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DL – Tagesticker 27.10.2021

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 27. Oktober 2021

Direkt eingeflogen mit unseren Hubschrappschrap

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In vergleichbare Fälle wird von vielen Häusern nach einen staatlichen Kammerjäger gerufen! Für gewöhnlich braucht es eine lange Zeit die aufgelaufenen Schäden des Versagens zu reparieren.

Merkel geht – aber noch nicht so ganz

1,) Zeit des Machtwechsels

Bei der ersten Bundestagssitzung gab es viele Abschiede. Kanzlerin Merkel bleibt noch geschäftsführend im Amt. Eine erste Zäsur dagegen ist die Wahl der Bundestagspräsidentin. Peter Altmaier saß zwei Reihen hinter der Bundeskanzlerin auf der Ehrentribüne. Der Bundeswirtschaftsminister von der CDU hatte vor der konstituierenden Sitzung des Bundestags am Dienstag noch eine launigen Tweet abgesetzt: „Guten Morgen Deutschland! Heute endet meine Mitgliedschaft im Bundestag – nach 27 guten Jahren.“ Am Ende schrieb er: „Danke für Support und sorry für Fehler. Macht’s gut & besser! Thx!“ Doch je länger im Plenum die 736 neu gewählten Frauen und Männer debattierten und das Bundestagspräsidium wählten, desto mehr schien Altmaier seinen Jahren als Parlamentarier nachzutrauern, wenn man seinen Gesichtsausdruck richtig deutete. Viel lachen sah man den jovialen Saarländer nicht. Es war ohnehin eine Parlamentssitzung der Abschiede, aber auch des Neuanfangs. Allein durch die vielen jungen Parlamentarierinnen und Parlamentarier. Doch zuvor meinte der FDP-Ehrenvorsitzende Hermann Otto Solms: Er gehe zufrieden und zuversichtlich. Der frühere SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz bedankte sich für die „vielen erfüllten Jahre“ im Parlament.

msn-online

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Sucht sich nicht eine-r seine Freunde-Innen dort, wo er sie glaubt zu finden ? Wer das Parteien-Pack in einen Sack steckt wird feststellen – es kommen immer die gleichen Gestalten heraus. Aber ganz abgesehen von den Parteien, ist die AfD nicht die Aussaat einer versagenden CDU.

Ein Bundestagsvize von Höckes Gnaden?

2.) AfD

Der AfD-Kandidat für das Bundestagspräsidium ist bereits Parlamentsvize – im Thüringer Landtag. Mitgewählt wurde Michael Kaufmann dort auch aus der Linksfraktion. Zu Beginn der neuen Wahlperiode ist es wieder so weit: Der Bundestag will in seiner konstituierenden Sitzung an diesem Dienstag ein Parlamentspräsidium wählen. Als Nachfolgerin für Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble von der CDU hat die SPD als größte Fraktion die Gesundheitspolitikerin Bärbel Bas nominiert, die anderen Fraktionen benannten Kandidaten als Stellvertreter. Auch die AfD-Fraktion versucht wieder, einen Parlamentsvizepräsidenten zu stellen. Kandidieren soll der 57-jährige, im Saale-Orla-Kreis direkt gewählte Thüringer Neuabgeordnete Michael Kaufmann. Bisher ist die AfD im Präsidium nicht vertreten. Die anderen Fraktionen im Bundestag lehnten in der vergangenen Wahlperiode alle AfD-Kandidaten für dieses Amt mehrheitlich ab, führende Abgeordnete erklärten Kandidaten aus der in Teilen als rechtsextrem eingestuften Partei für unwählbar, auch weil deren Spitzenvertreter vor demokratie- und menschenfeindlichen Äußerungen nicht zurückschrecken. „Die Ablehnung ist grundsätzlicher Natur“, sagte auch diese Woche ein Sprecher der FDP.

Zeit-online

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Müsste der Mensch nicht alleine aus Protest gegen den Herdenauftrieb aus Nazi-onaler Staatsräson von Merkel, seinen Anschluss verweigern, um nicht als Willen- und Meinungs-loses Urviech  angesehen zu werden? Was wir hier sehen und hören ist eine eindrucksvolle Politik der Unfähigsten und Unwissenden Clowns.

Sag mir, wo du stehst!

