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DL – Tagesticker 28.03.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Sonntag 28. März 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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Die EU war vom ersten Tag an eine Todgeburt ! Wer ein Pferd von hinten aufzäumt – muss sich auf einen harten Tritt gefasst machen. Der Beginn mit den Teuro war eine Fehlleistung von Dilettanten. Aber so sind die Möchtegern – Allwissenden – Schachköpfe nun einmal. Da hilft nur noch eins: „Zurückstellung der Zeit auf Zero“! Aber wer die Arbeitsmoral der Politik kennt, weiß – da sie sich nur Ungern selber ein Versagen eigestehen, wird das alles noch viele Jahre dauern. So wie wir es von politischen Flachköpfen gewohnt sind.

EU-Zoff verhindert Abschaffung der Zeitumstellung

1.) Keine Einigung in Sicht

Eigentlich sollte dieses Jahr das letzte Stündlein der Sommerzeit schlagen. Doch wer am Sonntag die Uhr mal wieder um eine Stunde vorstellt, kann nicht sicher sein, wie oft wir das noch tun müssen. Schuld ist ein zäher Streit der EU-Mitgliedsländer. Wie jedes Jahr rund um die Zeitumstellung haben wütende Bürger den SPD-Europaabgeordneten Ismail Ertug mit Emails eingedeckt. Sie sind enttäuscht, denn es wird wieder nichts mit der versprochenen Abschaffung der Sommerzeit. Die EU-Kommission wollte ihr schon 2019 den Garaus machen, das Europaparlament setzte dann 2021 als nächste Frist. Doch die EU-Mitgliedstaaten sind über das Thema so uneinig, dass sie es lieber nicht anpacken. Entscheidung bei der Abschaffung der Sommerzeit treffen – „sonst machen wir uns lächerlich“ „Die Menschen kommen und beschweren sich, man kann im wahrsten Sinne des Wortes die Uhr danach stellen“, sagt Ertug, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion der Sozialisten und Sozialdemokraten im EU-Parlament.

Fokus-online

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Sollte sich hier ein näselnder Meinungspapst als indirekter Vorteilsnehmer Lobbyieren, kann es für Diesen nur ein ja geben.

Muss die Klinik sich gesundstoßen?

2.) Gesundheit

„Das Krankenhaus in Ingelheim war praktisch voll“, sagt Seelsorgerin Sylvia Winterberg. Die Klinik in Rheinland-Pfalz hatte im März 2020 wegen der Covid-19-Pandemie 40 zusätzliche Intensivplätze bekommen. Dass das Krankenhaus am Ende des Jahres trotzdem geschlossen wurde, stieß bei vielen in der Stadt auf Unverständnis. Die Pfarrerin hörte von Menschen, die sich deshalb weigerten, stationär behandelt zu werden: „Sie haben dort weniger Komfort in Kauf genommen, weil sie sich persönlich besser behandelt fühlten.“ Trotz Vierbettzimmern hätten viele das Gefühl gehabt, in Ingelheim könne man gesunden. Nur für das Haus mit insgesamt 130 Betten selbst galt das offenbar nicht. Es sei unrentabel, hieß es immer wieder; nach einem ersten Insolvenzverfahren 2019 sprang zuerst ein Investor ab, dann auch die eigens gegründete städtische GmbH, die die Klinik aus der Insolvenz hätte führen sollen. Trotz Corona schließen immer mehr kleine Krankenhäuser. Weil sie sich nicht rentieren. Neben Ingelheim kam das Aus 2020 auch für das Bergarbeiter-Krankenhaus im sächsischen Schneeberg, die Marienhausklinik St. Josef Losheim am See im Saarland und das Weingartener Krankenhaus 14 Nothelfer in Baden-Württemberg. Insgesamt traf es nach Angaben der Bundesländer im Corona-Jahr neun Krankenhäuser, vier wurden verlagert. In den meisten Fällen führten laut der Deutschen Krankenhausgesellschaft wirtschaftliche Gründe zur Schließung. Noch gibt es beim Statistischen Bundesamt keine Zahlen dazu, wie viele Krankenhausbetten 2020 weggefallen sind, die Daten werden frühestens im August 2021 veröffentlicht. Der Trend indes ist klar: In den vergangenen Jahrzehnten ist die Zahl der Betten um ein Viertel gesunken. Auch die Häuser werden weniger: 1991 gab es 2.411, 2018 waren es nur noch 1.925.

Der Freitag-online

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Wem kann denn das Beten noch helfen, wenn er sich schon vor längerer Zeit den falschen Gott gemalt hat ? Bei dieser großen Auswahl – welche sich die Hilfsbedürftigen – auf ihre Seite gerufen haben ? Ei, ei, wo bleibt er denn ? Sogar in Corona Zeiten teilt er die Zuständigkeit voll der Natur zu ?

