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DL – Tagesticker 29.06.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Dienstag 29. Juni 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Ja, genau so sind und arbeiten sie, die politischen „Volksverräter“. Und das sogar ganz ohne ihre Influencer. Aus der Gosse ins Licht, passt auf dass das Rückgrat nicht zerbricht? In NRW lässt die Nebelkerze weiter ganze Dörfer um Kerpen räumen, um so der RWE ein großzügiges Abschiedsgeschenk zu hinterlassen. Obwohl der Strom aus Braunkohle doch auslaufen soll. Oder war dieses alles nur ein politisches Getue, zwecks Animierung zur Unterstützung für angehende Wahlbetrüger ? Gebt Obacht: „Wer die CDU und SPD nicht erkennt – hat vielleicht  sein Leben verpennt.“

Ein Kommentar -von Anna Cl –  das Wahlprogramm der Union

1.) Valium fürs Volk

Das Wahlprogramm der Union grenzt an Arbeitsverweigerung. Derart ideenlos kann man kein Land regieren – die Bundestagswahl gewinnen aber schon. Die Biergärten sind offen, die Nationalmannschaft trifft ins gegnerische Tor und die Coronapandemie scheint in Deutschland vorerst besiegt. Wer interessiert sich da für Politik? Falls doch jemand anderes als die armen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wahl-o-Mat-Teams tollkühn zur Lektüre des heute präsentierten Wahlprogramms der Union schreiten sollte, haben sich CDU und CSU einen cleveren Trick einfallen lassen, um es auch den Mutigsten schwer zu machen: 140 Seiten umfasst der Wälzer! Kein Bild eines naturliebenden oder im Fußballstadium entschlossen posierenden Alphamännchens lockert die Lektüre auf. Das Ding ist schlicht unlesbar, aufgeblasen und voller hohler Allgemeinplätze wie der Feststellung, dass der Kampf gegen Einsamkeit in unserer »älter werdenden Gesellschaft eine große Herausforderung« sei.. Statt einer Vision für die Zukunft des Landes gibt es ausführliche Aufzählungen darüber, was die Union alles nicht will: kein Tempolimit, kein Dieselverbot, keine Steuererhöhungen, keine neuen Schulden, keinen Solidaritätszuschlag, weniger Bürokratie, dafür aber wunderschöne deutsche, elegant gendersprachefreie Wortmonster wie mehr »Fachkräfteeinwanderungs-Attachés« an »ausgewählten deutschen Botschaften in Drittstaaten«.

Spiegel-online

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Merke : „In der Politik hat es niemals nur einen Dummkopf an der Spitze gegeben! – Es braucht immer Mehrere.“ So auch in Schland laufen die Schwänze immer den entleerten Köpfen hinterher. Wer denk jetzt an Scheuer, Dobrindt, Seehofer, Herrmann, oder gar Spahn , Scholz und viele weitere? Die dürfen doch alle noch Bellen. Wer die wenigen Guten zählt, erfährt wie viele Schlechte umherlaufen. Volk sagt doch nicht von ungefähr: „Zeige mir die Hand, welche dich füttert und ich sage dir wen du nicht beißt?“ Der Teutsche Trumpf ist doch bereits die Niete Vergangenheit.

Trumps „Rache-Rallye“: Sein nächster Coup soll auf Kosten Tausender Flüchtlinge gehen.

