Haushalt

Klimawandel, Ungleichheit, Coronakrise: Die USA stehen kurz vor einer ihrer folgenreichsten Gesetzgebungen. Die Zeit ist reif. In einer Zeit, in der die Schere zwischen den Schwerreichen und allen Anderen immer weiter auseinandergeht, in der zwei Menschen nun mehr besitzen als die unteren 40 Prozent und in der die größten Unternehmen der Welt keinerlei inländische Einkommenssteuren zahlen – in so einer Zeit muss die Klasse der Milliardäre und müssen die großen, profitablen Unternehmen endlich ihren gerechten Anteil an Steuern zahlen. Die Zeit ist reif. In einer Zeit noch nie dagewesener Hitzewellen, Dürren, Hochwasser, Extremwetterkapriolen und der Übersäuerung der Ozeane ist es für die US-Regierung an der Zeit sicherzustellen, dass der Planet, den wir unseren Kindern und zukünftigen Generationen hinterlassen, gesund und bewohnbar ist. Wir müssen uns gegen die Gier der fossilen Industrie auflehnen, unser Energiesystem transformieren und die Welt beim Kampf gegen den Klimawandel anführen. Als Vorsitzender des Haushaltsausschusses im US-Senat habe ich hart für einen 6-Billionen-Dollar-Haushalt gekämpft, der diese und andere lang vernachlässigte Erfordernisse angeht. In der Fraktion der Demokraten stimmte dabei nicht jeder mit mir überein. Nach langer Diskussion und vielen Kompromissen einigten man sich im Haushaltsausschuss auf eine kleinere Zahl. (Ich muss nicht weiter ausführen, dass kein Republikaner eine Gesetzgebung befürwortet, welche die Reichen besteuert und arbeitende Familien schützt.) So bedeutend wie der New Deal!

Der Freitag-online

*********************************************************

Wasser von Oben gibt es an und für sich in diesen Jahr -bisher reichlich, so dass jedem Bullen genügend an saftigen Grün angeboten werden kann. Aber wo kein Geheul zu hören ist – dort wäre ein Reul wohl auch kein Landes-Innenminister, so als Ersatz von Seehofer.

Falsche Beschuldigungen gegen Antifa

5.) Politik Versammlungsgesetz

Einkesselung der Demo gegen NRW-Versammlungsgesetz: Innenminister sieht Schuld bei Teilnehmern. Einen Monat ist es her, dass in Düsseldorf Tausende Menschen gegen das geplante Versammlungsgesetz für Nordrhein-Westfalen auf die Straße gingen. Die Demonstration, an der unterschiedliche linke Gruppen, die Klimagerechtigkeitsbewegung und Fußballfans teilgenommen hatten, wurde von der Polizei aufgelöst. Wegen angeblicher Angriffe auf Polizist*innen, Vermummung und »Rauchtöpfen« griffen Hundertschaften der Polizei Teilnehmer*innen an. Durch den Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken wurden etliche Demonstrant*innen verletzt. Außerdem wurden 300 Demoteilnehmer*innen über Stunden von der Polizei eingekesselt. Weil auch ein Fotograf der Deutschen Presse-Agentur von der Polizeigewalt betroffen war, war die Empörung über den Polizeieinsatz besonders groß. Die Landesregierung versprach daraufhin Aufklärung. Bisher gab es wegen der Vorfälle eine Landtagsdebatte und eine Sondersitzung des Innenausschusses. Dort gab NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) sich mit Blick auf den Angriff auf den Journalisten zerknirscht. Er betonte, wie wichtig die Pressefreiheit sei und wie sehr ihm die Aufklärung dieses Vorgangs am Herzen läge. Dagegen betonte der Minister mit Blick auf die Demo, zu dieser hätten viele »linksextremistische« Gruppen aufgerufen. Über den Anmelder der Demonstration könne man noch unter Ausschluss der Öffentlichkeit sprechen, meinte Reul, und schilderte minutiös, warum Demonstrant*innen für die Eskalation verantwortlich seien.

ND-online

*********************************************************

Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

*********************************************************

Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Wir erhalten in letzter Zeit viele Mails mit Texten zwecks Veröffentlichung – Um diese zu Verbreiten  sollten Sie sich aber erst einmal vorstellen und zeigen mit wem wir es zu tuen haben.  Danke !

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

*********************************************************

Grafikquellen          :

Oben     —   DL / privat – Wikimedia

Kommentar schreiben

XHTML: Sie können diese Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>