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DL – Tagesticker 28.12.2020

Erstellt von DL-Redaktion am Montag 28. Dezember 2020

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Haben sich in diesen Land nicht schon viel zu viele Möchte-gerne aus den Clan-Parteien an die Spitze gedrängt? Denken wir nur an Mutti, Basta, oder Birne? Es wurde sogar durch Wahlen ermöglicht das sich windige Gesellen nach dem Krieg, mit ähnlichen Gedankenträgern vor den Krieg, die Türklinke in die Hände drücken konnten! Wahlen verbargen schon immer die Qualen.

Politischer Gewinner der Corona Krise

1.) Jens Spahn, der Kanzlerin-Verdränger

Der Gesundheitsminister ist der Feuerwehrmann. Er wird gebraucht, er löscht. Erst wenn der Brand nur noch glimmt, wird sich zeigen, was ihm das bringt.Er ist gegenwärtig der beliebteste Politiker in Deutschland, noch vor Angela Merkel, und das will etwas heißen. Aber was?Jens Spahn hat so viel Kritik auf sich gezogen, ist bei Weitem nicht unangreifbar, weder im Politischen noch im Privaten, und dennoch. Ein Wunder – und doch keines. Es geht ums Große, ums Ganze, um mehr als den CDU-Vorsitz. Maskenchaos, Testchaos, Impfchaos – die Gesellschaft braucht einen, an den sie sich anlehnen kann. Das verspricht Spahn, durch Haltung und Gestus. Und wirkt dabei nicht so obrigkeitlich wie der Mann aus Bayern, der maßregeln kann wie kein Zweiter. Spahn tut das nicht. Seine Worte sind keine Belehrungen. Der Satz vom Verzeihen begleitet ihn, und der war in jedem Fall richtig. Wer wählt seine Worte in dieser Pandemie schon immer richtig. Um zwei Wochen verspätet hat er in der ersten Corona-Welle anerkannt, dass das Virus Deutschland erreicht habe. Da sprach Spahn noch von Gelassenheit, wenn auch wachsamer. Da meinte er auch noch, die Behörden, überhaupt das ganze Gesundheitssystem, seien gut vorbereitet und aufgestellt. Kritik wird laut, aber nicht zuallererst an Spahn

Tagesspiegel-online

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Dort wo Politiker-Innen im Auftrag ihrer Clans in den Parteien arbeiten, steht kein Hartz 4 unter den Strich. 

Lufthansa stockt mit Staatskredit Pilotengehälter auf

2.) MEHR KURZARBEITERGELD

Lufthansachef Carsten Spohr erklärt, dass das monatliche Kurzarbeitergeld für Ex-A380-Kapitäne von rund 5000 auf bis zu 15.000 Euro erhöht wird. Gleichzeitig werde bis zum Jahresende jeder fünfte Beschäftigte die Airline verlassen haben. Die Lufthansa nutzt den Milliardenstaatskredit auch zum deutlichen Aufstocken von Piloten-Kurzarbeitergeld. Konzernchef Carsten Spohr bestätigte WELT AM SONNTAG, dass beispielsweise das monatliche Kurzarbeitergeld für Ex-A380-Kapitäne von rund 5000 auf bis zu 15.000 Euro erhöht wird. Mit dem reinen Kurzarbeitergeld würden sich sonst die „monatlichen Grundbezüge mehr als halbieren“, weil ein großer Teil des Gehalts über der Beitragsbemessungsgrenze liege. „Das können und wollen wir unseren Piloten nicht zumuten“, sagte Spohr. Die Airline hatte nach dem Geschäftseinbruch in der Corona-Krise vor allem aus Deutschland einen Neun-Milliarden-Euro-Staatskredit erhalten, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Weil die Erholung im Flugverkehr langsamer als zunächst geplant verläuft, hat der Konzern die Einschnitte im Jahresverlauf vergrößert. „Wir hatten im Dezember weniger als zehn Prozent der Passagiere im Vergleich zum Vorjahr“, sagte Spohr.

Welt-online

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So schallt es aus einen Irrenhaus und so etwas hält man kaum noch aus. Da kommt der Jodler vom Berg und verkauft seiner Heidi einen Zwerg. Es ist wie dereinst mit Erdogan, welcher ganz heimlich  ritt den müden Schwan. 