2.) Besuch an mexikanischer Grenze

Donald Trumps Rachefeldzug hat begonnen. Nach dem Auftakt am Wochenende in Ohio will der Ex-Präsident am Mittwoch die Grenze zu Mexiko besuchen. Die prekäre Situation Tausender Flüchtlinge dürfte ihm dabei in die Hände spielen. Seine Schwiegertochter rät Texaner indes, sich stärker zu bewaffnen. Donald Trumps Rachefeldzug hat begonnen – Auftakt seiner inoffiziell als „Revenge Tour“ bezeichneten „Save America“-Kampagne war am Samstag in Ohio. Offizieller Anlass der Rache-Rallye war Trumps Unterstützung für den Abgeordneten Max Miller. Miller kandidiert gegen Anthony Gonzalez – einer von zehn Republikanern, der nach dem Sturm auf das Kapitol für Trumps Impeachment stimmte. Trump beschimpfte alle zehn Abgeordneten als „Verräter“ und schwor gegen jeden einzelnen Rache. Mit „Verräter“-Rufen wurde vergangene Woche auch der frühere Vizepräsident Mike Pence vom Podium einer Republikaner-Tagung in Florida gezwungen. Im Vorfeld des Events hatte der ehemalige Präsident gegen ihn gehetzt, weil er den Kongress nicht davon abgehalten hatte, Bidens Wahlsieg zu bestätigen. Trump hingegen genoss am Samstagabend den Jubel seiner Tausenden Fans. Laut einer aktuellen Ipsos/Reuters-Umfrage glauben immer noch 53 Prozent aller Republikaner, Trump sei der wahre Präsident. Viele waren schon Tage zuvor nach Wellington angereist. Aus Lautsprechern dröhnte „God Bless the USA“, als Trump auf die Bühne trat und rote MAGA-Kappen in die Menge warf. Viele seiner Anhänger trugen „Trump Won“-T-Shirts – „Trump hat gewonnen“ stand auch auf zahllosen Fahnen.

Focus-online

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Wer hat die Krokodilstränen der weinenden Politiker-Inne auf der Trauerfeier – nicht gesehen ? Alle fühlten sich schuldig obwohl es niemand von ihnen wahr. Behörden Schuld hat für gewöhnlich viele Vorläufer. Und genau solche Taten und die anschließenden Scheinheiligkeiten der Politik ist der ideale Nährboden – die persönliche Hilflosigkeit gegenüber das staatliche Versagen – für den Hass auf die allgemeine Obrigkeiten, welche alles vertuschen wollen. Wie hatte der bajuwarische „Neger“ Herrmann noch vor einiger Zeit getönt: „Ich möchte Boateng nicht als Nachbar haben, sondern nur Roberto Blanco!“ In diesen Zusammenhang kommt in mir immer wieder meine Mutter ins Gedächtnis welche einst in ihren Putz- und Flick-Stunden sang: „Warte, warte nur ein Weilchen, You-tube-link“

Messerangriff in Würzburg

3.) Die Motivsuche hält an

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sieht Hinweise auf Islamismus. Verbände warnen vor schnellen Rückschlüssen. Auch Tage nach dem tödlichen Messerangriff in Würzburg ist das Motiv weiter ungeklärt. Wie Bayerns Innenminister Joachim Herrmann am Montag mitteilte, gebe es zwar Hinweise auf einen islamistischen Hintergrund. So sei in der Obdachlosenunterkunft des Tatverdächtigen „einiges gefunden“ worden, „was auf islamistisches Propagandamaterial hinweisen könnte“, sagte der CSU-Politiker bei Bild live. Man müsse aber die Ermittlungsergebnisse abwarten.Der Tatverdächtige, ein 24-Jähriger aus Somalia, war in der Vergangenheit psychisch auffällig. Ob sich der Islamismusverdacht bestätigt, soll auch die Auswertung zweier sichergestellter Mobiltelefone klären. Die Frage lasse sich „zum gegenwärtigen Zeitpunkt so noch nicht beantworten“, sagte Herrmann. Ähnlich zurückhaltend zum Motiv äußerte sich am Montag der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert. Die Tat selbst verurteilte er als „fürchterliche, niederträchtige Morde“. Gleichzeitig warnte er, von einem Täter auf andere Menschen derselben Ethnie, Herkunft oder Religion zu schließen. Verletzte nicht mehr in Lebensgefahr.

TAZ-online

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Aber sind es nicht gerade die Politiker-Innen welche uns jeden Tag die Toten um die Ohren schlagen. Was macht denn dann das IRK- wenn deren sprudelnde Geldquelle plötzlich im Klimawandel austrocknet ? Und, der Nasenbär mit seiner  Blockflöte Spahn – nach denen kräht mit Sicherheit kein Hahn. Aus der Bevölkerung hatte doch noch niemand gesagt das es auch Corona – Tote aus Politik, Wirtschaft und unter den Klerikalen geben müssten, gleichwohl diese sich Gesundheit leisten können. Wäre das nicht ein große Change zu zeigen – wer denn Herr in seinen Haus ist ? Ist nicht gerade die „Delta-Variante das beste Beispiel für die Sinnlosigkeit der Impfungen, es sei denn man missachtet die Geldquelle für die Pharmazie ?