Mit Vollgas in den Ruin der Seele

3.) Beten geht doch auch im Netz

Gottesdienste an Ostern. Der Kirche Wille geschehe: Präsenzgottesdienste an Ostern. Was man als Gläubige aber vermisst, ist nicht der Kirchgang, sondern echte Solidarität. Lobbyarbeit lohnt sich. Vor allem, wenn es quasi eine Standleitung zur Bundesregierung gibt. Nur knapp 24 Stunden hielt die zaghafte Bitte aus der Bund-Länder-Runde an die Kirchen, auf Präsenzgottesdienste an Ostern zu verzichten. Nach ordentlichem Getrommel wurde selbst dieser zarte Wunsch von den politisch Verantwortlichen zurückgenommen. Die Macht der Kirchen wirkt. Glückwunsch!, mag man bitter rufen. Oder schreien. Denn damit nicht genug. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Heinrich Bedford-Strohm, lobt die Einsicht der Kanzlerin, die Osterruhe zurückzunehmen, ihr „starkes Zeichen“, einen Fehler einzugestehen. Die Menschen könnten sich sicher sein, dass die Gemeinden Hygienekonzepte entwickelt hätten und alles dafür täten, dass sich im Gottesdienst niemand ansteckt. Das ist sicher wahr, zumindest der Teil, dass man sich bemüht. Eine Anmaßung sind solche Aussagen trotzdem. Denn Bedford-Strohm spricht auch von Solidarität mit den Schwachen, vom „Ruin der Seele“ in der Pandemie, von erschöpften Menschen. Mitten in einer dritten Welle, von der niemand weiß, wie diese zu brechen ist, braucht mensch keine Sonderregeln, sondern ein bisschen mehr Demut seitens derer mit Privilegien. Natürlich gilt die Religionsfreiheit, sie steht schließlich im Grundgesetz. Darauf können sich Theater, Kinos oder Kneipen nicht berufen, die sich auch um Abstandsregeln, Desinfektionsspender und Kontaktverfolgung bemühen könnten. Sie müssen geschlossen bleiben.

TAZ-online

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Ja, wenn die westlichen Kettenhunde in Uniformen ihren Blutzoll zahlenden Politikern den berühmten Honig um den Bart schmieren können, werden sie sich sehr schnell einig, so das sie sich selbst – als „für das Volk zuständig Bekennen ! Wieviel Falschheit liegt in solchen Aussagen von Uniformträger-Innen welche ihre persönliche Eigenständigkeit über einen dreckigen Putzlappen abgeschworen haben. Freiwillig auch noch, da die Bezahlung wichtiger als der Tod ist ? Und das ist auch in diesen Land an den Karren der Ministerin vorbei – Unterzeichnet worden? Welch eine List – hat sich hier verpisst ?

Militärchefs aus aller Welt verurteilen Gewalt in Myanmar

4.) Gemeinsame Erklärung

Ein professionelles Militär beschütze sein Volk, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Seit Wochen gehen Sicherheitskräfte in Myanmar brutal gegen Protestierende vor. Die Militärchefs einer Reihe westlicher Staaten haben in einer gemeinsamen Erklärung die Gewalt gegen friedliche Demonstranten in Myanmar scharf verurteilt. Gleichzeitig forderten sie die Militärjunta in dem in der Nacht zum Sonntag veröffentlichten Schreiben auf, internationale Standards der militärischen Professionalität anzuwenden. „Ein professionelles Militär hält sich an internationale Verhaltensstandards und ist dafür verantwortlich, die Menschen, denen es dient, zu beschützen und nicht ihnen zu schaden.“ Die Militärchefs fordern die Streitkräfte Myanmars auf, die Gewaltanwendung einzustellen und daran zu arbeiten, „den Respekt und die Glaubwürdigkeit, die sie durch ihre Aktionen verloren haben, bei den Menschen in Myanmar wiederherzustellen“. Die Erklärung wurde von Mark Milley, dem Vorsitzenden der Vereinigten Stabschefs der USA, und seinen Kollegen aus Australien, Kanada, Deutschland, Griechenland, Italien, Japan, Dänemark, den Niederlanden, Neuseeland, Südkorea und Großbritannien unterzeichnet. Fast 90 Tote am Samstag.

Zeit-online

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Es ist schön eine freie Meinung von Menschen zu lesen, welche sehr viele Drangsalierungen hinter sich gelassen haben!

»Niemand im Westen will, dass China eine Demokratie wird«

5.) Politik Ai Weiwei

Der Künstler Ai Weiwei über Chinas Menschenrechtsprobleme und die Haltung des Westens. In einem knappen Jahr, im Februar 2022, sollen Olympische Winterspiele in Peking stattfinden. Auch in diesem Kontext rückt die Repression in Chinas Nordwestprovinz Xinjiang wieder stärker in den Mittelpunkt des Interesses. Ai Weiwei, einer der bekanntesten Dissidenten Chinas, kritisiert die Situation dort. Er hält aber auch die Menschenrechtsdebatte des Westens für heuchlerisch.

Ai Weiwei, im Westen wächst das Unbehagen an den Olympischen Winterspielen in Peking 2022. Kritisiert wird die Situation in Xinjiang, die Zwangsarbeitslager dort, allgemein die Repression der uigurischen Bevölkerung – und das alles vor dem Hintergrund eines fröhlichen Zusammentreffens der Sport treibenden Jugend der Welt. Wie beurteilen Sie die Lage?

Es ist ein interessantes Thema. Wie sollen wir mit China umgehen und mit den Verletzungen der Menschenrechte und der Redefreiheit in dem Land? Das ist ja auch eine globale Frage. Zunächst muss man sagen: China steht weiter unter einer sehr rigiden Kontrolle der Partei, die jede abweichende Meinung unterdrückt. Es gibt keinerlei Redefreiheit und vielerlei Arten von Menschenrechtsverletzungen. Trotz alldem ist China akzeptiert als ein Partner in der Globalisierung. Zwar gibt es die universellen Werte und Prinzipien, die größtenteils vom Westen implementiert wurden. Wir sehen aber, dass für diese universellen Werte ein doppeltes Maß angelegt wird. Und das ist sehr enttäuschend. Man kann seine Meinung äußern zu diesen Menschenrechtsverletzungen. Aber in der Realität ändert sich nichts. Die Menschenrechtsdiskussion ist lediglich für die Öffentlichkeit gemacht. Das ist der Kern des Problems.

ND-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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