3.) Der Fall Kimmich

Die Aufregung um den Impfstatus von Joshua Kimmich ebbt nicht ab. Die Annahme, der Fußballer habe keine Wahl, ist falsch. Was ist eigentlich passiert in den vergangenen vier, fünf Tagen? Hat Jo­shua Kimmich heimlich Blutdiamanten für seine Freundin gekauft? Hat er sich große Aktienpakete von sinistren Waffenproduzenten gesichert? Wurde er beim intimen Plausch mit Beatrix von Storch gesichtet? Ist seine Mitgliedschaft bei Scientology aufgeflogen? Oder hat das Dopinglabor in Köln etwas Verdächtiges im Urin des Bayern-Spielers entdeckt, Epo oder Wachstumshormone? In Wirklichkeit ist es viel, viel schlimmer: Joshua Kimmich ist nicht geimpft. Die Republik ist in heller Aufregung. Empörungspartikel schwirren nicht nur in den sozialen Netzwerken umher wie gefährliche Geschosse. Die Causa Kimmich wird auch prominent auf Programmplätzen besprochen, die reserviert sind für das hochpolitische Tagesgeschehen. Twitter hyperventiliert. Köpfe werden geschüttelt, Anklagen erhoben, Urteile gefällt. Was ist eigentlich passiert? Nun ja, der Nationalspieler mit der bis dato untadeligen Vita hat eine persönliche Gesundheitsentscheidung getroffen, so wie er das in seiner Karriere, besser: in seinem Leben, wohl schon dutzendfach getan hat. Nur hat es früher, in der vermeintlich guten alten Zeit, niemanden interessiert, ob er sich etwas (legales) spritzen ließ oder nicht, ob er Vorsorge gegen dieses oder jenes Zipperlein getroffen hat – oder eben nicht. Von Interesse war, ob Kimmich gut in Form war, ob er schöne Vorlagen gab oder Tore schoss.

TAZ-online

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Hat der politische Alt-Troll vielleicht nur zu lange auf den falschen Bahnhof – auf den richtigen Zug gewartet ?Das nächste Mal zuerst den Uferlosen fragen? Aber vielleicht kamen die alten Halluzinationen auch nur erneut zum Ausbruch? Was nützt aber das Doppelte – wenn der immer wieder neu kommende letzte Schuss verpasst wir?

Ex-Ministerpräsident Stoiber mit Corona infiziert

4.) Trotz Doppelimpfung

CSU-Politiker Edmund Stoiber ist an Covid-19 erkrankt. Er ist in häuslicher Quarantäne und hat leichte Symptome, heißt es. Bayerns Ex-Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU), der doppelt geimpft ist, hat sich mit dem Corona-Virus infiziert. „Er ist in häuslicher Quarantäne und hat ganz leichte Symptome, aber natürlich bleibt er erstmal zu Hause“, bestätigte der Sprecher des 80-Jährigen am Dienstagabend entsprechende Informationen der „Bild“-Zeitung. Hin und wieder müsse Stoiber husten, zudem habe er etwas Schnupfen. „Es geht ihm soweit gut.“ Am Vortag habe Stoiber zum Beispiel noch von Zuhause aus eine Video-Laudatio aufgenommen.

Tagesspiegel-online

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Jähring – hört sich an wie Lehrling. Ist es nicht Auffällig das viele der Anwärter auf einen Sitz in den Parlamenten als Sekretäre begonnen haben ? Oder wie anders wäre zu erklären das selbst an die 80 Prozent der Bundestagsabgeordneten eine akademische Ausbildung als Beruf angeben und dort ja auch ihre nicht vorhandenen Fähigkeiten nahezu tagtäglich unter Beweis stellen? Viele haben lange Studiert – aber rein gar nichts gelernt? Wer wundert sich noch ob dieser Unfähigkeit, wenn Land und Leute absaufen?

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Ein Schlag ins Parteikontor

5.) Politik Die Linke

Die schwere Niederlage bei der Bundestagswahl kommt Die Linke und ihr politisches Umfeld teuer zu stehen. Der 26. September war für Nicolas Jähring kein guter Tag. Er dürfte diesem Datum mit einer Mischung aus Hoffen und Bangen entgegengesehen haben. So wie viele Menschen, die im Bundestagswahlkampf aktiv waren, wobei die Anteile von Hoffen und Bangen unterschiedlich verteilt waren, je nach Partei. Jähring hatte sich für die Linke engagiert; es war Folge seiner politischen Überzeugung und Teil seines Jobs. In den letzten vier Jahren war er Mitarbeiter des Linke-Bundestagsabgeordneten Lorenz Gösta Beutin und betreute dessen Wahlkreisbüro in Flensburg. Beutin war bei der Wahl 2017 in den Bundestag gewählt worden, als Zweiter auf der Landesliste der Linken in Schleswig-Holstein. Auch diesmal war er Nummer Zwei. Aber die Talfahrt der Linken bedeutete für sie im Nordwesten nur ein Bundestagsmandat. Beutin war raus, das war Jähring schon am Wahlabend klar. Und damit auch, dass er demnächst seinen Arbeitsplatz verliert. Nicolas Jähring ist einer von vielen, die den schweren Misserfolg der Linken ganz persönlich zu spüren bekommen. Denn es geht nicht nur um Abgeordnete, es geht auch um eine erhebliche Zahl von Mitarbeitern bei der Bundestagsfraktion, in Abgeordnetenbüros, beim Parteivorstand und längerfristig auch bei der parteinahen Rosa-Luxemburg-Stiftung. Es geht um Personal, Finanzen und Arbeitsmöglichkeiten einer Partei, die Aktionsfähigkeit gerade jetzt dringend nötig hat, um aus dem Tief wieder herauszukommen.

ND-online

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Den Morgengruß an gleicher Stelle – schreibt jeden Tag
„Der freche Bengel“

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Unten     —       Karikatur von Gerhard Mester zum Klimawandel: „Weiter so“

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