Kommentar von Klaus Hillenbrand zum Beginn der Corona-Impfungen

3.) Keine Privilegien für Geimpfte!

Es ist immer eine lobenswerte Sache, wenn sich ein Bundesinnenminister um die Gleichbehandlung der Menschen sorgt. Horst Seehofers Warnung vor „Sonderrechten für Geimpfte“, ergangen pünktlich zum Start der Impfkampagne gegen Covid-19, ist allerdings nichts weiter als eine geschickt gezündete Nebelkerze.Denn selbstverständlich kann ein Minister, auch wenn er von der CSU kommt, nicht einfach verbieten, wenn beispielsweise ein Hotelbesitzer auf die Idee verfällt, künftig nur noch Geimpfte in seinem Haus übernachten zu lassen. Dazu bräuchte es entweder eine Verordnung seitens der Bundesländer oder eines Bundesgesetzes. Das kann man machen. Dazu gesagt hat Horst Seehofer aber kein einziges Wort. Es ist nicht zu erwarten, dass in den nächsten Wochen große Gruppen von über 80-Jährigen Einlass in die geschlossene Gastronomie begehren, weil sie nun geimpft sind. Ebenso wenig werden Restaurantbetreiber und Imbissbudenbesitzer demnächst auf den Gedanken verfallen, erst nach Vorlage eines Impfzeugnisses eine Currywurst abzugeben. Einstweilen ist zwar klar, dass eine Impfung den Ausbruch der Krankheit verhindert. Unsicher aber bleibt, ob diese Personen auch nicht mehr infektiös sind, also niemanden mehr anstecken können. Nur im letzteren Fall würde es überhaupt Sinn ergeben, deutlich zwischen Geimpften und Ungeimpften zu unterscheiden, also den Geschützten besondere Privilegien im Alltag zuzubilligen, weil diese keine Gefahr mehr darstellen.

TAZ-online

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Hört wer in China die Aufforderung zum Aufstehen, stehen alle auf! Das möchten bei uns viele Uniformierten auch gerne ein fordern. Es ist sehr gut das trotz alledem noch einige sitzenbleiben.

Journalistin wegen Corona-Berichten zu Haftstrafe verurteilt

4.) China

Zhang Zhan hatte kritisch über die Reaktion der Behörden auf das neue Coronavirus in Wuhan berichtet. Damit soll sie Unruhe gestiftet haben, befand ein Gericht. Eine chinesische Journalistin, die über die Ausbreitung des Coronavirus in der Millionenmetropole Wuhan berichtet hatte, ist zu einer vierjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Das Urteil gegen die 37-jährige Zhang Zhan erging bei einem nur kurzen Gerichtstermin in Shanghai, wie einer ihrer Anwälte mitteilte. Zhang Zhan war in dem Verfahren laut von der Nachrichtenagentur AFP eingesehenen Gerichtsdokumenten beschuldigt worden, „Streit geschürt und Unruhe gestiftet“ zu haben. Sie hatte im Frühjahr – zum Höhepunkt der Pandemie in China – in Videos unter anderem auf YouTube über die Lage in Wuhan berichtet, wo das Virus erstmals ausgebrochen war. Neben Zhang Zhan waren damals auch eine Reihe weitere Bürgerjournalisten festgenommen worden, die in sozialen Medien über die frühen Erfahrungen der Menschen in Wuhan berichtet hatten.

Zeit-online

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Wer hatte denn jemals gesagt, Schland würde auf den nächsten Trump warten? Schland wählt wieder:  BASTA