Noch ein Lockdown kann nicht die Antwort der Regierenden sein

4.) Trotz der Gefahr durch die Delta-Variante

Die Corona-Inzidenzen sinken beständig. Aber die Delta-Variante macht Sorgen. Gegen die jedoch sollte es andere Möglichkeiten geben. Ja, die Delta-Variante des Coronavirus ist gefährlich. Sie ist tödlich. Wir müssen Vorsorge treffen. Aber zugleich ist es so, wie CSU-Generalsekretär Markus Blume im Tagesspiegel sagt: Nach anderthalb Jahren in der Corona-Pandemie kann ein Lockdown nicht die einzige Antwort der Verantwortlichen sein. Zumal bereits weidlich über die grassierende Unzufriedenheit der Bevölkerung berichtet wird. Neben allen anderen Verläufen sollte auch der klugerweise einmal modelliert werden; denn die Bereitschaft der Menschen, sich einzuschränken, muss wieder neu begründet werden. Dringend. Einmal, da gerade die Inzidenzen beständig sinken. Hier muss eine Kluft in den unterschiedlichen Wahrnehmungen überbrückt werden. Zum Zweiten, weil im September große Wahlen bevorstehen, die Auskunft darüber geben, wie es um die Glaubwürdigkeit der Handelnden bestellt ist. Da haben sie einiges nachzuholen.

Tagesspiegel-online

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Könnte es nicht auch als grobe sinnlose Verschwendung von Ressourcen gewertet werden, mit vollen Flaschen auf Entleerte zu werfen ? Denn die Verursacher, welche man treffen möchte, zeigen sich so oder so nicht in der Öffentlichkeit und werfen ihre Sklaven ins Gefecht. Steht nicht irgendwo geschrieben: „An ihren Worten werdet ihr sie erkennen“.  Aber vor dem Bundbethaus sitzt ja der Schäuble vor. Und ist sich seiner Beschützer sicher. „Wehrlosigkeit ist der Spielball für Uniformierte und nicht für Protestierende.“ Gleichwohl ganz so unrecht haben manche Rufer unter den Demonstrierenden auch nicht immer.

Freispruch gegen mutmaßlichen Flaschenwerfer

5.) Frankfurt: Opernplatz-Krawall

Die juristischen Konsequenzen des Opernplatz-Krawalls bleiben überschaubar. Das Amtsgericht Frankfurt spricht einen mutmaßlichen Flaschenwerfer frei. Wenn man will, dann kann man Mazlum B. wohl als Teil der Party- und Eventszene sehen. Unter diesem schmucken Label firmiert nach wie vor der gut 3500 Köpfe zählende Mob, der sich in der Nacht auf den 19. Juli 2020 auf dem Opernplatz erst intern prügelte und dann die anrückende Polizei mit Hassgesängen und geworfenen Glasflaschen begrüßte. Fünf Polizisten wurden verletzt, ein Schaden von knapp 15.000 Euro angerichtet. Die Anklage wirft B. vor, Flaschen auf Polizisten geworfen zu haben – wobei ihm das, was der Jurist so schön einen „Verletzungserfolg“ nennt, nicht nachgewiesen werden könne. Mazlum B., der ohne Verteidiger erscheint, leugnet jeglichen Flaschenwurf. Er habe an jenem Abend „mit ein paar Kollegen“ auf der Zeil gefeiert, sagt der 21-Jährige – was nahelegt, dass an jenem Abend nicht nur die Party-und-Event-, sondern auch die Gebäudereinigerszene auf dem Opernplatz gastierte. Was dann geschah, das erinnert in B.s Erzählung an eine Art Naturkatastrophe: „Plötzlich flogen Mülltonnen“, aus heiterem Himmel regnete es Flaschen, und die Menschen gerieten in Panik, liefen durcheinander und schrien in ihrer Not. Krawalle auf dem Opernplatz in Frankfurt: „ACAB“-Rufe (All cops are bastards / Alle Bullen sind Schweine).

FR-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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