Ostseepipeline

5.) Außenminister Maas hält an Nord Stream 2 fest

Bundesregierung werde ihre Haltung zur Ostseepipeline auch nach dem Machtwechsel in Washington nicht ändern. Berlin. Außenminister Heiko Maas will im Streit mit den USA um die Ostseepipeline Nord Stream 2 auch nach dem anstehenden Machtwechsel im Weißen Haus nicht einlenken. »Wir brauchen nicht über europäische Souveränität zu reden, wenn dann darunter verstanden wird, dass wir in Zukunft alles nur noch machen, wie Washington es will«, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf die für den 20. Januar geplante Ablösung von US-Präsident Donald Trump durch Joe Biden. »Die Bundesregierung wird ihre Haltung zu Nord Stream 2 nicht verändern.« Die zwei Mal 1200 Kilometer lange Gasleitung von Russland nach Deutschland ist zu 94 Prozent fertig gebaut. Die USA versuchen sie trotzdem noch mit Sanktionen zu stoppen und drohen auch deutschen Unternehmen. Die Amerikaner begründen ihre Ablehnung des Projekts mit zu großer Abhängigkeit ihrer europäischen Partner von russischem Gas. Pipeline-Befürworter werfen den USA dagegen vor, nur ihr Flüssiggas in Europa besser verkaufen zu wollen. Biden lehnt Nord Stream 2 wie Trump ab. Maas sagte dazu, es werde auch künftig Themen geben, bei denen man unterschiedlicher Auffassung mit den USA sei. »Wichtig ist, dass wir in den zentralen strategischen und geopolitischen Fragen eine gemeinsame Linie haben, auf der gleichen Seite des Feldes stehen.« In der vierjährigen Regierungszeit Trumps waren die deutsch-amerikanischen Beziehungen wegen zahlreicher Streitthemen auf einen Tiefpunkt abgesackt. Die Bundesregierung wirbt nun für einen Neuanfang.

ND-online

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Wer hatte denn je behauptet, Boris wolle die EU über den Tisch ziehen !

BRITISCHE FISCHER:

6.) „Johnson hat uns betrogen“

Die Fischerei galt als einer der schwierigsten Punkte bei den Verhandlungen über den Brexit-Handelspakt. Das Ergebnis verärgert nun die britischen Fischer. Britische Fischer fühlen sich durch den Brexit-Deal von Premierminister Boris Johnson betrogen. „Boris Johnson hat uns die Rechte an allen Fischen versprochen, die in unserer exklusiven Wirtschaftszone schwimmen, aber wir haben nur einen Bruchteil davon erhalten“, sagte der Chef des nationalen Verbunds der Fischereiorganisationen (NFFO), Andrew Locker, dem Sender BBC Radio 4 am Montag. „Ich bin wütend, enttäuscht und fühle mich betrogen.“ Johnson habe versprochen, dass es keinem Fischer schlechter gehen werde. Aber nun gebe es „eine beträchtliche Anzahl“, denen es deutlich schlechter gehe als vor dem Deal.  Als Großbritannien noch EU-Mitglied war, hätten die Fischer mit der Gemeinschaft handeln können. „Wir haben Dinge, die wir nicht gebraucht haben, gegen Fisch getauscht, den sie nicht gebraucht haben. Und das hat uns ermöglicht, einen Jahresplan aufzustellen“, sagte Locker. Nun müssten die britischen Fischer schwer kämpfen, um ihre Existenz zu erhalten.

FAZ-online

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7.) Was 2020 sonst noch war (1)

Januar
Verschiedenes

+++ Pflegegrad Groko: In einem gemeinsamen Antrag wollen die Koalitionsfraktionen aus Union und SPD die Kurzzeitpflege stärken. Erneut ein Regierungsvorhaben ohne Augenmaß – angesichts des zu erwartenden langen Todeskampfes der beiden Volksparteien +++ No-Touch-Fußball: Hassan Al Thawadi, Katars Cheforganisator der Fußball-Weltmeisterschaft 2022, hat Homosexuelle aufgefordert, während der WM keine öffentliche Zuneigung zu zeigen. Schwulenverbände reagierten umgehend. Der DFB kündigte an, seinen Nationalspielern den ausgelassenen Torjubel zu verbieten +++ Milchstraßenreinigung: Weltraummüll ist ein Problem, das nicht einfach unter den Teppich gekehrt werden kann. Daher will die Europäische Weltraumorganisation Esa mit dem Projekt „ClearSpace-1“ ab dem Jahr 2025 im All klar Raumschiff machen. Esa-Chef Jan Wörner ist zuversichtlich, die exorbitante Müllmenge bewältigen zu können: „Zur Not hat der Mond ja auch noch Meere.“ +++ Tatsachenentscheidung: Der durch das Wembley-Tor 1966 bekannte Nationaltorwart Hans Tilkowski ist nach langer Krankheit gestorben. Fußballfans aus ganz Deutschland trauern an seiner letzten Ruhestätte: „Jetzt ist er doch drin.“ +++

 Friedrich Merz legt neues Bierdeckel-Konzept vor :

Titanic-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Anregungen nehmen wir gerne entgegen

Treu unserem Motto: Es gibt keine schlechte Presse, sondern nur unkritische Leser

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